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Staud Johannes Maria

Vorname
Johannes Maria
Nachname
Staud
erfasst als
Komponist:in
Interpret:in
Ausbildner:in
Musikpädagog:in
Autor:in
Genre
Neue Musik
Klassik
Subgenre
Elektro-akustische Kompositionen
Modern/Avantgarde
Contemporary
Klangexperimente
Geburtsjahr
1974
Geburtsort
Innsbruck
Geburtsland
Österreich
Johannes Maria Staud

Johannes Maria Staud © Miri Huh

"Der 1974 in Innsbruck geborene Komponist Johannes Maria Staud bezieht für seine Musik immer wieder Inspiration aus anderen Künsten wie Literat 
Nachname Staudur, Film und bildender Kunst. Auch Reflexionen über philosophische Fragen, gesellschaftliche Prozesse oder politische Ereignisse sind Anlass für seine kompositorische Arbeit. Dabei verwandelt er diese Impulse in sinnliche Klangabenteuer voller Energie.

In Wien studierte Johannes Maria Staud Komposition, Musikwissenschaft und Philosophie, ehe er sein Kompositionsstudium in Berlin bei Hanspeter Kyburz fortsetzte. Bereits ein Jahr nach seinem Studienabschluss gewann er 2002 den Erste Bank Kompositionspreis, 2003 den Preis des International Rostrum of Composers, 2004 den Förderpreis der Ernst-von-Siemens-Musikstiftung und 2009 den Paul-Hindemith-Preis des Schleswig-Holstein Musik Festivals. Prestigeträchtige Aufträge folgten: 2004/05 entstand Apeiron für die Berliner Philharmoniker unter Sir Simon Rattle; 2006 wurde Segue für Violoncello und Orchester als Auftrag der Salzburger Festspiele von Heinrich Schiff und den Wiener Philharmonikern unter Daniel Barenboim uraufgeführt.

Seine Auseinandersetzung mit dem jüdischen Schriftsteller und Zeichner Bruno Schulz hinterließ direkte Spuren in Werktiteln wie Über trügerische Stadtpläne und die Versuchungen der Winternächte (2009) und Zimt. Ein Orchesterdiptychon für Bruno Schulz. Der erste Teil des Diptychons, On Comparative Meteorology, war zunächst 2009 vom Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst und in der Neufassung 2010 vom RSO Wien unter Peter Eötvös uraufgeführt worden; der zweite Teil Contrebande (On Comparative Meteorology II) war von Pierre Boulez für das Ensemble Modern Orchestra in Auftrag gegeben und 2010 aus der Taufe gehoben worden. Daneben brachte das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Mariss Jansons 2012 Maniai zur Uraufführung; im gleichen Jahr ernannte ihn die Sächsische Staatskapelle zum Capell-Compositeur.

Zu den wichtigen Ensemblewerken der letzten Jahre gehören Auf die Stimme der weißen Kreide (Specter I-III), uraufgeführt 2015 beim Festival Musica in Straßburg, und das Diptychon Par ici – Par là, erstmals komplett präsentiert vom Ensemble Intercontemporain beim Kölner Festival Acht Brücken. Das für Midori komponierte Violinkonzert Oskar (Towards a Brighter Hue II) war 2014 beim Lucerne Festival zur Uraufführung gekommen, ebenso wie die Oper Die Antilope nach einem Libretto von Durs Grünbein. Der Dichter lieferte auch die Textvorlage zu Der Riss durch den Tag (2011), ein Monodram für Bruno Ganz, und für die Oper Die Weiden, welche 2018 an der Wiener Staatsoper uraufgeführt wurde. Wieder reflektieren die beiden aktuelle politische Tendenzen, diesmal wird die Geschichte eines jungen Paares erzählt, das eine Flussreise „into the heart of darkness“ – in das Herz Europas, eines neuerdings wieder zerrissenen Kontinents, unternimmt.

Stromab (so der Titel) führte schon Johannes Maria Stauds großes Orchesterwerk, das 2017 vom Royal Danish Orchestra mit seinem Chefdirigenten Alexander Vedernikov uraufgeführt wurde und anschließend in Wien (Wiener Symphoniker unter François-Xavier Roth), Cleveland und New York (jeweils mit dem Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst) zu hören war. 2018 hoben die Wiener Philharmoniker sein Orchesterwerk Scattered Light ohne Dirigent im Rahmen des Wien Modern Eröffnungskonzertes aus der Taufe und gastierten damit anschließend in Berlin. Mit barocker Alchemie beschäftigte er sich für die Werke Terra pinguis und Terra fluida, beide 2019 vom Münchener Kammerorchester bzw. dem Boulanger Trio uraufgeführt.

Die Saison 2020/21 begann erneut mit neuen Werken: Epicentre. Seismic construction in 3 parts für drei Schlagwerker brachten Martin Grubinger mit Slavik Stakhov und Richard Putz zur Uraufführung und das Ensemble Phace hob Am Horizont (…schon ganz woanders…) aus der Taufe.

Seit Herbst 2018 ist Johannes Maria Staud als Professor für Komposition an der Universität Mozarteum in Salzburg tätig." 
karsten witt musik management: Johannes Maria Staud, abgerufen am 16.07.2021 [https://de.karstenwitt.com/johannes-maria-staud]

Stilbeschreibung

"Der Komponist Johannes Maria Staud [...] bezieht für seine Musik immer wieder Inspiration aus anderen Künsten wie Literatur, Film und bildender Kunst. Auch Reflexionen über philosophische Fragen, gesellschaftliche Prozesse oder politische Ereignisse sind Anlass für seine kompositorische Arbeit. Dabei folgen seine kunstvoll konstruierten Werke einer konsequenten Dramaturgie."
Universität Mozarteum Salzburg: Johann Maria Staud, abgerufen am 13.10.2026 [https://www.moz.ac.at/de/personen/komposition-musiktheorie/johannes-mar…]

"Johannes Maria Staud ist ein Komponist, der sich raffiniert aus der Palette der Kompositionsmittel bedient und sich dennoch einen unmittelbaren und sehr originären Zugriff auf die Materie Musik bewahrt hat." 
Die Presse: Tiroler Komponist Staud erhält Paul Hindemith-Preis (2009), abgerufen am 30.08.2020 [https://www.diepresse.com/482759/tiroler-komponist-staud-erhalt-paul-hi…]

Auszeichnungen, Förderungen & Stipendien

1997 Kompositionswettbewerb "stasis et vita", Kassel (Deutschland): 3. Preis (Oxymoron) 
1999 Bundeskanzleramt Österreich Kunst und Kultur: Arbeitsstipendium (... gleichsam als ob ... - für großes Orchester) 
1999–2000 Alban Berg Stiftung: Stipendium 
2000 Hanns Eisler Kompositionswettbewerb - Hochschule für Musik Hanns Eisler, Berlin (Deutschland): 1. Preis 
2001 Republik Österreich: Förderpreis für Musik 
2002 Salzburger Osterfestspiele: Kompositionspreis 
2002 Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG: Erste Bank Kompositionspreis (Configurations/Reflet) 
2003 IRC – International Rostrum of Composers: 1. Preis i.d. Kategorie "Komponisten unter 30 Jahren" (Polygon) 
2003–2004 Heinrich-Strobel-Stiftung, SWR – Südwestrundfunk (Deutschland): Stipendium 
2004 Ernst von Siemens Musikstiftung (Deutschland): Komponisten-Förderpreis 
2006 Bundeskanzleramt Österreich Kunst und Kultur: Staatsstipendium für Komposition 
2006 Tanglewood Sommerkurse - TMC – Tanglewood Music Center (USA): Featured Composer 
2007–2009 The Cleveland Orchestra (USA): Daniel R. Lewis Young Composer Fellowship 
2009 Klangspuren Schwaz: Composer in Residence 
2009 Amt der Tiroler Landesregierung: Emil-Berlanda-Preis 
2009 Schleswig Holstein Musik Festival (Deutschland): Paul-Hindemith-Preis 
2012 Stadt Wien: Preis für Musik 
2012 Ernst von Siemens Musikstiftung (Deutschland): Kompositionsförderung (Fugu)
2013 Salzburger Mozartwoche - Internationale Stiftung Mozarteum Salzburg: Composer in Residence 
2013 Ernst von Siemens Musikstiftung (Deutschland): Kompositionsförderung (Die Antilope)
2014 Lucerne Festival (Schweiz): Composer in Residence
2015 Ernst von Siemens Musikstiftung (Deutschland): Kompositionsförderung (Wheat, not oats, dear. I'm afraid)
2016 Fondation Prince Pierre de Monaco (Monaco): Coup de Coeur des Jeunes Mélomanes (Oskar (Towards a Brighter Hue II)) 
2016 Stadt Innsbruck: Preis für künstlerisches Schaffen
2019 Ernst von Siemens Musikstiftung (Deutschland): Kompositionsförderung (Terra Pinguis (für Arthur))
2021 Aspekte Salzburg: Composer in Residence 
2022 Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport: Österreichischer Kunstpreis für Musik
2024 Ernst von Siemens Musikstiftung (Deutschland): Kompositionsförderung (September Music)
2025 Amt der Tiroler Landesregierung: Tiroler Landespreis für Kunst

Ausbildung

1994–2001 Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien: Elektroakustische Komposition (Dieter Kaufmann), Komposition (Michael Jarrell), Tonsatz (Iván Eröd) - Diplom mit einstimmiger Auszeichnung 
1999–2000 Hochschule für Musik Hanns Eisler, Berlin (Deutschland): Komposition (Hanspeter Kyburz)

zahlreiche weitere Kompositionskurse, u. a. bei: Brian Ferneyhough, Alois Pinos

*Tätigkeiten

1997–heute Komponistengruppe »Gegenklang«, Wien: Gründungsmitglied (mit Gerald Resch, Miguel Gálvez-Taroncher, Marcel Reuter, Jorge Sánchez-Chiong, Ališer Sijaric, Robert M. Wildling, Reinhard Fuchs)
2000–2016 Universal Edition: Verlagsvertrag
2004–2010 London (Großbritannien): freischaffender Komponist
2010–2011 Sächsische Staatskapelle Dresden (Deutschland): Capell-Compositeur
2015–2016 mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien: Gastprofessor (Komposition; Vertretung Michael Jarrell)
2016–2017 Outstanding Artist Award für Musik - Bundeskanzleramt, Sektion für Kunst und Kultur: Jurymitglied (mit Clemens Gadenstätter, Alexandra Karastoyanova-Hermentin, David Helbock, Mia Zabelka)
2017–heute Breitkopf & Härtel: Verlagsvertrag
2018–heute Universität Mozarteum Salzburg: Professor (Komposition)
2022 21. Gustav Mahler Kompositionswettbewerb - Stadt Klagenfurt: Jurymitglied
2022 Future Lab | Composers Lab - Klangspuren Schwaz: Dozent, Jurymitglied
2022 Abteilung IV/A/2 Musik und darstellende Kunst - Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport: Jurymitglied (Staatsstipendien für Komposition)
2025 Composers Lab - Klangspuren Schwaz: Mitarbeiter

Co-initiator of the annual summer academy of composition Arco, which alternates between Marseille and Salzburg.

Schüler:innen (Auswahl) 
Mathias Johannes Schmidhammer, Karim Zech

*Aufträge (Auswahl)

1997 Amt der Tiroler Landesregierung: Dichotomie 
1998 für Klangspuren Schwaz - Amt der Tiroler Landesregierung: Black Moon 
1999 Tiroler Sängerbund: der kleinste abstand zwischen zwei gegenständen
1999 Stadt Frankfurt/Main, Ensemble Modern Frankfurt (Deutschland): Vielleicht zunächst wirklich nur
2000 Ensemble Modern Frankfurt (Deutschland): Incipit 
2001 für Klangspuren Schwaz - Hypo-Bank: Esquisse retouchée (Incipit 2) 
2001 Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG: Configurations/Reflet 
2001 für den Europäischen Musikmonat Basel 2001 - Klangforum Wien: A map is not the territory 
2004 für den internationalen Musikwettbewerb der ARD - ARD (Deutschland): Towards a Brighter Hue 
2004 Österreichisches Kulturforum London: Arie am Rand alter Bücher 
2004 Berliner Philharmoniker (Deutschland): Apeiron 
2005 WDR – Westdeutscher Rundfunk (Deutschland): Incipit III (Esquisse retouchée II) 
2006 Casa da Música (Portugal): Portugal 
2006 für die Salzburger Festspiele - Wiener Philharmoniker: Segue 
2007 Internationale Stiftung Mozarteum Salzburg, Zaterdag Matinee-Konzerte Amsterdam, Festival Musica Strasbourg, Bamberger Symphoniker: Im Lichte 
2008 The Cleveland Orchestra (USA): On Comparative Meteorology 
2008 Gewandhausorchester Leipzig (Deutschland): Über trügerische Stadtpläne und die Versuchungen der Winternächte (Dichotomie II) 
2010 mit freundlicher Unterstützung der Kulturstiftung des Bundes und Kulturfonds Frankfurt Rheinmain - Pierre Boulez, Ensemble Modern Frankfurt (Deutschland): Contrebande (On Comparative Meteorology II) 
2011 Sächsische Staatskapelle Dresden (Deutschland): Der Riß durch den Tag, Celluloid 
2011 Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (Deutschland): Maniai 
2011 für das Festival Agora - Ensemble InterContemporain (Frankreich): Par ici! 
2012 Internationale Stiftung Mozarteum Salzburg: Fugu 
2012 Klangspuren Schwaz: K'in
2013 Projekt "Beyond Recall" - Salzburg Foundation: Caldera (für Tony Cragg) - Eine Szene im antilopischen Stil 
2013 Luzerner Theater (Schweiz): Die Antilope 
2014 Lucerne Festival (Schweiz): Oskar (Towards a Brighter Hue II) 
2015 ensemble recherche, Musikprotokoll im Steirischen Herbst: Wheat, not oats, dear. I'm afraid
2016 Wiener Staatsoper: Die Weiden (The Willows) 
2017 WDR – Westdeutscher Rundfunk (Deutschland): Im Lichte II 
2017 Wien Modern, Konzerthaus Berlin (Deutschland), Tiroler Symphonieorchester Innsbruck: Scattered Light 
2018 Alban Berg Stiftung, Wien Modern, Kasseler Musiktage (Deutschland): 2. Klaviertrio "Terra fluida" 
2019 PHACE, Osterfestival Tirol: Am Horizont (... schon ganz woanders ...) 
2019 MKO – Münchener Kammerorchester (Deutschland): Terra Pinguis (für Arthur) 
2020 Ensemble xxi. jahrhundert, Ensemble Modern Frankfurt (Deutschland), Wien Modern: Listen, Revolution (We're buddies, see–)
2022 Ensemble InterContemporain, Institut de recherche et coordination acoustique – IRCAM (Frankreich): Once Anything Might Have Happened
2024 Klangspuren Schwaz, MKO – Münchener Kammerorchester (Deutschland): September Music
2025 Windkraft – Kapelle für Neue Musik, Osterfestival Tirol: Jagende Wolken, blendendes Blau!
2025 Carinthischer Sommer: Cahier des équilibres mouvants, Tulpa/Doppelgänger

*Uraufführungen (Auswahl)*

1997 Marcel Reuter (pf) - ÖGM – Österreichische Gesellschaft für Musik, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien: Bewegungen (UA)


1999 Hugo Wolf Quartett, Pfarrkirche Ebbs: Dichotomie (UA) 


2000 Christine Whittlesey (s), Ensemble Modern Frankfurt, Stefan Asbury (dir), Wiener Konzerthaus: Vielleicht zunächst wirklich nur (UA)
2000 ORF Radio Symphonieorchester Wien, Dennis Russell Davies (dir) - Klangspuren Schwaz: ... gleichsam als ob ... (UA) 


2001 Uwe Dierksen (pos), Ensemble Modern Frankfurt - Radio France, Paris: Incipit (UA) 
2001 Klangforum Wien, Ed Spanjaard (dir), Paul Sacher Auditorium Basel (Schweiz): A map is not the territory (UA) 
2001 WDR Rundfunkchor Köln, Roland Peelman (dir) -  Wittener Tage für Neue Kammermusik (Deutschland): der kleinste abstand zwischen zwei gegenständen (UA) 


2002 Uwe Dierksen (pos), Klangspuren Schwaz, Innsbruck: Esquisse retouchée (Incipit 2) (UA) 
2002 Thomas Larcher (pf), ORF Radio Symphonieorchester Wien, Bertrand de Billy (dir), Musikverein Wien: Polygon (UA) 
2002 Scharoun Ensemble der Berliner Philharmoniker, Henrik Schaefer (dir), Berlin (Deutschland): Configurations/Reflet (UA) 


2003 Petra Hoffmann (s), Klangforum Wien, Emilio Pomàrico (dir) - Wittener Tage für Neue Kammermusik (Deutschland): Berenice. Lied vom Verschwinden (UA) 


2005 Clemens Kölb (bar), Mary Dulley (pf) - Österreichisches Kulturforum London (Großbritannien): Arie am Rand alter Bücher (UA) 
2005 Berliner Philharmoniker, Sir Simon Rattle (dir), Philharmonie Berlin (Deutschland): Apeiron (UA) 


2006 Uwe Dierksen (pos), WDR Sinfonieorchester, Lothar Zagrosek (dir), Philharmonie Köln (Deutschland): Incipit III (Esquisse retouchée II) (UA) 
2006 Heinrich Schiff (vc), Wiener Philharmoniker, Daniel Barenboim (dir) - Salzburger Festspiele, Großes Festspielhaus Salzburg: Segue (UA) 


2007 Ensemble Modern Frankfurt, Franck Ollu (dir), Hamburg (Deutschland): Berenice. Suite I (UA), Berenice. Suite II (UA) 


2008 Pierre Laurent Aimard (pf), Tamara Stefanovich (pf), Camerata Salzburg, Jonathan Nott (dir) - Salzburger Mozartwoche, Mozarteum Salzburg: Im Lichte (UA) 


2009 Hugo Wolf Quartett, Wien: Streichquartettsatz (UA) 
2009 Florian Müller (cemb), Klangforum Wien, Rolf Gupta (dir) - Musikprotokoll im Steirischen Herbst, Helmut List Halle Graz: One Movement and Five Miniatures (UA)
2009 The Cleveland Orchestra, Franz Welser-Möst (dir), Severance Hall Cleveland (USA): On Comparative Meteorology (UA)


2010 Wiener Klaviertrio, Boston (USA): Für Bálint András Varga. Zehn Miniaturen für Klaviertrio (UA) 
2010 ORF Radio Symphonieorchester Wien, Peter Eötvös (dir) - Wien Modern, Wiener Konzerthaus: On Comparative Meteorology (UA der revidierten Fassung) 
2010 Arditti Quartett, ORF Radio Symphonieorchester Wien, Emilio Pomàrico (dir) - Wien Modern, Musikverein Wien: Über trügerische Stadtpläne und die Versuchungen der Winternächte (Dichotomie II) (UA) 
2010 Ensemble Modern Frankfurt, Peter Eötvös (dir), Salle Pleyel Paris (Frankreich): Contrebande (On Comparative Meteorology II) (UA) 


2011 PHACE, Simeon Pironkoff (dir) - Tanzquartier Wien GmbH, Museumsquartier Wien: Tableaux vivants (UA), Studie für Tonband solo (UA) 
2011 Sächsische Staatskapelle Dresden, Christoph Eschenbach (dir), Semperoper Dresden (Deutschland): Tondo (UA) 
2011 Joachim Hans (fg), Semperoper Dresden (Deutschland): Celluloid (UA) 
2011 Bruno Ganz (spr), Sächsische Staatskapelle Dresden, Ascher Fisch (dir), Gläserne Manufaktur Dresden (Deutschland): Der Riß durch den Tag (UA)


2012 Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Mariss Jansons (dir), Residenz München (Deutschland): Maniai (UA) 
2012 Marcel Bozonnet (spr), Robin Meier (elec), Ensemble InterContemporain, Geoffroy Jourdain (dir) - Institut de recherche et coordination acoustique – IRCAM, Centre Pompidou Paris (Frankreich): Le Voyage (UA) 
2012 Camerata Salzburg, Laurence Equilbey (dir) - Salzburger Festspiele: Infin che'l mar fu sovra noi richiuso (UA) 


2013 anlässlich des Festivals "100 Jahre ÖKB" - Ensemble InterContemporain, George Benjamin (dir) - ÖKB – Österreichischer Komponistenbund, Wiener Konzerthaus: Par ici! (UA der Neufassung von 2012) 
2013 Mozart Kinderorchester - Salzburger Mozartwoche, Mozarteum Salzburg: Fugu (UA) 
2013 Pascal Gallois (fg), Hugo Wolf Quartett - Klangspuren Schwaz: K'in (UA) 


2014 Luzerner Sinfonieorchester, Chor des Luzerner Theaters, Howard Arman (dir) - Lucerne Festival (Schweiz): Die Antilope (UA)
2014 Goto Midori (vl), Luzerner Sinfonieorchester, James Gaffigan (dir) - Lucerne Festival (Schweiz): Oskar (Towards a Brighter Hue II) (UA)
2014 Arditti Quartett - Musikprotokoll im Steirischen Herbst, Helmut List Halle Graz: Stringendo (Zugabe für Emil Breisach) (UA)


2015 Ensemble Modern Frankfurt, Emilio Pomàrico (dir) - Festival Musica Strasbourg (Frankreich): Auf die Stimme der weißen Kreide (Specter I-III) (UA)
2015 Johannes Silberschneider (spr), Ensemble Modern Frankfurt, Emilio Pomàrico (dir) - Musikprotokoll im Steirischen Herbst, Helmut List Halle Graz: Specter of the Gardenia oder Der Tag wird kommen (UA)
2015 ensemble recherche - Musikprotokoll im Steirischen Herbst, Helmut List Halle Graz: Wheat, not oats, dear. I'm afraid. (UA) 
2015 Trio Catch, Kölner Philharmonie (Deutschland): Wasserzeichen - Auf die Stimme der weißen Kreide II (UA) 


2016 Ensemble InterContemporain - Festival Acht Brücken Köln, Philharmonie Köln (Deutschland): Par là! (UA) 
2017 Royal Danish Orchestra, Alexander Vedernikov (dir), Den Kongelige Teater Kopenhagen (Dänemark): Stromab (UA) 
2017 Mozart Kinderorchester - Salzburger Mozartwoche, Mozarteum Salzburg: Fugu II (UA) 


2018 Orchester der Wiener Staatsoper, Wiener Staatsoper: Die Weiden (The Willows) (UA) 
2018 Wittener Tage für Neue Kammermusik (Deutschland): Im Lichte II (UA) 
2018 Wiener Philharmoniker - Wien Modern: Scattered Light (UA)


2019 Boulanger Trio - Kasseler Musiktage (Deutschland): 2. Klaviertrio "Terra fluida" (UA) 
2019 MKO – Münchener Kammerorchester, München (Deutschland): Terra Pinguis (für Arthur) (UA) 


2020 PHACE - Herbstfestival Innsbruck: Am Horizont (... schon ganz woanders ...) (UA) 


2021 Ensemble xxi. jahrhundert, Peter Burwik (dir) - Konzert "EXXJ 50" - Wien Modern, Wiener Konzerthaus: Listen, Revolution (We're buddies, see–) (UA)


2022 Yeree Suh (s), Wiener Symphoniker, Andrés Orozco-Estrada (dir), Wiener Konzerthaus: Jittering Directions (UA)
2022 Sophia Burgos (s), Ensemble InterContemporain, Matthias Pintscher (dir) - Mani-Feste festival, Paris (Frankreich): Once Anything Might Have Happened (UA)


2023 Kunstfest Weimar, Weimar (Deutschland): missing in cantu (UA)
2023 Christoph Sietzen (perc), The Cleveland Orchestra, Franz Welser-Möst (dir), Severance Hall Cleveland: Whereas the Reality Trembles (UA)


2024 MKO – Münchener Kammerorchester, Bas Wiegers (dir) - Klangspuren Schwaz: September Music (UA)


2025 Windkraft – Kapelle für Neue Musik - Osterfestival Tirol, Salzlager Hall/Tirol: Jagende Wolken, blendendes Blau! (UA)


2026 Kuss Quartett: Jana Kuss (vl), Oliver Wille (vl), William Coleman (va), Mikayel Hakhnazaryan (vc) - Konzert "Haydn.Schubert.Staud." - Carinthischer Sommer, Domenig Steinhaus: Cahier des équilibres mouvants (UA)
2026 Wolfgang Kogert (org) - Konzert "Herzschlag im Dom" - Carinthischer Sommer, Dom zu Klagenfurt: Tulpa/Doppelgänger (UA)

*Pressestimmen (Auswahl)

21. Mai 2026
"Johannes Maria Staud ist kein Komponist, der seiner Arbeit in einem Elfenbeinturm nachgeht: Der gebürtige Tiroler fabriziert nicht bloß zeitgenössische Klangbilder, er legt auch ein Faible für die brennenden Themen der Gegenwart an den Tag [...]. Dieser Tage gelangt nun Stauds jüngstes Bühnenwerk zur Österreich-Premiere – allerdings nicht in Wien, sondern in der Geburtsstadt des Innsbruckers: Das Tiroler Landestheater zeigt ab Samstag im Großen Haus missing in cantu (eure Paläste sind leer). Auch dieser Abend, entstanden in Zusammenarbeit mit dem gefragten Autor Thomas Köck, wird von Gesellschaftskritik gespeist: Die Oper geißelt den westlichen Kapitalismus – und lässt ihn in einer fernen Zukunft kollabieren [...]. Abwechslungsreich gestaltet die Partitur: Die wurde bereits bei der Uraufführung beim Kunstfest Weimar 2023 für ihren Farbenreichtum gelobt, changiert den Premierenberichten zufolge zwischen Opernparodie, atmosphärischer Elektronik, Jazz-Tupfern und Gospelnoten."
Der Standard: Johannes Maria Stauds "Missing in cantu": Kapitalistenland ist abgebrannt (Christoph Irrgeher, 2026), abgerufen am 13.10.2026 [https://www.derstandard.at/story/3000000321697/johannes-maria-stauds-mi…]

07. Dezember 2018 
"Staud ist [...] einer der begehrten Komponisten Europas. Dass am Samstag sein Musiktheater Die Weiden an der Wiener Staatsoper uraufgeführt wird - als erste Neuheit seit 2010, seit Aribert Reimanns Medea -, untermauert dieses Faktum. Die Erfolgsgründe liegen bei Staud auf der Hand: Der 1974 in Innsbruck Geborene, der vor konservativer Enge nach Wien floh und unter anderem bei Michael Jarrell und Iván Eröd studierte, verbindet in seiner Kunst elegantes Handwerk und klangliche Sinnlichkeit mit harmonischer Raffinesse und struktureller Intelligenz. Staud, den in seiner Jugend Beethoven, Schubert und Mahler zum Komponieren animiert hatten, bezieht seine Inspiration natürlich aus Literatur, Film und Kunst. Zudem nimmt er - als wacher Zeitgenosse - das politische Geschehen mit in die Komponierstube und verarbeitet dieses in abstrakten Geschichten. So wie bei den Weiden. Es soll auch das neue Werk als engagierte Zeitoper verstanden werden, in der die Auseinandersetzung mit der aktuellen Lage Europas (im Umfeld von Abschottung und Populismus) spürbar wird." 
Der Standard: Komponist Johannes Maria Staud - Engagierter Advokat der Moderne (Ljubisa Tosic, 2018), abgerufen am 30.08.2020 [https://www.derstandard.at/story/2000093345779/komponist-johannes-maria…]

November 2014 
"[Geistig durchdringend] Das gilt auch für das zweite Orches­terquartett von Johannes Maria Staud. Ein eigenwilliger Titel: "Über trügerische Stadtpläne und die Versuchungen der Winternächte", entstanden 2008 bis 2009. Nachts sind alle Katzen grau, sagt das Sprichwort. Nachts verändert sich auch unsere Wahrnehmung der Welt, unserer Umgebung, der Straßen und Gassen in unserer Stadt. Etwas Unwirkliches dringt in Auge und Bewusstsein ein. Wir drohen zu verirren, uns zu verlieren. Staud dringt mit seiner Musik in diese strukturellen Verwirrungen ein. Sie erscheint wie ein kartographiertes klingendes Psychogramm. Wie immer dicht komponiert, klanglich gespannt, unwirklich-unwirtlich in der emotionalen Wirkung. Ein anderes, aber ebenso spannendes Stück wie Hosokawas "Fluss". Mit dem Streichmusikanten irren wir durch das Gassengewirr der Orchesterklänge." 
neue musikzeitung: Großer Klavierklang, fließende Streichquartette (Gerhard Rohde, 2014), abgerufen am 30.08.2020 [https://www.nmz.de/artikel/grosser-klavierklang-fliessende-streichquart…]

06. September 2014 
über: Die Antilope 
"Die neue Oper von Johannes Maria Staud und Durs Grünbein begibt sich - musikalisch bunt und vielfältig - in das Reich der Fabel, um die Bedingungen der modernen Arbeitswelt zu kritisieren [...]. Die Uraufführung mit dem Lucerner Sinfonieorchester und dem Chor des Lucerner Theaters unter der Leitung von Howard Arman lässt einen Komponisten erkennen, der ein gutes Gespür für dramatische Abläufe hat. Die Palette reicht vom flotten Champagnerchor bis zum expressiven Sologesang, vom rezitativischen Gejohle bis zur sentenzartigen Chornummer, von der Ironie der Doktorszenen bis zur Poesie der singenden Skulptur. Das Orchester nimmt dabei eine illustrierende, teils eine zum Vokalen gegenläufige Haltung ein." 
Neue Zuercher Zeitung: Der Sprung nach Afrika (Thomas Schacher, 2014), abgerufen am 13.10.2026 [https://zeitungsarchiv.nzz.ch/read/124023/124023/2014-09-06/59]

19. August 2014 
über: Der Riss durch den Tag 
"Johannes Maria Staud greift in seinem Stück "Der Riss durch den Tag" auf das Modell des Monodrams zurück [...]. Stauds Musik, die sich eine grosse Autonomie bewahrt, kommt sehr ausdrucksvoll daher und erinnert bisweilen an Bergs "Wozzeck". Auch in der abwechslungsreichen Dramaturgie der Grossform klingt sie sehr europäisch." 
Neue Zuercher Zeitung: Die Welt von heute (Thomas Schacher, 2014), abgerufen am 13.10.2026 [https://zeitungsarchiv.nzz.ch/read/124158/124158/2014-08-19/45]

09. November 2010 
"Eine konkrete Inspirationsquelle liegt dem Werk "Contrebande (On Comparative Meteorology II)" von Johannes Maria Staud zugrunde; nämlich das Werk des polnisch-jüdischen Visionärs Bruno Schulz und dessen phantastisch-expressionistischen Kindheitserinnerungen. Ohne in eine konkrete Bildsprache abzudriften, gelingt es dem Komponisten, ein Innenleben mit der Wahrnehmung eines Kindes, wie es scheint, zu spiegeln, in dem alles so vertraut wie auch bedrohlich klingt: Perkussionsklänge changieren zwischen Glockenspiel und Scherbengeklirr wie wiederkehrenden absteigenden Glissandi der Streicher - sie suggerieren gleichsam Boden- und Kontrollverlust. Es entsteht eine Welt als Sog, aus dem es kein Entrinnen gibt." 
nmz – neue musikzeitung: Sinn im Paradoxon: Drei Uraufführungen mit dem Ensemble Modern Orchestra im Konzerthaus Berlin (Barbara Eckle, 2011), abgerufen am 30.08.2020 [https://www.nmz.de/online/sinn-im-paradoxon-peter-eoetvoes-und-das-ense…]

17. Juni 2005 
"Er verfügt über die kompositiorischen Mittel, die unter anderem durch die Geschichte der Moderne und der Avantgarde bereitgestellt wurden, elektronisches Komponieren selbstverständlich mit eingeschlossen. Er hat sich jedoch den Sinn für die Unmittelbarkeit der Musik bewahrt - in den feinen Nuancierungen wie in den gewaltigen Implosionen und Explosionen, zu denen seine Musik fähig ist. 
Neue Zeitschrift für Musik: Andeuten, illustrieren, verführen (Habakuk Traber, 2005)

17. Juni 2005
"Die Klangpalette wird liebe- und stimmungsvoll aufbereitet. Erst allmählich gewinnt sich das Werk Klangstärke, Gegenwärtigkeit, instrumentale Gewalttätigkeit. Dann hämmert es seine Klangthesen nachhaltig und unabweisbar ans philharmonische Tor. Es krempelt sozusagen die Ärmel auf und läßt den musikalischen Muskel spielen. Athletenmusik, an und abschwellend, in der Konzertarena." 
Die Welt: Auf hohen Wellen (Klaus Geitel, 2005)

30. März 2002 
"Mit Johannes Maria Staud wurde am Freitag ein junger österreichischer Komponist (Jahrgang 1974) als Preisträger gewürdigt, der eine erstaunlich sichere Hand und eine bemerkenswert eigenständige Handschrift zu erkennen gibt." 
Salzburger Nachrichten (Karl Harb, 2002)

*Diskografie (Auswahl)

2024 Johannes Maria Staud: Kammermusik (Neos)
2007 Johannes Maria Staud: Apeiron (Kairos) 
2002 Johannes Maria Staud: Berenice. Lied vom Verschwinden (Kairos)

Tonträger mit seinen Werken 
2020 A New Century - The Cleveland Orchestra, Franz Welser-Möst (Cleveland) // CD 2, Track 1: Stromab 
2018 Time and Motion - Hugo Queirós (Kairos) // Track 3: Black Moon 
2015 Beethoven: Symphonies Nos 1 & 2 - Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Mariss Jansons (BR-Klassik) // Track 5: Maniai 
2007 Soundscapes 4 Advanced - exxj ensemble xx. jahrhundert, Peter Burwik (Gramola) // Track 1: Configurations / Reflet 
2004 Remix Ensemble - Remix Ensemble (Numérica) // CD 2, Track 3: Configurations / Reflet

Literatur

mica-Archiv: Johannes Maria Staud

2006 Rögl, Heinz: Komponieren heute ist spannender denn je – Johannes Maria Staud im mica-Interview. In: mica-Musikmagazin.
2008 Rögl, Heinz: Mozartwoche Salzburg - Uraufführungen von Staud und Larcher. In: mica-Musikmagazin.
2008 Reiter, Sabine: Johannes Maria Staud – Österreichische Erstaufführung im Musikverein. In: mica-Musikmagazin.
2009 Emil-Berlanda-Preis 2009 am Johannes Maria Staud. In: mica-Musikmagazin.
2009 Johannes Maria Staud erhält den Paul Hindemith-Preis 2009. In: mica-Musikmagazin.
2009 Strubinsky, Ursula: Interview mit Johannes Maria Staud. In: mica-Musikmagazin. 
2009 Rögl, Heinz: Musikprotokoll in Graz - "Alte" und "Neue" Musik für Orchester, Ensemble und Solisten. In: mica-Musikmagazin. 
2009 Rögl, Heinz: Wien Modern - Höhepunkte zwischen 10.11 und 15.11. 2009 (Tagebuch und Nachbericht). In: mica-Musikmagazin. 
2010 Rögl, Heinz: Bregenzer Festspiele: Kunst aus der Zeit (Lopez, Staud,) und Schwerpunkt Mieczysław Weinberg (ab Mittwoch, 21. Juli). In: mica-Musikmagazin. 
2010 Rögl, Heinz: Wien Modern 2010 - Das Eröffnungskonzert mit Werken von Johannes Maria Staud, Georg Friedrich Haas und Mark Andre. In: mica-Musikmagazin. 
2011 Uraufführungen von Georg Friedrich Haas und Johannes Maria Staud in Deutschland. In: mica-Musikmagazin. 
2011 Weberberger, Doris: WIEN MODERN 2011 - Tableaux Vivants (Nachbericht). In: mica-Musikmagazin. 
2012 Weberberger, Doris: Johannes Maria Staud - UA auf BR-Klassik. In: mica-Musikmagazin.
2012 Weberberger, Doris: Module zur zeitgenössischen Musik, Band 2. In: mica-Musikmagazin.
2013 Weberberger, Doris: Porträt: Johannes Maria Staud. In: mica-Musikmagazin.
2013 Von Architektur bis Wissenschaft: Krenek-Preis und Preise der Stadt Wien für 2012 verliehen. In: mica-Musikmagazin. 
2013 mica: Mozart Kinderorchester der Stiftung Mozarteum Salzburg. In: mica-Musikmagazin. 
2015 BOULANGER TRIO präsentiert österreichische Komponisten. In: mica-Musikmagazin.
2016 Rögl, Heinz: JOHANNES MARIA STAUD komponiert ein Auftragswerk der WIENER STAATSOPER. In: mica-Musikmagazin.
2017 Ranacher, Ruth: "Es ist ein Versuch, die Tür zur absoluten Freiheit aufzureißen […]" – JOHANNES MARIA STAUD im mica-Interview. In: mica-Musikmagazin.
2018 CARTE BLANCHE Á JOHANNES MARIA STAUD. In: mica-Musikmagazin.
2018 Über das Leben: 30. Osterfestival Tirol. In: mica-Musikmagazin.
2018 klang_sprachen 2018 - "Der Riß durch den Tag". In: mica-Musikmagazin.
2018 Woels, Michael Franz: "JETZT SIND WIR BEI DER POLITISCHEN OPER ANGELANGT" – JOHANNES MARIA STAUD IM MICA-INTERVIEW. In: mica-Musikmagazin.
2019 Symposion: LIBRETTO. Zukunftswerkstatt Musiktheater. In: mica-Musikmagazin.
2020 STATEMENTS ZUR CORONA-KRISE – WIE GEHT ES DER HEIMISCHEN MUSIKSZENE? (TEIL 4). In: mica-Musikmagazin.
2020 Benz, Nicola: Happy Baptism Day, Ludwig! – Teil 3: Bezüge zu Symphonien. In: mica-Musikmagazin.
2021 Ranacher, Ruth: Crossways in Contemporary Music: Choreografie & Tanz II. In: mica-Musikmagazin.
2022 Preisträger:innen des Österreichischen Kunstpreises 2022 bekanntgegeben. In: mica-Musikmagazin.
2023 ÖSTERREICHISCHE KUNSTPREISE UND OUTSTANDING ARTIST AWARDS 2022 VERGEBEN. In: mica-Musikmagazin.
2025 Klangspuren Schwaz: Bewerbungsfrist Composers Lab 2025 startet. In: mica-Musikmagazin.
2025 Tiroler Landespreis für Kunst 2025 geht an Johannes Maria Staud. In: mica-Musikmagazin.
2026 MISSING IN CANTU (EURE PALÄSTE SIND LEER). In: mica-Musikmagazin.

*Quellen/Links

Webseite: Johannes Maria Staud
austrian music export: Johannes Maria Staud
Wikipedia: Johannes Mara Staud (englisch)
karsten witt musik management: Johannes Maria Staud
Instagram: Johannes Maria Staud
Universal Edition: Johannes Maria Staud (bis 2016)
Breitkopf & Härtel: Johannes Maria Staud (ab 2017)
Wien Modern: Johannes Maria Staud (2021)
Musikprotokoll im Steirischen Herbst: Johannes Maria Staud (2015)
Spotify: Johannes Maria Staud

Accordion title

https://db.musicaustria.at/suche?search_api_fulltext=Johannes%20Maria%20Staud&page=0

alle Namen in der Liste abchecken

https://www.johannesmariastaud.com/de/werke

https://www.wienmodern.at/2021-bio-johannes-maria-staud-de-73 

https://www.discogs.com/de/artist/1673518-Johannes-Maria-Staud

https://db.musicaustria.at/werke-von-komponisten/71492

https://de.karstenwitt.com/kuenstler_in/johannes-maria-staud

Resonanz recherchieren, Biografie austauschen

https://www.youtube.com/watch?v=eYPdKKSi2zo

https://ressources.ircam.fr/en/composer/johannes-maria-staud/biography

https://www.rondomagazin.de/kuenstler/Johannes+Maria+Staud/

https://www.jpc.de/s/johannes+maria+staud

https://open.spotify.com/artist/39oxPT0zbWjGKE7HmKcZFT/appears-on

https://www.breitkopf.com/Johannes-Maria-Staud

https://www.universaledition.com/Personen/Johannes-Maria-Staud/

https://www.youtube.com/watch?v=uc58Afmxz7k

https://www.youtube.com/watch?v=T-DZXwdx8Fg

as well as a new work for the Munich Chamber Orchestra under Bas Wiegers, which will then be performed in France under the direction of Pascal Gallois as a co-commission with the Festival Les Musicales de Quiberon. With Die schöne Müllerin/These Fevered Days, an instrumental version of Schubert's song cycle with seven new songs on texts by Emily Dickinson for tenor Christoph Prégardien is also being created, commissioned by Ensemble Kontraste, Casa da Música Porto, the Wiener Konzerthaus, Klangspuren Schwaz and the Osterfestival Tirol and interpreted by Ensemble Kontraste, Ensemble Remix and Klangforum Wien. A new organ work for Wolfgang Kogert and a piece for the Kuss Quartet, commissioned by the DYNAMIKfest Salzburg, are also in the pipeline.

* Unter "Uraufführungen (Auswahl)" werden vorwiegend Werke von österreichischen oder in Österreich lebenden Komponist:innen gelistet.

Normdaten / Identifikatoren
Oesterreichisches Musiklexikon online: https://dx.doi.org/10.1553/0x0013721f
SR-Archiv: https://sra.at/person/68768
Wien Geschichte Wiki: https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Special:URIResolver/?curid=38993
GND: https://d-nb.info/gnd/129196304
GND Explorer: https://explore.gnd.network/gnd/129196304
WIKIDATA: https://www.wikidata.org/wiki/Q305219
Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Johannes Maria_Staud
Wikipedia-Personensuche: https://persondata.toolforge.org/p/Johannes Maria_Staud

Empfohlene Zitierweise
mica (Aktualisierungsdatum: ): Biografie Johannes Maria Staud. In: Musikdatenbank von mica – music austria. Online abrufbar unter: https://db.musicaustria.at/node/71492 (Abrufdatum: 13. 10. 2026).