Muthspiel Wolfgang

Vorname
Wolfgang
Nachname
Muthspiel
erfasst als
InterpretIn
KomponistIn
MusikerIn
AusbildnerIn
Genre
Jazz/Improvisierte Musik
Neue Musik
Subgenre
Contemporary
Mainstream
Improvisation
Jazz
Singer/Songwriter
Instrument(e)
Gitarre
Violine
Geburtsjahr
1965
Geburtsort
Judenburg
Geburtsland
Österreich

Wolfgang Muthspiel © Laura Pleifer

"Der Gitarrist Wolfgang Muthspiel (*1965) lebt in Wien und gilt als einer der einflussreichsten Gitarristen seiner Generation. Nach einer klassischen Ausbildung an der Geige, entdeckt er im Alter von 15 Jahren seine Liebe zur Gitarre. Das Interesse an eigener und improvisierter Musik führt in schließlich zum Jazz. Nach dem Studium bei Mick Goodrick am New England Conservatory und später am Berklee College of Music in Boston tourt er zwei Jahre lang mit dem Gary Burton Quintett und erspielt sich in der Jazzszene einen hervorragenden Ruf. Ab Mitte der 1990er-Jahre lebt und arbeitet er in der Jazzhauptstadt New York. Zusammen mit Rebekka Bakken wagt er in dieser Zeit einfühlsame Ausflüge in die Welt der Popmusik, während er mit seinem Bruder das Elektronik-Projekt Muthspiel/Muthspiel verfolgt. Als begehrter Sideman fungiert er für Trilok Gurtu, Dhafer Youssef, Youssou N'Dour, Maria Joao, Dave Liebman, Peter Erskine, Paul Motian, Bob Berg, Gary Peacock, Don Alias, Larry Grenadier, John Patitucci, Dieter Ilg, das Vienna Art Orchestra und viele andere.

Im Jahr 2000 gründet er das Label "Material Records", welches bis heute zahlreiche Aufnahmen von Künstlerinnen und Künstlern mit internationalem Format veröffentlicht hat. Nach der Europatour mit seinem neuen Quartett (2008) und dem Duo-Projekt "Friendly Travelers" in Zusammenarbeit mit dem Drummer Brian Blade (2008), widmet sich Wolfgang Muthspiel vermehrt dem Trio "MGT" (Muthspiel - Grigoryan - Towner), welches, nach mehreren Konzertreisen, mit "From A Dream" ein vielbeachtetes Debüt-Album veröffentlicht. Darüber hinaus komponiert er für verschiedene Ensembles wie das Klangforum Wien und, im Haydn-Jahr 2009 auch ein Auftragswerk für die Stiftung Esterházy. Er produziert Einspielungen junger Musiker und leitet die Gitarrenklasse der Musikhochschule Basel FHNW. Unter seinen derzeitigen Projekten finden sich weiterhin das "Wolfgang Muthspiel Trio", das "Drumfree Trio", das hochgelobte "Wolfgang Muthspiel Quintet", sowie seine sich ständig weiterentwickelnde Solo-Performance.

Im Juni 2012 erscheint die Einspielung des Projektes "Vienna Naked", ein Songprogramm, welches Muthspiel für Gitarre und Stimme komponiert hat.
Mit "MGT" debütiert Muthspiel 2013 mit dem Album "Travel Guide" auf dem renommierten Münchner Label ECM. 2014 folgt dann sein Debüt als Bandleader bei ECM. Die Trio-Einspielung "Driftwood" mit Brian Blade und Larry Grenadier löst ein umfangreiches Medien-Echo aus und im Jahr 2014 erhält Muthspiel einen eigenen Zyklus im Konzerthaus Wien. Mit dem Projekt Vienna World folgt 2015 eine weitere Gesangsaufnahme, in deren Verlauf er mit achtzehn Musikern in Rio de Janeiro, Buenos Aires, New York, Schweden und Wien konzertiert und aufnimmt.
Im Herbst 2016 erscheint "Rising Grace" auf ECM Records. Diese Quintettaufnahme mit Brad Mehldau, Ambrose Akinmusire, Brian Blade und Larry Grenadier ziert viele Besten-Listen des Jahres 2016, wird vom Downbeat Magazine mit fünf von fünf Sternen bewertet und beschert Wolfgang Muthspiel Quintet zahlreiche ausverkaufte Konzerte weltweit.

Unter Muthspiels zahlreichen Auszeichnungen befindet sich unter anderem der Hans Koller Preis für den Musiker des Jahres und die Auszeichnung zum europäischen Jazzmusiker des Jahres 2003. Darüber hinaus wählte ihn das Musicians Magazine unter die "Top Ten Jazz guitarists of the World"."
Wolfgang Muthspiel: Über Wolfgang Muthspiel (2020), abgerufen am 29.04.2020 [https://www.wolfgangmuthspiel.com/ueber/]

Stilbeschreibung

"Betrachtet man seine zahlreichen Projekte, eröffnet sich ein enorm weites Feld an Stilen und unterschiedlichsten Spielweisen. Die Kunst, diese einzelnen Versatzstücke und Elemente der verschiedenen Genres miteinander zu verbinden, beherrschen nur wenige so meisterlich, wie es der österreichische Gitarrist tut.  Stilistisch ist Muthspiel so und so nicht einer bestimmten Kategorie festzumachen. Grenzen, wenn es darum geht, seine Ideen zu verwirklichen und traditionell festgesetzte Genregrenzen zu durchbrechen, kennt der Gitarrist keine. Es gibt wohl keine Strömung innerhalb des Jazz, in welcher der stilistisch ungemein vielfältige Gitarrist und Komponist nicht bewandert wäre. Seine Arbeiten zeichnen sich vor allem durch eine große Offenheit anderen Genres und besonders Neuem gegenüber aus. Wolfgang Muthspiel versucht das Feld des Jazz einer stetigen Erweiterung zu unterziehen, es um zusätzliche Facetten zu erweitern."
mica-Musikmagazin: Das Wolfgang Muthspiel Trio zu Gast im Porgy & Bess (Michael Ternai, 2010)

Auszeichnungen

1983 Musik der Jugend: 1. Preis Gitarrenwettbewerb
1985 Musik der Jugend: 1. Preis Gitarrenwettbewerb
1985 Internationaler Gitarrenwettbewerb, Mettmann (Deutschland): 3. Preis (bei Nichtvergabe 1. und 2. Preis)
1987 Berklee College of Music: Stipendium
1993 Musicfest U.S.A, Orlando (USA): Gold Medal Award (im Trio mit Alex Deutsch, Peter Herbert)
1994 Musician's Magazine, New York (USA): Wahl unter die Top-10 Jazzgitarristen der Welt
1997 Austrian Music Office: Hans Koller Preis (Musiker des Jahres)
2003 Amt der Steirischen Landesregierung: Josef-Krainer-Preis (gemeinsam mit Christian Muthspiel)
2003 Austrian Music Office: Hans Koller Preis (Europäischer Jazz-Musiker des Jahres)
2009 IFPI Austria - Verband der Österreichischen Musikwirtschaft: Nominierung für den Amadeus Austrian Music Award, Kategorie: Jazz/World/Blues
2010 IFPI Austria - Verband der Österreichischen Musikwirtschaft: Nominierung für den Amadeus Austrian Music Award, Kategorie: Jazz/World/Blues
2013 IFPI Austria - Verband der Österreichischen Musikwirtschaft: Nominierung für den Amadeus Austrian Music Award, Kategorie: Jazz/World/Blues

Ausbildung

1971–1980 Judenburg, Graz: Violine
1980–1986 Graz: (autodidakt) Gitarre
1981–1986 Universität für Musik und darstellende Kunst Graz: Begabtenklasse Konzert- und Jazzgitarre (Harry Pepl, Adelhard Roidinger, Leo Witoszynskyj)
1986–1987 NEC – New England Conservatory, Boston (USA): Konzert- und Jazzgitarre (Mick Goodrick, David Leisner)
1987–1989 Berklee College of Music, Boston (USA): Jazzgitarre und Komposition - Abschluss mit "Magna cum Laude"

Tätigkeiten

1992 Wien Modern: künstlerische Gestaltung der UA des Zyklus "Poetics" von Roman Haubenstock-Ramati) zusammen mit Christian Muthspiel
1995–2002 New York (USA): Lebensmittelpunkt - unterschiedliche Projekte/Kooperationen u.a. mit Rebekka Bakken, Trilok Gurtu, Brian Blade, Dhafer Youssef, Maria João, Youssou N'Dour, Gary Peacock, Dave Liebman, Peter Erskine, Paul Motian, Marc Johnson, Bob Berg, Gary Peacock, Larry Grenadier, Dieter Ilg, John Patitucci etc.
2000–heute Material Records, Oberndorf: künstlerische Leitung des Eigenlabels, Produzententätigkeit für Plattenaufnahmen
2004–heute Musik-Akademie der Stadt Basel / Hochschule für Musik, Basel (Schweiz): Dozent für Gitarre am Jazz-Institut
2011 Wien: Veröffentlichung des Liederzyklus "Vienna Naked" - künstlerische Neuorientierung als Singer/Songwriter
2013–heute ECM Records, München (Deutschland): regelmäßige Aufnahmen und Veröffentlichungen
2017–heute Musik-Akademie der Stadt Basel / Hochschule für Musik, Basel (Schweiz): künstlerischer Leiter des Projekts "Focus Year" (Vertiefungsjahr für internationale 9-köpfige Ensembles)
2018–heute Österreichischer Rundfunk (ORF) – Ö1: Jurymitglied bei der jährlichen Vergabe des Ö1-Jazzstipendiums

Mitglied in Ensemble/Band/Orchester
1982–heute Duo Due (Muthspiel & Muthspiel): Duo mit seinem Bruder Christian Muthspiel - Projekte im Bereich der Neuen Musik und Zusammenarbeit u.a. mit Klangforum Wien, Marimolin (Boston), Benjamin Schmid (Salzburg)
1983–heute Solokünstler und Konzerte (bspw. klassisches Programm, eigene Transkription der "Goldberg-Variationen" von Johann Sebastian Bach für zwei Gitarren) in Europa, Mexiko, USA
1988–1990 Gary Burton Quintet, Boston (USA): Gitarrist
2004–heute Wolfgang Muthspiel Trio: Gitarrist - wechselnde Besetzungen
2006–heute Friendly Travelers: Duo mit Schlagzeuger Brian Blade; Europatournee in 2008
2007–heute MGT: Trio mit Slava Grigoryan und Ralph Towner
2009–heute dream cycle: Zusammenarbeit mit dem türkischen Pianisten Aydin Esen
2017–heute Wolfgang Muthspiel Large Ensemble: künstlerische Leitung, Gitarrist - Kooperation mit dem Trompeter Ambrose Akinmusire

Aufträge (Auswahl)

zahlreiche Aufträge von Festivals (z.B. Internationales Orgelfest Stift Zwettl, Donaufestival Krems), im Kulturbereich tätigen Organisationen (u.a. Österreichische Esterhazy Privatstiftung, Bundeskanzleramt Österreich Kunst und Kultur, Wiener Konzerthausgesellschaft, Österreichischer Rundfunk (ORF) – Ö1) sowie von Ensemblen/Orchestern (u.a. Klangforum Wien, Marimolin Ensemble Boston, Ensemble für Neue Musik Zürich)

Aufführungen (Auswahl)

Als Komponist
1993 Personale "Muthspiel & Muthspiel",  Wiener Konzerthaus: Präsentation eines breiten Spektrums der gemeinsamen Musik
1997 Klangforum Wien - musik aktuell – Neue Musik in Niederösterreich, Klangraum Krems: Die Wasserfälle von Slunj - für Sopransaxophon und Ensemble (UA)
2007 Internationales Orgelfest Stift Zwettl, Stiftskirche Zwettl: Logos (UA)
2014 Personale "Wolfgang Muthspiel", Wiener Konzerthaus: Präsentation von Werken aus dem eigenen Schaffen

Als Interpret
1998 Muthspiel & Muthspiel - EBU-Jazzfestival, Wien: Eröffnung
2018 Elbphilharmonie Hamburg, Großer Saal: Konzert mit dem Wolfgang Muthspiel Quintett
2019 Elbphilharmonie Hamburg, Großer Saal: Konzert mit dem 16-köpfigen Wolfgang Muthspiel Large Ensemble feat. Ambrose Akinmusire

Pressestimmen (Auswahl)

28. April 2020
über: Angular Blues (CD)
"Nach zwei vielumjubelten Veröffentlichungen im Quintett kehrt der Jazzgitarrist WOLFGANG MUTHSPIEL auf seinem neuen Album „Angular Blues“ wieder zum Trio-Format zurück. Was er in seinen neuen Stücken gemeinsam mit dem Schlagzeuger BRIAN BLADE und dem Bassisten SCOTT COLLEY einmal mehr zu Gehör bringt, ist ein wunderbar fließender Jazzklang wohliger Wärme, der sich auf die sanfteste Art erschließt."
mica-Musikmagazin (Michael Ternai)

22. November 2018
über: Where the River goes (CD)
"Über weite Strecken aber dominiert Muthspiels nachgerade philosophische Annäherung an die Stille. Aus milden Folkmotiven werden komplexe Texturen, deren Wirkung wächst, je absichtsloser man zuhört. Eine Art Klangpointillismus, der in vielen Stücken, etwa der Titelnummer, in einen gefährlichen Strudel zieht."
Die Presse (Samir H. Köck)

14. November 2017
"Muthspiel, der über hohe stilistische Flexibilität verfügt, sich im Pop erprobt hat wie in der Avantgarde und im Jazzrock, ist der Hauptkomponist des Trios [Anm.: Muthspiel Trio]. Seine Stücke werden aber vielleicht auch einfach zu jener Basis, auf der die Spontaneität ihre eigenen Wege gehen wird. Auch das ist Teil der Jazztradition: Kompositionen werden neu gedeutet, sind offene Kunstwerke, die vom Miteinander des Individuellen leben."
Der Standard (Ljubisa Tosic)

6. Dezember 2016
"Das Album "Rising Grace" (ECM), das ein Quintett um den österreichischen Gitarristen Wolfgang Muthspiel eingespielt hat, ist ein [...] Musterbeispiel dafür, dass so eine Suche kein Eskapismus ist, weil Schönheit im Jazz für sehr viel mehr als Ästhetik steht. Zwischen Muthspiel, dem Pianisten Brad Mehldau und dem Trompeter Ambrose Akinmusire entsteht eher so etwas wie das ständige Auspegeln eines goldenen Schnitts.
Da gibt es ein Einverständnis, mit Improvisation ein Höchstmaß an Harmonie zu erzeugen. Den Kraftaufwand, den das kostet, bündeln sie in einer Disziplin und Selbstbeherrschung, mit der selbst freie Passagen wie Kammermusik klingen. Die den Bassisten Larry Grenadier und Schlagzeuger Brian Blade allerdings jedoch davor bewahren, ins allzu Lyrische abzudriften. Diese Balance, mit einem Anspruch aus der europäischen Konzertmusik die Spannung des Jazz zu halten, schaffen nicht viele."
Süddeutsche Zeitung (Andrian Kreye)

30. Dezember 2011
"Will man das musikalische Schaffen des international gefeierten und anerkannten österreichischen Jazzgitarristen Wolfgang Muthspiel sowie dessen Spiel in wenigen Worten zusammenfassen, wären diese wohl "vielseitig", "innovativ" und "virtuos". Nähert man sich seinem Schaffen, wird eines schnell deutlich, hier ist ein Musiker am Werken, für den der Begriff "Berührungsangst" ein Fremdwort darstellt."
mica-Musikmagazin (Michael Ternai)

2009
"Muthspiel hat alle intellektuellen und technischen Fertigkeiten um die Momente der Magie zu nutzen."
Die Presse (Samir H. Köck) 

2009
"Endlich wieder solo – voll Emotion, feinem Rhythmus und prächtigem Spielwitz. Saitenweise. In einem seiner musikalischen Alleingänge führte Wolfgang Muthspiel im Porgy & Bess in seine wunderbare Welt des vielschichtigen Gitarrenklangs. Von Zeit zu Zeit muss das sein. Ein Jazzfest-Wien-09-Leckerbissen!"
Krone (Verena Kienast)

23. Juli 2007
"Muthspiel schert sich bei seinem Opus [Anm.: "Logos"] um keinerlei Grenzen, er lässt sich direkt vom Wort und dem Umfeld, aus dem es kommt, inspirieren, dazu von den akustischen Gegebenheiten der Stiftskirche. Von knapper Keklamation bis hin zu hymnischem Aufschwung reicht seine bewusst improvisatorische, farbenprächtige, rhythmisch variantenreich schillernde Musik."
Die Presse (Walter Dobner)

21. Jänner 1994
"Muthspiel, gitarristischer Universalist, läßt das Gesamt-Echo seiner externen Wurzeln erklingen: Potpourri der derzeit tonangebenden Gitarristen im modernen Jazz. Diese chamäleonartige Vielseitigkeit läßt ihn aber trotzdem nicht als nur fleißig aneinanderreihenden Kopierer erscheinen, sondern als einen, der, ausgestattet mit hochentwickeltem Handwerkszeug, seinen musikalischen Weg sucht - und findet."
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Guenther Hottmann)

12. August 2000
"[...] Unendlichen spielerischen Freiraum schafft ihm auch bei seinem Solokonzert im Rahmen des Salzburger Jazzseminars am Donnerstag seine außergewöhnliche Virtuosität, die er in ausschweifenden, immer spannungsgeladenen Improvisationen ausspielt. Für klanglichen Abwechslungsreichtum sorgen technische Effekte. Elektronische Loops, die live eingespielte Musiksequenzen in einer Endlosschleife wiedergeben, lassen aus einer Gitarre ganze Klangwelten entstehen, die Muthspiels Improvisationen den Boden unter den Füßen geben. [...]"
Salzburger Nachrichten (Clemens Panagl)

Diskografie (Auswahl)

Als Komponist/Interpret
2020 Angular Blues - Wolfgang Muthspiel Trio (ECM Records)
2018 Where the River goes - Wolfgang Muthspiel Quintet (ECM Records)
2016 Rising Grace - Wolfgang Muthspiel Quintet (ECM Records)
2015 Vienna, World - Wolfgang Muthspiel (Material Records)
2014 Driftwood - Wolfgang Muthspiel Trio (mit Brian Blade, Larry Grenadier) (ECM Records)
2013 Travel Guide - MGT (ECM Records)
2012 Vienna Naked - Wolfgang Muthspiel (Material Records)
2011 Drumfree - Drumfree Trio (mit Andi Scherer und Larry Grenadier) (Material Records)
2010 Live at The Jazz Standard - Wolfgang Muthspiel & Mick Goodrick (Material Records)
2008 Friendly Travelers Live - Wolfgang Muthspiel, Brian Blade (DVD; Material Records)
2008 Earth Mountain - Wolfgang Muthspiel 4tet (Material Records)
2008 From a Dream - MGT (Material Records)
2007 Glow - Dhafer Youssef, Wolfgang Muthspiel - (Material Records)
2006 Bright Side - Wolfgang Muthspiel Trio (mit Andreas Pichler und Matthias Pichler) (Material Records)
2006 Friendly Travelers - Wolfgang Muthspiel, Brian Blade (Material Records)
2004 Air, Love & Vitamins - Wolfgang Muthspiel Trio (mit Marc Johnson, Brian Blade) (Quinton Records)
2003 EARly MUSIC - Wolfgang & Christian Muthspiel (Material Records)
2003 In the Mood For Love - Wolfgang Muthspiel - (12"; Laudon Recordings)
2003 Echos of Techno - Wolfgang & Christian Muthspiel (Material Records)
2003 Steinhaus - Wolfgang Muthspiel, Matthieu Michel, Rebekka Bakken, Dhafer Youssef (Material Records)
2003 That's All Daisy Needs - Triology & Wolfgang Muthspiel - (Material Records)
2002 Beloved - Muthspiel & Bakken (Material Records)
2002 Bearing Fruit - Wolfgang Muthspiel (Material Records)
2002 Solo - Wolfgang Muthspiel (Material Records)
2002 Continental Call - Jazz Orchestra Vienna & Wolfgang Muthspiel (Quinton Records)
2001 Real Book Stories - Wolfgang Muthspiel Trio (mit Marc Johnson, Brian Blade) (Quinton Records)
2000 Daily Mirror - Muthspiel & Bakken (Material Records)
1999 Work In Progress 89-98 - Wolfgang Muthspiel (PolyGram)
1998 CY - Wolfgang & Christian Muthspiel (Lotus Records)
1996 Perspective - Wolfgang Muthspiel Trio (mit Marc Johnson, Paul Motian) (Amadeo)
1995 Loaded, Like New - Wolfgang Muthspiel (mit Tony Scherr, Don Alias, Kenny Wollesen) (Amadeo)
1994 In & Out - Wolfgang Muthspiel Group (Amadeo)
1993 Muthspiel-Peacock-Muthspiel-Motian - Christian Muthspiel, Gary Peacock, Wolfgang Muthspiel, Paul Motian (Amadeo, Universal Records)
1992 Black & Blue - Wolfgang Muthspiel Sextet (mit Alex Deutsch, Don Alias, Georg Garzone, Larry Grenadier, Tom Harrell) (Amadeo, Universal Records)
1990 The Promise - Wolfgang Muthspiel, Bob Berg, John Pattitucci, Peter Erskine, Richie Beirach (Amadeo, Universal Records)
1989 Tre - Duo Due (Amadeo, Universal Records)
1989 Timezones - Wolfgang Muthspiel Trio (mit Bob Berg, Aydin Esen) (Amadeo, Universal Records)
1987 Focus It - Duo Due (Amadeo, Universal Records)
1985 Schneetanz - Duo Due (Extraplatte)

Als Sideman
2003 Live At Theatre Oriental - Matthieu Michel (Universal Records)
2003 Canyon - Mike Holober (sonsofsound)
2003 Spacenight Vol. 10 - Nils Wülker (Sony Music)
2002 Monolith - Michael Enders' "Enders Room" (enja)
2001 Electric Sufi - Dhafer Youssef (enja)
2001 Live Ilg: Recorded live on tour 1997-2000  - Dieter Ilg (FullFat)
2000 My Motley Mothertongue - Christian Muthspiel (Lotus Records)
2000 Artistry In Rhythm - Vienna Art Orchestra (TCP)
1998 Fieldwork - Dieter Ilg (Jazzline)
1998 American Rhapsody - Vienna Art Orchester (BMG)
1998 Cor - Maria João (PolyGram)
1996 In The Same Breath - David Liebman (CMP)
1996 Folksongs - Dieter Ilg (Jazzline)
1995 Magic Labyrinth - Marc Johnson Right Brain Patrol (JMT)
1994 Until We Love - Gabriella Goodman (JMT)
1994 Reincarnation - Paul Motian Electric Bebop Band (JMT)
1993 Erich Quartett - Erich Quartett (Chire Records)
1993 Travelin Light - Gabriella Goodman (JMT)
1992 Zebra Coast - Gil Goldstein (Blue Note)
1992 A Distortion Of Love - Patricia Barber (Antilles)
1991 Cool Nights - Gary Burton (GRP)

Literatur (Auswahl)

Über den Komponisten
mica-Archiv: Wolfgang Muthspiel
2007 Ternai, Michael: Wolfgang Muthspiel - Logos. In: mica-Musikmagazin.
2007 Ternai, Michael: Wolfgang Muthspiel auf Tour. In: mica-Musikmagazin.
2007 mica: Glatt&Verkehrt - Marc Ribot & Wolfgang Muthspiel. In: mica-Musikmagazin.
2007 mica: Wolfgang Muthspiel Trio & Jean-Paul Brodbeck im Porgy. In: mica-Musikmagazin.
2008 Ternai, Michael: Jazzfest Wien - Dhafer Youssef/Wolfgang Muthspiel im Porgy. In: mica-Musikmagazin.
2009 mica: Music is the master - Kultursponsoring. In: mica-Musikmagazin.
2010 Ternai, Michael: Das Wolfgang Muthspiel Trio zu Gast im Porgy & Bess. In: mica-Musikmagazin.
2011 Ternai, Michael: Wolfgang Muthspiel präsentiert Drumfree. In: mica-Musikmagazin.
2012 Justin, Harald: Jazz Fest Wien 2012. In: mica-Musikmagazin.
2012 Ternai, Michael: Wolfgang Muthspiel präsentiert Vienna Naked. In: mica-Musikmagazin.
2013 Felber, Andreas: Protagonisten des österreichischen Jazz nach 2000. In: mica-Musikmagazin.
2014 mica: Wolfgang Muthspiel Trio featuring Brian Blade and Larry Grenadier live. In: mica-Musikmagazin.
2014 Felber, Andreas: Szene im Umbruch - Abschiede und Newcomer prägten in den letzten Jahren die österreichische Jazzlandschaft. In: mica-Musikmagazin.
2015 Ternai, Michael: Jazz in Österreich - Ausdruck einer großen musikalischen Vielfalt. In: mica-Musikmagazin.
2016 mica: Call for Artists - FOCUS YEAR am Jazzcampus Basel. In: mica-Musikmagazin.

Quellen/Links

Website: Wolfgang Muthspiel
Website: material records
austrian music export: Wolfgang Muthspiel
Facebook: Wolfgang Muthspiel
Youtube: Wolfgang Muthspiel
Wikipedia: Wolfgang Muthspiel
Website: "Focus Year" am Jazzcampus Basel

Empfohlene Zitierweise
mica (Aktualisierungsdatum: 18. 5. 2020): Biografie Wolfgang Muthspiel. In: Musikdatenbank von mica – music austria. Online abrufbar unter: https://db.musicaustria.at/node/60702 (Abrufdatum: 7. 8. 2020).