St. Loup Flora

Vorname
Flora
Nachname
St. Loup
erfasst als
AutorIn
InterpretIn
KomponistIn
MusikerIn
AusbildnerIn
Genre
Jazz/Improvisierte Musik
Neue Musik
Subgenre
Crossover
Instrument(e)
Klavier
Stimme
Geburtsort
Lyon
Geburtsland
Frankreich

Fotograf: Robert La Roche ©

 

Flora St. Loup verkörpert die seltene Symbiose von Komponistin, Sängerin, Performerin/Entertainerin, Texterin und Pianistin. Neben Film- und Bühnenerfahrung hat Flora St. Loup ein grosses Faible für das französische Chanson (eigene Kompositionen und Texte), Film, Musical, modernes Theater und Literatur.


Ausbildung
ab dem 5. Lebensjahr klassische Ausbildung Klavier
frühe Ausbildung Stimme
Universität Mozarteum Salzburg Salzburg klassisches Studium; Teilnahme an einer Sommerakademie Klavier
Paris-Sorbonne University Paris Musikstudium
1979 - 1985 mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Wien Elektroakustik Kaufmann Dieter

Tätigkeiten
freischaffende Komponistin, Pianistin, Sängerin und Texterin
Seminare für Stimmbildung (Chor, Bühne)
zahlreiche Konzerte und Aufführungen in Wien sowie in Deutschland, Österreich, Frankreich, Schweiz, Finnland (mit Franz Koglmann) u.a.

Aufträge (Auswahl)
1985 Filmmusik für "Der Besuch", Auftrag von David Rühm
1986 Filmmusik für "Malambo" Malambo - Musik zum gleichnamigen Kinofilm von Milan Dor (Österreich)
1987 Filmmusik für "Der gläserne Himmel" Der gläserne Himmel - Musik zum Kinofilm von Nina Grosse (Deutschland)
1991 Filmmusik für "Nie im Leben" Nie im Leben - Musik zum gleichnamigen Kinofilm von Helmut Berger (Österreich)
1992 Filmmusik für "Die Flucht", Auftrag von David Rühm Die Flucht - Musik zum gleichnamigen Kinofilm von David Rühm
1999 Bindlechner Michael Filmmusik für "In Heaven"
Filmmusikaufträge u.a. von Milan Dor, Michael Heuer
Heller André
Eliette und Herbert von Karajan Institut
DOR Film
Bavaria Film

Aufführungen (Auswahl)
Wiener Konzerthaus Wien Soloabende mit eigenen Chansons
Wiener Festwochen Wien
Festival d' Avignon Avignon - Frankreich
Festival de Cannes Cannes - Frankreich
Theaterverein Wiener Metropol Wien
Steirischer Herbst
weitere Aufführungen u.a. in Prag, Budapest, Zürich, Rotterdam

Stilbeschreibung

Ich sehe mich als echte Crossover-Komponistin: mein Arbeitsspektrum umfaßt tonale wie atonale Kompositionen (z.B. Filmmusik, Performance), leicht eingängige Kompositionen (für spezielle Anlässe wie Kinder-Musicals und Sing-Happenings), sowie meine deklarierte Vorliebe für Chansons (eigene Texte und Musik).
Wichtigste Voraussetzung für alle meine Arbeiten: Sinnlichkeit, Emotionalität.

 

Flora St. Loup, 2010


Pressestimmen

2010

[...] eine seltene und besonders geglückte Kombination aus Klavierspiel, Gesang und Geschichtenerzählen [...]

European Professional Women's Network (Samira Ghanadyan)

 

26. Februar 2009

FLORA St.LOUP - eine zarte Wölfin: [...] gerade die Weigerung, sich auf einen zuordenbaren Stil festzulegen, macht Flora St. Loups künstlerische Arbeit so spannend [...] St. Loup's Allroundtalent stilisiert sich dabei möglicherweise zu einem Gesamkunstwerk: als Sängerin, Texterin, Komponistin, Pianistin, Komödiantin [...] entführt sie den Zuseher und Hörer in die Weiten einer musikalischen Landschaft, in der man zwischen Wunderbäumen wandert [...] die umherstreifende Wölfin streichelt uns weiterhin mit ihren Liedern über die Seele [...] etablieren einen neue, sehr feminine Handschrift. Besonders in den Texten ist ein Quantensprung passiert [...]

Wiener Zeitung (Andreas Kövary)

 

20. September 1989

[...] weil sie einfach eines kann: musikalisch-komödiantisch unterhalten [...]

Kurier (Andrea Amort)

 

13. Dezember 1988

[...] einer jener seltenen Abende, der auch den abgebrühten Konzertbesucher mit etwas wirklich noch nie gehörtem konfrontierte [...]

Die Presse

 

5. Juni 1987

Der absurde "Valse informal" entpuppt sich als Valse infernal ad absurdum, bestimmt und zusammengehalten durch die brillante Bühnenpräsenz, akrobatische Stimmbeherrschung und mimisch-lustvolle Wandlungsfähigkeit der Pianistin Flora St-Loup: Gleichsam als musikalische Wölfin beherrscht sie die Szenerie, bildet Angelpunkt und Alibi für eine Story, in der die zwei tänzerischen Mitstreiter neben ihr zu Statisten verblassen.

Der Bund

 

17. Juni 1984

[...] ein Phantasievogel, der eindringlich bewies, daß moderne Musik nicht auf Humor verzichten muß

Neue Kronen Zeitung

[...] Energiebündel [...]

maxima

[...] fesselt ihr Publikum mit Akrobatik und aufregend sinnlicher Stimmung [...]

Dinersclub Magazin

[...] atemberaubend [...] von Selbstironie, Humor, und sehr viel Charme durchsetzten Soli Flora St. Loup's [...]

Kurier

[...] überaus spektakulär [...] eine starke Bühnenpräsenz [...]

Tagesanzeiger

[...] die Vollblut-Musikerin [...]

Brigitte

[...] ein Humor von einer poetischen Leichtigkeit [...] die nur die Franzosen so trefflich beherrschen, blüht in Flora's Kompositionen, von denen einige durchaus ins Ohr und auch ins Herz gehen [...]

Der Standard

[...] Komödiantin ersten Ranges [...]

Wochenpresse

[...] Sie ist in ihrer Gesangskunst so souverän [...]

falter

[...] hinter dem Schafpelz einer fast mager-grazilen Erscheinung, eine "Wolfsstimme", ein Volumen, das man nicht vermutet [...]

Oberösterreichisches Tagblatt

[...] ihre Phantasie und schalkhaften Humor [...] phänomenale Akrobatik ihrer Stimme [...]

Neue Kronen Zeitung

[...] bemerkenswert die spektakulär-expressiven Auftritte der Sängerin [...] die alle Augen auf sich zog [...]

Neue Zürcher Zeitung

[...] singt schaurigschön [...]

Die Furche

Empfohlene Zitierweise
mica (Aktualisierungsdatum: 23. 2. 2020): Biografie Flora St. Loup. In: Musikdatenbank von mica – music austria. Online abrufbar unter: https://db.musicaustria.at/node/71478 (Abrufdatum: 9. 7. 2020).

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