Pierluigi Billone
Genre:
Instrument: Gitarre

Mit freundlicher Genehmigung von P. Billone (© Privatfoto)

Billone Pierluigi

Werke

# Titel EntstehungsjahrSortiericon Dauer Besetzung Gattung
1 Ouranos - für 2 weibliche Stimmen und Ensemble 2018 60m
2 2 Alberi - für Altsaxophon und Schlagzeug 2017 32m
3 Face - für weibliche Stimme und Ensemble 2016 ~ 70m
4 OM. ON - für zwei E-Gitarren 2015 1h 14m
5 Ebe und anders - für 7 Instrumente 2014 22m
6 Equilibrio. Cerchio - für Violine 2014 26m
7 Sgorgo N - für E-Gitarre 2013 20m
8 Sgorgo oO - für E-Gitarre 2013 20m
9 Staglio (Recta Lectio) - für Bassflöte 2013 15m
10 Δίκη Wall - für Schlagzeug und 6 Instrumente 2012 26m
11 Mani.Gonxha - für Perkussion 2012 17m
12 Mani.Gonxha 2012 17m
13 Mani.Δίκη - für Schlagzeug 2012 30m
14 Sgorgo Y - für E-Gitarre 2012 21m
15 Quattro alberi - für Stimme, Fagott, Akkordeon, Schlagzeug 2011 16m
16 Phonogliphi - für Stimme, Fagott und Orchester 2011 25m
17 Muri III b - für Streichquartett 2010 20m
18 Blaues Fragment - für Fagott 2010 8m
19 Mani.Stereos - für Akkordeon 2009 22m
20 Verticale muto - für Ensemble 2009 24m
21 Due Frammenti - für Stimme und Akkordeon 2009 10m
22 Mani.Matta - für Perkussion 2008 18m
23 Kosmoi.Fragmente - für Stimme und 7 Instrumente 2008 16m
24 Scrittura. Bocca - für Frauenstimme, Posaune und Orchester 2007 30m
25 Bocca.Kosmoi - für Stimme, Posaune und Orchestra 2007 28m
26 Mani.Mono - für Springdrum 2007 22m
27 1 + 1 = 1 - für 2 Bassklarinetten 2006 1h 12m
28 TA (Un Lied di meno) - für Ensemble 2005 20m
29 PA (Omaggio a Evan Parker) - für Oboe und 5 Instrumente 2005 28m
30 Legno.Edre V.Metrio - für Fagott 2004 24m
31 Legno. Stele - für 2 Fagotte und Ensemble 2004 35m
32 Mani.De Leonardis - für 4 Autofedern und Glas 2004 16m
33 Legno.Edre I.Me - für Fagott 2003 15m
34 Legno.Edre II.Edre - für Fagott 2003 14m
35 Legno.Edre III.Ini - für Fagott 2003 18m
36 Legno.Edre IV.Manda - für Fagott 2003 20m
37 Studi da concerto - für Fagott 2003 40m
38 Legno.Intile - Studie für Ensemble 2002 17m
39 Mani.Long - für Ensemble 2001 50m
40 Mani. Giacometti - für Violine, Viola und Violoncello 2000 30m
41 Scrittura. Presenza - für E-Gitarre, Röhren und Orchester 1999 27m
42 Scrittura. Cammino - für 36 Stimmen und 5 Instrumente 1998 30m
43 UTU AN.KI LU - für Kontrabass 1996 35m
44 ITI KE MI - für Viola 1995 33m
45 KE. AN-Cerchio - für tiefe Stimme 1995 15m
46 AN NA - Himmel's Stein - für Ensemble 1994 13m
47 ME.A.AN - für tiefe Stimme und Ensemble 1994 30m
48 AN NA - für Ensemble 1992 13m
49 KRAAN KE.AN - für 3 Stimmen und 10 Instrumente 1991 28m
50 APSU - für Stimmen und Ensemble 1990 6m
51 A.AN - für Stimmen und Ensemble 1989 12m

Allgemeine Information

Geburtsjahr:  1960
Geburtsdatum:  14. Februar 1960
Geburtsort:  Sondalo, Italien
Geburtsland: 
Nationalität: 

 

Pierluigi Billone wurde 1960 in Sondalo/Italien geboren. Nach seiner Studienzeit in Mailand (Komposition und klassische Gitarre) und Siena (Kammermusik bei Alain Meunier) absolvierte er Kompositionsstudien bei Salvatore Sciarrino in Città di Castello und ein Studium bei Helmut Lachenmann in Stuttgart. Pierluigi Billone erhielt zahlreiche Stipendien und Kompositionspreise. Seine Musik wurde und wird von namhaften Ensembles wie dem Ensemble Contrechamps, Klangforum Wien, Ensemble Intercontemporain, Ensemble Modern, ensemble recherche u.v.a aufgeführt.

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt

Komposition und klassische Gitarre

Kammermusik (Alain Meunier)

1983 - 1986

Ferienkurse Cittá di Castello: Kompositionsstudium

1991 - 1995

Komposition

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
1985 - 1991

Mitarbeiter

2006 - 2008

Gastprofessur für Komposition

2009

Gastprofessur für Komposition

2010

Gastvorlesungen

2010 - 2012

Professur

2011

Kompositionsseminare

2011

Kompositionsseminare: Tzlil Meducan Israel

2011

Kompositionsseminare: International Young Composers Academy

2012

Kompositionsseminare und Gastvorlesungen

2012

Kompositionsseminare: PAS-E Venezia

2013

Kompositionsseminare

2014

Kompositionsseminare: Tzlil Meducan Israel

2014

Kompositionsseminare und Gastvorlesungen

2015

Kompositionsseminare und Gastvorlesungen

2015

Kompositionsseminare und Gastvorlesungen, Tzlil Meducan Israel

2015

Kompositionsseminare und Gastvorlesungen, Boston University

2015

Kompositionsseminare und Gastvorlesungen, New York University

2015 - 2017

Kompositionsseminare und Gastvorlesungen, Composit Rieti

2015 - 2017

Kompositionsseminare: MCIC Madrid

2017

Kompositionsseminare

2017 - 2018

Escola Superior de Música de Catalunya (ESMUC): Gastprofessur

2018

Kompositionsseminare und Gastvorlesungen

zahlreiche Rundfunkübertragungen über Europa hinaus

enge Zusammenarbeit mit dem Dirigenten Emilio Pomárico, mit den Schlagzeugern Christian Dierstein und Adam Weisman, der Fagottistin Lorelei Dowling, der Bratschistin Barbara Maurer, dem Klarinettenduo Stump-Linshalm und den Sängern Frank Wörner und Alda Caiello, für die er Solostücke und Soloparts schrieb

regelmäßige Kompositionsseminare und Gastvorlesungen (IEMA-Ensemble Modern Akademie, Conservatoire Paris, Conservatorium Amsterdam, Musikuniversität Wien, Harvard University Boston, Columbia University NY)

zahlreiche Aufführungen seiner Musik auf Festivals wie bspw. Wien Modern, Festival d'Automne Paris, Donaueschinger Musiktagen, Wittener Tagen für Neue Kammermusik, Eclat-Stuttgart, Ultraschall-Berlin, Musica Viva München, TFNM Zürich, Ars Musica Bruxelles, Huddersfield NMF, World Music Days Wroclaw, Biennale Zagreb, Boston, New York, Monday Ev. Concerts Los Angeles, Bendigo Festival Sydney etc.

Aufträge (Auswahl)

ZeitraumAuftragWerkAuftraggebende OrganisationAuftraggebende Person
1998
1999
2000

Ensemble Recherche: mit Unterstützung des Kultusministeriums des Landes Baden-Württemberg

2001
2002
2003
2004
2004

und Bank Austria

2004
2004

für die Donaueschinger Musiktage

2005

für die Donaueschinger Musiktage

2006

und Jeunesse Österreich für das Duo Stump-Linshalm

2006
2007
2009
2010

und Musikprotokoll Graz

2011
2011
2012

und Ernst-von-Siemens Stiftung

2014
2014

Ensemble Ascolta

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
1993

Kompositionspreis der Stadt Stuttgart

1993

Stipendum

1996

Busoni-Kompositionspreis

2004

Claudio Abbado - Wiener Internationaler Kompositionspreis

2006

Ernst-Krenek-Preis

2010

Kompositionspreis

Stipendium

composer in residence

Stipendium

Kunststiftung Baden/Württemberg - Stuttgart: Stipendium

Stilbeschreibung

Jedes Musikinstrument erreicht seine Vollkommenheit dadurch, dass zu seinen Eigenschaften ein ganzes Erbe an körperlichen Wahrnehmungen und Fähigkeiten hinzukommt, welches im Umgang mit der Materie, mit der Klangvorstellung und mit der Spiel- und Hörkultur, die es hervorgebracht hat, entstand. Mithilfe dieser Wachsamkeit (und einer fast archäologischen Feinfühligkeit) betrete ich Instrumentalräume, die mir noch unbekannt sind. Durch das konkrete Tun der InterpretInnen prägt sich die Klangpraktik und -intelligenz dem Körper und dem Raum ein, in der rituellen und impersonellen Dimension des gemeinschaftlichen Hörens.

Pressestimmen

14. Dezember 2006

Billone steigt in die Tiefen der Möglichkeiten der Instrumente, die er gemeinsam mit seinen Musikern neu entdeckt, erweckt und erschafft [...]
(Sven Hartberger, Leiter des Klangforums Wien, in seiner Laudatio zur Verleihung des Ernst Krenek-Preises) 

wien.at (Sven Hartberger)
http://www.wien.gv.at
 

 

23. Juni 2004

[...] der Zauberlehrling des alten Meisters Helmut Lachenmann [...] 

Die Presse 

 

24. Oktober 2000

Pierluigi Billones Kammermusik "Mani. Giacometti" für Violine, Viola und Violoncello schließlich wäre ein Beispiel für eine Kaleidoskopie, die dem herkömmlichen Werkbegriff am ähnlichsten scheint. Billone hat bei Lachenmann studiert, das merkt man stark. Während aber Lachenmann größten Wert auf kompositorischen Zusammenhang legt, tendiert Billone zum Psychedelischen; eine halbe Stunde lang passiert in seiner Musik fast nichts. Ihr ganzes Pathos liegt in der Unterstellung, die allerkleinsten Differenzen, die im Spiel der drei Streicher entfaltet werden, Differenzen zwischen zwei Intonationen der gleichen Sache, zwischen Knarzen und Knarren, Murmeln und Flüstern, entsprächen dem an Bedeutung, was wir etwa in einem Streichquartett von Beethoven hören. Es gibt auch Bögen, Korrespondenzen, Rückgriffe in dem halbstündigen Werk. Aber Form entsteht hier doch vor allem durch die Kontinuität des Zuhörens, und durch die Einheitlichkeit, die dem Ausschluss fast aller Klänge und Musiken, die in den Holzkörpern der Instrumente auch noch liegen würden, folgt. 

Berliner Zeitung (Klaus Georg Koch)

Diskografie, Projekte

Diskografie:

  • 2017: MANI (SUB ROSA)
  • 2017: ITI KE MI, Equilibrio. Cerchio (Kairos)
  • 2016: Sgorgo Y.N. oO (Kairos)
  • 2016: I was like wow (Chromart Classics)
  • 2016: Darmstadt Aural Documents (NEOS)
  • 2014: "?Vorwärts|Rückwärts?" (Kairos)
  • 2010: "Mani. Percussion Solos" (Ein klang)
  • 2009: "Wien Modern - Composers Gallery" (Col Legno)
  • 2009: "Più" (Ensemble Modern EM Media)
  • 2008: "From Needle's Eye" (United Phoenix Record)
  • 2006: "1+1=1" (Kairos)
  • 2006: "Donaueschinger Musiktage 2004" (Col Legno)
  • 2005: "Me A An - Iti Ke Mi (Stradivarius)
  • 2005: "Wittener Tage für neue Kammermusik 2005, CD1" (Wittener Tage für neue Kammermusik)
  • 2003: "MANI.LONG" (Durian Records)
  • 2002: "Donaueschinger Musiktage 2000" (Col Legno)