Willi Herbert

Vorname
Herbert
Nachname
Willi
erfasst als
KomponistIn
MusikerIn
AusbildnerIn
Genre
Neue Musik
Subgenre
Modern/Avantgarde
Geburtsjahr
1956
Geburtsort
Bludenz
Geburtsland
Österreich

Herbert Willi © Victor Marin

"Herbert Willi wurde am 7. Januar 1956 in Vorarlberg geboren. Er studierte Schulmusik und Theologie an der Universität Innsbruck, gleichzeitig Fagott und Klavier am Innsbrucker Konservatorium. Ab 1983 war er Kompositionsschüler bei Helmut Eder an der Hochschule Mozarteum in Salzburg, anschließend setzte er seine Studien bei Boguslaw Schaeffer fort. 1988 lernte Willi Olivier Messiaen kennen. Der Komponist lebt und arbeitet in St. Anton im Montafon.

Willi versteht den Kompositionsprozess als ein Übertragen innerer Wahrnehmungen, die sich aus Naturbildern, Visionen und strukturellen Erfahrungen speisen, in Musik. Der Komponist ist dabei ein Spurensucher, der aus der Stille heraus Klänge erfährt, die er mittels seiner handwerklichen Fertigkeit schriftlich fixiert und so für den Hörer erfahrbar macht. Im Schaffen Willis dominieren neben Kammermusikwerken vor allem Arbeiten für Orchester. Im Jahr 1991 gab das Cleveland Orchestra gemeinsam mit den Salzburger Festspielen das Konzert für Orchester in Auftrag, dessen Uraufführung Christoph von Dohnányi in Cleveland dirigierte. Für die Wiener Philharmoniker schrieb er als Auftragswerk anlässlich der Feierlichkeiten "150 Jahre Wiener Philharmoniker" die Komposition Begegnung für Orchester (1997/98). 2007 vollendete Willi den Zyklus "Montafon“, der die Werke Eirene (Konzert für Trompete und Orchester, 2001), ...geraume Zeit... (Konzert für Flöte, Oboe und Orchester, 2002/03), ego eimi (Konzert für Klarinette und Orchester, 2006) und Äon (Konzert für Horn und Orchester, 2007) umfasst.

Zum Jubiläum "1000 Jahre Österreich" schrieb Willi 1994/95 im Auftrag des Opernhauses Zürich die Oper Schlafes Bruder. Das Libretto, das die tragische Geschichte des Musikgenies Elias im Umfeld eines durch soziale Kälte unwirtlichen Bergdorfs beschreibt, entstand in direkter Zusammenarbeit mit dem Autor des gleichnamigen Romans, Robert Schneider. 2008 erstellte Willi eine revidierte Fassung der Oper, die am Stadttheater Klagenfurt zur Uraufführung kam.

Aufführungen seiner Werke erfolgten in New York (Carnegie Hall), Tokyo (Suntory Hall, Sumida Triphony Hall), London (Royal Albert Hall), Wien (Musikverein, Konzerthaus), bei den Salzburger Festspielen (Großes Festspielhaus, Felsenreitschule) und in der Berliner Philharmonie. Interpreten sind unter anderem internationale Orchester wie die Berliner Philharmoniker, die Wiener Philharmoniker, Cleveland Orchestra, Philadelphia Orchestra, Pittsburgh Symphony Orchestra und das New Japan Philharmonic Orchestra unter Dirigenten wie Claudio Abbado, Riccardo Muti, Seiji Ozawa,  Christoph von Dohnányi, Manfred Honeck und Gustavo Dudamel.

Willi erhielt in den Jahren 1985, 1986 und 1989 das Österreichische Staatsstipendium für Komponisten. 1987 war er Preisträger beim Streichquartettwettbewerb der Wiener Konzerthausgesellschaft (Aufführung des Streichquartett 1986 durch das Arditti Quartett, dessen Mitglieder auch die Jury bildeten). 1987/88 erhielt er ein Rom-Stipendium, 1990 das Rolf-Liebermann-Stipendium für Opernkompositionen (Jurymitglieder: Opern der Städte Wien, Berlin, Hamburg, Dresden und München) sowie 1991 den Förderpreis der Ernst von Siemens Stiftung zugesprochen. 1997 wurde ihm das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst verliehen und 1998 das Große Verdienstzeichen des Landes Vorarlberg. Willi wurde mehrfach als Composer in Residence eingeladen, 1992 von den Salzburger Festspielen, 1996-98 von der Camerata Academia, Salzburg; in der Spielzeit 2002/2003 war er Composer in Residence der Gesellschaft der Musikfreunde des Wiener Musikvereins, des Wiener Concert-Vereins und 2007 beim Pacific Music Festival in Sapporo/ Japan sowie 2008 beim japanischen Kusatsu International Summer Music Academy & Festival.

Unter den CD-Einspielungen der Werke Herbert Willis finden sich eine umfangreiche Retrospektive seiner Orchesterwerke beim Label WERGO (WER-6673) sowie die bei dem japanischen Label Camerata (CM-2125) erschienene CD mit Kammermusikwerken der Jahre 1984 bis 2005."
Schott Music: Herbert Willi, abgerufen am 20.09.2021 [https://de.schott-music.com/shop/autoren/herbert-willi]

Stilbeschreibung

"[...] Sein Weg führe ihn stark über das innere Ohr, die Außenwahrnehmung über das Auge interessiere ihn wenig, merkt der Komponist an. Ausgangspunkt für sein künstlerisches Schaffen sind nicht allein die Beobachtung mittels Sinneswahrnehmungen oder Inspirationen von außen, sondern er schöpft aus mehreren "Quellen", wie Herbert Willi sie nennt. Das sind beispielsweise die Spiritualität, der Rückzug in die Natur und die Zen-Meditation. Er hatte die Gelegenheit, diese bei einem renommierten Zen-Meister zu erlernen und praktiziert sie seit Jahrzehnten. "Durch jahrelanges So-Sein, ich nenne das bewusst nicht üben, kommt man irgendwann bei einem Raum an, dem Raum der Stille. Wichtig sind die Absichtslosigkeit und das Vertrauen darauf, dass daraus Musik entsteht", fasst der Komponist seinen kreativen Schaffensprozess in Worte und ergänzt, dass man jahrelang dranbleiben müsse, bis in dem Raum der Stille wirkliche Stille einkehre. [...] Freilich fühlt sich Herbert Willi der 12-Tontechnik oder gar der seriellen Schule, die in Deutschland ab den 1960er-Jahren vorherrschend war, diametral entgegengesetzt. Und auch mit esoterischen Eingebungen oder mit Programmmusik hat sein kompositorischer Ausdruck nichts zu tun. Ein Naheverhältnis spürt Herbert Willi zu vielen musikalischen Stilrichtungen, wenn sie authentisch wirken und aus einer Quelle kommen, aus einer "Urnatur, die in jedem von uns drinnen ist". Das sei subjektiv das einzig Wichtige, wenn er Musik höre. [...]."
mica-Musikmagazin: "Mein ganzes Leben lang lerne ich hören". Über die musikalische Welt von Herbert Willi (Silvia Thurner, 2021)

Auszeichnungen

1985 Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport: Staatsstipendium
1986 Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport: Staatsstipendium (Aura I)
1987 Streichquartettwettbewerb - Wiener Konzerthausgesellschaft: Preisträger (Streichquartett 1986)
1987–1988 Republik Österreich: Rom-Stipendium (Italien)
1989 Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport: Staatsstipendium
1989 Erste Bank Kompositionspreis - Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG: Preisträger
1990 Körber Stiftung, Hamburg (Deutschland): Rolf-Liebermann-Stipendium für Opernkompositionen
1991 Ernst von Siemens Musikpreis - Bayerische Akademie der schönen Künste (Deutschland), Ernst von Siemens Musikstiftung (Schweiz): Preisträger (Förderpreis)
1992 Salzburger Festspiele: Composer in Residence
1994 International Rostrum of Composers - UNESCO – United Nations Educational, Scientific an Cultural Organisation, Paris (Frankreich): Recommended Work (Konzert für Orchester)
1996–1998 Camerata Salzburg: Composer in Residence
1997 Republik Österreich: Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst
1998 Amt der Vorarlberger Landesregierung: Großes Verdienstzeichen
2002–2003 Wiener Concert-Verein: Composer in Residence
2002–2003 Musikverein Wien - Gesellschaft der Musikfreunde in Wien: Composer in Residence
2005 Amt der Vorarlberger Landesregierung: Ehrengabe
2006 Republik Österreich: Verleihung des Berufstitels "Professor"
2007 Pacific Music Festival, Sapporo (Japan): Composer in Residence
2008 International Summer Music Academy & Festival Kusatsu (Japan): Composer in Residence

Ausbildung

Tiroler Landeskonservatorium, Innsbruck: Fagott, Klavier
Universität Innsbruck: Schulmusik, Theologie - Diplom
1983–1985 Universität Mozarteum Salzburg: Komposition (Helmut Eder) - Komponistendiplom, Mag. art.
1985 weitere Kompositionsstudien (Julien Boguslaw Schaeffer)
1988 Begegnungen mit Olivier Messiaen

Tätigkeiten

1991–1999 Vorarlberger Landeskonservatorium, Feldkirch: Dozent (Komposition)
1999–2020 Vorarlberger Landeskonservatorium, Feldkirch: Professor (Komposition)
2013–heute Herbert WILLI Society International, Wien: Gründer, Leiter
2018–heute Ensemble PulsArt - Vorarlberger Landeskonservatorium, Feldkirch: Initiator, Gründer

Austrian Composers Association, Wien: Mitglied

Aufträge (Auswahl)

1983 Jeunesses Musicales International: Froher Gesang
1987 Bregenzer Festspiele: Aurora - Giove
1989 Wien Modern: Der Froschmäusekrieg (UA)
1989 Festival Strings Lucerne (Schweiz): Il Combattimento di Cecco e la sua Compagnia
1990 für die Wiener Festwochen - Musikverein Wien - Gesellschaft der Musikfreunde in Wien: Für 16
1991 Salzburger Festspiele, The Cleveland Orchestra: Konzert für Orchester
1991 BR – Bayerischer Rundfunk (Deutschland): Räume
1992 im Auftrag von Paul Sacher: Trio
1993 anlässlich des Jubiläumskonzerts "30 Jahre wiederaufgebautes Nationaltheater" - Bayerische Staatsoper (Deutschland): Flötenkonzert
1994/1995 anlässlich des Jubiläums "1000 Jahre Österreich" - Opernhaus Zürich: Schlafes Bruder
1997/1998 anlässlich des Jubiläums "150 Jahre Wiener Philharmoniker" - Wiener Philharmoniker: Begegnung
2000 Amt der Vorarlberger Landesregierung: Rondino
2002 Musikverein Wien - Gesellschaft der Musikfreunde in Wien: Eirene
2002 Amt der Vorarlberger Landesregierung: ...geraume Zeit...
2005 Konzertvereinigung Zusammenklänge: Kairos im Kronos 1756 / 1956
2006 anlässlich des Mozartjahrs 2006 - Salzburger Festspiele: ego eimi
2011 "Musikland Österreich" - Musikfestspiele Saar (Deutschland): ABBA-MA (Echo of Peace)
2012 anlässlich der Feierlichkeiten "200 Jahre Gesellschaft der Musikfreunde Wien" - Musikverein Wien - Gesellschaft der Musikfreunde in Wien: Sacrosanto
2017 Herbert Willi Society Korea (Südkorea): DSONG

Aufführungen (Auswahl)

1984 Alois Brandhofer (cl), Eugen Jakob (pf), Bludenz: Froher Gesang (UA)
1985 Edward H. Tarr Brass Ensemble - ISCM/IGNM/SICM – Internationale Gesellschaft für Neue Musik, Genf (Schweiz): Quintett für Blechbläser (UA)
1985 Alois Brandhofer (cl), St. Gerold:  Stück für Klarinette solo (UA)
1987 Arditti Quartett, Wiener Konzerthaus: Streichquartett 1986 (UA)
1987 Wiener Symphoniker, Pinchas Steinberg (dir) - Bregenzer Festspiele: Aurora - Giove (UA)
1989 Dieter Flury (fl), Bludenz: Stück für Flöte solo (UA)
1989 Wiener Symphoniker, Claudio Abbado (dir) - Wien Modern, Musikverein Wien: Der Froschmäusekrieg (UA)
1990 Ensemble Kontrapunkte, Peter Keuschnigg (dir) - Wiener Festwochen, Musikverein Wien: Für 16 (UA)
1992 Brenton Langbein (vl), Barry Tuckwell (hr), Maureen Jones (pf) - International Barossa Music Festival, Adelaide (Australien): Trio (UA)
1992 The Cleveland Orchestra, Christoph von Dohnányi (dir), Cleveland (USA): Konzert für Orchester (UA)
1992 Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Peter Eötvös (dir),  Prinzregententheater München (Deutschland): Räume (UA)
1993 Aurèle Nicolet (fl), Bayerisches Staatsorchester, Peter Schneider (dir) - anlässlich des Jubiläumskonzerts "30 Jahre wiederaufgebautes Nationaltheater" - Bayerische Staatsoper, München (Deutschland): Flötenkonzert (UA)
1996 anlässlich des Jubiläums "1000 Jahre Österreich" - Opernhaus Zürich (Schweiz): Schlafes Bruder (UA)
1996 Peter Leisegang (vc), Festival Strings Lucerne, Rudolf Baumgartner (dir) - Carinthischer Sommer, Ossiach: Il Combattimento di Cecco e la sua Compagnia (UA)
1999 Wiener Philharmoniker, Seiji Ozawa (dir) - anlässlich des Jubiläums "150 Jahre Wiener Philharmoniker" - Wiener Festwochen, Wiener Konzerthaus: Begegnung (UA)
2000 Mozarteumorchester Salzburg, Manfred Honeck (dir), Salzburg: Rondino (UA)
2002 Reinhold Friedrich (trp), ORF Radio Symphonieorchester Wien, Dennis Russel Davis (dir) - Wiener Festwochen, Musikverein Wien: Eirene (UA)
2003 Wolfgang Schulz (fl), Hansjörg Schellenberger (ob), Wiener Concert-Verein, Ulf Schirmer (dir), Musikverein Wien: ...geraume Zeit... (UA)
2005 Rainer Küchl (vl), Hans Peter Ochsenhofer (va), Robert Nagy (vc) - Österreichische Akademie der Wissenschaften, Wien: Kairos im Kronos 1756 / 1956 (UA)
2006 Sharon Kam (cl), ORF Radio Symphonieorchester Wien, Bertrand de Billy (dir) - Salzburger Festspiele, Felsenreitschule Salzburg: ego eimi (UA)
2008 Stefan Dohr (hr), ORF Radio Symphonieorchester Wien, Yutaka Sado (dir): Äon (UA)
2008 Stadttheater Klagenfurt: Schlafes Bruder (UA der Neufassung)
2008 Ferenc Bognar (pf), Ensemble Wien-Berlin - International Summer Music Academy & Festival Kusatsu (Japan): "Hello" and "See you again" (UA)
2010 Eirene Philharmonic Orchestra, Jong H. Bae (dir) - anlässlich des 60. Gedenken des Koreanischen Krieges, Seoul World Cup Stadium (Südkorea): The Echo of Peace (UA)
2011 National Choir of Korea, Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, Christoph Poppen (dir) - Musikfestspiele Saar, E-Werk Saarbrücken-Burbach (Deutschland): ABBA-MA (Echo of Peace) (UA)
2012 Nikolaj Znaider (vl), Pittsburgh Symphony Orchestra, Manfred Honeck (dir) - anlässlich der Feierlichkeiten "200 Jahre Gesellschaft der Musikfreunde Wien" - Musikverein Wien - Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, Musikverein Wien: Sacrosanto (UA)
2014 Reinhold Friedrich (trp), Staatstheater Darmstadt (Deutschland): Echo of the Eirene (UA)
2018 Wiener Philharmoniker, Christoph Eschenbach (dir), Wien: DSONG (UA)
2019 Camerata Salzburg, Hansjörg Schellenberger (dir), Festspielhaus Erl: DSCHA BI SCHIM (Fließende Liebe) (UA)
2021
CAMERATA prima la musica WIEN, Harald Krumpöck (dir), Eisenstadt: Kairos im Kronos 1756 / 1956 (UA)

Diskografie (Auswahl)

2007 Herbert Willi: Chamber Music (1984-2005) (Camerata Tokyo)
2005 Herbert Willi: eirene / räume / …geraume Zeit… / begegnung / rondino (Wergo)
1990 Österreichische Musik der Gegenwart: Herbert Willi (Amadeo)

Tonträger mit seinen Werken
2014 Fanfare for a new theatre - Vienna Brass (Preiser Records)
2007 Mozart Reflexionen (Gramola) // Track 3: Kairos Im Kronos 1756/1956
1997 Neue Musik aus Österreich Vol. 1 (ORF Edition Zeitton) // Track 8: Konzert für Orchester

Komponisten aus Vorarlberg (LP; ÖKB) // Seite B, Track 3: Froher Gesang Casablanca: Moderne österreichische Kammermusik (Edition Moderne)

Literatur

mica-Archiv: Herbert Willi

2006 mica: Kunst aus der Zeit in Bregenz. In: mica-Musikmagazin.
2006 mica: Neue Musik in Salzburg II (Uraufführungen). In: mica-Musikmagazin.
2013 Heindl, Christian: Literarisch inspiriertes Solistenkonzert – Instrumentalmusik / Orchesterwerke der mittleren und älteren Komponistengenerationen 2000–2012. In: mica-Musikmagazin.
2014 Heindl, Christian: Ensembles für Neue Musik in Österreich. In: mica-Musikmagazin.
2021 Thurner, Silvia: "Mein ganzes Leben lang lerne ich hören". Über die musikalische Welt von Herbert Willi. In: mica-Musikmagazin.

Quellen/Links

Webseite: Herbert Willi
Musikdokumentation Vorarlberg: Herbert Willi
Wikipedia: Herbert Willi
YouTube: Herbert Willi Society International
IMDb: Herbert Willi

Empfohlene Zitierweise
mica (Aktualisierungsdatum: 21. 9. 2021): Biografie Herbert Willi. In: Musikdatenbank von mica – music austria. Online abrufbar unter: https://db.musicaustria.at/node/67522 (Abrufdatum: 22. 9. 2021).

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