Franz Thürauer
Genre:
Instrument: Klavier

Thürauer Franz

Werke

# Titel EntstehungsjahrSortiericon Dauer Besetzung Gattung Notenshop
1 6 Klavierstücke 2015
2 Satz für Streichquartett 2015
3 In diesem Sommer - für Bariton und Klavier 2015
4 Adagio 2014
5 Doppelkonzert 2014
6 Duo - für Klarinette und Klavier 2014
7 Dramatische Szene aus William Shakespeares "Richard III" 1999
8 Wein und Wasser - Heitere Oper in vier Bildern nach anonymen mittelalterlichen Quellen 1998
9 Tableau - für großes Orchester 1997
10 Christ ist erstanden 1996 8m
11 Prolog 1995 5m
12 Agnus, Communio, Sonata, Gratiarum Actio 1995 20m
13 Magnificat 1995 23m
14 Rondo notturno 1994 9m
15 Vom Unvergänglichen 1994 15m
16 Doppelkonzert 1993 23m
17 Von der Vergänglichkeit - Sieben Sonette von William Shakespeare 1993 24m
18 Lukas-Passion 1993 1h 35m
19 Metamorphosen 1992 8m
20 Kleine Walzerszene 1992 6m
21 Shadows 1992 16m
22 Der Landsknecht von Kärnten - Kirchenoper 1991 50m
23 Violinkonzert 1991 23m
24 Hommage à Marilyn 1990 13m
25 Sonata 1989 ~ 16m
26 Veni, sancte spiritus - Kantate 1988 11m
27 Mosaik 1987 14m
28 An den Flüssen Babels 1984 6m
29 Winter-Serenade 1982 8m
30 Kammermusik für 13 Spieler

Allgemeine Information

Geburtsjahr:  1953
Geburtsdatum:  25. September 1953
Geburtsort:  Wolfenreith

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt

erste musikalische Erfahrungen

in der Familie Pflege der ("guten, alten, echten") Volksmusik

Studium der Kirchenmusik

Studium der Kirchenmusik

Kompositionsstudium

Kompositionsstudium

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
1978 - 1979

Klavierlehrer

1991 - 1992

Lehrauftrag (Gehörbildung, Solfeggio)

Stiftsgymnasium Melk: Musikerzieher

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
1982

Förderungspreis

1983

Preis des Landes Niederösterreich

1984

Staatsstipendium für Komposition

1990

Förderungspreis

1990

Hanns-Koren-Preis

Stilbeschreibung

Kompositorisch nahm Thürauer seinen Ausgang beim Impressionismus. Wie viele seiner Kollegen sah auch er sich bald mit der Schwierigkeit konfrontiert, sich für einen eigenen Weg zu entscheiden. Eine Angelegenheit, die in unserem Jahrhundert wohl schwieriger denn je ist. [...] Burt aber half bei der Entscheidung, indem er Thürauer animierte, sich vor allem seiner ausgeprägten rhythmischen Begabung zu entsinnen und sich besonders mit dem klassizistischen Œuvre Strawinskys zu beschäftigen.

Thürauer befolgte nicht nur diesen Rat, sondern erweckte auch seine inzwischen etwas brach liegende Leidenschaft für Orgelmusik, was zu einem intensiven Studium des Orgelwerks von Olivier Messiaen führte. Aber auch mit Joseph Haydn setzte er sich auseinander. Sieht er doch in ihm einen "zweifellos intellektuellen Komponisten, der ganz bewußt die Hirnarbeit vertuscht." Eben darum geht es auch Franz Thürauer: um die Komposition von Stücken, die sich zwar klar strukturell nachvollziehen lassen, vorweg aber durch ihre emotionale Aussage ansprechen. Folgerichtig ist Thürauer auch ein Anhänger der Tonalität. Er beschreibt sie nicht nur als "faszinierenden Begriff", sondern sieht "in einer neuen Spielform dieser Tonalität, wie immer sie sich letztlich auch präsentieren wird, eine Möglichkeit, die musikalische Entwicklung voranzutreiben".

Walter Dobner, in: Musikfreunde, [Programmzeitschrift], 12/1993

Pressestimmen

26. Juli 1994

Thürauer orientiert sich in der Grundauffassung wohl an den grossen Liedkomponisten. Doch obwohl er sich wie diese zu Melodie, Harmonie und Textausdeutung bekennt, sind seine Vertonungen der sechs Shakespeare-Sonette aus aktuellem musikalischen Empfinden geschöpft. Als solche setzen sie die Tradition des Orchesterliedes, wie es etwa von Gustav Mahler gepflegt wurde, auf beeindruckende Weise fort.

St. Galler Tagblatt

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