Palme Pia

Werke

# Titel EntstehungsjahrSortiericon Dauer Besetzung Gattung
1 Aus der Nähe - für Oboe da Caccia 2018 ~ 9m
2 Strophe - für gemischten Chor, mit drei solistischen Frauenstimmen 2018 4m 30s
3 My room, until yesterday ("Mein Zimmer, bis gestern") - ein minimalistisches Musiktheater 2017 23m
4 Kreisung - für Streichquartett, Video und elektr. Playback 2017 ~ 14m
5 HER VERY NOISE, HER GUISE 2017 12m
6 THREE NOISES 2017 7m 30s
7 THAT I'M ONE AND ALSO TWO - a performance & lecture on the interaction between vocality and instrumentality 2017 ~ 30m
8 Weisse Hörgebiete - a performance & lecture on feminist listening 2017 25m - 55m, variabel
9 ESHQ II - für Oboe da Caccia 2016 12m
10 Vom Rausch im Schwarm II.av - audivisuelles Stück für Ensemble 2016 16m
11 Vom Rausch im Schwarm II - für Ensemble 2016 16m
12 MUSTERBUCH für Mezzosopran - für einen Vokalisten mit einem Halsmikrophon 2016 ~14m
13 arbesbach 2016 - a cartographic performance 2016 16m
14 Mordacious Lips, To Dust 2015 11m
15 Under Elephantine Skin 2015 ~20m
16 Patterns to Punctuate Song, with Darkness 2015 ~ 14m
17 Vom Rausch im Schwarm I - für Ensemble und Windmaschine 2015 14 m
18 BIRDSONG CRANNIES - score with movement instructions for vocal ensemble 2015 ~ 25m
19 Moment magnetique - für Video und Sound 2014
20 Relatively scary - für Kontrabassblockflöte und Elektronik 2014
21 SETZUNG 1.1 - Solo für Schauspielerin/Vokalist 2014 ~ 14m
22 Gib sie wieder her - a warning commentary on resonance I 2014 ~ 2m 45s
23 Gib sie wieder - a warning commentary on resonance II 2014 ~ 12m 15s
24 Lip of the real II 2013
25 Turquoise Passages 2013
26 Abstrial - Opera 2013
27 Radiat MN performing the noise of mind - sound installation and installative performance 2013 270m
28 But still attached to Life at all four Corners - für Stimme und Ensemble 2013
29 BARE BRANCHES - Weltliches Requiem und Raumanordnung 2012 ~ 30m
30 Lip of the real I 2012 34m
31 Cantu foliato 2012 7m 30s - 15-20m
32 Kempelen's Ring 2012
33 DER KÜHNERE ENTSCHLUSS - für Stimme, Oboe da Caccia, Elektronik und die Sprechmaschine von Kempelen 2011 ~ 20m
34 Das kleine Zimmer am Ende der Treppe 2011
35 ESHQ close-up - für Oboe da Caccia 2011 8m
36 Hier nicht fort 2010 17m 20s
37 RAUM UND KLANG. EINE WEGSTRECKE. 2009 45m
38 AX.WHO. 2009 26m
39 LE POMPE - Musterblatt für 13 SpielerInnen 2009 4m - 12m, variabel
40 VARIETIES - Konzeptarbeit für Solostimmen und großen gemischten Chor 2009 29m
41 EXHIBIT NUMBER 01 2009 11m
42 ORTUNG des Paradieses 2008 50m
43 "ALAYA" - Musik zum Stummfilm 2008 30m
44 REPORTS FROM MARIANA TRENCH 2008 25m
45 FELDER 2008 7m
46 "Ein Koffer voll Erinnerung - Ein Film über Lili Tauber" - Soundtrack zur Dokumentation 2008 30m
47 Musik für "Das Liebesbuch / love-book-loops" 2008 50m
48 SUBITIZED at Open Music 2008 40m
49 BATHYSCAPH trifft JSX 2008
50 BUSTING OLIFANT 2007 - 2008 1h
51 COLORS in the Mechanism of Concealment 2007 1h
52 VEXIER 2007 45m
53 TURNING LOCRAIN 2007 4m
54 SUBITIZED in Paradise 2007 1h
55 SOUNDOUGH / krups3MIX: stufe I-II-III 2007 14m
56 Why Only Stand And Wait - Hommage an Jacob van Eyck 2007
57 FANTASIA EN ECHO / they also serve who only stand and wait 2006 - 2008
58 FAHRPLAN an einer stark frequentierten bahnstrecke zu spielen: innen/aussen/alla Pollacca 2006 1h 10m
59 TRANSIENT OPULENCE 2006 41m
60 NONEUCLIDIAN LABOR 2006 41m
61 SNAKE DANCE - zauberbassflötenschlangenbeschwörung 2006 15m
62 ... machen musik für väter ... 2005 1h 10m
63 Musik mit Pia Palme 2005 variable Dauer
64 DIE DÄMONIN VON LINGWA 2004 1h 5m
65 IM GLASHAUS 2004 1h 10m
66 LOCAL EMPOWERMENT 2004 20m
67 RAUSCH / untersuchung zum thema rausch in 4 farbigen episoden 2004 1h
68 ARIADNE'S VOICE 2004 12m
69 ORHCIDEE 2004 - 2005 2h
70 DIE MUSIKDERIN UND IHR MODELL 2004 - 2006 1h 10m
71 HIMMEL WASSER WIND TÖNE 2003 1h

Allgemeine Information

Geburtsjahr:  1957
Geburtsdatum:  25. Dezember 1957
Geburtsort:  Wien
Geburtsbundesland: 
Geburtsland: 

 

Pia Palme ist Komponistin, Musikerin, Festivalgründerin und Projekteschmiedin im interdiziplinären Kontext. Sie castet auch mal einen 100köpfigen Chor eigens für eine Uraufführung einer experimentellen Komposition. Seit 2007 arbeitet sie mit einem vollkommen neu entwickelten Subbass, mit dem sie internationale Pionierarbeit leistet. 2009 hat sie speziell für dieses Instrument vier Kompositionsaufträge vergeben, die vom SKE und dem Blockflötenbauer Küng finanziert wurden.

 

Für Pia Palme steht Improvisation gleichwertig neben Komposition und sie bezeichnet sich gerne auch als Klangfetischistin. Das Festival e_may hat sie 2007 gemeinsam mit der Stimmperformerin Gina Mattiello gegründet, um Raum und Kompositionsaufträge für heutige experimentelle musik (schwerpunkt Komponistinnen) zu schaffen.

 

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
1979 - 1997

klassische Oboistin und Blockflötistin

1997

seitdem künstlerische Neuorientierung in Richtung experimentelle, neue Musik und Elektronik

2001

seither Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Formen elektronischer Musik im Raum

2001

seither Kompositionen und Performances für Solo- und Ensemblearbeiten

2001

seither Kompositionen in enger Kooperation mit MusikerInnen sowie interdisziplinäre Arbeiten - installative Projekte, Textautorin, Performerin experimenteller Musik

2007 - 2014

Gründung und Produktion (gemeinsam mit der Stimmperformerin Gina Mattiello)

Konzepte für ortsbezogene Performances und Festivals, um den "Genius Loci" hervorzuheben

Musikerin, Performerin, Komponistin, Musikpädagogin

Entwicklung eines ausgefeilten Instrumentariums aus direkter Kombination von Küng-Subbassblockflöten und Elektronik, spezielle Mikrofonierungen; Musik mit "Aerofonen", Subbass-Röhren, die mittels ausbalancierter Feedbacktechnik raumunabhängig spielbar werden

Projekte neuer und elektronischer Musik mit SchülerInnen und Jugendlichen

Lehrtätigkeit, u.a. an der Musikschule Donaustadt der Stadt Wien

langjährige Zusammenarbeit mit der amerikanischen Autorin Anne Waldman

ausgedehnte Residencies als Komponistin/Performerin in Neuseeland (2009), Island (2012), Teheran (2012, 2013, 2014) und Brüssel (Q-O2 workspace, 2017)

Produktion und Komposition der kollaborativen Oper ABSTRIAL 2013 mit Electric Indigo, Paola Bianchi, Anne Waldman und Ivan Fantini

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
2008

Arbeitsstipendium

2014

Staatsstipendium für Komposition

2015

Outstanding Artist Award in Musik

2015

Aufnahme in die Liste der "New Voices 2015" in der Kollektion der British Library

2015

Aufnahme in das Portfolio-Programm von "Sound and Music UK"

2016

Ernst-Krenek-Preis

2016

George-Butterworth-Prize für zeitgenössische Komposition

2017

Staatsstipendium für Komposition

diverse Kompositionsförderungen

Stilbeschreibung

Neue und elektronische Musik, Komposition, Improvisation sowie Zwischenbereiche.

 

Pia Palme, 2009

Pressestimmen

2008

[...] Ob es nun Avantgarde ist, neue Musik oder improvisierte Musik, es ist eine packende Klangarbeit [...] 

Concerto (Alfred Krondraf) 

 

2007

Das ursprüngliche Blasinstrument ist momentweise zu erahnen, doch im nächsten Augenblick glaubt der irritierte Hörer, ein völlig anderes, unbekanntes, synthetisches Instrument zu hören, zu dem der Blockflötenklang wie von außen hinzu getreten war. Ihr Spiel ist geräuschbetont, manchmal linear strukturiert ohne in irgendeiner Weise melodisch zu sein; manchmal schichtet sie mittels Effektgeräte und versteckter Loops Klangflächen, die sich nur langsam in ihrer mikroskopischen Binnenstruktur modulierend verändern. 

Dissonanz (Dr. Nina Polaschegg) 

 

29. September 2007

[...] berückt durch in vielschichtiger Unschärfe zwischen konkret und abstrakt changierende Soundtableaus. 

Der Standard (Andreas Felber) 

 

2006

Als Ambientbeschallung echt gut. 

skug (Hans Kulisch) 

 

2006

Eine geheimnisvolle Musik aus zusammengesetzten Linien, die immer wieder in facettenreichen Flächen aufgehen. 

an.schläge (Regina Himmelbauer) 

 

18. September 2006

Blockflöte plus Elektronik - eine Kombination, die keine Gefahr läuft, mal eben gähnend als Variation des immer Gleichen durchgewunken zu werden. Doch so ungewöhnlich die Kopplung der beiden Soundquellen ist, so wenig oberflächlich konsumierbar ist auch das klangliche Ergebnis. Die klassisch ausgebildete Musikerin aus Wien nimmt ihre Flöten und mitunter auch ihre Stimmen live auf, um sie elektronisch weiterzuverarbeiten, und schafft damit experimentelle Ambient-Stücke, die eher Soundinstallationen als Elektronik-Tracks sind [...]. Das Ergebnis klingt für uns ungeduldige Popkids tatsächlich genauso unerwartbar, wie schon die Beschreibung der "Instrumente" wirkt. 

intro.de (Sonja Eismann) 

Diskografie, Projekte

Diskografie:

  • 2017: Orhcidee (Exptraplatte)
  • 2011: terrain (mit JSX und Electric Indigo; idyllic noise/Extraplatte)
  • 2007: Who Only Stand And Wait (Hommage an Jacob van Eyck; Kooperation mit Yoshie Maruoka)
  • 2007: Subitized (mit JSX und Kazuhisa Uchihashi; Einklang Records)
  • 2006: Orchidee (Extraplatte)
  • 2004: ARIADNE'S VOICE (Amann Studios)

Kontaktperson von (Organisation)

Band-/Ensemblemitglied bei

Band-/Ensemblemitglied bei: