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Salzburger Festspiele

Name of Organisation
Salzburger Festspiele
erfasst als
Festival/Veranstaltungsreihe
Genre
Klassik
Neue Musik
Bundesland
Salzburg
Salzburger Festspiele, Hofstallgasse © SF/Andreas Kolarik

Salzburger Festspiele, Hofstallgasse © SF/Andreas Kolarik

Gründungsjahr: 1920

"Künstlerisch maßstäbliche Aufführungen in den Sparten Oper, Schauspiel und Konzert anzubieten, die über einen komprimierten Zeitraum von fünf bis sechs Sommerwochen veranstaltet werden in einer Stadt, deren unversehrt erhaltene barocke Architektur selbst bereits die schönste Kulisse bildet – dies ist die Idee der Salzburger Festspiele.

Als das größte und bedeutendste Festival der Welt sind die Salzburger Festspiele oft bezeichnet worden, und tatsächlich lässt sich dieser Ruf durch zahlreiche Superlative belegen – nicht nur, was die Zahl der Veranstaltungen, der jährlichen Besucher·innen oder der angebotenen Karten angeht. Wer immer Rang und Namen hat – Dirigent·innen, Regisseur·innen, Sänger·innen, Schauspieler·innen und Virtuos·innen von Weltruf – gibt sich im Juli und August ein Stelldichein an der Salzach. Und selbst die prominentesten Opernstars erarbeiten in wochenlanger, harter Probenzeit ihre Auftritte, sie stellen sich in den Dienst der Festspielphilosophie, die Gründervater Hugo von Hofmannsthal einst entworfen hatte: kein Rampentheater, wie es die Repertoireroutine mitunter zeitigt, sondern „dramatisches Schauspiel im stärksten Sinne“."
Salzburger Festspiele: Epizentrum des Besonderen, abgerufen am 27.5.2026 [https://www.salzburgerfestspiele.at/ueber-uns#mission]

Gründer
Max Reinhardt
Hugo von Hofmannsthal
Richard Strauss

1948–1986 Sándor Végh (Dirigent)

Uraufführungen (Auswahl)*
1978 Mozarteumorchester Salzburg, Ralf Weikert (dir) - Salzburger Festspiele: Tag- & Nachtweisen (UA, Kurt Schwertsik)
1981 Theo Adam (bar), Helmut Berger-Tuna (b), Heiner Hopfner (t), Marjana Lipovšek (ms), Gabriele Sima (s), Emily Rawlins (s), Martha Mödl (ms), Paul Hoffmann (spr), Wiener Philharmoniker, Christoph von Dohnány (dir) - Salzburger Festspiele, Kleines Festspielhaus Salzburg: Baal (UA, Friedrich Cerha)
1987 Artis-Quartett - Salzburger Festspiele: Streichquartett Nr. 1 "Al-kimiya" (UA, Gerhard E. Winkler)
1989 ORF Radio Symphonieorchester Wien, Michael Andreas Gielen (dir) - Salzburger Festspiele: Momentum für Karl Prantl (UA, Friedrich Cerha)
2003 Hossam Mahmoud (Oud), Frank Stadler (e-vl), Gerhard E. Winkler (elec), oenm . oesterreichisches ensemble für neue musik - Salzburger Festspiele: Twins'n'Towers (Les arbres V.b) (UA, Gerhard E. Winkler)
2013 The Percussive Planet, Martin Grubinger (dr) - Salzburger Festspiele, Felsenreitschule Salzburg: Étoile (UA, Friedrich Cerha)

Literatur
2023 mica: Offener Brief der Institutionen der österreichischen Musikszene zu den RSO-Einsparungsplänen. In: mica-Musikmagazin. 

* Unter "Uraufführungen (Auswahl)" werden vorwiegend Werke von österreichischen oder in Österreich lebenden Komponist:innen gelistet.

Normdaten / Identifikatoren
Oesterreichisches Musiklexikon online: https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e03a
GND: https://d-nb.info/gnd/1001775-6
GND Explorer: https://explore.gnd.network/gnd/1001775-6
Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Salzburger Festspiele

Empfohlene Zitierweise
mica (Aktualisierungsdatum: 25. 6. 2026): Salzburger Festspiele. In: Musikdatenbank von mica – music austria. Online abrufbar unter: https://db.musicaustria.at/node/40214 (Abrufdatum: 25. 6. 2026).