Christof Dienz
Genre:
Instrument: Fagott, Zither
Gattung:

Fotograf: Christoph Walder ©

Dienz Christof

Werke

# Titel EntstehungsjahrSortiericon Dauer Besetzung Gattung
1 Kleines Stück für Kontrabass solo 2014
2 Bass surface 2014
3 Airlines 2014
4 "Luke, der letzte wilde Hund am Yukon" - Musik zum Film 2013
5 Jittering Ballad 2012
6 "Der Sturm" - Musik zum Theaterstück 2012
7 "Exhaustibility" - Musik zum Film 2012
8 Arbeit, Erinnerung, Zukunft 2011
9 Analog signals - Konzert für Trompete und Orchester 2011
10 "Caterina & Fred" - Musik zum Film 2011
11 Swing 2010
12 Stubenmusik 2010
13 "Hens & Forks" - Theatermusik 2010
14 Juschroa 2009
15 Das Gespräch der Hunde 2009
16 ...Brachen Goldrosen... - Stück für Ensemble 2009
17 Hey Driver, Cool Down The H's 2008
18 Das Gespräch der Hunde 2008
19 Wald hallt 2008
20 winter.reise 2007
21 Amplifly 2007
22 die wurst (die noodle!) 1995 4m 9s
23 roll- & rockkragen 1995 3m 10s
24 chinese lanterns 1995 5m 13s
25 es war einmal im erdbeerland ... 1995 7m 7s
26 fast food in A 1995 3m 10s
27 noticknotock 1995 4m 15s
28 seifenblasen im mondschein 1995 1m 28s
29 dschungellied 1995 3m 52s
30 Knödelpolka 1993 ~ 1m 35s
31 In die Ribisl 1993 2m 56s
32 Landler 1993 1m 45s
33 Kein Boarischer 1993 3m 23s
34 Vielfacher 1993 1m 42s
35 Walzer 1993 3m 14s
36 Jodeling 1993 2m 50s
37 Quertanz 1993 2m 14s
38 Triet Bull 1993 2m 49s
39 Mit der 42er 1993
40 Jet Polka 1993 2m 40s
41 Zgoing
42 Hatschen, Bratschen, Luftballon
43 Kaufhausmusik
44 Quentin
45 Concertino piccolississimo
46 Popm...
47 Wandern mit Eugene
48 Im Inneren des Orgon-Akkumulators
49 felder - für zither-solo und loopgenerator
50 Funky Heinzei
51 Duo
52 8 Polaroids
53 Die vertauschten Köpfe
54 Choral 2000
55 3 Wiener Lieder
56 Messe für alle
57 Ich hab noch nie geküsst
58 Pyromen
59 Mäerz
60 Malmen
61 Gischt - oder die Sehnsucht nach Mehr
62 Mob-Concertino für Bläserensemble und Blaskapelle
63 Drei Herren - [Filmmusik]
64 Die Hund sind schuld - [Filmmusik]
65 Ausgeliefert - [Filmmusik]
66 und immer wieder cordoba... - [Hörspielmusik]

Allgemeine Information

Geburtsbundesland: 
Geburtsland: 
Nationalität: 

 

Christof Dienz verbrachte seine Kindheit in Kitzbühel und besuchte in Innsbruck ein Musikgymnasium. Er verfasste während seiner Gymnasialzeit erste Kompositionen für seine Mitschüler. Nach seiner Übersiedlung 1989 nach Wien übernahm er diverse Jobs wie Plakatierer oder Barkeeper ehe er an der Musikuniversität Fagott studierte. Seit 2000 ist Dienz als freiberuflicher Fagottist und Komponist tätig. Zudem existiert seit 2002 sein Soloprogramm "Dienz zithered" (Zither und Loopgenerator).

 

Christof Dienz ist ein Musiker, der sich wie kaum ein  anderer, immer wieder neu zu erfinden versteht. Offenbar kennt der gebürtige Tiroler tatsächlich keinerlei Berührungsängste, wenn es darum geht neue musikalische Wege einzuschlagen. Stets auf der Suche nach neuen Ausdruckmöglichkeiten entwirft der Künstler, angetrieben von einer ungemeinen Experimentierfreude, seine ureigene und unverwechselbare Klangsprache.

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt
1991 - 1999

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
1992 - 2000

Leiter und Komponist des Ensembles

1997 - 2000

Fagottist

2006

composer in residence

2006

featured artist

freiberuflicher Komponist und Fagottist

künstlerischer Leiter von fmRiese - forward music festival

musizierte u.a. mit marc ribot, zeena parkins, terry bozzio, dj dsl, 
wolfgang puschnig, thomas larcher, klaus dickbauer, lorenz raab, rupert huber, hannes strobl, herbert pirker, matthias pichler u.v.m.

Aufträge (Auswahl)

ZeitraumAuftragWerkAuftraggebende OrganisationAuftraggebende Person
2002

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
2005

Emil-Berlanda-Preis

2005

Pasticcio-Preis für die CD "Dienz zithered"

2006

composer in residence

2006

SKE-Jahresstipendium

2007

Förderpreis

2009

artist in residence

2010

Preis für künstlerisches Schaffen

Stilbeschreibung

Das ist sozusagen die Sehnsucht, die ich in der zeitgenössischen Musik habe; dass sie stärker intuitiv, körperlich wahrnehmbarer ist, dass man sie einfach aufnehmen kann und zum Hören nicht so viel Intellekt und Vorbildung braucht - und das passiert über den Puls, den Rhythmus. Das ist eine Haltung, die in der zeitgenössichen Musik nicht wirklich angesagt ist. Ich habe einfach den Zugang zu vielen verschiedenen Szenen, und das sehe ich als Bereicherung. Das macht mich letztendlich aus.

 

Christof Dienz 2006, zitiert aus einem Interview in "Concerto 2006/1"

Pressestimmen

23. September 2003

Christof Dienz, der als Musiker auf so ziemlich allen stilistischen Hochzeiten tanzt, ist bekennender Pyromane. Statt Heustadel anzuzünden, schreibt er aber lieber Musik. Sein "Pyromen" gab dem Bruckner Orchester Linz Gelegenheit zu amorphen, virtuosen Farbenspielen - vom ersten Funken über Flächenbrand bis hin zu Asche und Rauch.

 

Die Presse (Walter Weidringer)

 

2003

Die größte Überraschung des diesjährigen Festivals dürfte Christof Dienz Uraufführung "Pyromen" gewesen sein; ein Werk, in dem durch eine schier unglaublich differenzierte vielfältige Instrumentation Farbspiel und Schattierungen des Naturphänomens Feuer in Klänge umgesetzt werden, ohne dass Dienz je zur platten Bildmetapher greifen würde.



Neue Musikzeitung

Diskografie, Projekte

2011: Quadrat:sch Stubenmusic (col legno)

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Band-/Ensemblemitglied bei

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