Gründungsjahr: 2005
Veranstaltungszeit: alle zwei Jahre | Juli, August, September, Oktober oder November
Träger: Klang21 – Verein zur Förderung von zeitgenössischer Musik und darstellender Kunst
"Das Taschenopernfestival Salzburg ist ein Produktions-Festival, mit dem besonderen Merkmal, dass alle Stücke nicht nur uraufgeführt, sondern wenigstens vier Mal hintereinander gespielt und einige davon als Neuinszenierungen in Deutschland und Spanien aufgeführt werden. An den jeweiligen Spielorten sind Kooperationen mit lokalen Institutionen und Mitwirkenden Usus.
Für jede Ausgabe werden verbindliche künstlerische Rahmenbedingungen festgelegt: ein gemeinsamer thematischer Ausgangspunkt, die Ensemble-Besetzung und die Zusammenarbeit mit dem selben Regisseur und seinem Dramaturgen. So entsteht sowohl für die Künstler während der Produktion ein Diskursraum als auch für das Publikum die Möglichkeit, unterschiedliche kompositorische Entscheidungen kennenzulernen und in Beziehung miteinander zu bringen. Dahinter steht das Ziel, neue Musik als eine Ausdrucksform der Gegenwart durch theatralische, raumästhetische, mediale, experimentelle Erweiterungen zu bereichern und auch für ein breites Publikum nachvollziehbar zu machen.
Seit 2011 arbeiten wir zunehmend intensiv mit österreichischen und europäischen Initiativen, Ensembles, Festivals und Häusern zusammen. Gastspiele, Neuinszenierungen und Wiederaufnahmen finden bisher schwerpunktmäßig mit renommierten Partnern in NRW und Sevilla statt."
Klang21 – Verein zur Förderung von zeitgenössischer Musik und darstellender Kunst: Über Klang21, abgerufen am 2.6.2026 [https://klang21.com/ueber-klang21/]
- Künstlerische Leitung
2005–heute Thierry Bruehl
ehemalige künstlerische Leitung
2005–2010 Fausto Tuscano- Musikalische Leitung
2019–heute Peter Rundel
2005–2015 Juan García Rodríguez- Festivalthemen
Fünf Mal zu Zweit (2005), Suspense (2007), Mahlzeit (2009), Der Engel des Herrn (2011), Endlich Opfer (2013), Sirenen (2015), Zeig mir dein Fleisch (2017), Salzburg liegt am Meer (2019), Hilfe! Undine geht (2021), Ich mag Max Beckmann … Sophie Calle und andere (2023), MENSCH – MASSE – MACHT (2025)
- Ensembles
2009–heute oenm . oesterreichisches ensemble für neue musik
2021 Ensemble NAMES
2023 SWR Vokalensemble- Uraufführungen
1. bis 13. August 2005
Christian Ofenbauer (Österreich) - Boita à musique sous la neige
Hüseyin Evirgen (Türkei/Österreich) - Das Ende der Isolation
Fausto Tuscano (Italien/Österreich) - La canzone del re
Reinhard Febel (Deutschland) - Frida – Un sogno
Anna Malek (Polen) - Ein Mysterienspiel
Jean-Baptiste Marchand (Frankreich/Österreich) - 9+1 un couple = un mort1. bis 11. August 2007
Fausto Tuscano (Italien/Österreich) - Die Rückreise
Reinhard Febel (Deutschland) - Gespensterhaus
Hüseyin Evirgen (Türkei/Österreich) - Ligeia
Juan García Rodríguez (Spanien) -9. bis 22. Oktober 2009
Michael Beil (Deutschland) - Rekapitulation (Szene 1)
Periklis Douvitsas (Griechenland) - Provokation (Szene 2) & Mahlzeit: Szene 4
Fausto Tuscano (Italien/Österreich) - Aus dem Totenreich (Szene 3)
Hüseyin Evirgen (Türkei/Österreich) - Fleischverwandtschaft (Szene 5) & Mahlzeit: Szene 420. Juli bis 5. August 2011
Michael Beil (Deutschland) - Wie jetzt?
Hüseyin Evirgen (Türkei/Österreich) - Look at the moon
Hans-Peter Jahn (Deutschland) - KENNWORT: messias
Brigitta Muntendorf (Deutschland/Österreich) - Wer zum Teufel ist Gerty?
Silvia Rosani (Italien) - Versteinerte Flügel
Reinhold Schinwald (Österreich) - fremd körper
Lisa Streich (Schweden) - …mit brennendem Öle20. September bis 10. Oktober 2013
Cio D’Or (Deutschland) - distanz
Natalia Gaviola - Stillleben mit Kanister
Brigitta Muntendorf (Deutschland/Österreich) - endlich opfer
Hüseyin Evirgen (Türkei/Österreich) - Victim of Changes
Filippo Perocco (Italien) - Panorama16. bis 29. September 2015
Anne Cleare (Irland) - Rinn
Wen Liu (China/Österreich) - The End of the Song
Brigitta Muntendorf (Deutschland/Österreich) - Bronze by Gold
Sarah Nemtsov (Deutschland) - Defekt23. bis 28. September 2017
Wen Liu (China/Österreich) - Painted Love
Birke J. Bertelsmeier (Deutschland) - Gib mir Dein
Gerhard E. Winkler (Österreich) - Der Mann mit der Blume im Mund
Stephan Winkler (Deutschland) - Schweres tragend24. bis 29. September 2019
Sara Glojnaric (Kroatien) - Pray, chuck, come hither
Sarah Nemtsov (Deutschland) - verflucht
Gordon Kampe (Deutschland) - ich will lächeln, lächeln, lächeln
Gerald Resch (Österreich) - TitaniaTraum
Stephan Winkler (Deutschland) - Tongs & Bones28. September bis 2. Oktober 2021
Zeynep Gedizlioglu (Türkei) - Undine – die Abwesende
Iris ter Schiphorst (Deutschland) - Undine geht!
Wolfgang Mitterer (Österreich) - Kuss
Fabio Nieder (Italien) - Ein Slowakisches Undinenmärchen der authentischen Paulína und das Dekordrama des Wassermanns auf dem Trockenen18. bis 21. November 2023
Julia Míhaly (Deutschland) - Souris – A true faker is a great faker is a mystery maker!
Oxana Omelchuk (Belarus) - Oliveros Schafe
Alvaro Carlevaro (Uruguay) - Spiegelung
Bernhard Gander (Österreich) - Ich habe ihn nie getroffen
Stephan Winkler (Deutschland) - Zumutung12. bis 16. November 2025
Nikolaus Brass (Deutschland)
Bernd Richard Deutsch (Österreich) - Massenkristal
Elena Mendoza (Spanien) - Über Zauberei
Vito Žuraj (Slowenien)- Literatur
2011 Taschenopernfestival 2011: "Der Engel des Herrn". In: mica-Musikmagazin.
2011 mica-Interview Taschenopern 2011. In: mica-Musikmagazin.
2013 Taschenopernfestival Salzburg 2013. In: mica-Musikmagazin.
2014 "Nachspiel" – Der Film zum Taschenopernfestival Salzburg 2013. In: mica-Musikmagazin.
2015 TASCHENOPERFESTIVAL 2015. In: mica-Musikmagazin.
2019 Neidhart, Didi: „DIE SPRACHE SHAKESPEARE’S IST METAPHORISCH.“ – CAY BUBENDORFER (TASCHENOPERNFESTIVAL SALZBURG) im MICA-INTERVIEW. In: mica-Musikmagazin.
2023 Taschenopernfestival Salzburg 2023: Ich mag Max Beckmann, Sophie Calle und andere. In: mica-Musikmagazin.- Quellen/Links
Empfohlene Zitierweise
mica (Aktualisierungsdatum: 3. 6. 2026): Taschenopernfestival Salzburg. In: Musikdatenbank von mica – music austria. Online abrufbar unter: https://db.musicaustria.at/node/209324 (Abrufdatum: 4. 6. 2026).