Fotograf: Florian Cramer ©
| Zeitraum | Ausbildung | Instrument | AusbildnerIn | Organisation | Ort |
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1979 - 1989
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Musikwissenschaft, Kunstgeschichte | ||||
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1981 - 1983
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Tonsatz | ||||
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1981 - 1986
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Elektroakustik | ||||
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1981 - 1987
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Komposition | ||||
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1981 - 1987
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1989
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Promotion zum Dr. phil. Musikwissenschaft, Kunstgeschichte |
| Zeitraum | Tätigkeit | Organisation | Ort |
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1989
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Promotion mit einer Dissertation über das Synthese-Denken bei Anton Webern | ||
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1992 - 1993
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Performance-Projekt Partikel-Bewegungen mit Harald Naegeli, dem "Sprayer von Zürich" | ||
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1992 - 1993
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Realisierung Kompositionsauftrag | ||
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1995 - 2006
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Lehrauftrag für "Algorithmische Komposition" am Studio for Advanced Music & Media Technology | ||
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2007
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seither Professur für elektro-akustische und experimentelle Musik | ||
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Kontrabassist in verschiedenen Kammermusik- und Jazz-Formationen | |||
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Auseinandersetzung mit mittelalterlicher Musik und deren Aufführungspraxis | |||
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Gastvorlesungen in Graz, Toronto, Kopenhagen, Köln, Stuttgart, Hamburg, Groningen und Wien | |||
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Musikintendant, Betreuung der Konzertreihen "Musik im SCHÖMER-HAUS" und "react_chain_" | |||
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neben Instrumentalwerken und Kompositionen mit Live-Elektronik auch Realtime-Kompositionen, Improvisationskonzepte, Klanginstallationen, "site"-spezifische Musik- und Raum-Performances sowie Internet-Projekte | |||
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ständige Auftritte als Live-Performer mit seinem selbstentwickelten computerbasierten Meta-Instrument m@ze 2 (Modular Algorithmic Zound Environment) im Bereich von New Electronic Musik und freier Improvisation | |||
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theoretische und kompositorische Aufarbeitung serieller Denkansätze | |||
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Untersuchungen zur Formalisierbarkeit musikalischer Prozesse (Computer Aided Composition) führen zur Entwicklung von Software-"Environments" für "Algorithmische Komposition" | |||
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zahlreiche Veröffentlichungen zur zeitgenössischen Kompositionstheorie | |||
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Zusammenarbeit mit Ensembles wie: Arditti Quartet, Ensemble Modern, Klangforum, Nieuw Ensemble, Ensemble InterContemporain, Ensemble 2e2m, Champ d'Action, Elision Ensemble, Radio Symphonieorchester Wien und zahlreichen Musikern aus der freien Improvisations- und Elektronikszene |
| Zeitraum | Aufführung | Werk | Organisation | Ort |
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1990
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1993
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1994
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1995
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1996
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MEMO '96 | |||
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1997
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Personale "Next Generation" | |||
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1997
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IVth Brazilian Symposion for Computer Music | |||
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1999
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ISCM World Music Days/Romania | |||
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2000
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Fuori di qui | |||
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2001
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Electronic Music Convention of Switzerland | |||
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2002
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2002
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New Zealand Festival | |||
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2003
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2004
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2005
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HAPPENING - New Music Festival | |||
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2006
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Schreyahner Herbst | |||
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2007
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2008
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2009
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12th GlobART Academy | |||
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2010
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2010
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2011
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| Zeitraum | Auftrag | Werk | Auftraggebende Organisation | Auftraggebende Person |
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1989
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1989
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1990
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1991
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1991
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1992
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1994
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1995
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1996
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1997
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1997
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Institut für Österr. Musikdokumentation | |||
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1998
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1998
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1999
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1999
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2000
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2001
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2002
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2002
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2002
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2003
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2003
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2003
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2004
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2004
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2005
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2006
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2009
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2009
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2010
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| Time Period | Auszeichnung | Werk | Auszeichnende Organisation |
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1987
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Preis beim Internationaler Streichquartett-Wettbewerb Budapest | ||
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1987
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Preis beim Streichquartettwettbewerb | ||
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1988
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Adolf-Schärf Preis | ||
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1990
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Composer in Residence | ||
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2002
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Leopold-Preis | ||
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2004
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Würdigungspreis für Musik | ||
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2005
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Preisträger beim Extended Toy Piano Composition Competition (Worcester, MA) |
Zu Beginn lassen häufig die Elemente sich hören in Karlheinz Essls Musik: der auf den Punkt gebrachte Klang, dem sich sofort die Klangfläche in den Weg legt, wie etwa in den ersten Takten von 'met him pike trousers': Exposition. Und sofort stürzen diese Bestandteile in Zerwirrnis; es hat alles seine Ordnung verloren.
Das stimmt natürlich nicht, denn es hat alles seine Ordnung: Der erste Teil von 'met him pike trousers' etwa ist ein auf Millimeterpapier entworfener Proportionskanon; fünf Klangcharaktere, die jeweils unterschiedlich gestalthafte Bereiche der eröffneten Skala zwischen Punkt und Fläche markieren, ziehen sich in exakt geplanter Abfolge durch vier Schichten des Orchesters. Hörbar wird: Mit einem reduzierten Ausgangsmaterial geschieht so viel, daß zum Material, zur Essenz dieser Musik die Prozesse werden, die Verbindungen, die die Bestandteile eingehen. Hier trifft sich Karlheinz Essls frühes Interesse an organischer Chemie mit seiner späteren Dissertation über das Synthese-Denken bei Webern.
Über molekulare Ordnungsmodelle hinaus reflektieren Essls Stücke Systeme offenen Gleichgewichts. Zustände etablieren sich, Kettenreaktionen setzen ein, kleine Anstöße können die Ordnungen umkippen lassen. Solche eigengesetzlichen "Klangorganismen" (Essl 1987) gedeihen auch abseits vom Periodensystem der Elemente; etwa in 'Close the Gap', wo die Saxophonklänge einem "phonetischen Alphabet" entnommen und nach quasi phonologischen Regeln in Form gebracht werden. Oder nach den Regeln von Musik selbst, die analysiert, in Parameter zerlegt und vom Computer als "Realtime Composition" resynthetisiert werden, wie in der 'Lexikon-Sonate', in die Aspekte verschiedener Topoi der Klaviermusik eingehen. Oder Kommunikationsformen, die etwa bei 'In's Offene!' ihre Parallele finden, wenn sich die vier Musiker auf wechselnde Koalitionen einlassen, gegeneinander oder miteinander spielen.
Spielen immer mehr: In den letzten Stücken Essls ist der Spielraum gewachsen, geht es weniger um Durchkonstruiertes, sondern um Regeln, die zu Unvorhersehbarem führen. Der Computer, das "Kompositions-Environment", mit dessen Hilfe Karlheinz Essl die Konstruktion seiner Stücke erarbeitet, wird für ihn zunehmend zur "Inspirationsmaschine", die das Denken aus den gewohnten Bahnen hebt. So ist das Extremstück 'Lexikon-Sonate' entstanden: voller Regeln, strukturiert, spielt ein computergesteuertes Klavier eine differenzierte, aber unvorhersehbare Klaviermusik ohne Ende. Oder noch mehr das in Zusammenarbeit mit improvisierenden Musikern ständig wachsende 'Amazing Maze', ein offenes System, Struktur zum Spielen. Das Chaos durchbricht das Gewohnte, der Einsturz der Konstruktion findet unter genauer Beobachtung zwangsläufig statt. Es hat alles seine Unordnung.
Bernhard Günther, 1994/1997
28. September 1995
[...] Leise Töne, diffiziles Klangfarbenspiel und Gespür für ganz unterschiedliche musikalische Charaktere kamen dann im zweiten Konzert mit aktueller österreichischer Musik zum Einsatz. [...] Zum zehnjährigen Bestehen des "Klangforums" entstand das jazzig angehauchte, die solistischen Stimmen raffiniert verwebende Stück Cross the Border für Solistentrio und Solistenensemble von Karlheinz Essl, das in Frankfurt uraufgeführt wurde.
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Hanno Erler)
8. August 1997
[...] Da dient die Elektronik nicht zur klangspektralen Erweiterung, sondern wird als eigene Sprache, als Trägerin einer eigenen Ästhetik eingeführt: Das Ensemble (Flöte, Baßklarinette, Klavier, Schlagzeug) tastet sich aus einer Nebelzone des Hauchens vor zu einer konkreten musikalischen Verständigung. [...]
Salzburger Nachrichten (Reinhard Kriechbaum)
2001
[...] Die atmosphärische Bandbreite der einzelnen Tracks reicht von rhythmischen Grooves bis zu knisternden Zirpspiralen, die selbst ein vereinzeltes metallisches Klicken zu einem Ereignis werden lassen. Gemeinsam ist den bis zu einer Viertelstunde langen Nummern ein sicheres Gefühl für Spannungsbögen. Essl spielt bewusst mit dem Auf- und Abbau der Klangdichte, gibt minutenlangen Crescendi ihren Raum und gleitet dabei nie ins Plakative ab. Immer wieder tauchen menschliche Stimmen in ihren unterschiedlichsten Ausformungen auf: buddhistische Männergesänge, englischsprechende Fernsehansagerinnnen oder verzerrte Science-Fiction-Computerstimmen. [...]
Jazzzeit: "Karlheinz Essl - RUDE" (Marie-Therese Rudolph)
2006
[...] Die Saxophone mutierten zu Röhren, auf denen sich Atemgeräusche und faszinierend durch Resonanz mutierte Klänge produzieren lassen, die das Ausgangsmaterial für die elektronische Verarbeitung darstellten. Essl spielt dabei mit den ungewöhnlichen Geräuschen und Klängen und schien den klassischen Ton den Saxophons beinahe herauskomponiert zu haben. [...]
Österreichische Musikzeitschrift (Michael Wruss)
2011
Mit dem FontanaMixer von Karlheinz Essl lassen sich ungewöhnliche Ideen für die eigene Klanggestaltung gewinnen. Damit hat Essl nicht nur eine berühmtes Komposition von John Cage umgesetzt – sondern auch noch um eine spannende Dimension erweitert.
Beat (Tobias Fischer)
http://www.essl.at/bibliogr/fontana-mixer_BEAT.html