Clemens Gadenstätter
Genre:
Subgenre:
Instrument: Flöte

Fotograf: Abbe J. Libansky ©

Gadenstätter Clemens

Werke

# Titel EntstehungsjahrSortiericon Dauer Besetzung Gattung
1 reissen (Paramyth 3) 2014
2 schlitzen (Paramyth 2) 2014
3 les cris des lumières 2014
4 häuten (Paramyth I) - Streichquartett Nr. 1 2012 22m
5 Sad Songs - Quartett für Saxofon, E – Gitarre, Schlagzeug und Klavier 2012 24m
6 Bildstudie: mit Ruttman op. 3 - für Ensemble und Licht(-bilder) 2011
7 ES - Für Sprechstimme, Stimme, Ensemble, Elektronik und Film 2011 26m
8 Pictures of an exibition - ICONOSONICS III 2010 ~ 28m
9 Blüten. eine Sozialeschnittstelle - für eine Lesende und Variables Ensemble 2010
10 Le gôut du son - für Kontrabassklarinette 2010 13m
11 FLUCHTEN/AGORASONIE - für Solisten, Orchester und Raum 2009 ~ 23m
12 FIGURE - ICONOSONICS I 2009 ~ 27m
13 BODIES - ICONOSONICS II - für E-Gitarre, Akkordeon und Elektronik 2009 - 2010 ~ 27m
14 SEMANTICAL INVESTIGATIONS II 2007 ~ 26m
15 SEMANTICAL INVESTIGATIONS I 2006 ~ 36m
16 Madrigale - für 6 Solostimmen 2006 ~ 30m
17 powered by emphasis (ballade 2, 3, 4) - für Stimme, Combo, Chöre, Orchester und Elektronik 2005 ~ 45m
18 4 Szenen nach Goya - für Gitarre und Stimme in einer Person 2003 ~ 19m
19 Songbook # 0-11 - Trio für Saxophon, Schlagzeug und Klavier 2001 36m
20 Comic sense 2001 ~ 60m
21 Polyskopie 2000 - 2001 32m
22 Wir müssen einzelne irgendwann bitten, alle jetzt aufzupassen - Hörstück für 36 raumverteilte Lautsprecher 2000 29m
23 akkor(d/t)anz - für Klavier 1999 - 2000 38m
24 ballade I - für Stimme und Klavier 1997 ~ 24m
25 auf takt - Musik für großes Orchester 1997 - 1999 ~ 34m
26 schlagsaiten - kleine Studie für 2 Gitarren 1997 4m
27 ballade II - für Frauenstimme, Klavier und Projektion 1997 25m
28 Variationen und alte Themen - Quartett für Posaune, Gitarre, Cello und Kontrabass 1996 ~ 34m
29 Streichtrio II/Palimpsestation éléctronique 1996 23m
30 Streichtrio II - friktion 1995 ~ 23m
31 Versprachlichung - Videoinstallation, acht Instrumente und Tonband 1994 ~ 40m
32 schniTt für Ensemble 1993 - 1995 ~ 21m
33 Sextett 1993 16m
34 Duo für Violine und Violoncello - Studie I 1992 ~ 25m
35 ... für zwei Klaviere - Studie II 1992 ~ 22m
36 Versprachlichung - Musik für acht Instrumente und Tonband 1992 - 1994 ~ 18m
37 Musik für Soli und Ensemble 1991 30m
38 Musik für Soloflöte 1991 ~ 12m
39 Trio - für Geige, Bratsche und Violoncello 1990 16m
40 Musik für Orchesterensembles 1990 ~ 18m
41 Trio - für Geige, Baßklarinette und Klavier 1990 - 1991 ~ 24m
42 Un coup de des - für Sopran, Sprechstimme, Ensemble 1989
43 Sieben Klavierstücke 1989
44 Quartett 1989
45 schlitzen/Paramyth 2 21m
46 bersten/platzen (paramyth 4) 24
47 locked - In (version a) 10m
48 locked - In (version b) 6m
49 moved by (A, B & C)

Allgemeine Information

Geburtsjahr:  1966
Geburtsdatum:  26. Juli 1966
Geburtsort:  Zell am See
Geburtsbundesland: 
Geburtsland: 
Nationalität: 

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt

im Alter von fünf Jahren privater Unterricht: Blockflöte, Querflöte, Klavier, Ensemblespiel

1979

Unterricht bei Urs Wollenmann

1979

Unterricht bei Urs Wollenmann

1979

Theorie (Tonsatz, Kontrapunkt, Gehörbildung, Analyse)

1984 - 1991

Komposition

1984 - 1992
1991

Diplom mit Auszeichnung, Komposition

1992

Diplom mit Auszeichnung

1992 - 1995

postgraduale Kompositionsstudien

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
1989 - 1992

Mitglied als Flötist und Programmrat

1990

Gründung und Leitung des Ensembles

1992 - 1994

Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Videokünstler Joseph Santarromana

1992 - 1994

Arbeit im elektronischen Studio (gemeinsam mit Peter Böhm) an der Realisierung des Tonbandes für das Stück "Versprachlichung"

1994

seither Vorträge und Lectures (erschienen in: "ton", Winter 1994/1995)

1994

Vorträge und Konzerte

1994

Dozent beim Interpretationsworkshop für zeitgenössische Musik

1994

Zusammenarbeit mit der Tänzerin und Choreographin Rose Breuss

1994

Auswahl von "Versprachlichung" für den Interpretationsworkshop mit Peter Eötvös

1995

Lehrauftrag am Institut für Komposition

1995 - 2000

Verlag der IGNM: Herausgeber der Musikzeitschrift "ton" (gemeinsam mit Alexander Stankovski)

1996

Arbeit an der Produktion des Theaterstückes "idiot" von Konrad Bayer (gemeinsam mit Lisa Spalt)

1996

Mitarbeit an dem Hörstück "der berg" von Konrad Bayer (Textregie: Lisa Spalt)

1996

Veröffentlichung theoretischer Arbeiten zum Verhältnis Musik/Sprache

1998

Musikalischer Leiter und Dirigent des "6 Tage Spieles" des O.M.Theaters von Hermann Nitsch 

1998

Lehrauftrag

2000

Konzeption und Organisation der sechsteiligen Veranstaltungsreihe "SALON13" (gemeinsam mit Lisa Spalt)

2000 - 2001

Konzeption und Organisation: "Langen Nacht der Neuen Musik" (gemeinsam mit Johannes Kallitzke)

2000 - 2001

Realisation der Elektronik zu "SONGBOOK #0-11" mit Peter Böhm

2001

Gründung des Vereins "werkschaft" zur Förderung devianter Wahrnehmungsweisen gemeinsam mit Lisa Spalt, Ilse Kilic und Fritz Widhalm

2001

Arbeit an der Klangspur zum Hörstück "wir müssen einzelne irgendwann bitten, alle jetzt aufzupassen" mit Anton Reininger

2002 - 2004

Realisation der Elektronik zu COMIC SENSE mit Peter Böhm und Florian Bogner (Musiklabor Wien)

2003

Professur für Musiktheorie und Analyse

2004

Arbeit am Experimentalstudio des SWR der Heinrich Strobel Stiftung; Realisation des Elektronikparts zu "powered by emphasis"

2007 - 2008

Arbeit an den Elektronik-Parts zu SEMANTICAL INVESTIGATIONS 1 und 2 gemeinsam mit Florian Bogner und Peter Böhm (Musiklabor Wien)

2009 - 2010

Realisierung der Zuspielbänder zu "Pictures of an Exibition/ ICONOSONICS III" gemeinsam mit Peter Böhm und Florian Bogner

2012 - 2014

Arbeit am iem (Institut für elektronische Musik an der KUG-Graz) und dem Projekt "patterns of intuition" gemeinsam mit Gerhard Nierhaus

2013 - 2015

Realisation der Elektronik für das Musiktheater NERONE

2013

Gastprofessor an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber

2013

Dozent

2013

Dozent beim Ung Nordisk Musik/Young Nordic Music Festival

2013

Meisterklassen

2013

Vorlesung "weak–S&ebodies" , Ringvorlesung "Kognition und Neue Musik"

2014

Institut für Klangforschung: composer in residence, Konzerte, Lectures, Vorträge

2014

Dozent für Komposition und Tutor Ensembleprojekts

2015

Lehrtätigkeit, Kiewer internationalen Meisterklassen für Neue Musik COURSE, Kiew/Ukraine

2015

Dozent für Komposition

2015

Vortrag, Seminar und Masterclass

Dirigent und Ensembleleiter bei verschiedenen Ensembles (Ensemble '86, Ensemble Polwechsel u.a.)

zahlreiche Publikationen und CD-Produktionen

Aufführungen (Auswahl)

ZeitraumAufführungWerkOrganisationOrt
1991

Lange Nacht der neuen Klänge

1994

Weltmusiktage

2005

Portrait-Konzert

2005
2007
2007

Portrait-Konzert

2008
2008
2009
2010

Ensemble L'Instant Donné

2010
2011
2011
2012
2012

Interpretationsfestival, Osnabrück

2013

eine Minimaloper;  Ensemble asamisimasa – (UA der kompletten Version mit Film)

2013

Ensemble Nickel

2014

place tba;  Mivos Quartett

2014
2014

Toulouse, Théâtre Garonne; ensemble l'instant donné

2015
2015

les derniers cris – E.P.O.S. II

Rom

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
1987

Arbeitsstipendium für Komposition

1992

Preisträger beim Kompositionswettbewerb "Forum junger Komponisten"

1993

Staatsstipendium für Komposition

1994

Arbeitsstipendium für Komposition

1994

Förderungspreis

1995

Jahresstipendium für Komposition

1997

Förderungspreis

1997

Publicitypreis des SKE-Fonds

1999

Staatsstipendium für Komposition

2005

Austauschstipendium für 2006

Pressestimmen

24. November 2003

Marathon und Achterbahn
Clemens Gadenstätters "comic sense" bei "Wien modern": fulminant verrückte, großartige Musik.
Über all der Brillanz, die er und das Klangforum Wien unter Mark Foster auf den Punkt brachten, vergaß man beinah, dass der mosaikartige Bau des Werks strukturell ein Hasardspiel war: Erklärte sich die Länge zwar nicht mit letzter Schlüssigkeit aus sich selbst, erwies sich die stark belastete Statik aber doch als tragfähig - kein Splittern im Gebälk, trotz der langen Dauer. Dafür stand Gadenstätters schier unbezähmbare, überbordende Fantasie ein, deren üppig-chaotischer musikalischer Wildwuchs, durchsetzt mit kleinen Fußangeln aus Wiederholungen und ins Nirgendwo führende Skalen, im Hintergrund doch zu formaler Stringenz geschürzt war. Die bisher eindrucksvollste Uraufführung bei "Wien modern 2003" 

Die Presse 

 

21. Mai 2005

"Scherzi" nennt der österreichische Komponist jeweils die ersten Sätze der drei vom Klavier dominierten Orchesterstücke und knüpft damit an eine Tradition an, die nach Leichtigkeit im musikalischen Ausdruck sucht. Gadenstätter findet zu einer Orchestersprache, in der Melodien plötzlich in Klang versinken oder aus einem klangvollen Gongschlag ein dünner Strahl von Pizzicatoklängen heraus fließt. Die Rhythmik weckt Assoziationen an einen Comic. Die imaginären Sprechblasen füllt der Hörer mit Vergnügen.
(CD-Review "Comic Sense") 

http://www.rondomagazin.de (Margarete Zander)

Kontaktperson von (Organisation)

Kontakt, Links

Sprache:  Deutsch, Englisch
Adresse:  Brunnengasse 19/9, 3100 St. Pölten, Österreich
Telefon:  +43 1 2141521
Website:  gadenstaetter.info
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