Preinfalk Gerald

Vorname
Gerald
Nachname
Preinfalk
erfasst als
InterpretIn
MusikerIn
AusbildnerIn
Genre
Jazz/Improvisierte Musik
Neue Musik
Instrument(e)
Saxophon
Geburtsjahr
1971
Geburtsland
Österreich

Gerald Preinfalk © Moritz Schell

Gerald Preinfalk stammt aus Zulissen bei Freistadt in Oberösterreich. Musik wurde ab 1990 mit dem Studium an der Universität für Musik in Wien bei Oto Vrhovnik für klassisches Saxofon und Wolfgang Puschnig für Jazz zur Berufung. Stipendien führten ihn an das Berklee College of Music Boston (USA) und nach Paris.

Seit dem Jahr 2000 ist Preinfalk Mitglied des Klangforum Wien, einem der renommiertesten Ensembles für zeitgenössische klassische Musik. Gastspiele führten ihn zu Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, dem Radio Symphonieorchester Wien, der Staatsphilharmonie Rheinland Pfalz, dem Staatsorchester Stuttgart und verschiedenen Ensembles „Neuer Musik“ im Raum Wien.

Als Sideman im Jazzgenre spielte er bei diversen Bigbands wie Nouvelle Cousine, Vienna Art Orchestra, sowie in Ensembles mit Persönlichkeiten wie: Don Byron (NYC), Django Bates (GB), George Garzone (NYC), Elliot Sharp (NYC), Terry Bozzio (USA, Frank Zappa drummer), Savina Yannatou (GR), Lucia Pulido (CO), Alegre Correa (BR), Wolfgang und Christian Muthspiel (A), u.a.

Als Komponist für Theatermusik schrieb er Soundtracks zu „Peer Gynt“, „Hiob“ und „Du bleibst bei mir“ – jeweils in der Regie von Michael Sturminger für das Wiener Volkstheater. Besonders erwähnenswert ist ebenfalls die musikalische Zusammenarbeit mit BurgtheaterschauspielerInnen wie Nicole Heesters, Martin Schwab, Petra Morzé, Cornelius Obonya und Christoph Krutzler. Im kommerzielleren Bereich arbeitet(e) er auch mit der renommierten Opernsängerin Elisabeth Kulmann und nationalen Größen wie Willi Resetarits, Tini Kainrath und Maria Bill (Bill singt Jacques Brel; Bill singt Bill).
Gerald Preinfalk (2021): Biographie, abgerufen am 10.11.2021 [https://geraldpreinfalk.com/biographie/]

Pressestimmen
"Im Mainzer „Milestone“ erklingt an diesem Abend eine faszinierende Mixtur aus amerikanischem Hardbop, deutschem Free Jazz, europäischer Klassik und Avantgarde. Dies alles wird verzahnt und verschweißt zu einem innerlich spannungsreichen und dennoch homogenen Stil, der kaum Vergleichbares in der gegenwärtigen Szene hat. Rauhe und kraftvolle Klanglichkeit wird motorisch durchpulst von Ostinato-Formeln. Jazzpodium Einer jener „Young Lions“ lief freilich - nicht ganz unerwartet - zu höhepunktverdächtiger Form auf ... Mit Gerald Preinfalk besitzt die österreichische Jazzszene gegenwärtig wohl ihre größte Zukunftshoffnung. An Sopran- und Altsaxophon gleichermaßen technisch komplett, flüssig und druckvoll in der Phrasierung, gleichwohl kontrolliert und gekonnt abgegriffene Routinemelismen umkurvend, wühlte er sich als Frontman des Quartetts „Duckbilled Platypus“ durch die über vertrackten Funkrhythmen disponierten Changes. Stilistisch überblickt Preinfalk dabei das gesamte Spektrum des modernen Jazz und klammert auch die Vokabularerweiterungen der freejazzoiden sechziger Jahre nicht aus."
Jazzpodium

Literatur
mica-Archiv: Gerald Preinfalk

 

Empfohlene Zitierweise
mica (Aktualisierungsdatum: 10. 11. 2021): Biografie Gerald Preinfalk. In: Musikdatenbank von mica – music austria. Online abrufbar unter: https://db.musicaustria.at/node/70818 (Abrufdatum: 27. 5. 2022).