Mit freundlicher Genehmigung von Axel Seidelmann ©

Seidelmann Axel

Werke

# Titel EntstehungsjahrSortiericon Dauer Besetzung Gattung Notenshop
1 Tonga Concerto 2007 ~ 22m
2 3 Lieder - für Chor und Klavier (Instr. ad lib.) 2004 ~ 6m
3 Wiener Elegie 2004 ~ 6m
4 Li-Yin - Mandala für Flöte, Violine, Klavier 2002 ~ 13m
5 Évocations - für Klavierquartett 2001 ~ 13m
6 Monument I/II - für A.B. 2000 7m - 10m
7 Arioso - Musik für Streichtrio 1998 ~ 11m
8 Labyrinth - für fünfzehn Spieler 1995 ~ 16m
9 Hiob - Kirchenoper für sieben Solisten, drei Chöre, sieben Tänzer, Kammerensemble und Tonband 1994 ~ 2h
10 Anabasis - für Violoncello und Klavier 1992 ~ 12m
11 Die drei Erscheinungen von Atahualpas Geist - für Flöte und Schlagzeug 1992 ~ 10m
12 Oktett 1990 ~ 17m
13 Echodram "Vincent van Gogh" - für Violine und Violoncello 1990 ~ 8m
14 Stille Tage - Musik für ein Streichinstrument 1990 ~ 8m
15 Variationen für Saxophonquartett 1989 ~ 10m
16 Manamania II - für Tenorsaxophon und Baritonsaxophon 1989 ~ 6m
17 Concerto per 13 1988 ~ 15m
18 Toccata - für fünf Flöten 1988 ~ 10m
19 Metamorphosen - für Mezzosopran und Kammerensemble 1988 ~ 12m
20 Kleine Tag- und Nachtstücke - 7 Bagatellen für Klavier 1988 ~ 10m
21 Percussion-Suite - für zwei Schlagzeuger 1988 ~ 20m
22 Wintermusik 1987 ~ 10m
23 Triangoloso - für ein Schlagzeug 1987 ~ 7m
24 Quartett für die vier Himmelsrichtungen 1987 ~ 10m
25 Duo für Violoncello und Kontrabass 1987 ~ 16m
26 Drei imaginäre Märsche - für Flöte und Violine 1987 ~ 10m
27 Manamania I - für zwei Altsaxophone 1987 ~ 6m
28 Die Macht der Dinge - Szenische Choretüden (Vokaltheater) nach Bildern von René Magritte für gemischten Chor a cappella 1986 ~ 35m
29 Notturno - für Klarinette, Violine und Marimba 1986 ~ 10m
30 Oiseaux - für Klarinette und Klavier 1986 ~ 5m
31 Solo für einen vergessenen Ton - für Marimba oder beliebiges Schlaginstrument 1986 ~ 10m
32 Vier Madrigale ohne Worte - für achtstimmiges gemischtes Vokalensemble 1985 ~ 20m
33 Farewell to India - für Violine und Viola 1985 ~ 18m
34 Intermezzo - für achtstimmigen Oberchor oder gemischten Chor a cappella 1984 ~ 3m
35 Liederliche Stücke - für drei bis fünf Violoncelli 1984 ~ 20m
36 Der bestechliche Hofrat - Liederliche Stücke für 3-5 Violoncelli 1984 ~ 18m
37 La notte - für Altsaxophon und Kammerorchester 1983 ~ 15m
38 Musik für bedrohte Gewässer - für achtstimmigen gemischten Chor a cappella 1982 ~ 10m
39 Die Vision 1982 ~ 10m
40 Marche triomphale et funèbre 1982 ~ 10m
41 Vier Märsche für das Wiener Gardebattaillon 1982 ~ 10m
42 Victimae paschali laudes - für achtstimmigen Doppelchor 1981 ~ 5m
43 Ego sum Alpha et Omega - für gemischten Chor a cappella 1981 ~ 10m
44 Serenade für Streicher 1981 ~ 15m
45 Orchestervariationen 1980 ~ 20m
46 Missa - für gemischten Chor a cappella 1980 ~ 20m
47 Die Stadt - Drei Bilder für acht- bis zwölfstimmigen gemischten Chor a cappella 1979 ~ 10m
48 Sonatine für Violine und Klavier 1979 ~ 10m
49 Nursery Rhymes - Neun englische Kinderverse für vierstimmigen gemischten Chor a cappella 1976 ~ 12m
50 Sonate für Violine und Klavier 1976 ~ 12m
51 Musik für allerlei Instrumente - (Orff-Schulwerk) 1972
52 Marsyas - Oratorium für gemischten Chor und großes Orchester ~ 25m
53 Sinfonia ~ 15m
54 Septett ~ 14m
55 Commercial Times - Parodie
56 Blues und Ragtime - für Klavier zu vier Händen ~ 6m
57 I Spaghetti ed i Soletti (Romeo und Julia) - Parodie
58 Buffalo Bill carrying a Buffalo Bell - Parodie für Schlagzeug
59 Der Traum des Intellektuellen - Parodie für Klavier
60 Fadesie - für Klavier (Parodie)
61 Heiße Zeiten - Parodie bzw. Kabarettnummern für drei Spieler
62 Quartett für vier Könige - Kabarettnummer für vier Violoncelli
63 La Siesta - Kabarettnummer für fünf bis sieben Akteure
64 Bunte Mädchen - Parodien bzw. Kabarettnummern
65 Eberndorfer Totentanz - ein Allerseelenspiel für 3 Sprecher, gem. Chor, Vokalensemble, Tänzer, 7 Instrumente und Tonband ~ 1h 10m
66 Traffic - pantomimisches Ballett für 1 Tänzerin, 6 Darsteller und weitere Personen ad lib., Klavier und Tonband ~ 40m
67 Der Schwanz des Pfaus - ein surreales No-Spiel für Stimme und Ensemble ~ 20m
68 Impromptu funèbre - für 16 Streicher ~ 13m
69 Eine kleine Streichmusik ~ 12m
70 Grande Berceuse et Rondes bizarres ~ 13m

Allgemeine Information

Geburtsdatum:  13. Oktober 1954
Geburtsort:  Linz
Geburtsbundesland: 
Geburtsland: 
Nationalität: 

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
1972 - 1981

diverse Ensembles (z.B. unter N. Harnoncourt, Tonkünstler-Kammerorchester, Haydn-Orchester, Wiener Barocksolisten), neben dem Studium: Substitutentätigkeit als Geiger

1979 - 1981

Violinlehrer

1979 - 1981

Violinlehrer

1981 - 1992

Vokaltheater am Dramatischen Zentrum Wien: Gründung und Leitung

1981 - 1992

Dirigent und Ensembleleiter

1981 - 1992

Landeschorleiter

1981 - 1992

Mittelschullehrer für Musik und Geschichte

1986

Mitbegründung der Komponistenvereinigung

1988

Gründung und Leitung der Studienrichtung "Tonmeister"

1988 - 1992

Vorstandsmitglied

1988 - 1992

Vorstandsmitglied, u.a. Programmierung der "Langen Nacht der Neuen Musik" im Wiener Konzerthaus

1990 - 1992

Leitung der Komponistenvereinigung, Veranstaltung von Konzertreihen mit zeitgenössischer Musik

1994

Lehrer für Harmonielehre/Kontrapunkt (Tonsatz)

2001 - 2006

Vorstand des Instituts für Komposition und Elektroakustik

2002

seitdem Ordinarius und Vorstand des Instituts für Komposition und Elektroakustik

internationale Symposien und Kurse für Zeitgenössische Musik und Chormusik, für Kompositions- und Tonmeisterausbildung: Referent

Aufführungen (Auswahl)

ZeitraumAufführungWerkOrganisationOrt
1988

Eröffnung

1994
2000

Eröffnung

Flötisten der Wiener Symphoniker

Aufführungen im In- und Ausland (u.a. in Wien, Linz, Graz, Innsbruck, New York, Tokyo, Caracas, Prag, Moskau, Leningrad, Breslau etc.)

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
1982

Österreichisches Bundesministeriums für Unterricht und Kunst: Staatsstipendium für Komposition

1988

Förderungspreis

1995

Landeskulturpreis

Talentförderungspreis

Theodor-Körner-Preis

Stilbeschreibung

Es reizt mich, emotional erfaßbare, unmittelbar wirkende Musik zu schreiben, von stilistischer Vielfalt, spontan, frei von der Leber weg. Musik muß für mich ein sinnliches Erlebnis sein durch charakteristische Einfälle, spezifische Klänge und Klangwirkungen bei klarer struktureller Anlage. Meine Werke schwanken zwischen Dramatik und Expressivität einerseits (Einflüsse von Igor Strawinsky, Witold Lutoslawski, Krzysztof Penderecki etc.) und Lyrik, Besinnung, Suche nach der Stille andererseits (Einflüsse Anton Weberns, György Ligetis, Wilhelm Killmayers, ferner von John Cage und den Minimalisten). Klangliche Anregungen kommen auch von der Elektronik (auch der U-Branche) und der außereuropäischen Musik.

 

Axel Seidelmann, 1990

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