Fotograf: Reinhard Mayr ©
Arbeitet als Komponistin, Performerin und Radio Künstlerin seit 1983..
In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich seit vielen Jahren mit Raum / Körper / Elektronik.
Sie kooperiert laufend mit dem ORF Kunstradio und dem Theremincenter Moskau und forscht im Bereich Frauen Kunst und Technologie, und gründete IMA Institut für Medienarchäologie.
| Zeitraum | Ausbildung | Instrument | AusbildnerIn | Organisation | Ort |
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1983 - 1985
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Privatunterricht | ||||
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1986 - 1988
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Absolvierung des Lehrgangs für harmonikale Grundlagenforschung | ||||
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1987
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zweimonatiger Aufenthalt als Gaststudentin am music department | ||||
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1987 - 1989
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Absolvierung des Lehrgangs für elektroakustische und experimentelle Musik | ||||
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1989
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Studium der Musikwissenschaft und Völkerkunde | ||||
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2010
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Bachelor of Arts | ||||
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2011
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Master Studium Computermusik, Komposition |
| Zeitraum | Tätigkeit | Organisation | Ort |
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1998 - 2001
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Regionalleiterin für Niederösterreich | ||
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2000 - 2005
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Vorstandsmitglied | ||
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2003
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Volontariat, Gründung von salon elise | ||
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2005
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Gründung | ||
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2005
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seither künstlerische Leitung | ||
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2006 - 2007
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Prix Ars Electronica digital music: Jurymitglied | ||
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2007 - 2009
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Konzeption und Durchführung der Ausstellung "Zauberhafte Klangmaschinen" |
| Zeitraum | Aufführung | Werk | Organisation | Ort |
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2007
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Improvisation "Moskau mit Peter Herbert oder Elise on Peter Herbert" |
| Zeitraum | Auftrag | Werk | Auftraggebende Organisation | Auftraggebende Person |
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mehrere Auftragsarbeiten für die Sendereihe "Kunstradio" |
| Time Period | Auszeichnung | Werk | Auszeichnende Organisation |
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1990
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Auslandsstipendium in Großbritannien | ||
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1998
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Anerkennungspreis für Musik | ||
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2001
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Postgraduales Stipendium in Moskau: Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur/Sektion Kunst, Amt der Niederösterreichischen Landesregierung | ||
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2011
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Publicitiy Preis | ||
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2012
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Staatsstipendium für Komposition |
Wo ist der Beginn? Ich weiß es nicht - wo soll man ihn ansetzen, vielleicht schon im Bauch meiner Mutter oder erst im Keller diverser Proberäume? Immer war mir die Improvisation wichtig - das Wechselspiel von Chaos und Ordnung - meist verwendeter Begriff - Struktur. Jedwedes Material ordnen, sortieren, strukturieren, schichten, Schleifen bilden, vernichten - bis eine für mich hörbare Struktur erscheint. Ich arbeite jetzt alleine - erst in Gruppen - meist mit Männern. Technik - die nicht verstandene Sprache war Motivation, diese zu erlernen - Lehrgang für Elektroakustik und experimentelle Musik 1987-1989. Dann zwei Projekte ('Zustände', 'Bach') mit Katharina Klement - erste Begegnung im Lehrgang für harmonikale Grundlagenforschung bei Prof. Rudolf Haase 1986. Jetzt alleine. 'A-le-lu-ja' ein erster Versuch einer großen Form, das Band läuft unerbittlich, die Stimme ist frei, findet langsam ihre Struktur - jetzt - im Augenblick der Aufführung. Meine Stimme - Körper - ist Ausgangspunkt - ich kann nicht singen - Stimmbildung privat - die Stimme, mein ganz persönliches Ausdrucksmittel, immer mit mir. Kontrapunkt ist die Arbeit im Studio, die Bearbeitung von Klangmaterial mit Hilfe von analoger und digitaler Technik. Raum - der Klang im Raum - der Raum im Klang, Raum und situationsbezogenes Arbeiten. Die Herstellung einer Konserve, eine eigene Geschichte. Transparenz - eine Forderung an mich. Ob ich je für jemanden anderen komponiere? Jetzt schaffe ich mir meine eigenen Instrumente, das Orchester. Eine neue Herausforderung, die Auseinandersetzung mit InterpretInnen, der Versuch einer Notation zur Rekonstruktion einer Idee. Jeder Versuch bleibt schon in Gedanken stecken - ratlos - wie finde ich die adäquate Zeichensprache - die Darstellung einer so komplexen Struktur nur in Schrift? Schriftkultur - Völkerkunde, eine Herausforderung, sich mit anderen Denkstrukturen zu beschäftigen. Für die Musik? Das Erkennen der eigenen Tradition - "Fremd bin ich ausgezogen, fremd kehr ich wieder heim". Alles Ausflüge, Musikwissenschaft, Völkerkunde, Studium. Alles getrennt? Familie (drei Kinder), Studium, Arbeit, Schaffen - Schöpfen. Nein, nicht getrennt - komplex - komplexe Strukturen.
(Elisabeth Schimana, 1995)
5. Dezember 2001
Für fast jedes Stück, jede Komposition, jede Konzeption der Künstlerin Elisabeth Schimana gilt, dass im Zentrum des Interesses Körper und Körperlichkeit stehen. Das ist ganz und gar nicht selbstverständlich für eine Künstlerin, die oft und gerne mit elektronischen Mitteln und Medien arbeitet. Es wäre auch falsch, bloß Körper und Körperlichkeit per se als das Zentrale in Elisabeth Schimanas Arbeit zu benennen, es ist immer ein Verhältnis der Körperlichkeit zu bestimmten Situationen, zu bestimmten Kontexten, das thematisiert wird.
Skug (Nina Ross)