
Margareta Ferek-Petrić © Matej Grgic
"Margareta Ferek-Petrić, Komponistin und Kuratorin, wurde 1982 in Zagreb geboren und lebt seit 2002 in Wien. Sie erhielt ihre Ausbildung bei Ivan Eröd, Klaus Peter Sattler und Chaya Czernowin an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien [...].
Zu ihren Auszeichnungen zählen der Publicity-Preis des SKE-Fonds (2021), der Prix Annelie de Man, der Boris Papandopulo Award und der Josip Štolcer-Slavenski (alle 2018), der Förderungspreis der Stadt Wien (2017) und der Theodor-Körner-Preis (2011). Sie erhielt Unterstützung durch zahlreiche Stiftungen, Residencies und Stipendien, darunter das Österreichische Staatsstipendium für Komposition (2016 und 2020), das Arbeitsstipendium der Stadt Wien (2024) sowie das Stipendium des Schwedischen Ausschusses für Kunstförderung (2022).
Ihre Kompositionen wurden bei verschiedenen Labels wie Decca Records, Croatia Records, Neos Records und Oehms Classics veröffentlicht.
Neben ihrer Tätigkeit als Komponistin war Margareta Ferek-Petrić von 2019 bis 2023 künstlerische Leiterin der Musikbiennale Zagreb. Von 2015 bis 2023 war sie im Vorstand der ÖGZM tätig, von 2020 bis 2024 arbeitete sie als Teil des Präsidiums des kroatischen Komponistenbundes (HDS) und 2021 wurde sie in den Musikbeirat des Goethe-Instituts berufen. Im Jahr 2025 begann sie ihre Tätigkeit als Vorstandsmitglied des SKE-Ausschusses für ernste Musik. Sie ist als internationale Kuratorin tätig und war 2025 Co-Kuratorin des Wonderfeel Festivals in den Niederlanden. Außerdem ist sie Mitglied verschiedener internationaler Jurys, darunter die des Azrieli Music Prizes in Kanada und des EFFEA-European Festivals Fund for Emerging Artists.
Margareta besucht gerne Ausstellungen, Theateraufführungen und Weinverkostungen. Darüber hinaus hegt sie eine besondere Passion für das Tanzen zu Balkanmusik, für Roadtrips, für erlesene Satire und für die Kochkunst."
Margareta Ferek-Petrić: CV in Deutsch (2025), abgerufen am 18.02.2026 [https://drive.google.com/file/d/1qNM01-V9Lr-THKE4cdc0iwMvQ9x0-krh/view]
- Stilbeschreibung
"Ihre Musik ist durch eine unmittelbare Farbenwucht erkennbar, während die extreme Impulsivität und die expressiven Konstruktionen im Wechselspiel zwischen offensichtlicher Schönheit und schelmischer Tiefgründigkeit ausgelebt werden. Ihr imaginäres Geräuschpotential erforscht die Verbindung zwischen dem Sinnlichen und dem Abstrakten, sie wagt das Emotionale und Experimentelle zu kommunizieren und die kritische Betrachtungsweise der Welt durch (Selbst-)Ironie und Humor hervorzuheben.
Entwickelte Klangerzählungen suchen nach Mehrdimensionalität und neigen dazu, mit vielfältigen, manchmal sogar eklektischen musikalischen Elementen zu spielen. Die Inspiration für ihre Partituren bezieht die Komponistin aus Literatur, Kunst, Filmen, Wissenschaft, Politik und Philosophie, aber auch außergewöhnliche Menschen oder bizarre Lebenssituationen können ihre Fantasie beflügeln."
Margareta Ferek-Petrić: CV in Deutsch (2025), abgerufen am 18.02.2026 [https://drive.google.com/file/d/1qNM01-V9Lr-THKE4cdc0iwMvQ9x0-krh/view]"Margaretas Musik ist bunt, humorvoll, tief und strebt nach absurden Klangbildern. Diese Charakterisierung erreicht sie durch die ironische Behandlung traditioneller Musikästhetik, die auditive Fragmentierung anderer Kunstformen, die Implantation lebendiger rhythmischer Impulse, die Umwandlung theatralischer Gesten in Klangfarben und die Erforschung der Intensität erweiterter Instrumentaltechniken. Die Inspiration für ihre Partituren stammt aus Literatur, Kunst, Film, Wissenschaft, Politik und Philosophie, von bemerkenswerten Personen oder bizarren Lebenssituationen.
Ferek‐Petrić, Margareta (2020): Lebenslauf Margareta Ferek‐Petrić. In: Österreichische Gesellschaft für zeitgenössische Musik: Programmheft - Die Verbesserung der Welt, S. 6, abgerufen am 18.02.2021 [https://www.sirene.at/site/assets/files/3459/2020-10-12_programm_lieder…]- Auszeichnungen & Stipendien
2005–2006 mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien: Stipendiatin
2006–2009 Home Suisse Foundation (Schweiz): Stipendiatin
2007–2008 Viktor Bunzl-Stiftung - mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien: Stipendiatin
2008 Czibulka-Stiftung - mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien: Stipendiatin
2009–2010 Stiftung Dr. Robert und Lina Thyll-Dürr, Hergiswil (Schweiz): Stipendiatin (Arbeitsaufenthalt auf Elba)
2010 Casa Zia Lina, Elba (Italien): Artist in Residence
2011 Theodor Körner Fonds, Wien: Theodor Körner-Preis für Musik (Take 7)
2012 Bundeskanzleramt Österreich Kunst und Kultur: START-Stipendiatin
2015 Bundeskanzleramt, Sektion für Kunst und Kultur: Kompositionsförderung
2016 Bundeskanzleramt Österreich Kunst und Kultur: Staatsstipendium Komposition
2016 UNESCO – United Nations Educational, Scientific an Cultural Organisation: kroatische Repräsentantin im 63. Internationalen Komponist:innen-Rostrum
2017 Stadt Wien: Förderungspreis für Musik
2017 Bundeskanzleramt, Sektion für Kunst und Kultur: Kompositionsförderung
2017 Soziale & Kulturelle Einrichtungen der austro mechana – SKE Fonds, Wien: Kompositionsförderung (u. a. für All the world's a stage)
2018 Stadt Čakovec (Kroatien): Josip Štolcer Slavenski Preis (All the world's a stage)
2018 Hrvatsko društvo skladatelja – HDS, Zagreb (Kroatien): Boris Papandopulo Preis (All the world's a stage)
2018 Prix Annelie De Man, Amsterdam (Niederlande): Zweiter Preis (Komposition)/Publikumspreis (Ištaratu)
2018 Carinthischer Sommer, Ossiach: Artist in Residence
2018 Flute New Music Consortium Composition Competition - Flute New Music Consortium (USA): Finalistin (Beastie Poetry)
2018 Bundeskanzleramt, Sektion für Kunst und Kultur: Kompositionsförderung
2019 Soziale & Kulturelle Einrichtungen der austro mechana – SKE Fonds: Kompositionsförderung
2019 Stadt Wien: Kompositionsförderung
2019 ISCM World Music Days - ISCM/IGNM/SICM – Internationale Gesellschaft für Neue Musik, (Tallinn/Estland): ausgewählte kroatische Vertreterin (Ištaratu)
2020 Bundeskanzleramt Österreich Kunst und Kultur: Staatsstipendium Komposition
2021 Soziale & Kulturelle Einrichtungen der austro mechana – SKE Fonds, Wien: Publikumspreis
2022 Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport: Kompositionsstipendium
2022 British Council, PRS Foundation (Großbritannien): internationale Abgeordnete
2022 Internationales Besucherprogramm - NRW KULTURsekretariat, Kulturministerium des Landes Nordrhein-Westfalen (Deutschland): eingeladene Teilnehmerin
2022 Stadt Wien: Kompositionsförderung
2022 Konstnärsnämnden (Schweden): Stipendiatin
2022 Visby International Centre for Composers (Schweden): Artist in Residence
2023 Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport: Kompositionsstipendium
2024 Magistrat der Stadt Wien - MA 7 Kulturamt: Arbeitsstipendium Komposition- Ausbildung
mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien: Komposition (Iván Eröd, Chaya Czernowin, Klaus-Peter Sattler)
2019 Atelier for Young Festival Managers "NEXT 2019" - The Festival Academy, European Festivals Association (Belgien/Frankreich): Teilnehmerin
- Tätigkeiten
2015–2023 ÖGZM – Österreichische Gesellschaft für zeitgenössische Musik, Wien: Vorstandsmitglied
2016–heute Hrvatsko društvo skladatelja – HDS, Zagreb (Kroatien): Mitglied
2017–heute Musik21 (Deutschland): Mitglied
2019–2023 Muzički biennale Zagreb (Kroatien): künstlerische Leiterin
2019–heute ULYSSES Network: Mitglied
2020–2024 Hrvatsko društvo skladatelja – HDS, Zagreb (Kroatien): Mitglied des Präsidentschaftsgremiums
2021–2025 Goethe-Institut, München (Deutschland): Musikbeirätin
2023–2024 EFFEA – European Festivals Fund for Emerging Artists: Jurymitglied
2024 Ö1 Talentebörse-Kompositionspreis: Jurymitglied
2024 The Azrieli Commission for International Music - Azrieli Foundation, Montreal (Kanada): Jurymitglied
2025 WoNDeRFeeL Festival, Hilversum (Niederlande): Gastkuratorin
2025–heute Soziale & Kulturelle Einrichtungen der austro mechana – SKE Fonds: Vorstandsmitglied
2026 The Azrieli Commission for International Music - Azrieli Foundation, Montreal (Kanada): JurymitgliedACOM – Austrian Composers Association, Wien: Mitglied
ÖGZM – Österreichische Gesellschaft für zeitgenössische Musik, Wien: Mitglied
Veröffentlichungen bei verschiedenen Labels, bspw.: Decca Records, Croatia Records, NEOS Records, Oehms Classicskünstlerische Kooperationen mit bekannten Musiker:innen/Ensembles, u. a. mit: snim Wien, die reihe, Ensemble Reconsil Wien, Koehne Quartett, Platypus Ensemble, Ensemble Kontrapunkte Wien, Tiroler Ensemble für Neue Musik – TENM, chromoson. ensemble für neue musik, Klingekunst - Ensemble für Alte und Neue Musik, Vokalni Ansambl Antiphonus, Papandopulo Kvartet, Trio GiG, Duo FredDo, Duo ARCORD, airborne extended, Maria Radutu, Florian Fennes, Maja Mijatović, Vasilis Tsiatsianis
- Aufträge (Auswahl)
2016 Trio GiG: NothingMoreDangerousThanAnHonestMan
2016 im Auftrag von Maria Radutu: Last Smoke
2019 sirene Operntheater: Elsa
2020 Styriarte: Amadeus after quarantine
2020 Festival Expan: Herumblödeln
2022 Musikprotokoll im Steirischen Herbst: The Orgy of Oxymorons
2023 im Rahmen des Jubiäums "Schönberg 150" - Wien Modern: Die Prinzessin – ein Schönbergmärchen
2024 Württembergische Philharmonie Reutlingen (Deutschland): Reconstruction of a Rhapsode's Mind
2025 für Münchener Biennale - Landeshauptstadt München (Deutschland): Der Miesepups
2025 Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik: NN- Uraufführungen (Auswahl)
2010 auf Einladung der Gesellschaft "Glazbene Staze", Zagreb (Kroatien): Porträtkonzert
2012 Phoen, Porgy & Bess Wien: Melankolija gegen Rakija (UA)
2013 Festival art is: new art, Arnold Schönberg Center Wien: AdaptedMutated (UA)
2014 Ensemble Reconsil, Roland Freisitzer (dir), Arnold Schönberg Center Wien: Wiener Schnitzel Uncensored (UA)
2015 Sieglinde Größinger (trav), Maja Mijatovic (cemb) - Konzert "L'Heure Bleu" - Sammlung Essl, Klosterneuburg: Mad Darkness I (UA)
2015 die reihe, Alexander Drčar (dir) - Konzertreihe "Neue Musik aus Österreich" - ÖGZM – Österreichische Gesellschaft für zeitgenössische Musik, MuTh Wien: dieMacht (UA)
2015 Goran Jurković (barsax), Dubravko Palanovic (db) - Glazbena Tribina Opatija, Villa Angiolina Opatija (Kroatien): Ordinary Madness (UA)
2016 Cornelia Horak (s), Eva Neunhäuserer (va), Sonja Leipold (cemb) - Donaufestwochen im Strudengau, Stiftskirche Waldhausen: Mad Darkness II (UA)
2016 Maja Mijatović (cemb) - Alte Schmiede Kunstverein Wien: Ištaratu (UA)
2016 Duo FredDo: Doris Nicoletti (fl), Frederik Neyrinck (pf) - Nova Festival, Pancevo (Serbien): Searching for Spaces (UA)
2016 Maria Radutu (pf) - Tiroler Landeskonservatorium, Innsbruck: Last Smoke (UA)
2017 Duo Ovocutters: Sonja Leipold (cemb) - "on dialogue festival" Wien, Reigen Wien: Broken DJane (UA)
2017 Ensemble Zeitfluss, Edo Micic (dir)- anlässlich des Schwerpunkts "Kulturjahr Österreich-Kroatien" - ÖGZM – Österreichische Gesellschaft für zeitgenössische Musik, ACOM – Austrian Composers Association, Graz: All the world's a stage (UA)
2017 Duo ARCORD: Ana Topalovic (vc), Nikola Djoric (acc) - SIMN Festival, Composers Union Hall Bucharest (Rumänien): Killing Godot (UA)
2017 LadieSaxophone Quartet: Petra Horvat (ssax), Weronika Partyka (asax), Betka Bizjak Kotnik (tsax), Jovana Joka (barsax) - Mestni Muzej Ljubljana (Slowenien): Wild Rose (UA)
2017 airborne extended: Caroline Mayrhofer (fl), Doris Nicoletti (fl), Tina Žerdin (hf), Sonja Leipold (cemb) - Leicht über Linz, Linz: Fire Walk With(out)me (UA)
2018 Tiroler Ensemble für Neue Musik – TENM, Innsbruck: Porträtkonzert
2018 Matei Ioachimescu (fl), Alfredo Ovalles (pf), Philharmonie Cluj (Rumänien): Beastie Poetry (UA)
2018 Ensemble VieVox - Carinthischer Sommer, Steindorf am Ossiacher See: Verbales Triptychon (UA)
2018 Cornelia Horak (s), Fritz Kircher (vl), Klaus Kuchling (org), Sieglinde Größinger (fl), Hyojin Choi (ob), Katrin Mandl (tb), Ján Krigovský (vl) - Konzertreihe "Orgel plus…" - Carinthischer Sommer, Stiftskirche Ossiach: Neun Echos (UA)
2018 Karl-Heinz Schütz (fl), Matthias Schorn (cl), Stefan Gartmayer (vlc), Kaori Nishii (pf), Arnold Schönberg Center Wien: Climate Burn-Out (UA)
2019 Marko Dzomba (asax), Wiener Jeunesse Orchester, Jonathan Stockhammer (dir), Wiener Konzerthaus: Noisy Ballet (UA)
2020 Vienna Clarinet Connection - Styriarte, Helmut List Halle Graz: Amadeus after quarantine (UA)
2020 Klaudia Tandl (ms), Jakob Tobias Pejcic (t), Kevin Elsnig (ct), Georg Klimbacher (bar), Ensemble Zeitfluss, Edo Micic (dir) - Die Verbesserung der Welt: Ein Kammeropernfestival in sieben Runden - sirene Operntheater, F23.wir.fabriken Wien: Elsa (UA)
2021 Neue Vocalsolisten Stuttgart, Gera (Deutschland): What a wonderful world (UA)
2021 ensemble via nova, UMS 'n JIP - Konzertreihe "FUSION II", Kunsthalle Erfurt (Deutschland): Wirrwarr Song Nr. 4: Vergänglichkeit (UA)
2022 Chorus Viennensis, Wien: Ütöpie (UA)
2022 Andrea Nikolić (va), Nataša Veljković (pf) - CRO-ArT Festival, Wien: Wirrwarr song Nr. 3: Impeach the Kitsch (UA)
2022 Andrea Nikolic (vl), Ivana Nikolic (ob), Ton der Jugend Symphonie Orchester Wien, Andrej Vesel (dir), Wiener Konzerthaus: Fanfare (or not) (UA)
2022 Dominik Susteck (org) - Interaction #3 | Orgel und Percussion - Brandneu Festival, Kassel (Deutschland): CZAR.SHOULD.NOT.BE. (UA)
2022 Robert Kowalski (vl), Monika Leskovar (vc), Lovre Marušić (pf) - Osor Festival (Kroatien): Baba Yaga in the sky without diamonds (UA)
2023 Elisabeth Plank (hf) - Za poklady Broumovska, Šonov (Tschechische Republik): Mind control (no Major Tom) (UA)
2023 Zagrebački Solisti - Novinarski Dom, Zagreb (Kroatien): Eat The Rich! (Bad Politics Part I) (UA)
2024 Württembergische Philharmonie Reutlingen, Ariane Matiakh (dir) - Konzertreihe "Sonntags um elf", Parktheater Lahr (Deutschland): Reconstruction of a Rhapsode's Mind (UA)
2024 Ensemble NeuRaum, Bruno Strobl (dir) - Lange Nacht der Neuen Musik - Zeitgenössisches im Liegestuhl, Klagenfurt: The bullet that kills you has no voice (Bad Politics Part II) (UA)
2024 Jesse Inman (voc, perf), Stefanie Sourial (voc, perf), Florian Fennes (sax), Bogdan Laketic (acc), Bertl Mütter (pos), Ana Topalovic (vc), Tina Žerdin (hf), Nina Kusturica (Regie) - MARGARETA FEREK-PETRIC / ARNOLD SCHÖNBERG. DIE PRINZESSIN - EIN SCHÖNBERGMÄRCHEN - Wien Modern, Dschungel Wien: Die Prinzessin – ein Schönbergmärchen (UA)
2025 Maria Radutu (pf), Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Enno Poppe (dir) - Ultraschall Berlin (Deutschland): The Orgy of Oxymorons (deutsche EA)
2025 Ensemble Modern, Franck Ollu (dir) - Festival Présences, Paris (Frankreich): Allmachtsfantasie (UA)
2025 Maria Radutu (pf), MuTh Wien: Satie extended (UA)
2025 Marlis Neumann (hf), MKO – Münchner Kammerorchester, Gregor Mayrhofer (dir) - aDevantgarde-Festival, schwere reiter München (Deutschland): The ugly truth (Bad Politics Part III) (UA)
2025 Benedict Ziervogel (db) - Urban String "Wien bleibt Wien" - Resonanzraum St. Pauli Hamburg (Deutschland): Rage against the Waltz (UA)
2026 Münchener Biennale, Münchner Volkstheater (Deutschland): Der Miesepups (UA)
2026 Neue Vocalsolisten Stuttgart: Johanna Vargas (s), Inga Schäfer (ms), Helena Sorokina (ac), Martin Nagy (t), Guillermo Anzorena (bar), Andreas Fischer (b) - Eclat Festival Stuttgart (Deutschland): Doomscrolling for future! So good. (UA)weitere Aufführungen bei bekannten nationalen/internationalen Festivals, u. a. bei: Salzburg Biennale, Music Tribune Opatija
- Pressestimmen (Auswahl)
17. Jänner 2025
""Oxy bedeutet scharfsinnig und Moron bedeutet dumm und das beschreibt die Welt so genial“ sagt Margareta Ferek-Petrić im Interview über das von ihr komponierte "The Orgy of the Oxymorons" (Die Orgie der Oxymora), in dem es um Gegensätze geht. In den 14 Minuten, die das Stück dauert, bekommt man einen Mix aus Hoch und Tief, Laut und Leise und Schnell und Langsam zu hören. Alle Instrumentengruppen stehen an verschiedenen Stellen einmal im Mittelpunkt und manche mit special effects. Beispielsweise das Klavier, welches auf verschiedenste Weise genutzt wird, egal ob man auf einzelne Saiten oder die Innenseiten des Klaviers schlägt. Dies hat eine sehr künstlerische Wirkung. Das Klavier steht im Vordergrund der Bühne, so kann man jede Bewegung der Pianistin Maria Radutu genau beobachten. Mich beeindruckt, wie exakt sie sich bewegt, damit das Orchester mitzieht und auch dem Publikum den Zugang zur Musik erleichtert. Besonders stark ist die Passage, in der sie im Klavier befestigte Tonbänder mit den Fingern entlangstreift und dabei ein langgezogenes Kratzen erzeugt. Außerdem besonders sind Momente, wenn das Orchester einen Sprecheinsatz hat, mit Zeitungsseiten raschelt oder die Streicher so tun, als ob ihr Bogen eine Zigarette wäre. Sie heben sie an die Lippen und saugen geräuschvoll Luft ein. Margareta Ferek-Petrić erklärt, dass sie es gut findet "die Orchestermusiker mit solchen Effekten aus ihrer Komfort-Zone zu bringen, auch wenn sich viele Komponist*innen nicht trauen, so etwas für ein Orchester zu schreiben". Beeindruckend kurze drei Wochen hat sie für die Komposition gebraucht. Zusätzlich mischen sich die Klänge sehr gut mit den Harmonien. Das "Rauchen" der Bögen erklärt sie damit, dass in dem Stück so viel passiert, dass es schön sei, einen Moment Ruhe zu haben. Außerdem wäre das Rauchen in einer Orchesteraufführung ein komplettes Oxymoron."
Ultraschall Berlin: Gegensätze der Welt in der Musik (Lena Kadegis, 2025), abgerufen am 19.02.2026 [https://ultraschallberlin.de/2025/gegensaetze-der-welt-in-der-musik/]08. Jänner 2024
"[...] Die Prinzessin, Kinderoper beim Festival Wien Modern, hat ihre Zielgruppe doch noch erreicht [...]. Eine Prinzessin zieht sich beim Tennis Blessuren zu, ihr Diener soll in den Drugstore gehen. Doch leider ist der Lakai ein Volltrottel – und überdies ein Wolf [...]. Und die Musik von Margareta Ferek-Petrić? Wirkt atmosphärisch mit: Wenn ein Automotor aufheult, röhrt es mächtig aus dem Instrumentalquintett im Hintergrund (nicht zuletzt aus Bertl Mütters Posaune), wenn die Weiten von Los Angeles musikalisch am Horizont prangen, grüßt der Swing, und wenn die Prinzessin ihr Racket schwingt, schwirren rasante Klangpartikel durch den Luftraum."
Der Standard: Kinderoper "Die Prinzessin" zeigt Schönberg als Märchenvater (Christoph Irrgeher, 2024), abgerufen am 19.02.2026 [https://www.derstandard.at/story/3000000244112/kinderoper-die-prinzessi…]26. September 2020
"Die zweite Produktion mit dem Titel "Elsa" widmete sich der barmherzigen Tugend "Nackte zu bekleiden". Der Text dazu stammt von Irene Diwiak, die Musik schrieb Margareta Ferek-Petric. Edo Mici leitete das Ensemble Zeitfluss, das viel mit der Produktion von Geräuschen zu tun hatte. Die Komponistin setzt über weite Strecken auf ungewöhnliche Geräuscherzeugung der Instrumente, wie sie in der aktuellen Kompositionspraxis gerne eingesetzt wird. Neben einzelnen Soli, aber auch Duetten und Terzetten, wird auch gesprochen. Das Orchester wiederholt des Öfteren Wörter oder ganze Sätze, oder lacht laut auf, um das Gesagte atmosphärisch stärker zu unterstreichen. Eine sehr gelungene Produktion, die ohne moralinsauren Zeigefinger auskommt und zugleich einen höchst vergnüglichen Abend bereitet."
European Cultural News: Sieben in einem Herbst (Michaela Preiner, 2020), abgerufen am 18.02.2021 [https://www.european-cultural-news.com/sirene-operntheater/36006/]13. Juli 2020
"Ein Konzert rund um das 4. Divertimento von Wolfgang Amadeus Mozart gestaltete die vienna clarinette connection im Rahmen einer Matinee in der Grazer Helmut-List-Halle. [...] Der guten musikalischen Unterhaltung hat sich Mozart mit seinen Divertimenti verschrieben, und die vienna clarinette connection tat dergleichen [...]. Vor allem das 4. Divertimento für drei Bassetthörner [...] hat es den virtuos aufspielenden Musikern Rupert Fankhauser, Hubert Salomon und Wolfgang Kornberger angetan. Dazwischen gab es zwei Uraufführungen, die sich auf höchst unterschiedliche Weise mit den Mozart'schen Unterhaltungsstücken auseinandergesetzt haben. Margareta Ferek-Petric hat das Ausgangsmaterial - laut Eigendefiniton - erst einmal kaputt gemacht und dann wieder neu zusammengesetzt. Helmut Hödl, seines Zeichens 1. Klarinettist in der conncetion, hat sich hingegen an Mozarts Werkaufbau orientiert und durchaus Autobiografisches untergemischt. Beide Komponisten reflektieren in ihren Stücken nicht ohne Ironie und Witz die Zeit des Corona-Lockdowns. Ein höchst vergnüglicher Sonntagvormittag mit hervorragender musikalischer Darbietung."
Steirer Krone: "Kaputter Mozart" (M. Reichart, 2020), abgerufen am 26.11.2020 [https://styriarte.com/wp-content/uploads/2020/07/divertimenti_steirerkr…]11. August 2018
"Zur Uraufführung gelangten neun kurze Stücke der jungen Komponistin Margareta Ferek-Petric. Die sehr freien Paraphrasierungen der Arien suchten eigenwillige Klangräume und Rhythmen auf. Die Musiker entlockten den Instrumenten bizarre Töne. Dazu an- und abschwellender Gesang, beschränkt auf wenige Laute, war ironisierter Widerhall auf das, "was die Welt so herrlich schmückt". Viel Applaus!"
Kleine Zeitung Kärnten: Neun Arien mit Echo (Willi Rainer, 2018)- Diskografie (Auswahl)
Tonträger mit ihren Werken
2022 Sun Spot - Alfredo Ovalles (Klangbauhaus Records) // Track 3: I repeat myself while under stress
2022 Entre deux Mondes - Klaudia Tandl (Oehms) // Track 9: Für Ingeborg Bachmann (Dine Petrik)
2021 Mi - Mia Elezović (Cantus) // Track 3: Last Smoke
2021 It Is What It Is - S/umas (Cantus) // Track 7: Dancefloor Destruction
2019 to catch a running poet - Maja Mijatović (Neos Music) // Track 1: Ištaratu
2016 Insomnia - Maria Radutu (Universal Music/Decca Records) // Track 12: Last Smoke
2016 Unlooped - Trio GiG (Croatia Records) // Track 7: NothingMoreDangerousThanAnHonestMan
2015 Per Quattro - Papandopulo Kvartet (Croatia Records) // Track 3: Melankolija Gegen Rakija- Literatur
mica-Archiv: Margareta Ferek-Petrić
2011 Ternai, Michael: Das kleine Symposium. In: mica-Musikmagazin.
2017 ON DIALOGUE FESTIVAL – free forms just music. In: mica-Musikmagazin.
2018 Carinthischer Sommer 2018 steht im Zeichen junger Künstlerinnen. In: mica-Musikmagazin.
2019 Heindl, Christian: Die Cembalistin Maja Mijatović und ihre CD "to catch a running poet". In: mica-Musikmagazin.
2020 SIRENE OPERNTHEATER: Die Verbesserung der Welt – Ein Festival mit sieben Uraufführungen. In: mica-Musikmagazin.
2020 Woels, Michael Franz / Benkeser, Christoph: "Das Leben einer Komponistin entspricht einer Dauer-Quarantäne" - MARGARETA FEREK-PETRIĆ IM MICA-INTERVIEW. In: mica-Musikmagazin.
2022 ORF Radio-Symphonieorchester Wien: die Saison 2022/23. In: mica-Musikmagazin.
2024 Heide, Angela: Magische Übersetzungsarbeit. Die Prinzessin. Ein Schönbergmärchen. Margareta Ferek-Petric und Nina Kusturica im Gespräch mit Angela Heide über künstlerische Herausforderungen und die kreativen Prozesse im Zuge ihrer gemeinsamen Entwicklungsarbeit des Musiktheaters für junges Publikum. In: Wien Modern Katalog, Band 2: Essays. Wien: Wien Modern, S. 128–134.
2024 Arnold Schönberg 150 – Jubiläumsjahr 2024. In: mica-Musikmagazin.
2024 UND JETZT ALLE ZUSAMMEN – Wien Modern 37 | 30.10.–30.11.2024. In: mica-Musikmagazin.
2024 Woels, Michael Franz: "Ich möchte Lust auf diese Musik machen, da ich sie selber als sinnlich, anregend und facettenreich empfinde." – MARGARETE FEREK-PETRIC IM MICA-INTERVIEW. In: mica-Musikmagazin.
2024 WIEN MODERN 2024 Bilanz. In: mica-Musikmagazin.
2024 Ranacher, Ruth: AUSTRIAN MUSIC THEATRE DAY 2024 – Nachhaltigkeit im Musiktheater-Betrieb. In: mica-Musikmagazin.
2025 "Gib mir ein Liebeslied" – Künstler:innen stellen Liebeslieder vor. In: mica-Musikmagazin.
2025 œnm: Jubiläen und Gedenken im Oktober. In: mica-Musikmagazin.- Quellen/Links
Webseite: Margareta Ferek-Petrić
Soundcloud: Margareta Ferek-Petrić
YouTube: Margareta Ferek-Petrić
Ulysses Network: Margareta Ferek-Petrić
Wien Modern: Margareta Ferek-Petrić (2024)
ORF Musikprotokoll imm Steirischen Herbst: Margareta Ferek-Petrić (2022)
GND: https://d-nb.info/gnd/1373119543
GND Explorer: https://explore.gnd.network/gnd/1373119543
Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Margareta _Ferek-Petrić
Wikipedia-Personensuche: https://persondata.toolforge.org/p/Margareta _Ferek-Petrić
Empfohlene Zitierweise
mica (Aktualisierungsdatum: 19. 2. 2026): Biografie Margareta Ferek-Petrić. In: Musikdatenbank von mica – music austria. Online abrufbar unter: https://db.musicaustria.at/node/193617 (Abrufdatum: 27. 2. 2026).


