Iris ter Schiphorst
erfasst als:
Genre:

ter Schiphorst Iris

Werke

# Titel EntstehungsjahrSortiericon Dauer Besetzung Gattung
1 ZEICHENKASKADEN - in der Fassung für Bass mit Trommel und 2 Kontrabassklarinetten 2015
2 ZEICHENKASKADEN 2015 ~ 7m
3 polar - für Armin Köhler 2015 1m 30s
4 SOMETIMES 2015
5 "La tristesse durera..." 2015 ~ 6m
6 An den Stränden der Ruhe - wo die Sonne untergeht 2015 ~ 16m
7 ORPHEUS 2015/die Aufgabe von Musik 2014 - 2015
8 meine-keine lieder/die aufgabe von musik 2014
9 Welcome to all the pleasures: TISA VISA WiTiO ZETA NAFTA TiTiAiPi - (weiss ich doch nicht, was die Kunst kann...) 2014
10 "... aus Liebe" - (frei nach der Arie Nr. 49 aus der Matthäus-Passion von J.S. Bach) 2013 - 2014
11 "The Fall of the House of Usher" - nach dem gleichnamigen Film von 1928 2013 - 2014
12 Klang-Erzählungen 2013
13 Vergiss Salome 2012
14 Breaking 2012
15 SOS - Odysseus 2012 - 2013
16 Dead Wire - Psychotechnics of Keyboard/a dissociative fugue 2011
17 Studien zu Figuren/Serie A 2010 - 2011
18 Miniaturen für Klarinette und Streichquartett 2010
19 KLANGRÄTSEL 2010
20 Der Grüffelo/Grüffelokind 2010 - 2011
21 AUNG 2010 - 2011
22 Passion 13 - Melodram 2010
23 "Un chien andalou" - Musik zum Film von Louis Bunuel und Salvatore Dali 2009 15m
24 Die Gänsemagd - Kinderoper nach den Brüdern Grimm 2009 60m
25 Miniaturen für Klarinette und Akkordeon 2008 ~ 16m
26 Miniaturen für Cello und Akkordeon 2008
27 DISLOKATIONEN 2008 - 2009 22m
28 No Sir 2007 9m
29 Vergeben - Bruchstücke zu Edgar Varèse 2007 15m
30 ZERSTÖREN II 2006 - 2007 22m
31 Vielleicht gestern... 2005 2m
32 Hi Bill 2005 3m
33 Zerstören 2005 - 2006 10m
34 Changeant 2004 9m
35 A Little Madness in the spring 2004 23m
36 Aus Kindertagen: verloren 2004 - 2005 22m
37 "La Coquille et le Clergyman" - Musik zum gleichnamigen Film von Germaine Dulac 1928 2004 40m
38 Erlaube, Fremdling, dass ich dich berühre II 2004 55m
39 Und Pommerrnland ist abgebrannt/deutsches Schreiben 2003 12m
40 Wie einen Wasserfisch 2003 14m
41 Erlaube, Fremdling, dass ich dich berühre 2003 - 2004 55m
42 Für Akkordeon 2002 15m
43 My Sweet Latin Lover 2002 14m
44 rumgammeln+warten 2001 23m
45 Gestures 2001 11m
46 Etius 2001 28m
47 BROKEN oder "Why don't you say a word" 2001 - 2002 9m
48 Berlin: Symphonie einer Großstadt 2001 - 2002 70m
49 Euridice - Szenen aus der Unterwelt 2001 - 2002 55m
50 Effi Briest 2000 90m
51 Als ob: SUITE - Musik- und Tanzprojekt 2000 90m
52 Der Ort ist nicht der Ort 2000 70m
53 Ballade für Orchester: HUNDERT KOMMA NULL 1999 17m
54 Bernada Albas Haus 1999 90m
55 Mischwesen-la tristesse durera 1998 20m
56 REQUIEM 1998 55m
57 A.N. (evita-che guevara-madonna) 1998 15m
58 im VORMONAT 1998 17m
59 PRAE-SENZ - Ballet blanc II 1997 35m
60 Silence moves II 1997 35m
61 Live - (aus Androgyn) 1997 25m
62 Silence moves 1997
63 Eden cinema II 1996 15m
64 Polaroids Melodram 1996 22m
65 Eden cinema 1995 17m
66 Nightdances 1992 8m
67 Anna's Song 1992 3m
68 Anna's Wake - 3-D Oper 1992 55m
69 Liebesgeschwüre 1991 10m
70 Ergo sum-pf-maschinerie 1990 9m
71 Ballade für einen Bulldozer 1989 9m
72 Postludium aus Vergessenem 1985
73 Terrible 1982
74 dislokationen-2
75 My Sweet Latin Lover II 9m

Allgemeine Information

Geburtsort:  Hamburg
Geburtsland: 

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
1990

Gründung des elektro-akustischen Ensembles "intrors"

1996 - 2001

Zusammenarbeit mit dem Komponisten Helmut Oehring

2013

seither Mitglied der Akademie der Künste

Stipendiatin

Dozentin für Komposition und Betreuung der Reihe "Neue Musik im Diskurs"

2015

seither Professorin für Komposition am Institut für Komposition und Elektroakustik

Aufführungen (Auswahl)

ZeitraumAufführungWerkOrganisationOrt
2000
2004

Artist in Residence auf dem Künstlerinnenhof "Die Höge"

Deutsches Sinfonie-Orchester Berlin

Europäischer Musikmonat Basel

Dokumenta

Festival Rendezvous Musique nouvelle

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
1992

1. Preis beim Kompositionswettbewerb für Synthesizer- und Computermusik

2011

Preisträgerin des ad libitum Kompositionswettbewerbes

2015

Heidelberger Künstlerinnenpreis

Pressestimmen

29. Januar 2009

Mit “Zerstören II” (2006) legte Iris ter Schiphorst ein keineswegs destruktives, sondern spannendes, streckenweise unheimlich intensives Werk vor. Es reiht nicht wahllos Klänge und Geräusche aneinander, sondern entrollt ein großes und, trotz Textzuspielung, unaussprechliches Drama. Hier gelingt es endlich auch einmal, das Keybord gleichermaßen als Kontrast und Komplement des Orchesters einzusetzen, anstatt ihm nur belanglose Samples zu entlocken.
“Zerstören II” ist ein Meisterstück und Iris ter Schiphorst auf dem Weg in die allererste Reihe zeitgenössischer Komponisten.

Berliner Morgenpost (Volker Tarnow)

 

5. November 2007

Das „Double“-Thema wurde in vielfältigen Variationen und ästhetischen Ansätzen in Iris ter Schiphorsts „Vergeben/Bruchstücke zu Edgar Varèse“ mit prozesshafter Stringenz abgehandelt.

FAZ (G. Rohde)

 

09. März 2005

Die größte Entdeckung war zweifellos die Berliner Komponistin Iris ter Schiphorst. Ihre reichen Klanglandschaften setzen sich aus einer originellen Mischung von geräuschhaften Klängen (durch elektronische Verstärkungen der Instrumente) einerseits und aus einer in hohem Grad expressiven Erzählweise zusammen. Als Auftragswerk des Deutschlandfunks begeisterte „aus Kindertagen: verloren!“ durch seine Geschlossenheit und die originelle Nutzung der E-Gitarre

Bonner Generalanzeiger

 

24. Mai 2004

Den Höhepunkt…bildete Iris ter Schiphorsts ‘FÜR AKKORDEON’. Zu Beginn ein hoher Ton, der wie aus dem Nichts aufzutauchen scheint, dann als Brechung ein grotesk hüpfender Bass…das Akkordeon kann in seinen zahlreichen Farben glänzen. Dramatische Zuspitzungen und überraschende Wendungen, wie ein schlagartig auftauchendes Walzermotiv bestimmen dieses facettenreiche Werk.

Westdeutsche Zeitung

 

 

 

TextautorIn von (Werk)

Kontakt, Links

E-Mail :  iris [dot] terschiphorstatsnafu [dot] de