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Moriel Yvonne Stefanie

Vorname
Yvonne Stefanie
Nachname
Moriel
auch bekannt unter
Yvonne Moriel
erfasst als
Interpret:in
Komponist:in
Kurator:in
Produzent:in
Autor:in
Genre
Jazz/Improvisierte Musik
Klassik
Neue Musik
Instrument(e)
Saxophon
Klavier
Kontrabass
Blockflöte
Geburtsjahr
1992
Geburtsland
Österreich
Yvonne Moriel

Yvonne Moriel © Elif Çay

""The jazz saxophonist is currently a hot commodity in Central Europe" schreibt der Austrian Music Export über Saxophonistin und Komponistin Yvonne Moriel. In ihrem 2022 gegründeten Soloprojekt sweetlife verbindet sie Jazz mit Dub, Hiphop und Electronic, die Individualität und künstlerischen Qualität der Band weckte schnell internationales Interesse. Sie ist u.a. auch Teil von Christian Muthspiels kammermusikalisch-avantgardistischem Orjazztra und bei international erfolgreichen Bands wie Shake Stew oder dem renommierten Swiss Jazz Orchestra zu hören.

Der Weg der in Wien lebenden Künstlerin führte sie erst vor einigen Jahren zum Jazz. In der Klassik und Neuen Musik aufgewachsen, weckten einige eher zufällige Begegnungen mit Jazz und improvisierter Musik ihre Neugier. Sie fühlte sich dieser Musik so zugetan, dass sie kurzerhand nach Wien zog um dort Jazz zu studieren. 2019 beschloss sie, ihr Leben auch beruflich der Musik zu widmen, seit ca. 2 Jahren liegt ihr Schwerpunkt vor allem auf der Kreation ihrer eigenen Musik. Ihre als genreübergreifendes Projekt geplante EP sweet life ist Ende 2021 erschienen, wurde in über 70 Ländern gehört und machte internationale Musikblogs, Zeitschriften und Labels auf die Künstlerin und ihre Musik aufmerksam. Daraus entwickelte sich auch ihr ein Jahr später entstandenes Soloprojekt sweetlife. Konzerte im Brucknerhaus Linz, beim Kickjazz-Festival im Jazzclub Porgy & Bess, im Nordsternturm 
Gelsenkirchen, dem Wiener Radiokulturhaus sowie am Jazzfestival Saalfelden  – alles innerhalb des ersten Jahres der Band-Gründung – zeugen von der Vielseitigkeit und dem hohen Potential der Künstlerin und dieses noch jungen Projekts.
Moriel gehört zu jener Generation an Musiker*innen, die sich nicht von Genres einschränken lassen. Neben ihrer musikalischen Heimat Jazz arbeitet sie mit diversen Künstler*innen und Projekten zusammen, das geht vom Wiener Rapper Bibiza bis zur Indie-Electro-Band Yukno oder dem Konzerthäuser füllenden klassischen Ensemble Franui. Im März 2023 erschien außerdem die Single zurich, die Moriel für das Hiphop-Label Mellowax und Sony Denmark produziert hat.
Yvonne Moriel: Biographie, abgerufen am 03.07.2024 [https://yvonnemoriel.com/bio-de]

Stilbeschreibung

"Der Ton des Jazz, den Yvonne Moriel in ihren Nummern entwirft, ist einer, der seine Besonderheit vor allem aus der Verbindung mit anderen Stilen bezieht. Hört man sich durch ihre Musik, lässt sich schon erahnen, dass hier eine Künstlerin am Werken ist, die ihre Erfahrungen bereits in vielen unterschiedlichen Genres gemacht hat [...]. Im Sound, den die junge Musikerin zu Gehör bringt, vermengt sich vieles auf wirklich schöne und gediegene Art. Die Verspieltheit des Jazz, ein gewisses Pop-Feeling, Groove, Einflüsse aus dem Hip-Hop, elektronische Klänge, eine frische funkige Note und vieles mehr. "
Michael Ternai (2020): YVONNE MORIEL – "Dreamers". In: mica-Musikmagazin.

Auszeichnungen

2005 Österreichischer Blasmusikverband: Jungmusikerleistungsabzeichen in Gold mit Auszeichnung
2024 Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten: Förderprogramm "The New Austrian Sound of Music 2025–2026"

Landes-/Bundeswettbewerb - prima la musica: zahlreiche 1. Plätze i.d. Kategorien "Saxophon", "Blockflöte"
Preisträgerin zahlreicher weiterer Wettbewerbe, Förderprogramme

Ausbildung

1998–???? Musikschule Wattens: Klavier (Ewald Brandstätter)
2004–20?? Tiroler Landeskonservatorium, Innsbruck: Blockflöte (Ernst Kubitschek)
2005–20?? Musikschule Wattens: Kontrabass (Alexandra Lechner)
2015–???? MUK – Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien: Jazz-Saxophon
2015–20?? mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien: Jazz- und Popularmusik
????–2016 Anton Bruckner Privatuniversität Linz: Konzertfach Saxophon (Peter Rohrsdorfer) - MA mit Auszeichnung
2018 Medizinische Universität Wien: Doktorat
2022–2023 Auslandsstudium - ZHdK – Zürcher Hochschule der Künste (Schweiz): Musikpädagogik (Vertiefung instrumentale/vokale Musikpädagogik Jazz) - MA

Tätigkeiten

2019–heute Wien: freischaffende Musikerin
2020–heute Wien: Gründerin, Leiterin ihres eigenen Labels
2024 Konzertreihe "SYNESTHETIC WEDNESDAY" - Rhiz Wien: Kuratorin (mit Vincent Pongrácz)

Mitglied in den Ensembles/Bands
2019–heute Yvonne Moriel Quartett: Altsaxophonistin, Flötistin, Elektronik (gemeinsam mit Stefanie Weninger (kybd)/Erik Asatrian (kybd, pf), Fabian Möltner (bgit)/David Dolliner (bgit)/Andreas Tausch (git), Lukas Klement (schlzg) - wechselnde Besetzungen)
2022–heute sweet life: Saxophonistin (gemeinsam mit Stefanie Weninger (kybd, synth), Raphael Vorraber (schlzg), Lorenz Widauer (tp, elec))
2024 Kaleidoscope: Alt-, Sopransaxophonistin (gemeinsam mit Susanna Gartmayer (bcl), Mario Vavti (pos), Nikola Vukovic (tp), Kenji Herbert (git), Peter Herbert (db), Valentin Duit (schlzg), Sophie Hassfurther (tsax, fl))
2024 Purple Muscle Car - Internationales Jazzfestival Saalfelden: Saxophonistin (gemeinsam mit Fabian Rucker (asax), Philipp Nykrin (kybd), Herbert Pirker (schlzg))

GMC – Goidinger Matheis Collective: Saxophonistin (gemeinsam mit Alexander Matheis (e-bgit, Komposition), Valentin Goidinger (git, Komposition), Pia-Sophie Denz (voc, Komposition), Jonas Kastenhuber (pf), Marco Mrcela (schlzg), Jakob Gschwandtner (perc), Ida Leidl (vc), Margit Gruber (vl), Mira Gregorič (vl), Lothar Beyschlag (tp), Jonathan Banholzer (tp), Rafael Denkmayr (sax))
Orjazztra Vienna: Saxophonistin

Zusammenarbeit u. a. mit: Big Band der Musikschule Wattens, Swarovski Musik Wattens, Sinfonisches Blasorchester Innsbruck-Land, West Austrian Wings Fanfare Orchester, Tiroler Landesjugendblasorchester, Ralph Mothwurf Orchester, CCJOP – Christoph Cech Jazz Orchestra Project, Yasmo & die Klangkantine, OnQ-Kollektiv, AVEC, Yukno, Mathea, Filous, Bibiza, Franui, Drehwerk, Adaolisa, Christoph Grabs Root Area, Florian Bramböck Quintett, Sam Siefert Ensemble Project, Jazzorchester Tirol, Notes and Tones Jazzorchester Wien, Shake Stew, Akademie St. Blasius, Tiroler Kammerorchester InnStrumenti, Swiss Jazz Orchestra, Zurich Jazz Orchestra, Ernst Molden, Wolfgang Puschnig

Pressestimmen (Auswahl)

13. Oktober 2021
über: sweet life - Yvonne Moriel (EP; Minor Seven Records, 2021)
"Wie schön das Leben tatsächlich sein kann, spiegelt sich nun auf ganz unterschiedliche Art und Weise in ihren Tracks wider. So zeichnet sich "dubh." beispielsweise durch seine Reggae-Vibes und die Kombination von Flöte und Saxophon aus, während "lofi." durch seine harmonische Mischung aus Jazz, Hiphop und J Dilla Beats hervorsticht. Die Songs "luzzo." sowie "flutejam." überzeugen mit einigen Worldmusic-Elementen, wohingegen "ocean." aus Improvisationen mit Drum-Computern und Vocodern besteht."
mica-Musikmagazin: YVONNE MORIEL – "sweet life" (Katharina Reiffstuhl, 2021)

Diskografie (Auswahl)

2023 zurich (Sam Irl Dub) - Yvonne Moriel (Mellowax/Sony Music Entertainment Denmark A/S)
2023 zurich - Yvonne Moriel (Mellowax/Sony Music Entertainment Denmark A/S)
2022 Healthy Tree - Christoph Cech Jazz Orchestra Project (CCJOP) (Alessa Records)
2021 sweet life - Yvonne Moriel (EP; Minor Seven Records)
2021 lofi. - Yvonne Moriel (Single; Minor Seven Records)
2021 dubh. - Yvonne Moriel (Single; Minor Seven Records)
2020 Dreamers - Yvonne Moriel (EP; Minor Seven Records)

als Studio-, Gastmusikerin
2020 Of Where We Are And Where We Got So Far - Sam Siefert Ensemble Project (bigballsrecords)

Tonträger mit ihren Werken
2023 Second Sight (Mellowax + Sony Music Entertainment Denmark A/S) // Track 12: zurich
2022 Hidden Islands (Majestic Casual Records) // Track 18: luzzo.

als Produzentin
2023 Stadtpark Insomnia - Bibiza (Columbia)

Literatur

mica-Archiv: Yvonne Moriel

2020 Moriel, Yvonne-Stefanie: DAVID SIX – "Karkosh". In: mica-Musikmagazin.
2020 Moriel, Yvonne-Stefanie: ORGES & THE OCKUS-ROCKUS BAND – "Peshk". In: mica-Musikmagazin.
2020 Moriel, Yvonne-Stefanie: CHUFFDRONE – "actio/re:actio". In: mica-Musikmagazin.
2020 Moriel, Yvonne-Stefanie: EXPRESSWAY SKETCHES – "Surfin' The Day Lovin' The Night". In: mica-Musikmagazin.
2020 Ternai, Michael: YVONNE MORIEL – "Dreamers". In: mica-Musikmagazin.
2020 Moriel, Yvonne-Stefanie: FLORIAN PALIER – "Bach und ich". In: mica-Musikmagazin.
2020 Moriel, Yvonne-Stefanie: CHRISTINA RUF – "TØ". In: mica-Musikmagazin.
2020 Moriel, Yvonne-Stefanie: "Für mich war immer klar, ich will nicht am Cello 'Cello spielen', sondern ich will am Cello Musik machen" – Christina Ruf im mica-Interview. In: mica-Musikmagazin.
2021 Ternai, Michael: SAM SIEFERT ENSEMBLE PROJECT – "Of where we are and where we got so far". In: mica-Musikmagazin.
2021 Reiffenstuhl, Katharina: YVONNE MORIEL – "sweet life". In: mica-Musikmagazin.
2022 Ivellio-Vellin, Itta Francesca: "'sweet life' höre ich immer noch sehr gerne!" – YVONNE MORIEL im mica-Interview. In: mica-Musikmagazin.
2022 KICK JAZZ 2022. In: mica-Musikmagazin.
2023 100 Prozent: Yvonne Moriel. In: mica-Musikmagazin.
2023 It's time to play! – DE/ESEMBLE startet mit dem Event "Play Date" in den Herbst. In: mica-Musikmagazin.
2023 Jahresrückblick 2023. In: mica-Musikmagazin.
2024 Synesthetic Wednesday 2024. In: mica-Musikmagazin.
2024 JAZZFESTIVAL SAALFELDEN 2024. In: mica-Musikmagazin.
2024 Die 25 Acts für das Förderprogramm "The New Austrian Sound of Music 2025/2026" stehen fest. In: mica-Musikmagazin.

Quellen/Links

Webseite: Yvonne Moriel
austrian music export: Yvonne Moriel
Facebook: Yvonne Moriel
Soundcloud: Yvonne Moriel
YouTube: Yvonne Moriel
Instagram: Yvonne Moriel
Spotify: Yvonne Moriel

Empfohlene Zitierweise
mica (Aktualisierungsdatum: 16. 7. 2024): Biografie Yvonne Stefanie Moriel. In: Musikdatenbank von mica – music austria. Online abrufbar unter: https://db.musicaustria.at/node/207234 (Abrufdatum: 18. 7. 2024).

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