Bernhard Gander
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Fotografin: Ingrid Götz ©

Gander Bernhard

Werke

# Titel EntstehungsjahrSortiericon Dauer Besetzung Gattung
1 Das Leben am Rande der Milchstraße - Eine Sitcom-Oper in 7 Folgen 2014
2 morbidable 2014 11m
3 fourchanniballads 2013 8m
4 darkness awaits us 2013 7m
5 Take Death 2013 31m
6 Melting Pot - für 2 Rap-Gruppen, DJ, Slam-Poet, 2 Beat-Boxer, Breakdancer und Orchester 2012 51m
7 deathtongue - für 6 Stimmen und Kontrabassklarinette 2012 13m
8 Hukl - für Orchester 2012 21m
9 Take nine 2012 12m
10 2bad 2012 12m
11 khul cuts - für Streichquartett und Tänzer 2011 31m
12 Lovely Monster reloaded - für Orchester 2011 11m
13 wegda! - für Ensemble 2011 11m
14 Beijing - für 2 Bassklarinetten 2010 1m
15 Dirty Angel - für Flügelhorn, Akkordeon und Orchester 2010 12m
16 Dirty Wings - für Flügelhorn und Akkordeon 2010 7m
17 Khul - für Streichquartett 2010 11m
18 schlechtecharakterstücke 2009
19 lovely monster - für orchester 2009 13m
20 Die Orpheus Akte II - für Bratsche, Klavier und CD 2008 9m
21 schöne worte - für Violine, Viola, Violoncello und Klavier 2007
22 horribile dictu - für Streicher, Posaune und Vokalisten 2007 10m
23 King's message 2007 10m
24 Beine und Strümpfe 2007 12m
25 fluc`n`flex 2007 11m
26 bunny games - Stück für Ensemble 2006 27m
27 ö - Quintett 2005 12m
28 Die Orpheus Akte - für Viola, Klavier und Ensemble 2005 12m
29 Leim - für großes Ensemble und Elektronik 2004
30 Peter Parker - für Klavier solo 2004
31 Mr. Vertigo - für 2 Bassetthörner und Tonband 2003
32 fête gare - für Ensemble 2002
33 poème concrete - für Streichtrio und elektronische Klänge 2001
34 splitting romance - für Saxophonquartett 2001 11m
35 Der Melonenbaum - für Akkordeon, Bassklarinette, Schlagzeug 2000
36 welcome - für CD, Klavier und Klarinette 1999
37 bodyguards - für Sopransaxophon 1998

Allgemeine Information

Geburtsjahr:  1969
Geburtsort:  Lienz
Geburtsbundesland: 
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Nationalität: 

 

Der gebürtige Osttiroler steht für eine KomponistInnengeneration, die mit Pop und Klassik gleichermaßen sozialisiert wurde und diese Ausdrucksformen keiner hierarchischen Wertung mehr unterzieht.

 

Studium am Tiroler Landeskonservatorium (Klavier, Tonsatz, Dirigieren). Kompositionsstudium in Graz bei Beat Furrer. Elektroakustische Musik am Studio UPIC/Paris und am Schweizerischen Zentrum für Computermusik/Zürich. Musikförderungspreis der Stadt Wien für Komposition 2004. Erste Bank Kompositionspreis 2005. Staatsstipendium für Komposition 2005/07. SKE Publicity Preis 2009. Ernst Krenek Preis 2012 für "melting pot".

 

Zusammenarbeit u.a. mit: Klangforum Wien, Ensemble Modern, Ensemble Intercontemporain, Ensemble Intégrales, Talea Ensemble, Arditti Quartett, Ensemble Phace, Neue Vocalsolisten Stuttgart…RSO Wien, DSO Berlin, Brüsseler Philharmoniker, SWR Sinfonieorchester, WDR Sinfonieorchester, hr-Sinfonieorchester, NÖ Tonkünstlerorchester, …
Aufführungen u.a. im Wiener Konzerthaus, Steirischer Herbst, ORF, Klangspuren, Transart Bozen, Donaueschinger Musiktage, Wiener Festwochen, Wien modern, Musica Strassbourg, Wittener Tage für neue Kammermusik, Biennale München, …

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt
1988 - 1993
1988 - 1993

Dirigieren

1988 - 1993

Tonsatz

1994 - 1995

Studio UPIC: Studienaufenthalt bei Julio Estrada und Curtis Roads

1997

Arbeitsaufenthalt

2000 - 2004

Komposition

Stilbeschreibung

verführung abschied alkohol nähe weinen 90-63-92 kotzen schöne worte schnelle autos playmate scarlatti flirten flüstern tanzen achterbahn verzweiflung teure uhren schreien parfum porno bahnhof playboy distanz nothing reality matters kommen covergirl after midnight sprechen unaussprechliches hasen mit langen ohren

 

Bernhard Gander, 2006

Pressestimmen

2. November 2006

Bernhard Ganders "Bunny Games": Charakterstücke zwischen Comics und "Playboy"
[...] Ein spielerisch-virtuoser, niemals bierernster Tummelplatz von Ideen, Gestalten und musikalischen Einflüssen: Scarlatti purzelt mit einer vom E-Cembalo kommenden Sonate durch einen rockigen Abschnitt, dem Sacre wird Reverenz erwiesen, und Elemente aus Heavy Metal oder Punk werden durch strukturelle Affinitäten mit "Neuer Musik" verblendet. Egal, wie lange Ohren man macht, diese Häschenspiele unterhalten - und entpuppten sich als gefundenes Fressen auch fürs Klangforum Wien, das mit Elan und Lust seine Tonmuskeln spielen ließ. 

Die Presse

 

Neues gab's von Bernhard Gander: Als Kompositionsauftrag der Erste Bank kamen dessen "Bunny Games" (2006) zur hiesigen Erstaufführung. Getrieben und beeinflusst von Bugs Bunny über Playmates, Scarlatti, schnelle Autos und "letztlich Unaussprechliches", entstand ein kurzweiliges, peppiges Ragout, das die Postmoderne hoch leben lässt, alte Bekannte von Strawinsky bis Berio streift, und dennoch eigene Klangsprache bewahrt. 

Wiener Zeitung (Markus Hennerfeind)