Mit freundlicher Genehmigung von A. Stankovski ©

Stankovski Alexander

Werke

# Titel EntstehungsjahrSortiericon Dauer Besetzung Gattung Notenshop
1 In diesem Augenblick - Szenisches Hörspiel 2016 - 2017
2 Katabasis 2014 8m
3 Traumprotokoll 2014 7m
4 A House of Mirrors III - für Streichquartett 2013 ~10m
5 Cena povera 2012
6 A House of mirrors II - für Flöte, Klarinette, Schlagzeug, Akkordeon und Streichtrio 2010 ~ 9m
7 Abbilder - für Flöte solo (auch Piccolo- bzw. Bassflöte) 2009 ~6m
8 Stop and go 2008 ~ 2m
9 A House of mirrors - für Bassklarinette und Akkordeon 2008 ~ 5m
10 Drei Kinderstücke - für Violoncello 2008 2m 30s
11 Drei Kinderstücke - für Violine 2008 2m 30s
12 Das Rätsel eines Tages - für Flöte, Harfe und Streichtrio 2007 ~ 20m
13 Gugging-Lieder - für Mezzosopran, Sprecher und 4 Instrumente 2007 ~ 12m
14 Ein Pfau flog nach Südost - (Linien IV) 2006
15 Frescobaldi da lontano - für Klavier 2006 ~ 20m
16 Etudes sur la mer - für Flöte, Zuspielungen und live-Elektronik 2006 10m
17 To navigate is to construct 2005 ~ 25m
18 Linien III - für Bassklarinette und Posaune 2004 ~ 14m
19 Landschaft mit Flöte II - für Flöte und Elektronik 2004 15m
20 11 Räume - für Akkordeon, Violine und Kontrabass 2003 ~ 11m
21 Courante - für Violine solo 2003 10m
22 bei liebesirren, oper 2002 20m
23 Linien II - für 2 Klarinetten 2002 ~ 15m
24 Landschaft mit Flöte I - für Flöte und Elektronik 2002 - 2003 ~ 19m
25 Zwei Stücke für junge Spieler - für 10 Instrumente 2002 ~ 6m
26 Stimmen, Silben - für Sopran 2002 ~ 6m
27 Fächer - für Flöte, Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier 2002 ~ 5m
28 lieder: um kreisen um formen - für Sopran, Sprecher und Klavier 2001 ~ 15m
29 Räume I-IV - für raumverteiltes Ensemble und Elektronik 2000 ~ 20m
30 Pessoa 1999 - 2002 ~ 20m
31 Dickicht/Lichtung - für 11 Instrumente 1999 ~ 10m
32 Streichtrio 1998 - 2007 ~ 13m
33 Saxophonquartett 1998
34 Spiegel-Maske-Gesicht 1997 ~ 17m
35 Linien I - für Altflöte und Tenorposaune 1996 ~ 7m
36 Biographie - für Göstha Neuwirth 1996 ~ 1m 30s
37 Mêle Moments 1995 ~ 15m
38 Circum 1995 8m
39 Duo - für Tenorsaxophon und Klavier 1995 - 2000 ~ 6m
40 sätze ansätze 1995 ~ 15m
41 Vier Stücke - für (Baß-)Klarinette, Violoncello und Klavier 1994 ~ 10m
42 Nähe/Distanz - für Violine und Violoncello 1993 ~ 18m
43 Saxophonquartett 1993 ~ 10m
44 quasi improvvisando - für Klavier und Tonband 1992 8m 30s
45 Gegenbilder - Variable Besetzung, für 3-7 Instrumente 1992 - 1993 5m - 17m
46 Informel - für Violine und Klavier 1990
47 Klaviertrio - für Violine, Violoncello und Klavier 1990 - 1993 ~ 10m
48 Unruhe ist in den Gräsern - für Tonband 1989 7m
49 Essay - für Klarinette solo 1989 5m
50 Kristallianen - für 16 Solostreicher 1989 - 2006 ~9m
51 Proteus - für zwei Violinen 1988
52 In Bewegung - Ballett 1987
53 Wiener Initiativenwalzer (oder: Wie ein feuriger Beginn gemächlich verschleppt wird)

Allgemeine Information

Geburtsjahr:  1968
Geburtsdatum:  22. Februar 1968
Geburtsort:  München
Geburtsland: 

 

Geboren am 22.2.1968 in München, lebt seit 1975 in Wien. Tonsatz- und Kompositionsstudien an der Wiener Musikhochschule, weitere Studien bei Hans Zender (Frankfurt). Lehrtätigkeit an den Universitäten für Musik in Wien und Graz. 2006 Habilitation im Fach Komposition. Mehrere Stipendien und Preise. Aufträge u.a. vom Salzburger Landestheater, der Alban Berg-Stiftung, dem Klangforum Wien, dem Österreichischen Rundfunk und der Wiener Konzerthausgesellschaft. Aufführungen bei internationalen Festivals (z.B. Wien modern, Hörgänge, Musikprotokoll im Steirischen Herbst, Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik, Schönberg-Festival Duisburg, Musikbiennale Berlin, Frankfurt Feste, Moskauer Herbst, Musica Nova Sofia).

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt
1984 - 1990

Tonsatz

1986 - 1994

Komposition

1990

Diplom

1990 - 1994

Komposition

Kompositionskurs

Kompositionskurs

Session de Composition: Kompositionskurs

Stage d'été - Kompositionskurs

mehrere Kompositions- und Analysekursen u.a. bei Karlheinz Füssl, Ulrich Siegele, Karlheinz Stockhausen, Brian Ferneyhough und Gérard Grisey

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
1992 - 2000

Organisatorische und musikjournalistische Tätigkeit

1995 - 1996

Verlag der IGNM: Herausgeber der Musikzeitschrift "ton" (gemeinsam mit Clemens Gadenstätter)

1996 - 1998

Neue Musik aus der Nähe: gemeinsam mit Germán Toro-Pérez Initiator und künstlerischer Leiter der Konzertreihe

1996 - 2004

Lehrbeauftragter (Komposition), Assistent von Michael Jarrell

1998

seither Lehrtätigkeit (Kontrapunkt, Harmonielehre, Formenlehre)

1999

Künstlerischer Leiter der 12. Langen Nacht der Neuen Klänge im Wiener Konzerthaus (gemeinsam mit Renald Deppe)

2006

Habilitation (Komposition)

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
1992

Busoni-Förderungsstipendium

1993

Arbeitsstipendium

1995

Staatsstipendium für Komposition

1997

Arbeitsstipendium

2000

Kompositionspreis für

2001

Förderpreis

2004

Förderpreis

Stilbeschreibung

Komponieren heißt für mich Entscheidungen treffen, Grenzen ziehen, Räume abstecken. Ich kann nicht komponieren ohne einen definierten Entscheidungs-Raum. Die Definition selbst - die Eingrenzung mir möglicher Entscheidungen - wechselt von Stück zu Stück, innerhalb eines Stückes von Satz zu Satz, von Schicht zu Schicht oder von Abschnitt zu Abschnitt. Mich interessiert die Gegenüberstellung verschieden definierter Räume. Es geht nicht um die Vermittlung von Gegensätzen, es geht um die Erfahrung von Inkommensurabilität.

Alexander Stankovski 2002

Pressestimmen

29. November 2004

Spannendes lieferte Alexander Stankovski mit der Uraufführung seiner gemeinsam mit Flötistin Sylvie Lacroix und Elektroniker Florian Bogner realisierten "Etudes sur la mer": Zwischen mit elektronischem Rauschen gefüllten Hüllkurven des anbrandenden Meeres, "authentischem" konkretem Material und virtuosen Klangfarbenmelodien der Flöte wurde hier überraschungsreich die Polarität von Natur- und Kunstklang untersucht und konterkariert.

Der Standard (Andreas Felber)

14. Februar 2003

Klar voneinander abgesetzt und charakterisiert hingegen sind "11 Räume" in dem gleichnamigen Stück für Violine, Akkordeon und Kontrabass von Alexander Stankovski.

Salzburger Nachrichten (Heinz Rögl)

1999

Er sei ein "Dividuum", sagt Alexander Stankovski (1968), und weist damit bewußt auf die Fülle heterogener Einflüsse hin, deren Summe er als Grundlage seines kompositorischen Selbst zugeben und begreifen will. So sollte auch das Porträtkonzert des Ensembles 'die reihe' unter Simeon Pironkoff am 10.6. im Funkhaus (von ORF und Jeunesse gemeinsam veranstaltet) in der Gegenüberstellung echt oder vermeintlich differierender musikalischer Positionen Stankovskis künstlerische Identität umschreiben. Insgesamt schienen die stilistischen Linien jedoch überraschend geschlossen zu wirken, die sich dabei um das quasi notwenig ausgesparte Zentrum legten - und das war selbstverständlich kein Nachteil.

ÖMZ - Österreichische Musikzeitschrift

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