Winklbauer Kathrin Isabella

Vorname
Kathrin Isabella
Nachname
Winklbauer
Nickname
Ankathie Koi
erfasst als
KomponistIn
MusikerIn
InterpretIn
Soloartist
AusbildnerIn
Genre
Pop/Rock/Elektronik
Instrument(e)
Stimme
Gitarre
Keyboard
Geburtsjahr
1983
Geburtsland
Deutschland

Ankathie Koi © Wolfgang Bohusch

"Ankathie Koi kommt aus Oberbayern, lebt in Wien und liebt Synthie-Pop, exaltierte Gesten und extravagante Outfits. Ihre Stimme umfasst drei Oktaven; die studierte Jazz-Sängerin hat sie schon bei vielen Bands eingesetzt. Zum einen als eine Hälfte des schillernden Pop-Duos Fijuka, aber auch bei befreundeten Bands wie Powernerd und Black Palms Orchestra. 2016 hat Ankathie Koi zusammen mit Gerhard Stöger das Popfest kuratiert und [...] auf ihrem knallbunten Solo-Debütalbum "I hate the way you chew" ihrer Geräuschintoleranz ein Denkmal gesetzt."
Österreichischer Rundfunk (ORF) – FM4: Das sind die 5 FinalistInnen für den FM4 Award beim Amadeus (04.03.2018), abgerufen am 27.08.2021 [https://fm4.orf.at/stories/2896340/]

Stilbeschreibung

"Ankathie Koi [...] hat [...] eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie auch als Solokünstlerin eine exzellente Figur macht. Was bei der im bayerischen Burghausen geborenen und in Wien lebenden Liedermacherin auf dem musikalischen Programm steht, ist lupenreiner und kunstvoll gestalteter Synthie-Pop mit einer – im Vergleich zu ihrer Hauptband – noch deutlicheren Ausrichtung hin zum Sound der frühen Achtzigerjahre. Die Melodien sind solcher Art, die sofort im Ohr hängen bleiben, der Lässigkeitsfaktor ein wirklich hoher. Und ja, tanzbar sind die Nummern der eigenwilligen Künstlerin auch noch."
mica-Musikmagazin: Nominiert für den ÖSTERREICHISCHEN MUSIKVIDEOPREIS 2015: "Kate, It's Hunting Season" von ANKATHIE KOI (Michael Ternai, 2015)

Auszeichnungen

1998 Barbarino-Musikpreis - Kurfürst-Maximilian-Gymnasium, Burghausen (Deutschland): Gewinnerin
2013 Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres der Republik Österreich: Stipendium "The New Austrian Sound of Music 2014–2015"; mit Fijuka
2014 Österreichischer Musikvideopreis - Vienna Independent Shorts (VIS), Screensessions, Poolinale, mica - music austria: Nominierung (Video "Behave (From Now On)"); mit Fijuka
2014 Amadeus Austrian Music Award - IFPI Austria - Verband der Österreichischen Musikwirtschaft: Nominierung "FM4-Award"; mit Fijuka
2015 Österreichischer Musikvideopreis - Vienna Independent Shorts (VIS), Screensessions, Poolinale, mica - music austria: Nominierung (Video "Kate, It's Hunting Season"); als Ankathie Koi
2016 Österreichischer Musikvideopreis - Vienna Independent Shorts (VIS), Screensessions, Poolinale, mica - music austria: Nominierung (Video "Ca Ca Caravan"); mit Fijuka
2017 Österreichischer Musikvideopreis - Vienna Independent Shorts (VIS), Screensessions, Poolinale, mica - music austria: Nominierung (Video "Little Hell"); als Ankathie Koi
2018 Amadeus Austrian Music Award - IFPI Austria - Verband der Österreichischen Musikwirtsch aft: Nominierung "FM4-Award"; als Ankathie Koi
2018 FOCUS ACTS - Austrian Music Export, Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport: Gewinnerin; als Ankathie Koi
2018 European Talent Exchange Programm (ETEP): Förderung; als Ankathie Koi

Ausbildung

2003–2008 Anton Bruckner Privatuniversität Linz: IGP Jazz- und Populargesang (Elfi Aichinger, Alberta Gaggl) - BA mit Auszeichnung
2009 mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien: IGP Gesang Popularmusik (Elfi Aichinger, Agnes Heginger) - MA mit Auszeichnung

Tätigkeiten

2013 Komposition der Musik für "Vampire Times" (Regie: Irene Reiserer)
2016 Wiener Popfest: Kuratorin; gemeinsam mit Gerhard Stöger
2018–heute mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien: Dozentin (Gesang, Populargesang)
2020 podium.wiender Wettbewerb für junge Musiktalente: Jurymitglied

Mitglied in Ensemble/Band/Orchester
2011–2017 Fijuka: Gitarristin/Sängerin, Elektronik; gemeinsam mit Judith Filimónova (voc, eb, db)
2012–2014 ankathie/tomasi: Sängerin; gemeinsam mit Benjamin Tomasi (elec, synth)
2015–heute Ankathie Koi: Auftritte mit dem eigenen Soloprojekt
2017–heute Koi in Private: Sängerin; gemeinsam mit Dominik Beyer (pf) - aber auch in größeren Besetzungen

Zusammenarbeit u.a. mit Peter Szely, Robert Lenzbauer/Glowing Vermilion, Big Band Burghausen, Cool n' Blue, Tacheless, Tomtation (Tom Brüssel), Cocoon, The Royal Plums, Black Palms Orchestra, Poeernerd

Pressestimmen

18. Juli 2019
"[...] Und heuer – beim zehnjährigen Popfest-Jubiläum – freut sich Ankathie Koi auf ihren fünften Gig am Karlsplatz [...]. Dieses Mal wird sich die Stimmgewalt aus Oberbayern allerdings ganz anders zeigen, als sonst. Sie mimt nicht die exaltierte Diva in knallbunten und knallengen Latex-Outfits, flankiert von flirrenden 80s Synthies, Schlagzeug- und Elektro-Wumms. Heuer fährt sie die Krallen ein und zeigt sich von ihrer ruhigeren, persönlichen Seite. [...] Einfach, pur und reduziert – mit einer Gitarre, einem Stage-Piano und ihrer vier Oktaven Stimme. In diesem intimen Setting geht die studierte Jazz-Sängerin zurück an ihre Wurzeln – und stellt sich der Herausforderung mit ein paar extra für den Anlass komponierten Nummern [...].
Österreichischer Rundfunk (ORF) – FM4: Ankathie Koi: Große Stimme, Große Gefühle (Daniela Derntl, 2019), abgerufen am 27.08.2021 [https://fm4.orf.at/stories/2988612/]

25. April 2017
über: I Hate the Way You Chew - Ankathie Koi (Seayou Records)
"Wer „Little Hell” gehört hat und seitdem an nichts anderes mehr denken kann, weiß, was jetzt kommt: Das Album von ANKATHIE KOI ist endlich da. Es heißt "I Hate The Way You Chew" (Seayou Records) und ist von vorne bis hinten gespickt mit Disco-Hits und 80er-Knallern. [...] Es gibt Pop-Songs, Disco-Bomber und ruhige Momente. Und über allem schwebt die überirdisch gute Stimme von Sängerin Ankathie Koi, die vor Lebenslust nur so überzuquellen scheint."
mica-Musikmagazin: ANKATHIE KOI – "I HATE THE WAY YOU CHEW" (Anne-Marie Darok, 2017)

Diskografie (Auswahl)

2020 Peggy G.Reen - Ankathie Koi (EP; Ankathie Koi)
2019 Cats & Diamonds - Ankathie Koi (EP; Ankathie Koi)
2019 Royal Boy - Ankathie Koi (EP; Ankathie Koi)
2019 Prominent Libido - Ankathie Koi (Radicalis)
2018 Hurricane - Ankathie Koi (EP; Seayou Records)
2017 I Hate the Way You Chew - Ankathie Koi (Seayou Records)
2016 Little Hell - Ankathie Koi (EP; Seayou Records)
2015 Dunkelrot - Fijuka + Minisex (Monkey.)
2015 Use My Soap - Fijuka (Seayou Records)
2014 Sticky Fins - Ankathie Koi (EP; Seayou Records)
2013 Fijuka - Fijuka (Seayou Records)
2013 Behave (from now on) - Fijuka (EP; Seayou Records)

Als Interpretin
2002 Demo II (Kellerkind) - Edelstoff (Edelstoff Self-Released)

Als Texterin
2005 This Love Is Real - DJ Circle

Literatur

mica-Archiv: Ankathie Koi
mica-Archiv: Fijuka

2013 mica: NASOM – The New Austrian Sound of Music 2014/2015. In: mica-Musikmagazin.
2015 mica: POPFEST WIEN: Neues Kuratoren-Team für 2016. In: mica-Musikmagazin.
2016 Rotifer, Robert: Dicke Hose, weiter Rock – Ein Überblick über die österreichische Popszene der Gegenwart. In: mica-Musikmagazin.
2016 mica: Popfest Sessions 2016. In: mica-Musikmagazin.
2016 mica: Das POPFEST WIEN PROGRAMM 2016. In: mica-Musikmagazin.
2016 Stieber, Barbara: Alumni im Fokus: FIJUKA. In: mdw-Magazin (25.09.2016), abgerufen am 27.08.2021 [https://www.mdw.ac.at/magazin/index.php/2016/09/25/alumni-im-fokus-fijuka/].
2017 Ternai, Michael / Röggla, Philip: Die weibliche Handschrift in der österreichischen Musik. In: mica-Musikmagazin.
2017 Köck, Samir H.: "Eine Prinzessin war ich noch nie". Schriller Koi mit Misophonie. In: Die Presse (10.03.2017), abgerufen am 27.08.2021 [https://www.diepresse.com/5181712/bdquoeine-prinzessin-war-ich-noch-nieldquo-schriller-koi-mit-misophonie].
2018 Niederwieser, Stefan: Immer weiter durchbrechen – Das EUROSONIC FESTIVAL 2018 im Rückblick. In: mica-Musikmagazin.
2018 mica: Programm "Electric Spring" Musikfestival. In: mica-Musikmagazin.
2018 mica: Musikfestival Electric Spring im MuseumsQuartier Wien. In: mica-Musikmagazin.
2018 Niederwieser, Stefan: #AmadeusSoMaennlich. In: mica-Musikmagazin.
2018 mica: Das war 2018: Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr. In: mica-Musikmagazin.
2019 Pfleger, Philipp: Exzentrik, Pop und goldenes Handwerk. In: new.orf.at (15.09.2019), abgerufen am 27.08.2021 [https://orf.at/stories/3136524/].
2020 mica: PODIUM.WIEN – Auf der Suche nach jungen musikalischen Talenten. In: mica-Musikmagazin.

Quellen/Links

Wikipedia: Ankathie Koi
austrian music export: Ankathie Koi
austrian music export: Fijuka
Facebook: Ankathie Koi
Soundcloud: Ankathie Koi
YouTube: Ankathie Koi
IMDb: Ankathie Koi
YouTube: Fijuka

Empfohlene Zitierweise
mica (Aktualisierungsdatum: 14. 9. 2021): Biografie Kathrin Isabella Winklbauer. In: Musikdatenbank von mica – music austria. Online abrufbar unter: https://db.musicaustria.at/node/182007 (Abrufdatum: 4. 12. 2021).

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