Schurig Wolfram

Werke

# Titel EntstehungsjahrSortiericon Dauer Besetzung Gattung
1 Konzert für Violine - für violone und 19 Instrumente 2016
2 capriccio per goldner 2016 - 2017
3 parcours 2013 - 2014
4 gesänge von der peripherie 2012 - 2013
5 noten )jahre( - in erinnerung an james avery - für vier Spieler 2009 ~ 11m
6 tintoretto: erste übung - für Violine solo 2008
7 ...vom gesang der wasserspeider... - für Klavier und Ensemble 2008 - 2010 17m
8 blick:verzaubert 2005 - 2007
9 Ultima Thule - für fünf Ensembles 2003 - 2004 ~ 20m
10 pfad 2002
11 common landscapes 2002
12 selbstlos - für Klavier 2001
13 ... in nomine ... - 3x3 Verwünschungen und ein Abgesang 2001
14 A.R.C.H.E. 2000
15 Augenmaß - für Kammerorchester 2000 ~ 15m
16 GRAVUR - für Streichtrio 2000 - 2001
17 Battaglia - für obligate Posaune und Kammerensemble 1999
18 Zweites Streichquartett - für obligate Violine und Streichtrio 1998
19 Hoquetus 1997 25m
20 Décalage - für Ensemble 1997
21 SCHLEIFE SIMULTAN SOLO 1995 11m
22 MAUERWERK 1994 7m
23 hot powdery snow - chamba noiz wet covas-N-sonic death 1994 15m
24 CRWTH 1993 11m
25 V) ENDE. 1993 11m
26 ex cathedra - ex tempore - ex machina 1993 - 1995 15m
27 I) die stimme der dunkelheit spricht im diskant 1992 4m
28 II) mein Herz: ein Bunker 1992 6m - 8m
29 III) instants enchaînés 1992 9m - 10m
30 IV) Etwas über Unerbittlichkeit 1992 2m 40s
31 Die Ausschließlichkeit der Finsternis 1992 - 1993 ~ 34m
32 Vorläufiges Ende 1991 variable Dauer
33 BLENDUNG/LICHTSTURZ 1990 11m
34 GESPINST 1990 ~ 10m
35 piece de concours 1989
36 (ENT?)FESSELUNG 1989 6m
37 energetic study 1987 10m
38 ... für immer ... 1987 - 1989 13m
39 per due - Inferno - für einen Gitarristen 1986 7m
40 Annäherung 1986
41 ... beat it! 1986 3m 30s
42 transAPPARENCE

Allgemeine Information

Geburtsjahr:  1967
Geburtsdatum:  30. Dezember 1967
Geburtsort:  Bludenz
Geburtsbundesland: 
Geburtsland: 
Nationalität: 

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt
1983 - 1987
1983 - 1987
1987

Matura

1987 - 1989

Lehramtstudium

1989

Lehrdiplom mit Auszeichnung

1989 - 1993

Konzertfachstudium (Kees Boeke)

1989 - 1993

Komposition (Hans Ulrich Lehmann)

1992 - 1995

Postgraduales Kompositionsstudium

1993

Konzertdiplom

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
1992 - 1994

Lehrauftrag für Unterrichtsmethodik und Lehrpraxis

1993

Gastdozent

1995 - 2006

künstlerischer Leiter

1998 - 2006

Initiierung einer Kooperation mit der Gesellschaft für Musik und Ästhetik und Organisation mehrerer Symposien im Rahmen des Festivals

2003 - 2004

Gastvorlesungen

2007

seither Gastprofessor

2010

seither Gastprofessor

Gründungsmitglied mehrerer Ensembles (Tivoli Consort, les flutes illustres u.a.)

Konzerttätigkeit und Rundfunkproduktionen als Blockflötist, Schwerpunkt auf dem zeitgenössischen Repertoire

Zusammenarbeit mit Ensembles wie dem Klangforum Wien, ensemble recherche, Ensemble Avance Köln u.a. sowie mit namhaften Interpreten

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
1992

Preisträger beim Kompositionswettbewerb

1993

Stipendium

1993

Einladung

1994

Fördergabe für Wissenschaft & Kunst

1994

Staatsstipendium für Komposition

1996

Plöner Hindemith-Preis

1998

Förderpreis

2004

Kompositionspreis

2004

Kompositionsstipendium

2008

Förderpreis

Stilbeschreibung

Als ich gegen Ende der Achzigerjahre ernsthaft zu komponieren begann, hatte die musikalische Moderne mit ihrem Alleinanspruch, den (utopischen) Gegenentwurf zur tradierten Musikauffassung zu vertreten, längst abgedankt, nicht zuletzt darum, weil ihr unbemerkt das Feindbild abhanden gekommen war, da die Warenhausästhtetik der Popkulturen ihrerseits den konservativ-repräsentativen Musikbegriff als Referenzmodell verdrängt hatte. Dieser vergleichsweise chaotische Zustand war für mich weniger Anlaß zur Frustration als Ansporn und Herausforderung für meine kompositorische Arbeit. Dabei ging und geht es mir weniger um die Erarbeitung eines Personalstils oder die Konsolidierung einer verbindlichen >Musiksprache<, an deren Vokabular – ist es einmal etabliert - man sich in selbstreferenzieller Beflissenheit abzuarbeiten hat. Vielmehr scheint mir wichtig, einen Weg zu finden, in dessen Verlauf musikalische Wahrnehmung und - darauf aufbauend - künstlerische Erfahrung immer wieder anders und im günstigen Fall auch immer wieder neu möglich werden.

 

Wolfram Schurig

Pressestimmen

11. September 2004

Schurigs Komposition "Ultima Thule" beeindruckte die Jury auf Grund des differenzierten Klangbildes, basierend auf einer komplex gestalteten Partitur. Der risikofreudige, visionäre Ansatz in Schurigs Arbeit sowie seine kompromisslose Haltung gaben letztlich den Ausschlag für die Entscheidung der Jury.

Vorarlberger Nachrichten

 

7. August 2003

Die Programmgestaltung zum Porträtkonzert mit Wolfram Schurig ermöglichte es endlich auch in Vorarlberg, den international erfolgreichen Komponisten und einige seiner Werke in konzentrierter Aufeinanderfolge zu hören. Spannende Hörerlebnisse stellten sich von Beginn an ein, denn sämtliche Werke und deren Interpretationen bestachen durch eine bemerkenswerte innere Geschlossenheit. Der Musik liegen ausgeklügelte und geistreiche Werkkonzeptionen zugrunde, die weniger zum Konsum einladen als viel mehr die Wahrnehmung herausfordern und schärfen.

Vorarlberger Nachrichten (Silvia Thurner)

InterpretIn von (Werk)