Mirarab Mahan

Vorname
Mahan
Nachname
Mirarab
erfasst als
InterpretIn
MusikerIn
KomponistIn
AusbildnerIn
Genre
Jazz/Improvisierte Musik
Subgenre
World
Instrument(e)
Gitarre
Tar
Geburtsjahr
1983
Geburtsort
Teheran
Geburtsland
Iran, Islamische Republik

Mahan Mirarabs musikalische Aktivität nahm ihren Anfang in der Stadt Babol am Kaspischen Meer, als er mit 13 Jahren begann, Klavier zu spielen. Gitarre war das nächste Instrument, das er zwei Jahre später aufnahm, um klassische und Flamenco-Grundelemente zu erlernen, die später in den Selbstunterricht von Methoden für Jazzgitarren übergingen. Ein Wendepunkt beim Erlernen des Jazz kam, als er Vahagn Hayrapetans Jazz-Workshop in Teheran besuchte. Auch die heimische Musik des Iran steht im Mittelpunkt seines Interesses, denn er erlernte auch das Tar, ein traditionelles iranisches Instrument. 2009 zog er nach Europa.


Ausbildung
Teheran Jazz-Workshop (Vahagn Hayrapetyan) Gitarre
Teheran Studium Architektur

Tätigkeiten
2009 Wien Umzug nach Europa, Aufnahme des ersten Albums des "Mahan Mirarab Trio"
Tourneen durch Europa, die USA und nach Teheran
Kooperationen mit dem iranischen Sänger Golnar Shahyar und Babak Maddah, Arbeit im Trio "Sehrang" mit Golnar Shahyar and Shayan Fat'hi
Leitung von zahlreichen Workshops im Iran, in Österreich, der Türkei und den USA
Komposition von Filmmusik, z.B. für "Grundstein Village" und Musik für das Tanzprojekt "Seven Cities of Love"
Kollaborationen mit verschiedenen Projekten und Partnern, bei denen er Gitarre, Fretless Bass, Setar und Oud spielte: Vahag Hayrapetian, Turgut Alp Beykoglu, Ahmad Hani Shukri, Pavel Urkiza, Klemens Marktl, Franz Hauzinger, Wolfi Rainer, Robert Jukic, Habib Samandi, Peter Soleimanipour, Babak Maddah, Hamzeh Yeganeh, Shayan Fathi, Golnar Shahyar, Alex Simu, Niels Brouwer, Julien Teyekan, Herve du Ratuld, Habib Meftah Boushehri, Arshid Azarineh, Rumi Ensemble, Abrang Quartet, Choupan Trio, Sormeh etc.

Auszeichnungen
2012 New Austrian Sound Of Music (für Choub - mit dem Mahan Mirarab Quartet)

Pressestimmen

Songs like "Haj Ghorban" and "A Week of Moonlight" dazzle with Mirarab's enigmatic, transcendent guitar playing, fusing Middle Eastern textures with traditional jazz rhythms.

 

All About Jazz

 

"Persian Side of Jazz" enlightens listeners by revealing how widespread jazz’s influence is.

Jazz Times

 

"Persian Side of Jazz" is one of the year's most unique and compelling releases mainly because the stylistic blueprint of Mirarab's compositions draw upon stylistic influences, mainly Persian folk and world music, that are exotic to stateside ears.

Jazz Corner

 

Diskografie:

 

  • 2016: Kahgel (Bagh e Shirin Records)
  • 2014: Dar Lahzeh - mit Sehrang (Lotus Records)
  • 2013: Unity - mit Babak Maddah (RHE Records)
  • 2012: Choub  - mit Mahn Mirarab Quartet (Lotus Records)
  • 2009: Persian Side of Jazz - mit Mahan Mirarab Trio (Kamino Records)


Links mica-Artikel: Das Choub Quartet stellt sich vor (2013), mica-Rezension: Sehrang - Dar Lahze (2014), mica-Artikel: Choub zu Gast im Radiokulturhaus (2014), Facebook Mahan Mirarab, YouTube-Kanal: Mahan Mirarab

Empfohlene Zitierweise
mica (Aktualisierungsdatum: 21. 9. 2021): Biografie Mahan Mirarab. In: Musikdatenbank von mica – music austria. Online abrufbar unter: https://db.musicaustria.at/node/187099 (Abrufdatum: 8. 12. 2021).