lebt als freischaffender Komponist
| Zeitraum | Ausbildung | Instrument | AusbildnerIn | Organisation | Ort |
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1983 - 1985
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Komposition | ||||
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1985
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Kompositionsdiplom und Mag. art. | ||||
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1985
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Weitere Studien | ||||
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1988
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Begegnungen mit Olivier Messiaen | ||||
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Abschluss Mag. phil. | |||||
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Schulmusik | |||||
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Theologie |
| Zeitraum | Aufführung | Werk | Organisation | Ort |
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1996
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2006
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2006
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Teatro La Fenice | |||
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2006
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Aufführungen an vielen wichtigen Opern- und Konzerthäusern Europas und Amerikas sowie bei Festivals |
| Zeitraum | Auftrag | Werk | Auftraggebende Organisation | Auftraggebende Person |
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2006
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1994
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1990
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1983
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1987
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1989
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1989
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1991
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1993
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Bayrische Staatsoper | |||
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2006
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Auftrag anlässlich des Mozartjahrs 2006 |
| Time Period | Auszeichnung | Werk | Auszeichnende Organisation |
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1985
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Staatsstipendium | ||
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1986
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Staatsstipendium | ||
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1987
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Preisträger beim Streichquartettwettbewerb | ||
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1989
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Staatsstipendium | ||
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1990
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Körber Stiftung: Rolf-Liebermann-Stipendium für Opernkompositionen | ||
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1991
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Förderpreis | ||
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1992
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Composer in residence | ||
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1994
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UNESCO - International Rostrum of Composers: Komponistenpreis für | ||
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1996
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Composer in residence | ||
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1997
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Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst | ||
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1998
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Großes Verdienstzeichen | ||
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2002
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Composer in residence | ||
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2002
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Composer in residence | ||
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2005
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Ehrengabe |
Wenn ich in mich hineinhöre, immer kann ich Musik hören - alle Einflüsse des Tages hinterlassen ihre Spuren. Mir geht es aber darum, in der Stille davon frei zu werden, darin zu verweilen, bis aus dieser Situation heraus neue Gestalt erkennbar, sichtbar, hörbar wird.
Herbert Willi, zitiert nach: Fuhrmann, Axel: "Klänge aus der Stille", ÖMZ, 48 (1993), Heft 6, S. 321
8. Februar 2006
Willi ist eine beeindruckende Persönlichkeit. Klangverwandtschaften zu anderen Komponisten oder Stilen sind kaum auszumachen.
Welser Rundschau
2002
Aus kosmischen Fernen
Versteht man unter einem Komponisten einen Mann, der das tut, was diese vom lateinischen Zeitwort componere (zusammenstellen) abgeleitete Bezeichnung meint, der also Noten, Themen, Akkorde nach den verschiedensten Gesichtspunkten in den unterschiedlichsten Varianten zusammenstellt, oft genug auch, aktuellen stilistischen Diktaten gehorchend, mühsam zusammenstoppelt und -klittert, so wäre es beinah kränkend, Herbert Willi einen Komponisten zu nennen. Willis Musik entsteht auf andere Weise. Es fragt sich überhaupt, ob seine Musik entsteht, wie alles, nicht nur die Kunst, eben zu entstehen pflegt, und ob sie vielmehr nicht schon immer da ist, da war und von Herbert Willi in der bestürzenden Stille seiner selbst gewählten Einsamkeiten in der Vorarlberger Bergwelt abgelauscht und aus kosmischen Fernen herunter oktaviert wird in den Bereich des allgemein Hörbaren. Die Parameter von Willis Schaffen sind daher nicht im gängigen Metier der Herstellung von Musik zu suchen, sondern in Bereichen des Empfindens und Erkennens, an die vor allem westliche Kunst und westliches Denken unter dem Diktat des Rationalismus längst kaum noch Erinnerung hat.
Zeitschrift der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien (Peter Vujica)
Diskographie: