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Haselböck Lukas

Allgemeine Information

Geburtsjahr:  1972
Geburtsdatum:  11. März 1972
Geburtsort:  Wien
Geburtsbundesland: 
Geburtsland: 
Nationalität: 

 

Lukas Haselböck verbindet in seiner Tätigkeit als Komponist, Sänger und Musikwissenschaftler unterschiedliche Herangehensweisen zur Musik. Trotz seiner theoretischen Arbeit bleiben sowohl das Komponieren wie auch das Musizieren sehr emotional geprägte Handlungen.

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt
1988 - 1990

Unterricht bei Camillo Öhlberger

1990

Wiener Schottengymnasium: Matura

1990 - 1995

Musikwissenschaft mit Philosophie im Nebenfach, Diplom mit Auszeichnung

1991

Komposition

1993

erste Diplomprüfung in Komposition und Fortsetzung des Studiums

1994 - 1999

Gesangspädagogik (Adelheid Hornich)

1997

erfolgreiche Teilnahme

1997

Promotion mit Auszeichnung zum Dr.phil

1998 - 2001

Lehrgang für Atemtechnik

1999

Kompositionsdiplom mit Auszeichnung, Mag.art

1999

privates Gesangsstudium (Jilij Chomenko)

privates Gesangsstudium (Gottfried Hornik)

Teilnahme an Meisterkursen, unter anderem bei Paul Esswood, Ute von Garczynski, Gottfried Hornik, Kai Wessel und Kurt Widmer

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
1999

Vorstandsmitglied

2001

Assistent am Institut für Analyse, Geschichte und Theorie der Musik

2004

Organisation und inhaltliche Planung des Friedrich-Cerha-Symposiums (Februar 2004) - Veröffentlichung des Kongressberichts unter dem Titel "Friedrich Cerha: Analysen - Essays – Reflexionen", Freiburg i.Br. 2006

2005

Buchpublikation "Zwölftonmusik und Tonalität", Laaber 2005

2007

Assistenz-Professur

2007 - 2008

Gastprofessur für Musiktheorie

2009

Buchpublikation "Gérard Grisey: Unhörbares hörbar machen", Freiburg i.Br. / Wien / Berlin 2009

2010

Gründung und seitdem Leitung der Konzertreihe zusammen mit Gernot Schedlberger

Ensemble Il Diletto Moderno: szenische Aufführungen von Banchieris "Il Festino" bei Festivals im In- und Ausland

Chormitwirkungen unter anderem bei Aufführungen des Arnold-Schönberg-Chors, Concentus Vocalis, Hugo-Distler-Chors, Wiener Singvereins

Ensemblemitwirkung bei Brittens Kirchenoper "Der verlorene Sohn"

Mitarbeit bei zahlreichen Sendungen

Referent bei internationalen Symposien und Verfasser zahlreicher weiterer musikwissenschaftlich-analytischer Publikationen

Rundfunkaufnahmen und CD-Produktionen

solistische Tätigkeiten unter anderem für den Musikverein Wien, den Sendesaal des ORF, das Festival "Allegro vivo, Zwettler Orgelfest", unter Dirigenten wie Erwin Ortner oder Bijan Khadem-Missagh

Verfasser von Programmeinführungen für das Wiener Konzerthaus, den NDR und diverse Ensembles

Aufträge (Auswahl)

ZeitraumAuftragWerkAuftraggebende OrganisationAuftraggebende Person

Karin und Doris Adam

Ensemble On Line

Ensemble Nodos

Sinfonietta Baden

Wiener Orgelkonzerte

Klavierduo Theiner & Breitner

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
1998

Förderungspreis

1999

Würdigungspreis

2000

Arbeitsstipendium

2000

Förderungspreis

2001

Förderung

2001

Kompositionsstipendium

Pressestimmen

8. September 2001

Zur Uraufführung der Kantate nach Thomas Bernhard und Andreas Gryphius bei den Festwochen Gmunden 04.08.2001
Aufhorchen ließ auch Lukas Haselböcks Kantate [...]. Drei Gesangssolisten und ein Ensemble [...] verschmolzen am Ende zu einem punktierten Choral, der die lange kirchliche Tradition dieser Musik in die Gegenwart führte [...]. Möglicherweise gelingt es dem Nachwuchs, die Nische zwischen intellektueller Moderne und Minimalmusic nachträglich etwas auszubauen. Das Pubikum von Gmunden jedenfalls schien sich darin wohl zu fühlen.

Süddeutsche Zeitung

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