Scherer Uli

Vorname
Uli
Nachname
Scherer
erfasst als
InterpretIn
KomponistIn
MusikerIn
AusbildnerIn
ArrangeurIn
Genre
Jazz/Improvisierte Musik
Neue Musik
Subgenre
Contemporary
Mainstream
Instrument(e)
Klavier
Geburtsort
Villach
Geburtsland
Österreich

 

Es ist vor allem seine warme und eigenständige Stilistik, die ihn zu einem herausragenden Musiker innerhalb der österreichischen Jazzszene gemacht hat. In seinen Kompositionen geht er sehr einfühlsam musikalischen Systemen von Eric Dolphy bis zu John Cage auf den Grund.


Ausbildung
Villach erster Unterricht an der Musikschule Klavier
Technische Universität Wien Wien einige Semester Architekturstudium
mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Wien Studium Elektroakustik Kaufmann Dieter
MUK - Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (früher: Konservatorium Privatuniversität Wien) Wien Studium Jazzklavier Klavier
MUK - Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (früher: Konservatorium Privatuniversität Wien) Wien Studium Jazztheorie/Arrangement
mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Wien Studium Zwölftonspiel Sokolowski Victor

Tätigkeiten
1977 - 1997 Vienna Art Orchestra Wien Gründung des Ensembles (gemeinsam mit Mathias Rüegg und Wolfgang Puschnig) seither Pianist und Ur-Aufführungen einiger seiner Kompositionen
1986 - 1990 St. Gallen Lehrtätigkeit an der Jazzschule St.Gallen
1995 mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Wien seither Lehrtätigkeit (Jazzklavier)
Mitwirkung als Komponist, Arrangeur und Pianist in zahlreichen musikalischen Projekten wie MInimal T.R.I.O sowie Kooperationen mit Musikern der Jazzszene, z.B. Albert Mangelsdorff, Eberhard Weber, Günther Sommer, Kenny Wheeler u.a.
Projekte in Kooperation mit Literaten (Ernst Jandl) und Schauspielern (Wolfram Berger)
zahlreiche Schallplatten- und CD-Veröffentlichungen
Schwerpunkt der kompositorischen Arbeit liegt in den letzten Jahren auf dem Gebiet der Theatermusik für Ensembles in Östereich und der Schweiz
langjährige Zusammenarbeit mit Wolfgang Puschnig, vor allem in den Formationen AM4 und SamulNori & Red Sun




Aufträge (Auswahl)
Arnold Schönberg Chor
Ensemble Kontrapunkte
Art of Brass Vienna

Aufführungen (Auswahl)
2002 Schloss Damtschach bei Wernberg Inside Sights of Land(e)scapes
2006 gemeinsam mit Wolfram Berger im Rahmen der "Jazz & Poetry Night: "die welt bin ich..."

Auszeichnungen
1988 unterhaus - Mainzer Forum-Theater: Deutscher Kleinkunstpreis
1996 Stadt Villach Kulturpreis

Pressestimmen

2001

Vor allem die kleinen Pausen sind es, die so meisterhaft gesetzt sind und uns nach den folgenden Tönen dürsten lassen. Wer es versteht, gerade in Duo Besetzung eine solch atmosphärische Dichte entstehen zu lassen, gehört zur Creme de la Creme was der Jazz im 21 Jahrhundert zu bieten hat. Puschnig und Scherer gehören da sofort genannt. (zur CD 'Traces' Wolfgang Puschnig/Uli Scherer, Universal Musik, Österreich 2001)

Jazzeit (Christian Bakonyi)


Diskographie:

  • 1991: Lieber ein Saxophon (zusammen mit Ernst Jandl, Lauren Newton, Klaus Dickbauer, Bumi Fian, Mathias Rüegg; Extraplatte)
  • 1989: And She Answered (zusammen mit AM 4, Wolfgang Puschnig, Linda Sharrock; ECM Records)
  • 1988: Two Songs For Another Lovely War (zusammen mit Wolfgang Puschnig, Christian Radovan,  Wolfgang Reisinger, Heiri Kaenzig, Harry Sokal, Mathias Rüegg; Ex Zed Records)
  • 1988: Vom Vom Zum Zum (zusammen mit Ernst Jandl, Lauren Newton, Wolfgang Puschnig; Extraplatte)
  • 1984: Sokal Scherer Kaenzig Dudli (zusammen mit Harry Sokal, Heiri Kaenzig, Dudli; Extraplatte)

Links Musikforum Viktring

Empfohlene Zitierweise
mica (Aktualisierungsdatum: 23. 2. 2020): Biografie Uli Scherer. In: Musikdatenbank von mica – music austria. Online abrufbar unter: https://db.musicaustria.at/node/71198 (Abrufdatum: 21. 9. 2021).