Fotografin: Elfriede Lindner © Mit freundlicher Genehmigung von Doblinger Musikverlag
| Zeitraum | Ausbildung | Instrument | AusbildnerIn | Organisation | Ort |
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1923
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erster Klavierunterricht, später Violinunterricht | ||||
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1932 - 1937
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Ausbildung und Matura | ||||
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1945 - 1947
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Musiktheorie (Heinrich Schiff) | ||||
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1947
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erster Kompositionskurs bei Paul Hindemith | ||||
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1948
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Prüfung Tonsatz (Vorsitz: Joseph Marx) | ||||
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1950
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zweiter Kompositionskurs bei Paul Hindemith | ||||
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1953 - 1954
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Hochschule für Musik: im Wintersemester Komposition (Carl Orff) und Dirigieren (Fritz Lehmann) | ||||
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1954
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Sommersemester Komposition |
| Zeitraum | Tätigkeit | Organisation | Ort |
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1945 - 1950
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Volksschule Eferding: Lehrer | ||
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1948
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Lehrer für Theorie, Komposition und Klavier | ||
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1950 - 1967
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Professor für Komposition, Harmonielehre, Kontrapunkt und Musiktheorie | ||
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1954
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Musica nova: Gründung der Konzertreihe gemeinsam mit Gunther Radhuber | ||
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1959
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Gründung eines Elektronikstudios gemeinsam mit Hans Puluj | ||
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1967 - 1987
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Lehrtätigkeit Komposition, ab 1969 ao. Professur, ab 1975 o. HS Professur | ||
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1974 - 1987
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Beratertätigkiet | ||
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1999 - 2000
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Composer in Residence |
| Zeitraum | Aufführung | Werk | Organisation | Ort |
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1969
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1974
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1976
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Südwestdeutsches Kammerorchester, Paul Angerer (Dir) | |||
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1980
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1980
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Sol: Jörg Baumann, Klaus Stoll, Dir: Michel Tabachnik; | |||
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1984
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1991
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Wiener Symphoniker, Robert Wolf (Fl) | |||
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1997
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Buenos Aires Museo nacional: Silvia Gelos (Fl), Gustavo Balanesco (Pf) | |||
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2000
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Aufführungen an Spielstätten wie der Semperoper Dresden, der Queens Hall London, der Philharmonie Berlin, in allen großen Metropolen sowie bei Festivals wie den Bregenzer und Salzburger Festspielen, den Berliner und Wiener Festwochen, dem Brucknerfest Linz, Cardiff Festival of Music u.v.a. | ||||
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regelmäßig Aufführungen bzw. Uraufführungen kammermusikalischer und konzertanter Werke ("Divertimento für Koloratursopran und Orchestergruppen" op. 64, "Orgel-Sinfonie" op. 72, "Quintett für Klavier und Streichquartett" op. 97, u.a.) |
| Zeitraum | Auftrag | Werk | Auftraggebende Organisation | Auftraggebende Person |
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1958
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zahlreiche Aufträge für Bühnen- und Ballettmusik sowie musikdramatische Werke (Hamlet, Faust 1, Wallenstein u.v.a.) | |||
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1967
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1970
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1970
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1976
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1980
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1980
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Eröffnungskonzert 1981 | |||
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1982
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1983
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1984
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1985
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Streichquartettwettbewerb der Union Europäischer Rundfunkanstalten EBU/UER und OIRT | |||
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1989
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gemeinsam mit den Schwetzinger Festspielen | |||
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1998
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1999
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1999
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2000
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u.v.a. |
| Time Period | Auszeichnung | Werk | Auszeichnende Organisation |
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1962
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Staatspreis für Komposition | ||
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1963
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Förderungspreis | ||
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1966
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Anton-Bruckner-Preis | ||
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1972
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Würdigungspreis für Musik | ||
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1986
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Ehrenmitglied | ||
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1986
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Heinrich Gleißner Preis | ||
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1992
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Kunstwürdigungspreis für Musik | ||
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1992
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Musikpreis der Stadt | ||
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1998
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Musikpreis der Stadt | ||
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2002
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Goldene Mozart-Medaille |
Meine Art zu komponieren möchte ich pluralistisch nennen. Ich bejahe eine Entwicklung, die es dem Komponisten in die Hand gibt, alles - von der Modalität bis zum Seriellen und zur Klangfarbenmusik - in seine persönliche Sprache einzubeziehen.
Helmut Eder, 1989
22. August 1994
Ein von der inhaltlichen Aussage her gesehen ähnliches Werk [Anm.:"Quintett für Klavier und Streichquartett" op. 97] dürfte Helmut Eder noch nicht geschrieben haben. Es beginnt mit zarten, hohen, ätherischen Klavierintervallen, die den Hörer gleichsam in eine andere Welt geleiten. Erst nach geraumer Weile setzen die Streicher mit grundierenden Haltetönen ein und treten in einen subtilen, weitgespannten Dialog mit dem Klavier. Ein leichtes Crescendo kündigt den Schluß des ersten Satzes an, der schließlich durch glitzernde Glasperlenakkorde gesetzt wird. [...] Begeisterter Beifall für Helmut Eder und für die hervorragenden Künstler.
Oberösterreichische Nachrichten
27. November 2001
Helmut Eder rotiert - einmal mehr. Aber nicht aus Zorn, sondern silbern glitzernd. In der ORF-"Edition Zeitton" kam eine CD heraus, die an drei signifikanten Kompositionen des Linzer Komponisten und emeritierten Uni-Professors (Mozarteum Salzburg) dessen zwischen verfremdeter Poesie und intellektuellen Struktur-Spielen ausgespannte musikalische Künstlerschaft verdeutlicht [...]
Das mag eine ORF-Hommage an Eder zu seinem 85er sein, der am 26. Dezember gefeiert wird. Wenn ja, eine Ehrung, die jedem Freund von beispielhaft aussagekräftiger Musik unserer Zeit zunutze kommt. Die aber keinen Abschluss signalisiert. Denn Eder, dessen geistige und körperliche Dynamik die Daten der Geburtsurkunde Lügen strafen, ist im Oberstock seines Salzburger Hauses nahe Schloss Leopoldskron nicht in einem Ausgedinge daheim, sondern in einer schöpferischen Zentrale.
Oberösterreichische Nachrichten (Reinhold Tauber)
18. Dezember 1996
Die uraufgeführte "Mirómanze" des 80jährigen Salzburger Komponisten Helmut Eder spannte den musikalischen Bogen weiter (...) durch die fragilen, meist nur kurz skizzierten Gesten der dreisätzigen, nicht weiter bezeichneten Romanze schien tatsächlich ein mediterraner Wind zu wehen.
Salzburger Volkszeitung
16. August 1997
Der Abend im Mozarteum erbrachte als Uraufführung Helmut Eders bei aller musikantischen Ereignisfülle unbestechlich konstruktives Oboenkonzert op. 105. Eine Uraufführung mit dem Berliner Oboisten Hansjörg Schellenberg als Taufpaten: Eder schafft der Solo-Oboe Raum und Spielraum, er läßt sie im Verlauf eines Konzertes ein dichtgefülltes Stück Lebensgeschichte erzählen. Ein auffälliges Werk eines 80-jährigen, der sich für seine Spätphase eine Menge Jugendlichkeit aufgespart hat.
Der Standard (Peter Cossé)