Bernhard Gander
Genre: Neue Musik
Gattung: Filmmusik

Fotograf: Hans Labler ©

Gander Bernhard

Werke

# Titel EntstehungsjahrSortiericon Dauer Besetzung Gattung
1 deathtongue - für 6 Stimmen und Kontrabassklarinette 2012 13m
2 Hukl - für Orchester 2012 21m
3 khul cuts - für Streichquartett und Tänzer 2011 31m
4 Lovely Monster reloaded - für Orchester 2011 11m
5 schlechtecharakterstücke 2009
6 lovely monster - für orchester 2009 13m
7 schöne worte - für Violine, Viola, Violoncello und Klavier 2007
8 horribile dictu - für Streicher, Posaune und Vokalisten 2007 10m
9 King's message 2007 10m
10 Beine und Strümpfe 2007 12m
11 fluc`n`flex 2007 11m
12 bunny games - Stück für Ensemble 2006 27m
13 ö - Quintett 2005 12m
14 Die Orpheus Akte - für Viola, Klavier und Ensemble 2005 12m
15 Leim - für großes Ensemble und Elektronik 2004
16 Peter Parker - für Klavier solo 2004
17 Mr. Vertigo - für 2 Bassetthörner und Tonband 2003
18 fête gare - für Ensemble 2002
19 poème concrete - für Streichtrio und elektronische Klänge 2001
20 splitting romance - für Saxophonquartett 2001 11m
21 Der Melonenbaum - für Akkordeon, Bassklarinette, Schlagzeug 2000
22 welcome - für CD, Klavier und Klarinette 1999
23 bodyguards - für Sopransaxophon 1998
24 aussen 4 - für Violine 1997
25 aussen 5 - für Klavier 1997
26 tête de veau - für 14 Musiker 1997
27 mein zimmer hat dünne wände 1997
28 ist die Zeit gerade oder gebogen? - für Saxophonquartett 1996
29 aussen 1, aussen 2, aussen 3 1995
30 zurechtdrücken - für Violine und Klavier 1994
31 zurechthören - für Klavier 1993
32 zurechtsehen - für Klavier, Bratsche und Tänzer 1993
33 zerrinnern - für Streichtrio 1993
34 von aussen - für Klavier und Altsaxophon 1993
35 break - für Stimme und Klavier 1993
36 Vom Öffnen und Schließen des Mundes - für Posaune, Sprecherin und Klavier 1991 - 1992
37 Tocha - für 12-stimmigen Chor a capella 1990
38 Die Orpheus Akte II - für Bratsche, Klavier und CD 9m
39 Beijing - für 2 Bassklarinetten 1m
40 Parlando - für Klavierquintett
41 Fluc'n'flex - für Akkordeon solo
42 Fete.gare 12m
43 Dirty Angel - für Flügelhorn, Akkordeon und Orchester 12m
44 Dirty Wings - für Flügelhorn und Akkordeon 7m
45 Khul - für Streichquartett 11m
46 Melting Pot - für 2 Rap-Gruppen, DJ, Slam-Poet, 2 Beat-Boxer, Breakdancer und Orchester 51m
47 Take Nine - für Ensemble 11m
48 wegda! - für Ensemble 11m

Allgemeine Information

Geburtsjahr:  1969
Geburtsort:  Lienz
Geburtsbundesland: 
Geburtsland: 
Nationalität: 

geboren 1969, in Lienz
Studium am Tiroler Landeskonservatorium (Klavier, Tonsatz, Dirigieren) Kompositionsstudium in Graz bei Beat Furrer(2000-2004)
Studienaufenthalt am Studio UPIC/Paris bei Julio Estrada und Curtis Roads(1994/95) und am Schweizerischen Zentrum für Computermusik/Zürich(1997)
Staatsstipendium für Komposition 2005
Erste Bank Kompositionsauftrag (für 2006)
Portrait-CD bei kairos mit klangforum wien (2007)
Aufführungen in Zürich, Paris, Seattle, Korfu, Japan, Korea, New York, Berlin, Kuba,...
Aufträge von: Klangforum Wien, Ensemble Modern, Wiener Konzerthaus, steirischer herbst, ORF, Klangspuren,Musiktage Donaueschingen, Wittener Tage für neue Kammermusik...

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt
1988 - 1993
1988 - 1993

Dirigieren

1988 - 1993

Tonsatz

1994 - 1995

Studio UPIC: Studienaufenthalt bei Julio Estrada und Curtis Roads

1997

Arbeitsaufenthalt

2000 - 2004

Komposition

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
1994

Stipendium

1995

Stipendium

1997

Arbeitsstipendium

1997

Stipendium

1998

Arbeitsstipendium

2004

Musikförderpreis

2005

Kompositionspreis

2005

Staatsstipendium

Stilbeschreibung

verführung abschied alkohol nähe weinen 90-63-92 kotzen schöne worte schnelle autos playmate scarlatti flirten flüstern tanzen achterbahn verzweiflung teure uhren schreien parfum porno bahnhof playboy distanz nothing reality matters kommen covergirl after midnight sprechen unaussprechliches hasen mit langen ohren
Bernhard Gander, 2006

Pressestimmen

2. November 2006

Bernhard Ganders "Bunny Games": Charakterstücke zwischen Comics und "Playboy"
[...] Ein spielerisch-virtuoser, niemals bierernster Tummelplatz von Ideen, Gestalten und musikalischen Einflüssen: Scarlatti purzelt mit einer vom E-Cembalo kommenden Sonate durch einen rockigen Abschnitt, dem Sacre wird Reverenz erwiesen, und Elemente aus Heavy Metal oder Punk werden durch strukturelle Affinitäten mit "Neuer Musik" verblendet. Egal, wie lange Ohren man macht, diese Häschenspiele unterhalten - und entpuppten sich als gefundenes Fressen auch fürs Klangforum Wien, das mit Elan und Lust seine Tonmuskeln spielen ließ.

Die Presse

Neues gab's von Bernhard Gander: Als Kompositionsauftrag der Erste Bank kamen dessen "Bunny Games" (2006) zur hiesigen Erstaufführung. Getrieben und beeinflusst von Bugs Bunny über Playmates, Scarlatti, schnelle Autos und "letztlich Unaussprechliches", entstand ein kurzweiliges, peppiges Ragout, das die Postmoderne hoch leben lässt, alte Bekannte von Strawinsky bis Berio streift, und dennoch eigene Klangsprache bewahrt.

Wiener Zeitung (Markus Hennerfeind)