Heller Richard

Vorname
Richard
Nachname
Heller
erfasst als
KomponistIn
AusbildnerIn
VeranstalterIn
RedakteurIn
Genre
Neue Musik
Geburtsjahr
1954
Geburtsort
Wien
Geburtsland
Österreich

Foto © Richard Heller

1954 in Wien geboren. Lebt und arbeitet in Augsburg als Dozent und freischaffender Komponist.

Seine Werke wurden in vielen Ländern Europas, sowie in Amerika, Afrika und Asien aufgeführt bzw. für Rundfunk und Tonträger aufgenommen. Zu den Interpreten seiner Musik zählen u.a.: Wiener Staatsopernchor, Gewandhausquartett Leipzig, Rundfunk-Symphonieorchester Ljubljana (Slowenien), Philharmonisches Orchester Augsburg, Tonkünstlerorchester Niederösterreich, Prager Streichquartett, Rostocker Nonett, Wiener Kammermusiker, Garde Republicaine (Paris), Klavierduo Köhn-Matthies etc.
Heller erhielt zahlreiche Kompositionsaufträge (v.a. von Solisten und Ensembles, aber auch musikalischen Organisationen).

Sein Werkverzeichnis umfasst Werke für Orchester (mit und ohne Solisten), Vokalmusik und Kammermusik in Standardbesetzungen ebenso wie Werke für Symphonisches Blasorchester  oder ausgefallene Instrumentenkombinationen (z.B. 4 Gitarren, Duo Orgel-Klavier, Holzbläser mit Harfe, Violoncello-Oktett etx.). Hellers Werke wurden u.a. bei Edition Kunzelmann (Zürich), Bärenreiter-Verlag (Kassel) Loosmann-Musikverlag (Ettenheim) sowie Vogt & Fritz (Schweinfurt) verlegt.

Sein Schaffen wurde im Laufe seiner Karriere durch zahlreiche nationale und internationale Preise und Auszeichnungen gewürdigt.
Verena Platzer (2021)

Stilbeschreibung

"Richard Heller hat – bis jetzt ausgenommen für das Musiktheater – Beiträge zu fast allen musikalischen Genres geleistet: Er schrieb Solo-Konzerte (für Violine, Violoncello, Klavierduo, Marimba), Orchesterwerke, Musik für Tasteninstrumente und Vokalmusik, aber auch Werke für Symphonisches Blasorchester (inkl. einer Symphonie) und eine beträchtliche Zahl von Kammermusikwerken, teilweise für Standardbesetzungen wie Streichquartett, Blechbläserquintett, Klaviertrio, Streichtrio, Streich- oder Blasinstrumente mit Klavier, aber manche auch für ausgefallene Instrumentenkombinationen wie Orgel und Klavier, 4 Gitarren, Klavierduo, Flöte und Akkordeon, Holzbläser mit Harfe, Schlagzeugtrio, ein Decett, ein Nonett und ein Septett (jeweils Bläser plus Streicher), Altsaxophon/Bassklarinette mit Vibraphon/Marimbaphon, Vibraphon mit Klavier, 8 Violoncelli etc.

Es ist Richard Hellers Ziel, Sinnlichkeit und Konstruktivität in seinen Werken auszubalancieren (ein Autor überschrieb einmal einen Artikel über ihn in der NMZ mit "Die Ausgewogenheit von Raum und Rausch"), um derart gleichermaßen Menschen anzusprechen, die nur hören wollen, wie solche, die sich mit einem Werk auch analytisch auseinandersetzen wollen und können.

Ausgangspunkt für ein neues Werk ist für ihn meistens die Vorstellung von instrumentalen Farben (daher auch das Faible für ausgefallene Besetzungen), die dann zu motivischen Materialien führen und davon ausgehend zur formalen Architektur. Seine Musik ist zu einem großen Teil so gestaltet, als würden verschiedene Instrumente bzw. Spieler miteinander ein Gespräch führen. (Von daher kommen Titel wie "Statement", "Novelette", "Dialog", "Diskurs", "Scène concertante" etc.). Die harmonische Gestaltung ist oft stark vom Jazz beeinflusst, aber auch von dem Wunsch geprägt, Tonalität und Atonalität zu integrieren, was vielleicht überhaupt die große Aufgabe für das 21. Jahrhundert sein könnte.

Oberste Maxime für sein Komponieren ist ihm immer maximale Klarheit und Verfolgbarkeit der musikalischen Entwicklungen, der Wunsch, sich mit seinen Werken nicht nur an Nischen-Spezialisten wenden zu können, sondern – wenn auch klarerweise nicht an ein Massenpublikum – doch an jeden neugierig und offen gebliebenen Kunstinteressierten. Daraus resultiert (vergleichbar einer ökologischen Weltsicht, die es ablehnt, alles technisch Machbare auch wirklich zu machen, weil es zu oft nicht menschen-gerecht ist) einerseits die überzeugte Bereitschaft, sich in den musikalischen Mitteln freiwillig zu beschränken, um die menschlichen Wahrnehmungsmöglichkeiten nicht zu oft zu weit zu überschreiten, und andererseits die "berührungsängstelose" Offenheit für die Verwendung von musikalischen Materialien, die nicht "neu" sind."
Richard Heller: Charakterisierung, abgerufen am 25.03.2021 [http://www.richard-heller.eu/Texte/Charakterisierung/]

Hellers Ziel ist es, in seinen Kompositionen die Emotionen und Konstruktionen für das professionelle und das allgemeinere Publikum gleichermaßen in Einklang zu bringen. Der Ausgangspunkt seines Kompositionsstils ist die Vorstellung von Instrumentalfarben (und der Sinn für seltene Kombinationen), die zu Motivmaterialien führen. Es gilt die Balance zwischen Sinnlichkeit und Konstruktion in Hellers Schaffen hervorzuheben, die gelungene Integration von Tonalität und Atonalität in seiner Harmonik und seine oberste Maxime der Klarheit und Verfolgbarkeit, sowie sein Formbewusstsein. All diese Mittel kommen als Grundlage der Architektur in seinen Werken zugute.
Verena Platzer (2021)

Auszeichnungen

1977 Stadt Wien: Förderungspreis
1978 Theodor Körner Fonds, Wien: Theodor-Körner-Preis
1978 Wiener Kunstfonds der Zentralsparkasse Wien: Förderungspreis
1979–1980 Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung: Arbeitsstipendium (für kompositorische Tätigkeit)
1980 Stadt Augsburg (Deutschland): Kunstförderpreis für das Gesamtwerk (Drei Lieder nach Texten unbekannter Autoren)
1980 Republik Österreich: Österreichischer Förderungspreis für Musik (Elegie)
1984 Adolf Schärf-Fonds, Wien: Förderungspreis
1984 Concurso Internacional de Composición Ciudad Ibagué (Kolumbien): 2. Platz; Kategorie "Gemischte Kammerchöre" (Elegie)
1985 Carl-Maria-von-Weber-Wettbewerb Dresden (Deutschland): Ehrendiplom Streichquartett 1982
1989 Internationaler Kompositionswettbewerb "Eisteddfod", Roodepoort (Südafrika): 1. Preis (Novelette)
1990 Theodor Körner Fonds, Wien: Theodor-Körner-Preis
1995 Kompositionswettbewerb - Blasmusikverband Baden-Württemberg (Deutschland): 5. Preis (Diskurs)
1998 Mid Europe Schladming: Composer in Residence
2000 Kompositionswettbewerb - World Cello Congress III, Baltimore (USA): einzig vergebener Preis (Cellophonie)
2003 World Music Days (Slowenien) - ISCM/IGNM/SICM – Internationale Gesellschaft für Neue Musik: Teilnehmer (nach Auswahl durch eine internationale Jury unter Krzysztof Penderecki)
2010 Prof.-Iwan-Spassov-Wettbewerb, Plovdiv (Bulgarien): Sonderpreis der Stadt Pazardhik (Gedeckte Farben)
2015 Wettbewerb - Austrian Composers Association, Paul-Lowin-Stiftung (Australien): 3. Preis; Kategorie "Vokalwerke/Liederzyklen" (Vokalise)
2017 Carl von Ossietzky-Kompositionspreis, Oldenburg (Deutschland): Auszeichnung (Trois Moments musicaux)
2018 KünstlerGilde Esslingen (Deutschland): Johann-Wenzel-Stamitz-Preis (für das Lebenswerk)
2018 "New Vision"-Kompositionswettbewerb - Four Corners EnsemblePolnisches Generalkonsulat New York, "Chopin & Friends"-Festival, New York (USA): 1. Preis (3 Miniaturen)

Ausbildung

1972–1979 mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien: Lehrgang "Medienkomposition" (Paul Kont), Lehrgang "Musikpublizistik" (Rudolf Klein), Lehrgang "Kulturelles Management" (Ernst Haeussermann, Marcel Prawy), Lehrgang "Angewandte Formen des Freien Satzes" (Erich Urbanner) - Absolvierung der genannten Lehrgänge
1972–1979 mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien: IGP Klavier (Wilhelm Hübner), Dirigieren (Otmar Suitner), Chorleitung (Günther Theuring), Korrepetition (Harald Goertz) - alle ohne Abschluss
1972–1979 Universität Wien: Mathematik, Logistik, Musikwissenschaft
1972–1975 mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien: Tonsatz (August Kubizek)
1975–1979 mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien: Komposition (Erich Urbanner) - Diplom mit Auszeichnung

Tätigkeiten

1979 Österreichischer Rundfunk (ORF) – Fernsehen: freier Mitarbeiter in der Redaktion der Hauptabteilung Musik
1979–2008 Leopold-Mozart-Konservatorium, Augsburg (Deutschland): Dozent (Musiktheorie, Komposition)
1993–2014 Kunstförderpreis der Stadt Augsburg (Deutschland): ständiger Juror
1993–2014 Tonkünstlerverband Augsburg - Schwaben e.V. (Deutschland): Vorsitzender, Organisator einer regelmässigen Konzertreihe mit zeitgenössischer Musik
1989–2008 Augsburg (Deutschland): Fachgruppensprecher "Musiktheorie", intensive Mitarbeit bei der Konzipierung der Studiengänge im Zuge der Gründung der Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg und bei der Eingliederung des Augsburger Teils in die Universität Augsburg
1997–heute GEMA – Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte: ordentliche Mitgliedschaft
1999–2008 Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg (Deutschland): Dozent (Musiktheorie, Gehörbildung)
2003 Kompositionswettbewerb der Internationalen Bodenseekonferenz: Juror
2008 Internationaler Yasuo-Kuwahara-Wettbewerb für Mandoline solo, Schweinfurt (Deutschland): Juror
2008–2019 Leopold-Mozart-Zentrum - Universität Augsburg (Deutschland): Dozent (Musiktheorie, Komposition)
2007–2014 Tonkünstlerverband Bayern (Deutschland): 1. stellvertretender Vorsitzender

Austrian Composers Association, Wien: Mitglied, Leiter des Arbeitskreises Interpreten
ÖGZM – Österreichische Gesellschaft für zeitgenössische Musik, Wien: Vorstandsmitglied
weiters (ehemaliges) Mitglied in u.a. AKM – Staatlich genehmigte Gesellschaft der Autoren, Komponisten und Musikverleger, Internationale Gesellschaft für Neue Musik – IGNM Österreich, Internationale Gesellschaft für Neue Musik – IGNM Deutschland, Deutscher Komponistenverband, Deutscher Tonkünstlerverband, Künstlergilde, WASBE-Deutschland (World Association for Symphonic Bands and Ensembles)

Aufträge (Auswahl)

1978 Duo Baranyi-Pfajfer, Wien: Rondo für zwei Klaviere
1979 Wiener Nonett: Nonet viennois
1980 Duo Capek-Gailit, Wien: Orgiano
1983 Wiener KammerOrchester: Wiener Kammermusik Nr. 2
1984 im Auftrag von Hansjörg Schweinester: Concerto per fiati
1984 im Auftrag der CellistInnen - Wiener Symphoniker: Cellophonie
1985 Duo Valery-Montrul (Argentinien): Konzert für zwei Klaviere und Orchester
1985 Hense-Quartett München (Deutschland): Jeu concertant
1985 Internationale Festliche Musiktage Uster: Sinfonietta für Blasorchester
1987 im Auftrag von Michael Gailit - Trio Vindobona, Wien: Novelette
1989 Bund Deutscher Blasmusikverbände, Staufen/Breisgau (Deutschland): Scène concertante
1989 Duo Köhn-Matthies, Detmold (Deutschland): Ballade für Klavier vierhändig
1994 im Auftrag von M. Jannetti, Jugendblaskapelle Sonthofen (Deutschland): Diskurs
1995 Theiner & Breitner, Wien: Essay für zwei Klaviere
1995 Deutscher Akkordeon-Lehrerverband e.V., Frankfurt am Main (Deutschland): Kaleidoskop

zahlreiche weitere Aufträge von im Kulturbereich tätigen Organisationen (u.a. Bundeskanzleramt Österreich Kunst und Kultur, ISCM/IGNM/SICM – Internationale Gesellschaft für Neue Musik) sowie von Ensemblen/Orchestern (bspw. Wiener Kammermusiker)

Aufführungen (Auswahl)

1976 Kathleen Bryan (cl), Kurt Schmid (cl), Musikverein Wien: Kontakte (UA)
1977 Orth an der Donau: Drei Lieder nach Texten unbekannter Autoren (UA)
1978 Richard Heller (pf), Radiokulturhaus Wien: Lied ohne Worte (UA)
1979 Duo Baranyi-Pfajfer, Musikverein Wien: Rondo für zwei Klaviere (UA)
1980 Wien: Statement (UA)
1982 Augsbrug (Deutschland): Fünf Volksliedbearbeitungen für Gitarrenquartett (UA)
1983 Wiener Nonett, Wien: Nonet viennois (UA)
1984 Wien: Elegie (UA)
1985 Michael Gailit, Odense (Dänemark): Organology (UA)
1985 Augsburg (Deutschland): Concertino für Orchester (UA)
1985 Hense-Quartett München, Benediktbeuern (Deutschland): Jeu concertant (UA)
1986 Lüneburg (Deutschland): Dialog (UA)
1987 Trio Vindobona, Oberhausen (Deutschland): Novelette (UA)
1987 Wien: Streichquartett 1982 (UA)
1988 Hall in Tirol: Toccata für Blasorchester (UA)
1988 Zagreb (Kroatien): Solo for HS (UA)
1989 Duo Valery-Montrul, Orquestra Sinfonica Santa Fe, Santa Fe (Argentinien): Konzert für zwei Klaviere und Orchester (UA)
1989 Internationale Festliche Musiktage Uster (Schweiz): Sinfonietta für Blasorchester (UA, 1. Satz)
1990 Duo Köhn-Matthies - Hochschule für Musik Detmold (Deutschland): Ballade für Klavier vierhändig (UA)
1991 Wien: Assoziationsmusik (UA)
1992 Internationale Bläsertage Aalen (Deutschland): Sinfonietta für Blasorchester
1992 Bruchsal (Deutschland): Scène concertante (UA)
1995 Jugendblaskapelle Sonthofen (Deutschland): Diskurs (UA)
2000 ÖGZM – Österreichische Gesellschaft für zeitgenössische Musik, Wien: Nocturne
2007 Augsburger Tonkünstlerverband e.V. (Deutschland): Diptychon für Violoncello und Klavier (UA)
2009 Maximilian Hornung (vc), Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin, Matthias Foremny (dir): Gedeckte Farben (UA)
2013 Christo Tanev (vc), Sinfonieorchester Pazardzhik, Grigor Palikarov (dir) - Eröffnungskonzert - International Music Festival "Winter Music Evenings", Pazardzhik (Bulgarien): Gedeckte Farben (bulgarische EA)

weitere Aufführungen u.a. durch Rundfunk-Symphonieorchester Ljubljana, Chor der Wiener Staatsoper, ORF Chor, Niederösterreichisches Tonkünstler-Orchester, Gewandhausquartett Leipzig, Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin, Philharmonisches Orchester Augsburg, Rostock Nonett, Prager Streichquartett, Garde Republicaine (Paris) etc.

Pressestimmen

18. Dezember 2019
"Zeitgenössische Musik kann auch anders. In einem extravaganten Programm stellen die Violinistin Anna Kakutia, der Cellist Graham Waterhouse und der Pianist Dmitrij Romanov am 16. Dezember 2019 im Sitzungssaal der Versicherungskammer Bayern (veranstaltet von Tonkünstler München e.V.) Werke moderner bayerischer (bzw. in Bayern lebender) Komponisten vor. [...] Zuletzt erklingt die Novellette von Richard Heller. Dieses Stück müsste ich noch einmal hören. Nach den verspielten Duetti von Baumann war mein Gehör noch nicht auf diese tiefschürfende Musik eingestellt, um sie von Anfang bis Ende voll aufzunehmen. Hellers Trio erscheint innerlich aufgewühlt und gespickt mit schwarzem Humor. So bildet sie einen Dipol zwischen abgrundtief ernst und doch irgendwo verspielt, wenngleich auf eine beinahe makabre Art. Novellette verfolgt mich von allen Stücken des Abends bislang am längsten und ich verspüre den dringenden Wunsch, dieses Stück und andere Werke des Komponisten zu entdecken."
The New Listener: Gegen alle Vorurteile (Oliver Fraenzke, 2019), abgerufen am 26.03.2021 [http://www.the-new-listener.de/index.php/tag/richard-heller/]

2004
"Sein großer Anspruch, Musik als Kommunikation umzusetzen, bezieht sich sowohl auf das Wirken zwischen den Musikern als auch auf das Publikum. Er zitiert etwa neben alten Formen wie der dreiteiligen Liedform als Urform der Kontrastbildung oder die klassische Sonatenhauptsatzform als einen Archetyp menschlicher Gespräche. "Es gibt große Linien, Umwege, Abgrenzungen und Distanzen und in einer guten Reprise ist jeder ein anderer, jeder beeinflusst den anderen", und er gibt seinen Werken Titel, die menschliche Kommunikation und Erzählungen, Gespräche andeuten: Ballade, Dialog, Poème, Statement, Diskurs, Essay. Dabei lehnt er bewusst Programmmusik für seine Werke ab und zeigt sich, wie in seinem Concertino für Orchester, dem Concerto per fiati, dem Konzert für Violine und Orchester, seinem Konzert für Marimba und kleines Orchester oder auch in seiner Sinfonietta (für Blasorchester) als ein Verfechter der absoluten Musik."
nmz – neue musikzeitung: Koordinatensystem aus Logik und Sinnlichkeit (Thomas Weitzenfelder, 2004), abgerufen am 26.03.2021 [https://www.nmz.de/artikel/koordinatensystem-aus-logik-und-sinnlichkeit]

Diskografie (Auswahl)

Als Komponist
2017 WERKE FÜR KLAVIER / ORGEL / GESANG - Shihomi Inoue-Heller (s), Richard Resch (t), Adriana Cervino (pf), Wolfgang Riedel (pf), Anette Wende (org), Michael Gailit (org), Klavierduo Silke-Thora Matthies, Christian Köhn (dir) (ISSA Klassik)
2015 Pas de Trois d'Anches - Trio Pas de Trois (ISSA Klassik)
2012 STREICHQUARTETT 1982 - Klementina Pleterski (vl), Mona Kern-Schümann (vl), Regina Krull (va), Ursula Kreusen-Nickel (vc) (Musikwerkstatt Siegburg)
2007 POÉME für Violine und Klavier - Tymur Melnyk (vl), Peter Holetschek (pf) (Vienna Music Records)
2000 Orgelportrait St. Anna (Augsburg): ORGANOLOGY für Orgel solo -  Karl Maureen (org) (Ascension Records)
2000 STATEMENT für Streichtrio - Ensemble Musicattuale (Agenda)
2000 ORGIANO - Emanuel Amtmann (org), Manfred Tausch (pf) (Tuning)
1999 FLASH für Blasorchester - Internationales Jugendblasorchester der MidEurope 99, J. Mösenbichler (dir) (AMOS)
1998 SINFONIETTA für Blasorchester - Symphonisches Blasorchester des Leopold-Mozart-Konservatoriums Augsburg, Johann Mösenbichler (dir) (Reel World)
1998 Portrait-CD "Heller Wahnsinn": ASSOZIATIONSMUSIK für 2 Klarinetten und Bassklarinette  - Klarinettenklasse Harald Harrer am Leopold-Mozart-Konservatorium Augsburg (Mediatone)
1997 DISKURS für Blasorchester - Verbandsblasorchester Kaiserstuhl-Tuniberg, Frieder Stoll (dir) (AMOS)
1993 NOVELETTE für Klaviertrio - Trio Orfeo (Symicon)
1993 STREICHQUARTETT 1982 - Augsburger Streichquartett (amphion)

Tonträger mit seinen Werken
2015 Zeitgenössische Musik in Augsburg, Livemitschnitte Vol. I, 1998–2006 (ISSA Klassik) // ESSAY für 2 Klaviere
2015 Klaviermusik des 20. Jahrhunderts, Live - Stephan Kaller (pf), Pavol Kovac (pf) (ISSA Klassik) // ESSAY für 2 Klaviere
2014 Nocturnes - Stefan Barcsay (raccanto) // 2 IMPROMPTUS für Gitarre solo

Literatur

2004 Weitzenfelder, Thomas: Koordinatensystem aus Logik und Sinnlichkeit. In: nmz – neue musikzeitung 12/2004 (53. Jahrgang); abgerufen am 26.03.2021 [https://www.nmz.de/artikel/koordinatensystem-aus-logik-und-sinnlichkeit].
2008 Reiter, Sabine: Komponistenbund bei der Mid Europe 2008. In: mica-Musikmagazin.
2013 DTKV: Von Augsburg nach Bulgarien. In: nmz – neue musikzeitung 05/2013 (62. Jahrgang); abgerufen am 26.03.2021 [https://www.nmz.de/artikel/von-augsburg-nach-bulgarien].
2014 Messmer, Franzpeter: Ohne Musik könnte ich nicht leben, ohne Mathematik schon. In: nmz – neue musikzeitung 04/2014 (63. Jahrgang); abgerufen am 26.03.2021 [https://www.nmz.de/artikel/ohne-musik-koennte-ich-nicht-leben-ohne-mathematik-schon].

Quellen/Links

Webseite: Richard Heller
Austrian Composers Association: Richard Heller
Musikverlag Intermezzo: Richard Heller

Empfohlene Zitierweise
mica (Aktualisierungsdatum: 29. 3. 2021): Biografie Richard Heller. In: Musikdatenbank von mica – music austria. Online abrufbar unter: https://db.musicaustria.at/node/69386 (Abrufdatum: 23. 9. 2021).

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