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Bill Maria

First Name
Maria
Family Name
Bill
erfasst als
Komponist:in
Interpret:in
Textdichter:in
Genre
Pop/Rock/Elektronik
Jazz/Improvisierte Musik
Subgenre
Singer/Songwriter
Chanson
Instrument(e)
Frauenstimme
Stimme
Geburtsjahr
1948
Geburtsland
Schweiz

"Geboren wurde Bill am 15. November 1948 in St. Gallen in der Schweiz und wuchs gemeinsam mit ihren Eltern und ihren drei Schwestern im Kinderdorf Pestalozzi, einem internationalen Dorf für Kriegs- und Sozialwaisen, das ihr Vater leitete, auf. Nach Abschluss des Gymnasiums absolvierte sie eine Schauspielausbildung an der Schauspielakademie Zürich und an der Ecole Jaques Lecoq in Paris.

Es folgten erste Engagements am Neumarkttheater in Zürich und an der Freien Volksbühne Berlin, ehe Maria Bill 1978 nach Wien ans Schauspielhaus kam, wo sie unter anderem als Hölderlins "Antigone", als Mutter Ubu in "Ubu Roi", als Königin in "Hamlet" und Desdemona in "Othello" zu sehen war. Den großen Durchbruch brachte aber im Jahr 1982 die Rolle der Edith Piaf in Pan Gems' gleichnamigem Musical, das Michael Schottenberg inszenierte. Für ihre Darstellung wurde die Künstlerin 1983 mit der Kainzmedaille und dem Goldenen Theatertaler der Stadt Berlin ausgezeichnet.
Nach diesem Sensationserfolg spielte sie an zahlreichen Wiener Theatern, etwa an der Josefstadt (1981 bis 1983), am Burgtheater (1983 bis 1993), im Ronacher, bei den Wiener Festwochen, den Salzburger Festspielen und in diversen Produktionen des "Theater im Kopf" ihres damaligen Mannes Michael Schottenberg.

Unter der Direktion von Emmy Werner wechselte Bill 1995 ans Volkstheater, wo sie unter anderem als Salome in Nestroys "Talisman" (wofür sie den Karl-Skraup-Preis 2001/02 erhielt) und Mutter Courage in Brechts "Mutter Courage und ihre Kinder" zu erleben war. Auch in der Ära Schottenberg blieb Bill dem Volkstheater treu und war in Albees "Wer hat Angst vor Virginia Woolf", als Valerie in Horvaths "Geschichten aus dem Wiener Wald" und in Yazmina Resas "Ein spanisches Stück" zu erleben [...]. 2021 war Bill in den Kammerspielen der Josefstadt an der Seite von Herbert Föttinger in der "Dreigroschenoper" von Bertolt Brecht/Kurt Weill zu erleben, 2022 folgte ebendort eine Rolle in Torsten Fischers Inszenierung von "Was ihr wollt".

Neben der Schauspielerei begann die Künstlerin auch zu texten und zu komponieren. 1983 veröffentlichte sie unter dem Titel "Maria Bill" ihr erstes Album, das auch prompt vergoldet wurde. In Erinnerung geblieben ist davon vor allem der Hit "I mecht landen".
1985 erschien die Platte "Jetzt" und 1987 folgte "Bill Drei". Auf ihrer CD "Maria Bill singt Edith Piaf" aus dem Jahr 1997 sind u.a. die bekannten Chansons "Milord" und "Je ne regrette rien" zu hören. 2001 erschien "Maria Bill singt Jacques Brel", 2004 folgte "Jung & schön" mit eigenen Liedern. 2013 legte sie mit "Bill singt Piaf" ihre bisher letzte CD auf, mit deren Programm sie nach wie vor Konzerte gibt.

Neben dem Theater und der Musik stellte Bill ihre Vielseitigkeit und Wandlungsfähigkeit in zahlreichen Film- und Fernsehrollen unter Beweis. Zu ihren bekanntesten Filmen gehören "Das zehnte Jahr" (Regie: Käthe Kratz), "Crazy Moon" (Regie: Peter Patzak) und "Averills Ankommen" (Regie: Michael Schottenberg). Schottenbergs Streifen wurde 1992 als österreichischer Beitrag zu den internationalen Filmfestspielen nach Cannes eingeladen und erhielt 1993 bei einem Festival in Houston einen Preis als bester ausländischer Film.
Ein Wiedersehen gab es zuletzt in der Nöstlinger-Verfilmung "Neue Geschichten vom Franz", wo sie die strenge und grantige Nachbarin Frau Berger gibt, die sich als liebenswerte Theaternärrin entpuppt.

Im Jahr 2010 erhielt Maria Bill das Goldene Verdienstzeichen des Landes Wien, für ihre Rolle als Jenny in "Die Dreigroschenoper" im Volkstheater wurde sie 2012 mit einem Nestroy-Preis für die beste Nebenrolle gewürdigt. 2014 wurde sie zur Kammerschauspielerin ernannt und im Rahmen des Dorothea-Neff-Preises als Publikumsliebling ausgezeichnet."
Österreichischer Rundfunk – ORF: Maria Bill feiert 75. Geburtstag (2019), abgerufen am 25.02.2026 [https://wien.orf.at/stories/3232455/] 

Auszeichnungen & Stipendien

1979 Stadt Wien: Förderungspreis zur Kainz-Medaille (Darstellung der Nicola Davis/City Sugar)
1982 Stadt Wien: Josef-Kainz-Medaille (Darstellung der Édith Piaf)
1983 IFPI Austria - Verband der Österreichischen Musikwirtschaft: Goldene Schallplatte (Album "Maria Bill")
1983 Stadt Berlin (Deutschland): Goldener Theatertaler (Darstellung der Édith Piaf)
2001/2002 Volkstheater Wien: Karl-Skraup-Preis i.d. Kategorie "Beste schauspielerische Leistung" (Darstellung der Salome Pockerl/Der Talisman)
2002 IFPI Austria - Verband der Österreichischen Musikwirtschaft: Amadeus Austrian Music Award - Nominierung
2005 IFPI Austria - Verband der Österreichischen Musikwirtschaft: Amadeus Austrian Music Award - Nominierung i.d. Kategorie "Jazz/Blues/Folk-Album des Jahres national"
2009/2010 Volkstheater Wien: Karl-Skraup-Preis i.d. Kategorie "Beste schauspielerische Leistung"
2010 Amt der Wiener Landesregierung: Goldenes Verdienstzeichen des Landes Wien
2012 Volkstheater Wien: Nestroy-Theaterpreis i.d. Kategorie "Beste Nebenrolle" Darstellung der Jenny/Die Dreigroschenoper)
2014 Bundeskanzleramt, Sektion für Kunst und Kultur: Verleihung des Berufstitels "Kammerschauspielerin"
2014 Volkstheater Wien: Dorothea-Neff-Preis i.d. Kategorie "Publikumsliebling"
2015 Volkstheater Wien: Nestroy-Theaterpreis i.d. Kategorie "Spezialpreis" - Nominierung

Ausbildung

Grundschullehrerausbildung - Lehrerpatent

1969–1971 Bühnenstudio Zürich /Schauspiel-Akademie Zürich (Schweiz): Schauspielausbildung
1974–1976 École Jacques Lecoq, Paris (Frankreich): Schauspielausbildung (Gesang, Tanz, Artistik, Clownerie, Commedia dell'Arte, Pantomime)

Tätigkeiten

1962 Kinderdorf Pestalozzi, Trogen (Schweiz): erste Kompositionsversuche (Lieder)
1971–1974 Theater am Neumarkt, Zürich (Schweiz): Ensemblemitglied (Produktionen "Ritt über den Bodensee", "Fegefeuer in Ingolstadt", "Stella", "Die Unbekannte aus der Seine")
1976 Theater an der Winkelwiese, Zürich (Schweiz): Schauspielerin (Produktion "Fräulein Julie")
1976–1978 Fahrendes "Flittertheater" (Hans Gratzer): Mitglied
1977 Freie Volksbühne Berlin (Deutschland): Gastschauspielerin (Produktion "Don Gil von den grünen Hosen")
1978–1982 Schauspielhaus Wien: Ensemblemitglied (Produktionen "City Sugar", "Antigone", "Ubu Roi", "Hamlet", "Othello", "Piaf")
1980–1982 Filmschauspielerin (Serie "Kottan", Regie: Peter Patzak)
1981 Filmschauspielerin (Film "Die Weltmaschine", Regie: Peter Patzak)
1981–1983 Theater in der Josefstadt: Ensemblemitglied (Produktionen "Liliom", "G'schichten aus dem Wienerwald")
1982 Freie Volksbühne Berlin (Deutschland): Ensemblemitglied (Produktion "Don Gil von den grünen Hosen")
1982–1983 Schweiz/Deutschland: Schauspieltournee (Produktion "Piaf")
1983 große Bekanntheit mit dem Austropop-Hit "I mecht so gern land'n"
1983–1993 Burgtheater Wien: Ensemblemitglied (Produktionen "Kalldewey, Farce", "Das alte Land", "Ein Volksfeind", "Sein und Schein")
1984 Filmschauspielerin (Film "Lebenslinien", Regie: Käthe Kratz)
1987–1995 Theater im Kopf, Wien: Ensemblemitglied (Produktionen "Der Widerspenstigen Zähmung", "Marantana-Zirkusshow")
1992 Schauspielerin (Film "Averill's Ankommen", Regie: Michael Schottenberg)
1993 Ronacher Wien: Schauspielerin, Sängerin (Produktion "Spezialitäten")
1993 Filmschauspielerin (Film "Das Geheimnis", Regie: Michael Schottenberg)
1995 Filmschauspielerin (Film "Das 10. Jahr", Regie: Käthe Kratz)
1995–2004 Volkstheater Wien: Ensemblemitglied (Produktionen "Die Troerinnen", "Bloody Nathan", "Cyrano de Bergerac", "Der Talisman", "Mutter Courage und ihre Kinder")
1997 Filmschauspielerin (Film "Crazy Moon", Regie: Peter Patzak)
1997 Wiener Festwochen: Schauspielerin (Produktion "Der Besuch")
1997 Start ihrer bekannten Konzert-Reihe mit Chansons von Edith Piaf
1997–1998 Schlossparktheater Berlin (Deutschland): Schauspielerin (Produktion "Piaf – Szenen und Chansons")
1999–2000 Salzburger Festspiele: Schauspielerin (Produktion "Jedermann")
2000–2001 Kulisse Wien: Schauspielerin (Produktion "Das Wunder von Hernals")
20002001 Metropol Wien: Schauspielerin, Sängerin (Produktionen "Quand on n'a que l'amour", "Maria Bill singt Jacques Brel", "Noch ist Polen nicht verloren")
2003 RUHRtriennale (Deutschland): Sängerin (Maria Bill singt Jacques Brel")
2004 St. Paul Theater, Hamburg (Deutschland): Schauspielerin, Sängerin (Produktion "Die Dreigroschenoper")
2005–2015 Volkstheater Wien: Ensemblemitglied (Produktionen "Der nackte Wahnsinn", "Die Ehe der Maria Braun", "Piaf", "Cabaret", "Wer hat Angst vor Virginia Woolf", "Geschichten aus dem Wiener Wald", "Ein spanisches Stück", "Alles über meine Mutter", "Eines langen Tages Reise in die Nacht", "Hiob", "Arturo Ui", "Glorious", "Die Sieben Todsünden")
2006 Filmschauspielerin (Film "Slumming", Regie: Michael Glawogger)
2019 Filmschauspielerin (Serie "Vienna Blood", Regie: Robert Dornhelm)
2021–2025 Wiener Kammerspiele, Theater in der Josefstadt: Ensemblemitglied (Produktionen "Die Dreigroschenoper", "Was ihr wollt")
2022 Filmschauspielerin (Film "Geschichten vom Franz", Regie: Johannes Schmid)
2023 Filmschauspielerin (Film "Neue Geschichten vom Franz", Regie: Johannes Schmid)

Zusammenarbeit mit zahlreichen bekannten Regisseuren/Musiker:innen, u. a.  mit: Hans Gratzer, Jürgen Flimm, Claus Peymann, Werner Herzog, André Heller, Michael Schottenberg, Peter Paul Skrepek, Christian Kolonovits, Michael Radanovics, Achim Tang, Thomas Bartosch, Leonhard Skorupa, Andi Tausch, Gregor Aufmesser, Konstantin Kräutler Horváth, Matthias Pichler, Michael Hornek, Gerald Preinfalk, Krzysztof Dobrek, Klemens Bittmann, Benny Omerzell, Aliosha Biz, Jörg Haberl, Karen Asatrian, Christian Wendt, Martin Kunz

Pressestimmen (Auswahl)

2023
"Zu diesen beiden ganz Großen des französischen Chansons spürt Maria Bill eine tiefe, emotionelle Verbundenheit. Mit der ihr eigenen Intensität singt sie die Chansons voller lebensbejahender, ungestümer und explodierende Fantasie. Beider "Lebens-Sucht" waren und sind Attribute, in denen sich die Bill wiederfindet. Edith Piaf und Jacques Brel werden an diesem Abend auf altbekannte und doch ganz neue Weise wieder zu Bühnenleben erweckt: durch das musikalische Medium Maria Bill [...]. Ihr Name ist Legende: Edith Piaf, eine Frau, die leidenschaftlich und verschwenderisch gelebt und geliebt hat und immer wieder ums Überleben und um Anerkennung kämpften musste. Maria Bill lässt "La môme Piaf" in ihren Konzerten wieder auferstehen. In ihrer hörbar eigenen Interpretation gleicht sie der Französin doch in ihrem Temperament und im unermüdlichen Brennen für die Musik und für ihr Publikum. Schwarz gekleidet, mit leuchtend roten Lippen und ihrer unverkennbaren, rauchigen Stimme "lebt" sie die legendären Chansons, singt von Einsamkeit und Sehnsucht, vom Begehren, vom Träumen und Sich Verlieren. Als eine der wenigen Frauen wagt sich Maria Bill an ein weiteres Urgestein des französischen Chansons: Jacques Brel - mit dem gleichen fulminanten Erfolg. Maria Bill, Wirbelwind mit Tiefgang, interpretiert die Chansons des genialen Jacques Brel mit intensiver Leidenschaft - ein fulminant überwältigendes Ereignis mit großen Gefühlen. Als "in der Welt verlorener junger Mann" betritt sie die Bühne: Schmächtig, in schwarzen Nadelstreifhosen und Strubbelhaar, innerlich brennend für jedes einzelne Lied, vermittelt sie Emotionen, die das Publikum mitreißen, zum Lachen und Weinen bringen. Eine Hommage an den belgischen Chansonnier und Sänger-Poeten."
kultur.net: Maria Bill singt Edith Piaf und Jacques Brel (2023), abgerufen am 25.02.2026 [https://kultur.net/schauspielhaus-graz-haus-eins/programm/maria-bill-singt-edith-piaf-und-jacques-brel-0]

2012
über: Maria Bill als Jenny in "Die Dreigroschenoper" von Bertolt Brecht, Volkstheater Wien
"Magnetismus ist ein Synonym für Maria Bill. Wenn sie eine Bühne betritt, geschieht etwas – so etwas wie Verzauberung – und das mit einer Selbstverständlichkeit, die man einfach zur Kenntnis nimmt. Die Bill – das ist verkörpertes Theater, ist Musik, auch wenn sie spricht. Die geborene Schweizerin gab uns eine "Wiener Piaf" und blieb dennoch das Beste, was sie zu geben hat, sie selbst. Dem Volkstheater verleiht sie Glanz, einst als alterslose "Sally Bowles", nun als Seeräuber Jenny in Brecht/Weills "Dreigroschenoper". Das Obszöne verwandelt sie in Anmut, bleibt unnahbar, unangreifbar und berührt trotzdem so tief."
Nestroypreis: Jurybegründung (Susanne Zobl, 2012), abgerufen am 25.02.2026 [https://www.nestroypreis.at/show_content2.php?s2id=71]

05. Oktober 1997
"Sie ist die verglühende Königin des Chansons in dieser letzten Nummer, zierlich mit großer Stimme, eine schwarze Nachtigall, aber auch ein schwankender Preisboxer, der, schon angezählt, vielleicht zum letztenmal auf die Beine kommt - Edith Piaf singt »Non, je ne regrette rien« mit allem Hafenkneipen-Trotz dieser Welt. Das Wunder ist, daß es nicht die Piaf ist, sondern Maria Bill, die »Piaf« im Berliner Schloßparktheater, ordinär und poetisch, ein Stimmwunder und Spielzauber zwischen Lachen und Tränen, ein ganzes Leben in zwei Stunden, ein Stationendrama aus Songs wie »Milord«, »Mon Dieu« und natürlich »La vie en rose«. Bereits vor 15 Jahren feierte die Bill mit der Rolle Erfolge, doch nun hat ihr das Alter eine neue Glaubwürdigkeit zuwachsen lassen. Und Heribert Sasse, der Intendant des Schloßparktheaters, der die Bill auf einer Probe in Wien aufstöberte und sofort für Berlin engagierte, hat sich einmal mehr mit Erfolg auf seinen immensen Instinkt verlassen [...]."
Der Spiegel: Piaf in Berlin (mattussek, 1997), abgerufen am 25.02.2026 [https://www.spiegel.de/kultur/piaf-in-berlin-a-ebd11135-0002-0001-0000-000008791394]

Diskografie (Auswahl)

2013 BILL singt PIAF - Maria Bill (BILLART)
2012 I Mecht landen: Anniversary Edition - Maria Bill (Universal Music)
2012 Anthology-EP zur Farewell-Tour 2012 - Maria Bill (EP; Universal Music)
2005 Jung & Schön - Maria Bill (EmArcy/Universal Music)
2001 Maria Bill singt Jacques Brel - Maria Bill (Extraplatte)
1998 Master Series - Maria Bill (Polydor)
1997 Maria Bill singt Édith Piaf - Maria Bill (BMG/Reverso)
1987 Bill Drei - Maria Bill (LP; Polydor)
1987 Ich Tu Das - Maria Bill (7"; Polydor)
1987 Stör Ich - Maria Bill (7"; Polydor)
1985 Jetzt! - Maria Bill (LP; Polydor)
1985 Viecher - Maria Bill (7"; Polydor)
1985 I G'hör Zu Wem - Maria Bill (7"; Polydor)
1983 Maria Bill - Maria Bill (LP; Polydor)
1983 I Mecht Landen - Maria Bill (7"; Polydor)

Tonträger mit ihren Werken
2020 50 Jahre Austropop Gestern & Heute (Amadeo/Universal Music Austria) // CD 1, Track 14: I Mecht Landen
2018 Super Austro Hits: Hits Made In Austria (Kronen Zeitung) // CD 1, Track 19: I Mecht Landen
2015 Sperrstund Is: Trinklieder In Rot-Wein-Rot (Ariola/Sony Music) // Track 14: Jetzt Sauf I Mi An
2015 Austropop-Legenden: Die Wilden & (Un)Vergessenen (Ariola/Sony Music) // Track 13: I Mecht Landen
2015 Austropop-Legenden: Große Hits Des Austropop & One Hit Wonder (Sony Music) // Track 19: I Mecht Landen
2014 Austrozone (Universal Music Austria) // CD 2, Track 18: I Mecht Landen
2013 Opus & Friends: Graz Liebenau 1985 - Opus (Opuspocus) // CD 1, Track 12: Viecher
2013 Austropopcollection: Rar & Skurril (Ariola/Sony Music) // CD 4, Track 6: I Mecht Landen
2012 Kumm Ma Ned A So - Blau AG (Sixtysix Records) // Track 9: Da Letzte Gspritzte
2012 Austro Raritäten (Sony Music) // CD 2, Track 11: Ich Will Keine Angst Haben
2012 Best Of Österreich Vol. 2 (Universal Music) // Track 10: I Mecht Landen
2012 Heimat Bist Du Grosser Töne, Volume 1 (Universal Music Austria) // CD 2, Track 3: Viecher
2009 Fetenhits: Austro-Pop Classics (Universal Music/Polystar) // Track 12: I Mecht Landen
2009 Super Austro Hits (Sony Music) // CD 1, Track 17: I Mecht Landen
2008 Weltberühmt In Österreich: Kultiges & Rares (Sony Music) // CD 2, Track 5: Ich Will Keine Angst Haben
2007 Austrian With A Twist (Universal Music) // Track 1: I Mecht Landen
2006 Weltberühmt In Österreich, Vol. 2 (Amadeo) // CD 2, Track 2: I mecht landen
2005 Je Suis Femme ... - Barbara Kramer (Lmlr) // Track 7: Café Viennois
2005 I ♥ ... Die Schönsten Love Songs Zum Verlieben (EMI Music Austria) // CD 2, Track 14: I Mecht Landen
2004 Austro Pop Show Zwa (Amadeo) // CD 1, Track 14: I Mecht Landen
2003 Ich Hab' Dich Lieb (Die Schönsten Love-Songs Aller Zeiten ...) (Universal Music) // CD 1, Track 14: I Mecht Landen
2002 Die Grössten Hits Aus 50 Jahren! (Universal Music) // CD 2, Track 15: I Mecht Landen
2002 Extraplatte World Vol. 3 (Extraplatte) // Track 22: Amsterdam
2002 Best Of Austro-Pop Vol. 2 (Amadeo) // CD 1, Track 5: I Mecht Landen
1999 Austro-Pop: Die Größten Hits Aus 3 Jahrzehnten (Polydor) // CD 2, Track 13: I Mecht Landen
1998 Meilensteine Der Österreichischen Pop-Geschichte (Polydor) // Track 29: I Mecht Landen; Track 30: Kaktus
1995 20 Super Hits (Amadeo) // Track 1: I Mecht Landen
1995 Mach Die Augen Zu (Spectrum) // Track 1: I Mecht Landen
1992 Auf Gut Deutsch (Stereoplay) // Track 2: I Mecht Landen
1990 The Austro Pop In Gold (LP; Polydor/EMI) // B3: Ich Mecht Landen
1987 Liebesgrüße Aus Österreich (LP; Extraplatte) // C2: Die Viecher
1985 I Mecht Landen: Österreichische Topstars Zeigen Gefühl (Cass/LP; Polystar/Polydor) // A1: I Mecht Landen
1985 Frauenpower Powerfrauen (LP; Brigitte Edition/Ariola) // H5: Jetzt (Warum Denn Nicht)
1984 7 Nach 7 – Open Air Zwettl (LP; ORF Radio Niederösterreich) // A5: Laß Dich Nicht Schrecken (Live); A6: I Mecht Landen (Live); A7: Es Wird Viecher geben (Live); A8: Thank You (Live)
1984 Wir Wollen Siegen Siegen Siegen (LP; PR-Record Innsbruck) // B4: I Moaa Landen
1984 Hit Barometer (LP; Polydor) // A2: I mecht landen

o. J. Frauenbilder (LP/CD; Polyphon) // Track 13: Ich Tu Das
o. J. Momentaufnahmen (Polyphon) // Track 12: I Mecht Landen
o. J. Neue Frauen Hat Das Land! (LP/CD; Polydor) // Track 14: Jetzt (Warum denn nicht)

als Gast-/Studiomusikerin
2023 Neue Geschichten vom Franz - Toni Martin Dobrzanski (soundsound records) // Track 23: Die gefesselte Phantasie; Track 26: Die gefesselte Phantasie - Radio Edit
2013 Opus & Friends - Opus (Opuspocus) // CD 1, Track 13: Eleven; CD 2, Track 14: Warum (Austria For Africa); CD 2, Track 15: Live Is Life 
2006 Superstars Singen Brel (Koch Universal Music) // Track 2: Geliebter = Mathilde
1992 Kinder Im Krieg (PG Records) // Track 1: Kinder Im Krieg
1991 Flügel hat mein Schaukelpferd - Unger/Meixner (Extraplatte) // Track 3: Flügel hat mein Schaukelpferd; Track 15: Alles - Husch! - an seinen Platz
1990 Es Ist Nicht Zu Spät: Hymne An Die Au (7"; ORF)
1987 Romeo & Julia: Die Schönsten Liebeslieder (LP; Polydor) // B6: Du Und I
1985 Austria Für Afrika (7"; Self-Release Austria Für Afrika/Polydor)
1984 [1993] Valerie und die Gute-Nacht-Schaukel - Lobe/Meixner (LP; Extraplatte/Rillenschlange)

Filmografie (Auswahl)    

2023 Neue Geschichten vom Franz
2022 Geschichten vom Franz
2021 Die Dreigroschenoper (Fernsehfilm)
2019 Vienna Blood (Fernsehserie, Folge Die letzte Séance)
2017 MappaMundi
2013 Schnell ermittelt (Fernsehserie, 1 Folge)
2006 Slumming
2005 Ainoa
2004 Die Dreigroschenoper (Fernsehfilm)
2003–2004 Trautmann (Fernsehserie, 2 Folgen)
2000 Jedermann (Fernsehfilm)
1997 Crazy Moon (Fernsehfilm)
1995 Das zehnte Jahr
1993 Das Geheimnis
1992 Averills Ankommen
1984 Lebenslinien (Fernsehserie, 1 Folge)
1981–1982 Familie Merian (Fernsehserie, 5 Folgen)
1981 Wie der Mond über Feuer und Blut (Fernsehfilm)
1981 Den Tüchtigen gehört die Welt
1981 Die Weltmaschine (Fernsehfilm)
1980–1982 Kottan ermittelt (Fernsehserie, 3 Folgen)
1979 Der Diener zweier Herren (Fernsehfilm)
1976 Riedland
1972 Fegefeuer in Ingolstadt (Fernsehfilm)

Literatur

1986 Lang, Siegfried: BILL Maria. In: Lexikon österreichischer U-Musik-Komponisten im 20. Jahrhundert. Wien: Österreichischer Komponistenbund / Arbeitskreis U-Musik, S. 19.
2005 Danielczyk, Julia: Maria Bill. In: Kotte, Andreas (Hrsg.): Theaterlexikon der Schweiz. Band 1. Zürich: Chronos, S. 203–204.
2012 Kralicek, Wolfgang / Stöger, Gerhard: "Als Omi werde ich das nicht mehr machen". Die Schauspielerin Maria Bill über Hippies und Drogen, über ihr Comeback als Sängerin - und das relative Hemd. In: FALTER 39/2012 (25.09.2012), abgerufen am 24.02.2026 [https://www.falter.at/zeitung/20120925/als-omi-werde-ich-das-nicht-mehr-machen].
2018 GLATT&VERKEHRT 2018. DAS PROGRAMM. In: mica-Musikmagazin.
2019 Mayer, Norbert: Maria Bill: "Ich habe gelernt, mit Ängsten umzugehen!". In: Die Presse (16.01.2019), abgerufen am 25.02.2026 [https://www.diepresse.com/1285440/maria-bill-ich-habe-gelernt-mit-aengsten-umzugehen].
2019 Women – Eine Verneigung vor der weiblichen Stimme. In: mica-Musikmagazin.
2023 "Gib mir ein Liebeslied" – Künstler:innen stellen Liebeslieder vor. In: mica-Musikmagazin.
2024 Erstes Liedermacherinnen- und Liedermacher-Festival "feinklang" in den Startlöchern. In: mica-Musikmagazin.
2024 Neuer Termin für erstes NÖ Liedermacherinnen- und Liedermacher-Festival: "feinklang" findet am 21. September statt. In: mica-Musikmagazin.
2024 Gelungenes Debüt für NÖ Liedermacherinnen- und Liedermacher-Festival "feinklang". In: mica-Musikmagazin.

Weiterführende Literatur/Medien
Österreichische Bibliotheken: Suchmaschine des Österreichischen Bibliothekenverbundes

Quellen/Links

Webseite: Maria Bill
IMDb: Maria Bill
kulturwoche.at: Je länger ich lebe, umso freier kann ich singen (Interview, 12/2014)

Empfohlene Zitierweise
mica (Aktualisierungsdatum: 26. 2. 2026): Biografie Maria Bill. In: Musikdatenbank von mica – music austria. Online abrufbar unter: https://db.musicaustria.at/node/212020 (Abrufdatum: 26. 2. 2026).

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