Fotograf: Christoph Walder ©
Christof Dienz verbrachte seine Kindheit in Kitzbühel und besuchte in Innsbruck ein Musikgymnasium. Er verfasste während seiner Gymnasialzeit erste Kompositionen für seine Mitschüler. Nach seiner Übersiedlung 1989 nach Wien übernahm er diverse Jobs wie Plakatierer oder Barkeeper ehe er an der Musikuniversität Fagott studierte. Als Leiter, Komponist und Musiker (Fagott u.a.) des Ensembles die "Knödel" unternahm er Konzertreisen in Europa, den USA, Mexiko, Japan u.a. und veröffentlichte vier Cd's. Seit 2000 ist Dienz als freiberuflicher Fagottist und Komponist tätig. Zudem existiert seit 2002 sein Soloprogramm 'Dienz zithered' (Zither und Loopgenerator).
| Zeitraum | Ausbildung | Instrument | AusbildnerIn | Organisation | Ort |
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1991 - 1999
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| Zeitraum | Tätigkeit | Organisation | Ort |
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1992 - 2000
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Leiter und Komponist des Ensembles | ||
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1997 - 2000
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Fagottist | ||
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2006
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Composer in Residence | ||
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2006
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featured artist | ||
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freiberuflicher Komponist und Fagottist |
| Zeitraum | Aufführung | Werk | Organisation | Ort |
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2003
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2003
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2003
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2004
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Jugendstiltheater Baumgartner Höhe | |||
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2005
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Tennishalle Schwaz | |||
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2006
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2007
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| Zeitraum | Auftrag | Werk | Auftraggebende Organisation | Auftraggebende Person |
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2002
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felder - für zither-solo und loopgenerator |
| Time Period | Auszeichnung | Werk | Auszeichnende Organisation |
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2005
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Emil Berlanda Preis | ||
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2005
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Pasticcio Preis für die CD 'Dienz zithered' | ||
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2006
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composer in residence | ||
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2006
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SKE-Jahresstipendium | ||
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2007
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Förderpreis | ||
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2009
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artist in residence |
Das ist sozusagen die Sehnsucht, die ich in der zeitgenössischen Musik habe; dass sie stärker intuitiv, körperlich wahrnehmbarer ist, dass man sie einfach aufnehmen kann und zum Hören nicht so viel Intellekt und Vorbildung braucht - und das passiert über den Puls, den Rhythmus. Das ist eine Haltung, die in der zeitgenössichen Musik nicht wirklich angesagt ist. Ich habe einfach den Zugang zu vielen verschiedenen Szenen, und das sehe ich als Bereicherung. Das macht mich letztendlich aus.
Christof Dienz 2006, zitiert aus einem Interview in "Concerto 2006/1"
23. September 2003
Christof Dienz, der als Musiker auf so ziemlich allen stilistischen Hochzeiten tanzt, ist bekennender Pyromane. Statt Heustadel anzuzünden, schreibt er aber lieber Musik. Sein "Pyromen" gab dem Bruckner Orchester Linz Gelegenheit zu amorphen, virtuosen Farbenspielen - vom ersten Funken über Flächenbrand bis hin zu Asche und Rauch.
Die Presse (Walter Weidringer)
2003
Die größte Überraschung des diesjährigen Festivals dürfte Christof Dienz Uraufführung "Pyromen" gewesen sein; ein Werk, in dem durch eine schier unglaublich differenzierte vielfältige Instrumentation Farbspiel und Schattierungen des Naturphänomens Feuer in Klänge umgesetzt werden, ohne dass Dienz je zur platten Bildmetapher greifen würde.
Neue Musikzeitung
2006
Definitiv, Puls ist sehr wichtig für mich. Das ist sozusagen die Sehnsucht, die ich in der zeitgenössischen Musik habe: dass sie stärker intuitiv, körperlich wahrnehmbar ist, dass man sie einfach aufnehmen kann und zum Hören nicht so viel Intellekt und Vorbildung braucht - und das passiert über den Puls, über Rhythmus. [...]
Christof Dienz in einem Interview
Concerto (ANdreas Felber)