Christian Diendorfer
Genre:
Instrument: Blockflöte, Klavier

© Christian Diendorfer

Diendorfer Christian

Werke

# Titel EntstehungsjahrSortiericon Dauer Besetzung Gattung Notenshop
1 nahe - am Wald 2017
2 WAND - Kammeroper nach Marlen Haushofers Roman „Die Wand“ 2016 - 2017
3 Electric Psi - Cembalokonzert 2015
4 Xhosa - für Violoncello und Klavier 2014
5 Flashback I-V - Der Himmel, Eyes, Touch, Addio, Tattoo 2014
6 tell plurabelle III - für Klavier und CD-Zuspielung 2013
7 Intermezzo - wo auch ein Knorr zu hören war 2013 - 2014
8 Kerosin 2012
9 Hubano Arien - fünf Lieder nach Texten von Ernst Herbeck für Männerstimme und Ensemble 2011
10 Sparkling - für Altblockflöte und Cembalo 2011
11 tell plurabelle II - words and fakes - vier Kontrabässe, Klavier, Cembalo, Singstimme, CD-Zuspielung, Live-Visuals 2010
12 Psi Song 2010
13 Leave a Message! 2010
14 Some Nights, No Day 2009
15 String Themes 2009
16 Soft Ware, Soft Air - für Flöte und Klavier 2008
17 Solfeggio for Hummingbirds - Flöte, Violoncello und Klavier 2008
18 Sweet Reeds Suite - sieben Stücke für Klarinette und Klavier 2008 - 2009
19 ... ist eine spielerische Art bei Nacht - sieben Lieder nach Texten von Ernst Herbeck und Arnold Schmidt für Männerstimme und Ensemble 2007
20 Unsafe Place - Flöte und Klavier 2006
21 PSI - für Cembalo 2005
22 Jubilees and Memories - Klavierzyklus 2005
23 Flux - für zwei Flöten 2004
24 Flex A Flute - für Flöte und Klavier 2004
25 Stretched Limo - für zwei Klaviere 2004
26 Cosmic Blue - für zwei Klaviere zu acht Händen 2004
27 Seiten für Saiten - Sechs leichte bis mittelschwere Stücke für Violoncello und Klavier 2003 11m
28 Improvised Paradise - für Violine und Klavier 2003
29 Flex A Tone 03 - für Altblockflöte und Gitarre 2003
30 Balance - für Klavier 2003
31 Määnder - für zwei Klaviere 2003
32 Seiten für Saiten - 6 leichte bis mittelschwere Stücke für Violoncello und Klavier 2003
33 Flügelkanon - für Klavier 2002 5m
34 Temp. - für zwei B-Klarinetten 2002
35 weit fort - für sieben Spieler 2000
36 SLEEP AND SEE - für Sprecherin und Ensemble 2000
37 Double - für großes Orchester 1999
38 Solarplex - für fünfzehn Streicher 1998
39 Trafo - für 9 Spieler 1998
40 Souffleusen - für Kammerorchester/-ensemble 1996 15m
41 Mix-Dur - Leichte Stücke für drei Flöten 1996
42 Mix-Dur - 7 Stücke für drei Flöten 1996
43 Helikopter - für Gitarre solo 1996
44 Hahnentritt II - für zwei Gitarren 1995 8m 55s
45 Schraffur - für Kammerorchester 1995 17m
46 Alleen - für Kammerensemble und Elektronik 1994 13m
47 Trio Cartoon - für drei B-Klarinetten 1994
48 Trio Cartoon - für 3 B-Klarinetten 1994
49 Hahnentritt I - für Gitarre solo 1993 9m
50 Zwischenzeilen - für Klavier solo 1993 12m
51 setzt fort - für Streichquartett 1993 16m 35s
52 Metal Air - für Blechbläserquintett 1992 7m 15s
53 Elfender - für vier Hörner 1992
54 Xatz - Satz für Saxophonquartett, Solo-Altsaxophon und Elektronik 1991 10m
55 Gestrichenes - Elf leichte Violinduos 1991 11m
56 X-Change - für Altsaxophon und Klavier 1991 7m
57 Gestrichenes - 11 leichte Violinduos 1991
58 an-satz-weise - für Saxophonquartett 1990 16m
59 Metal Clips - für Blechbläserquintett 1990 8m
60 Pianinis - 22 leichte Klavierstücke 1990
61 Talk, Man Walk! - Computermusik 1989 9m 30s
62 Tasten Comics I/II (piano comics I/II) - 34 leichte Klavierstücke 1989
63 Tasten Comics I - 17 leichte Klavierstücke 1989
64 Musik am Bau - Elektronische Klanginstallationen 1988 24m
65 Tell Plurabelle - Computermusik 1987 11m
66 Variation Co-Mix - für Tonband und Klavier 1987 8m
67 Piano Co-Mix - für Klavier solo 1986 8m
68 Quasi K - für großes Orchester 1985 12m
69 Kontra Suppé 1985 5m
70 Urtext - nach Wolfgang Amadeus Mozarts Klavier-Fantasie c-moll für Kammerensemble 1985 14m
71 Cut - für Violoncello solo 1985 9m
72 Jenseits von Jenseits - Drei Vokalstücke 1984 11m
73 Dekonstrukt I - für Streichquartett 1984 11m
74 Odem - Vier Stücke für Altblockflöte solo 1983 12m
75 Evolutionen - für 12 Solostreicher 1983 10m
76 Vier Figuren - für Klavier solo 1982 8m

Allgemeine Information

Geburtsjahr:  1957
Geburtsdatum:  29. September 1957
Geburtsort:  Mistelbach
Geburtsland: 
Nationalität: 

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
1986

Teilnahme an der Kompositionswerkstatt unter Leitung von Hans Werner Henze

1988

Donaufestival NÖ, Langenlois: Elektronische Klanginstallationen für die Ausstellung "Hinter den Wänden"

1992

Beginn der Unterrichtstätigkeit in Wien und Niederösterreich

2003

Initiator und Leiter von zeitgenössischen Konzertprojekten mit Jugendlichen in Wien und Niederösterreich

2012

Initiator des Kooperationsprojekts BILDERKLÄNGE - CLANG.BILDER gemeinsam mit Robert Crow

mehrere Arbeiten für Theater und im Bereich von Klanginstallationen

Aufführungen (Auswahl)

ZeitraumAufführungWerkOrganisationOrt
1992
1996
1998
1998
2000
2000
2000
2001
2001
2001
2010
2012

Uraufführung

2013
2014
2015

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
1984

Förderungspreis

1985

Förderungspreis

1986

Auslandsstipendium für Computermusik

1991

Anerkennungspreis

Präsentation des Computerstücks "Tell Plurabelle" beim prix ars electronica / Linz

Stilbeschreibung

Das Entstehen eines Werkes vermute ich im Spannungsfeld eines gleichzeitig sehr tiefen Blicks in sich selbst und eines weiten und offenen in die Welt. Die Konzentration und Reduktion meiner Mittel als auch elektroakustische Hörerfahrungen mit schwarzen Wurzeln im Erinnerungsraum suchen nach poetischen Aussagen und noch ungehörten "Satzweisen". Im kompositorischen Prozeß - im Filtern von Gedanken - stellen sich riskante und radikale Formulierungen ein, denen ich mit Skepsis begegne, ohne die ich jedoch nicht auskommen möchte; sie sind es, die zum eigenen Vokabular vordringen können.

 

Christian Diendorfer, 1994

Pressestimmen

2001

[...] In seinem neuen Stück SLEEP AND SEE, geschrieben fur Kammerensemble mit einer Frauenstimme, spürt Diendorfer diesen Sätzen, einzelnen Worten gestisch und vor allem, wie er betont, schonungslos nach. Nichts ist zuviel - Reduktion der Mittel und eine genaue Analyse des Klanges der menschlichen Stimme führen umgekehrt zum Entstehen und zur Ausbreitung neuer Klänge. Inhalt und Emotionen werden so durch musikalische Gestik weitergeführt, geben den Worten den notigen Vorspann, tauchen in Satzen blitzartig auf, transformieren Momente des Sprechklanges in den musikalischen Fortlauf des Stückes.
Ein Abend, der gezeigt hat, dass man die Entwicklung eines Komponisten in gut zehn Jahren nur dann horen kann, wenn kein Ton umsonst ist. Die Werke "Alleen" (1994), "weit fort" (1993/2000), "SLEEP AND SEE" (UA), interpretiert von "die reihe" unter Walter Kobera, sowie Bea Robein (Berios "Circles") und Sandra Kreisler gaben einen unglaublich spannenden Eindruck von der Arbeit Diendorfers. 

Österreichische Musikzeitschrift (Ursula Magnes) 

 

30. April 2001

[...] Zu neuen Ufern bricht Diendorfer aber in seinen jüngsten Werken auf, wo sich der 44-jahrige Komponist auch als virtuoser Führer in seelische Abgründe präsentiert.
Es ist die Konfrontation mit dem prallen Leben, den existenziellen Nöten und den humanen Sehnsuchten, die Diendorfer in dem kurzen Stück "SLEEP AND SEE" sucht. Sätze der amerikanischen Künstlerin Jenny Holzer hat Diendorfer "für Kammerensemble und Frauensprechstimme"vertont und dabei das ihm gewidmete Porträt im Radiokulturhaus mit einer Urauffuhrung beschenkt. Sehr gestisch, sehr intensiv (und mit elektronischen Einschüben) illustriert Diendorfer diesen "Hilfeschrei des Lebens", den das wunderbare Ensemble "die reihe" und die stets eindringliche Sandra Kreisler ideal zum Klingen brachten. Hörenswert. 

Der Kurier 

 

12. April 2000

[...] Wenn nötig, sorgt das Ensemble selbst ohne Hilfe von Sängern für Theatralik - bei Christian Diendorfers Stück "Souffleusen" wurde es evident. Das stark gestische Stück macht Töne zu Klangpersonen, und Instrumente erscheinen als Stimmen, die sich unter der Leitung von Franz Welser-Möst zu Geräuscharien aufschwingen. 

Der Standard (Ljubisa Tosic) 

 

2008

Nur wenige Gegenwartskomponisten widmen sich der schwierigen Aufgabe, Neue Musik zum Anfassen zu schreiben, will sagen: Brücken zu schlagen von Vokabular und Syntax zeitgenössischer Musik zu deren Realisierbarkeit durch SchülerInnen. Durch ganz "normale" Schüler, wohlgemerkt, deren musikalisches Arbeitsmaterial nach wie vor zum großen Teil vergangenen Epochen und nur selten der Moderne entstammt. Insbesondere, da die Neue Musik der Millenniumsjahre viel von der Hermetik früherer Jahre abgestreift hat, offener, pluralistischer, spielerischer geworden ist, möchte man Komponisten dazu animieren, dem Beispiel Christian Diendorfers zu folgen, der in Seiten für Saiten verschiedene Stilrichtungen und Techniken moderner Musik zu sechs intelligenten, inspirierenden und vor allem schülergerechten Miniaturen verarbeitet hat. [...]

Üben & Musizieren (Gerhard Anders)

Diskografie, Projekte

Diskographie:

  • 1996: "setzt fort", CD (Extraplatte)
  • 1992: "an satz weisen", CD (Extraplatte)

Kontakt, Links

Website:  www.diendorfer.net