Osojnik Maja

Vorname
Maja
Nachname
Osojnik
Nickname
Rdeča Raketa
erfasst als
KomponistIn
InterpretIn
KlangkünstlerIn
AusbildnerIn
Genre
Pop/Rock/Elektronik
Jazz/Improvisierte Musik
Neue Musik
Klassik
Instrument(e)
Blockflöte
Stimme
Elektronik
Geburtsjahr
1976
Geburtsland
Slowenien

Maja Osojnik © Sabine Pichler

"Maja Osojnik ist freischaffende Komponistin, Klangkünstlerin, Sängerin und frei improvisierende Musikerin die sich in ihrem facettenreichen Schaffen verschiedenster klanglicher Mittel wie beispielsweise Stimme, Paetzold-Bass, Field Recordings, CD Player, Radios, Effektpedale, Kassettenspieler und anderen elektronischen Lo-Fi-Musikinstrumenten jedweder Herkunft [...] Sie komponiert Musik für Tanz, Theater, Film und diverse Ensembles und Orchester und schreibt Gedichte, die sie mit ihren Bands vertont. Für ihre Live-Performances und Sampling verwendet sie eigens gebaute Klangbibliotheken wie beispielsweise die sogenannten Rejects – eine Bibliothek kaputter Klangabfälle oder Broken Pianos – eine Sammlung der Klänge verstimmter Klaviere.

Sie wurde mit mehreren Preisen und Stipendien ausgezeichnet, u.a. Publicity Preis 2007 des SKE (L.F.O), 2009 & 2019 das österreichische Staatskompositionsstipendium und den Passticio Preis (Ö1/ORF), sowie einen MIA Award 2010. 2014 folgen der Förderpreis der Stadt Wien für Komposition und das SKE-Fonds Jahresstipendium, ebenfalls für Komposition. Die Musik von Rdeča Raketa (Maja Osojnik und Matija Schellander) zum Film Einer von Uns – One of us (Regie: Stephan Richter), honorierte das 27. Kinofest Lünen mit dem Preis für die beste Film-Musik. 2018 erhielt Maja den 1. Preis "das lange brennende mikro" for WENDY PFERD TOD MEXICO – ein Klangcomic mit Natascha Gangl und Rdeča Raketa beim 9. Berliner Hörspielfestival 2018.

Im selben Jahr startete Maja ein neues Label MAMKA RECORDS, welches sich der Veröffentlichung hochwertiger und in Eigenproduktion gestalteter Tonträger in Kleinstserien verschrieben hat. Seither widmet sich Maja fokussierter auch zwei ihrer großen Leidenschaften, dem Druck und der Produktion grafischer Klang-Partituren.
Ihre Solo-Performances, Werke und Formationen, u.a. ZSAMM, Rdeča Raketa, Broken.Heart.Collector, Maja Osojnik Band, Subshrubs, Low Frequency Orchestra etc. wurden auf verschiedenen internationalen Festivals präsentiert.

Seit 2018 Dozentin für Komposition an der FHSalzburg, seit 2020 unterrichtet sie Improvisation/KEP Contemporary Musik Performance an der MUK."
MUK – Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien: Maja Osojnik (2021), abgerufen am 13.12.2021 [https://muk.ac.at/studienangebot/lehrende/details/maja-osojnik.html]

Stilbeschreibung

"[...] Sich im Limbus zwischen analoger und digitaler Kunst, virtuellen und realen Räumen bewegend, versucht sie die klanglichen Spektren besagter Instrumente zu erweitern, zu dekonstruieren und neu zu konnotieren bzw. diesen andere, neue Rollen zuzuweisen – ein Prozess, der an das Annagrammieren erinnert. In Ihren Kompositionen verbindet Maja Osojnik ihre Liebe für einfache Songs, experimentelle, elektro-akustische, abstrakte Musik, Alte und Neue Musik sowie Elemente und Formen von Noise und Rock. Das Reale, das Surreale, die Fragilität, in der sich sowohl das zerstörerische, abgründige, finstere Phantasma, aber auch die Schönheit, die Eleganz, die Stärke und Bestimmtheit abbilden, manifestieren einen weiteren Motor, der Maja’s musikalisches Schaffen definiert [...]."
MUK – Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien: Maja Osojnik (2021), abgerufen am 13.12.2021 [https://muk.ac.at/studienangebot/lehrende/details/maja-osojnik.html]

"Maja Osojnik liebt Herausforderungen. Egal ob als Musikerin, Sängerin, Komponistin oder als Labelgründerin: neue Horizonte tun sich auf, wo etwas gewagt wird. Die Künstlerin zählt so seit Langem zu den angesagtesten Musikerinnen der lokalen Experimental-Szene. Ob Alte oder Neue Musik, Elektroakustik oder Elektronik, Komposition oder Improvisation, slawische Volkslieder oder Avant-Rock – Osojnik bewegt sich gekonnt zwischen unterschiedlichen musikalischen Sprachen und behält dabei ihren unverkennbaren Stil. Die unzähligen Fährten, die sie dabei auslegt, werden zusammengehalten von der unbändigen Leidenschaft eines Freigeistes. Die Autonomie des künstlerischen Ausdrucks war Osojnik immer schon wichtig, ebenso wie Grenzgänge zwischen den Sparten und Disziplinen [...]."
mica-Musikmagazin: Mamka Records – Das neue Label von Maja Osojnik (Shilla Strelka, 2018)

"[...] Ganz falsch liegt man mit der Behauptung nicht, wenn man sagt, Maja Osojnik ist eine der vielseitigsten und wandlungsfähigsten MusikerInnen, die hierzulande am Werken sind. Sie ist eine Künstlerin, die sich stets auf der Suche nach Herausforderungen befindet und zwischen den unterschiedlichsten musikalischen Ausdrucksformen wandelnd sich immer wieder in neuen musikalischen Betätigungsfeldern versucht. Maja Osojnik ist ein Paradebeispiel für einen echten Freigeist, der sich in seinem Tun nicht einschränken lässt, kein Risiko scheut und sich auch keinen musikalischen Dogmen unterwirft. Die in Wien lebende Slowenin unternimmt in ihrer Musik den Versuch, unterschiedliche, auf den ersten Blick nicht wirklich kompatibel erscheinende Stile und Spielarten miteinander in Einklang zu bringen. Es geht ihr primär um das Betreten von Neuland, um die Erforschung bisher noch unbekannter Klangformen. Das Festhalten an alten Standards ist nicht wirklich das Ding der Sängerin, Flötistin und Komponistin. Irgendwo zwischen den Polen Jazz, Avantgarde, Improvisation, Elektronik, Pop und zeitgenössischer Musik hin und her pendelnd, extrahiert die Künstlerin verschiedenste Elemente aus diesem weiten musikalischen Pool und fügt diese in Kleinstarbeit zu einem homogenen und schlüssigen Ganzen zusammen [...]."
mica-Musikmagazin: Porträt: Maja Osojnik (Michael Ternai, 2013)

Auszeichnungen

1990 XIX. Wettbewerb der Musikschulen und Musikhochschulen des ehemaligen Jugoslawiens: 1. Preis i.d. Kategorie "Kammermusik"; mit Camerata Carniola
1990 Internationales Theatergruppentreffen Luxemburg: Preis und Stipendiatin
1995–2000 Kulturministerium Slowenien: Stipendiatin
2000 Amherst International, Boston (USA): Stipendiatin eines Meisterkurses
2000 Gradus ad parnassum - Konservatorium Wien Privatuniversität: 3. Preis i.d. Kategorie "Blockflöte solistisch"; Sonderpreis der Raiffeisen Bank (ancor2000)
2001 Bundeskanzleramt Österreich Kunst und Kultur: Stipendiatin
2004 Europameisterschaft - International Young Artist's Presentation – IYAP, Antwerpen (Belgien): 1. Preis; mit Ensemble MIKADO
2005 "Voices" Jazzfest Wien-Award - Jazzfest Wien: Gewinnerin
2007 Publicity Award - Soziale & Kulturelle Einrichtungen der austro mechana – SKE Fonds: Gewinnerin; mit Low Frequency Orchestra
2008 Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres der Republik Österreich: Stipendium "The New Austrian Sound of Music 2009–2010"
2008–2009 Unicredit Bank Austria, Wien: Artist of the Year
2009 Pasticcio-Preis - Österreichischer Rundfunk (ORF) – Ö1: Gewinnerin; gemeinsam mit Ensemble MIKADO (Album: "Can she excuse?")
2009 Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur: Staatsstipendium für Komposition
2009 Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur: Projektförderungen
2010 MiA-Award - Republik Österreich: Gewinnerin i.d. Kategorie "Art & Culture"
2012 Hotel Pupik, Scheifling: Artist in Residence; mit Maja Osojnik Band
2013 Stella Award - ASSITEJ Austria: Gewinnerin i.d. Kategorie"Herausragende Produktion für Kinder"; mit make make produktionen ("Das Kind der Seehundfrau")
2014 Druskininkai Artists' Residence – DAR (Litauen): Artist in Residence
2014 Stadt Wien: Förderpreis für Komposition
2014 Soziale & Kulturelle Einrichtungen der austro mechana – SKE Fonds: Jahresstipendiatin
2016 Kinofest Lünen (Deutschland): Preis für die "Beste Filmmusik"; mit Matija Schellander (EINER VON UNS / ONE OF US)
2017 Stella Award - ASSITEJ Austria: Nominierung i.d. Kategorie "Herausragende Musik" (Mio, mein Mio)
2018 Berliner Hörspielfestival (Deutschland): 1. Preis aka "das lange brennende mikro" (WENDY.PFERD.TOD.MEXICO)
2019 Bundesministerium für Kunst, Kultur, Öffentlichen Dienst und Sport: Staatsstipendium für Komposition
2021 Österreichischer Rundfunk (ORF) – Ö1: 1. Preis i.d. Kategorie "Bestes Hörspiel des Jahres"; mit Natascha Gangl, Rdeča Raketa (DIE REVANCHE DER SCHLANGENFRAU)

Ausbildung

1995–2003 mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien: Instrumentalerziehung, Blockflöte - Diplom mit Auszeichnung, Lehrbefähigung
2002–2003 mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien: Jazzgesang (Elfi Aichinger, Andi Schreiber, Agnes Heginger)
2005–2007 MUK – Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien: Jazzgesang (Ines Dominik-Reiger)

Meisterkurse Blockflöte u.a. bei Dan Laurin (Schweden), Han Tol (Niederlande), Gerd Lünenbürger (Deutschland), Matthias Weilenmann (Schweiz)
Jazzseminare Blockflöte u.a. bei Joel Levine (USA), Seminare für Musik des Mittelalters u.a. bei John Stinson (Australien)

Tätigkeiten

2005–heute selbständige Musikerin und Komponistin (Stimme, Elektronik)
2011–heute Maja's Musik Markt, Wien: Initiatorin, Leiterin
2012 Popfest Wien: Beraterin
2012 LINZimPULS: Jurymitglied
2013 Viennese Soulfood Festival: Ko-Organisatorin
2013 Kültür Gemma Preis - kültür gemma! stadtkulturförderung, Wien: Jurymitglied
2018–heute Fachhochschule Salzburg: Dozentin (Komposition)
2018–heute MAMKA Records Vienna: Gründerin (Experimentalmusik)
2020–heute MUK – Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien: Dozentin (Improvisation, Contemporary Music Performance)

Leiterin zahlreicher Workshops für improvisierte Musik und Komposition in Österreich (u.a. MUK – Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien), Slowenien, Südkorea

Mitglied in Ensemble/Band/Orchester
1998–heute Ensemble MIKADO, Wien: Gründungsmitglied
2003–heute Low Frequency Orchestra, Wien: Blockflötistin, Gesang, Elektronik; gemeinsam mit Angélica Castelló (rec, voc, elec), Thomas Grill (elec), Matija Schellander (db)
2005–heute Maja Osojnik Band, Wien: Gesang; wechselnde Besetzung, u.a. mit Michael Bruckner-Weinhuber (git), Philipp Jagschitz (pf, acc), Mathias Koch (perc), Michael Prowaznik (perc), Bernd Satzinger (db), Clemens Wenger (acc)
2006–heute subshrubs, Wien: Blockflötistin, Gesang, Videos/Elektronik; wechselnde Besetzung, u.a. mit Katharina Klement (pf, elec), Angélica Castelló (rec, elec), Tamara Wilhelm (elec, Komposition), Billy Roisz (elec)
2007–heute frufru, Wien: Blockflötistin, Gesang, Videos/Elektronik; gemeinsam mit Angélica Castelló (voc, rec, elec)
2008–heute Rdeča Raketa, Wien: Blockflötistin, Elektronik; gemeinsam mit Matija Schellander
2012–2020 Ensemble PLENUM, Wien: Blockflötistin; gemeinsam mit Angélica Castelló (rec), Gabriele Drab (rec), Katrin Hauk (rec), Thomas List (rec), Stefanie Neuhuber (rec), Reni Weichselbaum (rec)

broken.heart.collector, Wien: Bassflötistin, Gesang, Elektronik; gemeinsam mit Susanna Gartmayer (bcl, afg), Raumschiff Engelmayr (e-git, voc, elec), derhunt (voc, elec, eb), Didi Kern (perc)
Zsamm, Wien: Gesang, Elektronik; gemeinsam mit Patrick Wurzwallner (perc)
Band All.The.Terms.We.Are, Wien: Blockflötistin, Gesang, Elektronik; gemeinsam mit Audrey Chen (voc, vc), Raumschiff Engelmayr (git), Matija Schellander (db, synth), Manu Mayr (db, eb), Lukas König (perc)
Cheap Date, Wien: Gesang, Elektronik; gemeinsam mit Anthony Pateras (synth)

Aufträge (Auswahl)

2006 subshrubs, Wien: Das Angebot gültig bis ...
2007 Soziale & Kulturelle Einrichtungen der austro mechana – SKE Fonds: Songs from Mortagapenija
2008 Soziale & Kulturelle Einrichtungen der austro mechana – SKE Fonds: vor.über.nach
2008 subshrubs, Wien: doorways 1-5
2009 Soziale & Kulturelle Einrichtungen der austro mechana – SKE Fonds: del mene je narejen iz stekla
2010 Österreichischer Rundfunk – ORF, Glatt & Verkehrt: čira čara
2010
musik aktuell - Neue Musik in Niederösterreich, Soziale & Kulturelle Einrichtungen der austro mechana – SKE Fonds: Dämmerung (UA)
2010 Hortus Musicus, Klagenfurt: Blendung I-IV
2011 Ensemble Dos à dos, Wien: Pas de deux
2011
Musikprotokoll im Steirischen Herbst: A journey into the mind of p.p.
2012 Ensemble Frzt: The Radiance of Exhaustion I.
2013
snim Wien: Wende
2014 für den Film "Utopian Pulse – Flares in the Darkroom" - im Auftrag von Ines Doujak/John Barker: A Song in the Dark
2015 Musik Kultur St. Johann (MUKU): ESCAPES
2015 Internationales Jazzfestival Saalfelden: A.T.T.W.A. - ALL THE TERMS WE ARE
2016 für Forum Stadtpark Graz - Disko 404, Graz: Snow Falls
2016 Landestheater St. Pölten: Mio, mein Mio
2017 Kabinetttheater Wien: ORAKEL & SPEKTAKEL
2017 Österreichischer Rundfunk (ORF) – Ö1, Österreichischer Rundfunk (ORF) – Kunstradio: WENDY.PFERD.TOD.MEXICO
2019 Studio Dan, Graz: W A R D
2019 Ensemble NAMES, Salzburg: DOORWAYS 7
2020 Österreichischer Rundfunk (ORF) – Ö1, Österreichischer Rundfunk (ORF) – Kunstradio: DIE REVANCHE DER SCHLANGENFRAU
2020 Kultur Niederösterreich: DOORWAYS 8
2021 Österreichischer Rundfunk (ORF) – Ö1, Österreichischer Rundfunk (ORF) – Kunstradio: EINSAME AMEISEN AMNESIE

Aufführungen (Auswahl)

2000 Gradus ad parnassum, Konservatorium Wien Privatuniversität: ancor2000 (UA)
2003 Universität für Musik und darstellende Kunst Wien: Ujeti trenutki/Gefangene Momente (UA)
2006 subshrubs, Amann Studios Wien: Das Angebot gültig bis ... (UA)
2007 
frufru - REHEAT Festival, Kleylehof Nickelsdorf: Die glückliche Kindheit am Dorf (UA)
2007 Wien Modern, Schwedische Wochen, Dschungel Wien: Aus dem Mund (UA)
2007 Low Frequency Orchestra - im Rahmen der MAKnite, MAK Wien: Songs from Mortagapenija (UA)
2008 Vernissage "to use lautrec", National Art Museum Stockholm (Schweden): Lady with Swans (UA)
2008 Konzertreihe "Kultur.Kirche", Linz: vor.über.nach (UA), Brücken (UA)
2008 subshrubs - e_may Festival für neue und elektronische Musik, KosmosTheater Wien: doorways 1 (UA)
2008 Festival Fünfhaus, Echoraum Wien: yellow (UA)
2008 subshrubs - Festival Kontraste, Krems: mute #2 (UA)
2009 frufru - im Rahmen der MAKnite, MAK Wien: white (UA), Ces't un Tamanoir (UA)
2009 Tanzgruppe MANA,
Theater Prešeren Kranj (Slowenien): del mene je narejenVerwalten iz stekla (UA)
2010 Maja Osojnik Band & Guests - Glatt & Verkehrt, Klangraum Krems Minoritenkirche: čira čara (UA)
2011 Ensemble Dos à dos
neue musik in st. ruprecht, St. Ruprechtskirche Wien: Pas de deux (UA)
2011 
subshrubs - Musikprotokoll im Steirischen Herbst, Dom im Berg Graz: A journey into the mind of p.p. (UA)
2012 Ensemble Frzt
neue musik in st. ruprecht, St. Ruprechtskirche Wien: The Radiance of Exhaustion I. (UA)
2013 Palais Kabelwerk Wien: Anbetracht & Dessen (UA)
2013
snim Wien - Festival "Der kleine Schubladenkasten", Echoraum Wien: Wende (UA)
2014 Diagonale Sao Paolo (Brasilien): A Song in the Dark (UA)
2015 Musikkapelle St. Johann - Musik Kultur St. Johann (MUKU): ESCAPES (UA)
2015 Band All.The.Terms.We.Are - Eröffnungskonzert - Internationales Jazzfestival Saalfelden: A.T.T.W.A. - ALL THE TERMS WE ARE (UA)
2015 Katharina Ernst (perc), Matija Schellander (db), Maja Osojnik (elec) - phonoFemme, Wiener Konzerthaus: FOYER 1.0 (UA)
2016
Rdeča Raketa - make make produktionen, F23.wir.fabriken Wien: GENESIS PARK (UA)
2016 Ljubljana (Slowenien): NOSILA SEM TUJE OTROKE (OTHERS PEOPLE CHILDREN) (UA)

2016 Eröffnungsshow - Forum Stadtpark Graz: Snow Falls (UA)
2016 Landestheater St. Pölten: Mio, mein Mio (UA)
2017 Kabinetttheater Wien: ORAKEL & SPEKTAKEL (UA)
2017 Natascha Gangl (voc), Rdeča Raketa - Österreichischer Rundfunk (ORF) – Ö1, Wien: WENDY.PFERD.TOD.MEXICO (UA)
2019 Studio Dan - Musikprotokoll im Steirischen Herbst, Graz: W A R D (UA)
2019 Klub Gromka, Lubljana (Slowenien): Doorways 6 (UA)

2020 Natascha Gangl (voc), Rdeča Raketa - Österreichischer Rundfunk (ORF) – Ö1, Wien: DIE REVANCHE DER SCHLANGENFRAU (UA)
2021
Ensemble NAMES - Online-Uraufführung wg. COVID-Lockdowns - aspekteSALZBURG, Salzburg: DOORWAYS 7 (UA)
2021 Liverpool Biennal (Großbritannien): A Jingle & A Rat Song (UA)
2021 Natascha Gangl (voc), Rdeča Raketa - Wien Modern, Radiokulturhaus Wien: EINSAME AMEISEN AMNESIE (UA)

Pressestimmen

30. Juli 2017
über: Let Them Grow (Rock Is Hell Records/Unrecords, 2016)
"[...] Aus dem Infotext: 'Let them Grow' ist das Produkt eines Rückzugs, einer Innenschau und Neuaufstellung. Osojnik fragt in diesem sehr persönlichen Album nach dem Selbst und den seltsamen Phänomenen zeitgenössischer Zwischenmenschlichkeit, klingt dabei lustvoll, verstört, komplex, sphärisch, schneidend und feminin. Jeder Sound ist eigens generiert und zu einem Unikat verfremdet. Es ist eine Bibliothek kaputter Klangabfälle, Resultate digitaler Ausrutscher und fehlerhafter Prozessierung, ungewollt verzerrt, übersteuert oder phasenverschoben. Im Äther von 'Let them Grow' durchlaufen sie eine Neo-Genese, erhalten Kontext, werden zur Substanz ihrer Songs. Umgeben von elektrischen Schiebedächern, Möwen oder Flugzeugturbinen führt Maja Osojnik in Einsamkeit ein Streitgespräch. Im Limbus zwischen analoger und digitaler Kunst, virtuellen und realen Räumen spinnt sie mit ihrer Stimme, der Paetzold-Bassblockflöte, zahlreichen abstrusen Klangobjekten, Radios oder Field-Recordings ein dramatisches Klangkunstwerk, dunkel und weich."
Popfest Wien: Maja Osojnik (2017), abgerufen am 13.12.2021 [https://popfest.at/?p=6330]

10. Juni 2016
"[...] Sie sucht in ihrer Kunst das Reale, das Surreale, das Fragile, das Abgründige, aber auch Schönheit und Eleganz. Maja Osojnik ist vor allem eines: vielschichtig. Und ein Phänomen, immer in Bewegung, immer sich neu erfindend."
SRF: Schnecke, Vogel und Chamäleon: Die Musikerin Maja Osojnik (Florian Hauser, 2020), abgerufen am 13.12.2021 [https://www.srf.ch/audio/musik-unserer-zeit/schnecke-vogel-und-chamaele…]

16. Februar 2016
über: Let Them Grow (Rock Is Hell Records/Unrecords, 2016)
"Wenn man so sehr zwischen den Stühlen sitzt, dass keine Sessellehne zum Festhalten mehr in Griffweite bleibt - und wenn man die Sessellehnen dann auch noch freiwillig abmontiert, um die Sache spannender zu gestalten -, kommt man dem Bild relativ nahe, das die Arbeitsmaxime von Maja Osojnik beschreibt [...]. Routine ist etwas für Menschen mit Bausparvertrag - und das Leben zu kurz dafür, sich zu wiederholen [...]. Neben zahlreichen Projekten hat es dann auch 14 Alben in Musikergefügen gebraucht, bis eine erste explizit als solche deklarierte Soloarbeit entstand, die nun unter dem Titel "Let Them Grow" (Rock Is Hell/Unrecords/Hoanzl) in und über die Läden kommt. Wie man bereits vorab vermuten durfte, hat Maja Osojnik dafür keine Kompromisse gemacht. Schon auf dem Papier ist als Doppel-LP mit einer Spielzeit von knapp 70 Minuten erklärt, dass Ideen genug vorhanden waren. Und nach dem ersten Hördurchgang wiederum steht fest, dass Maja Osojnik definitiv keinen Bausparvertrag hat. Immerhin wird zwischen Drone-grundiert dräuendem Ambient aus Industrieruinen und Ideen von Kunstliedern als Blöcke inmitten der brodelnden, dampfenden, zischelnden, gerne auch surrenden und gurrenden Klanglava jede Form von Routine vermieden. Zweifelsohne war auch die Sache mit dem Bildungsweg gut. Nur konnte, durfte und musste für "Let Them Grow" wieder alles vergessen werden [...]."
Wiener Zeitung: 56k-Modems statt Jazzgesang (Andreas Rauschal, 2016), abgerufen am 13.12.2021 [https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/kultur/pop-rock-jazz/801282-56…]

21. August 2015
"Die Wiener Sängerin und Blockflötistin Maja Osojnik schert sich nicht um Grenzen. Sie flottiert zwanglos zwischen den musikalischen Sphären. Heute improvisiert sie auf ihrer Bassblockflöte Noisemusik, morgen eignet sie sich slowenische Volkslieder an. In mehr als nur einer Handvoll Bandprojekten widmet sie sich aber auch Alter Musik, Rock, Jazz oder Elektronik [...]. Es ist schwer, diese sympathische Weltenwanderin auf einen Begriff zu bringen."
Der Standard: Maja Osojnik "Musik ist wie ein Waschvorgang" (Roman Gerold, 2015), abgerufen am 13.12.2021 [https://www.derstandard.at/story/2000021086115/maja-osojnik-musik-ist-w…]

30. September 2011
""Schwarze Wasser“ heißt übersetzt ihr letztes Album, schwarz sind auch die Geschichten, die sie darin erzählt. Dank ausführlicher Einleitungen werden auch die sprachlich unkundigen Konzertbesucher in eine Welt entführt, wo Leid und Tod herrschen. Vom Abgrund der Nacht, im Staub liegenden Mütterherzen und einsamen, allem verlustig gegangenen Alten ist hier die Rede. Beim einzigen auf deutsch gesungenen Lied offenbart sich im übrigen, wie prägnant und stilsicher die starken Bilder auch umgesetzt sind. Nun würde man zu solch heftigen Geschichten moll-lastige Schwermut erwarten. Dem ist aber nur teilweise so. Manch düsterer Introduktion folgen mitunter schnelle Polkas, experimentelle, frei improvisierte Noise-Attacken oder gar lupenreine Punk-Rock Songs [...]. Dramaturgisch könnten die Brüche nicht größer sein: Einem "Schreiduell" zwischen ihr und der gerne präparierten E-Gitarre, bei dem man nicht weiß, was hier Stimme und was Instrument ist, folgen melancholische langsame Walzerklänge, auf elektronische Experimente, die der Sendersuche bei alten Kurzwellenempfängern gleichen, folgt unter Umständen eine Nummer im Stile von "Ideal", einer NDW-Band aus grauer Vorzeit. Mit ihrer dunklen Stimme, die auch mal an Nico erinnern kann, gibt Maja Osojnik aber auch eine perfekte Chanteuse im boulevardesken Vaudeville ab, von ihrem Quartett passend schmierig begleitet. Man merkt schon, ganz so ernst, wie das Thema vorzugeben scheint, wird die Sache nicht genommen. Vielmehr wird herzhaft dekonstruktivistisch zugelangt, aber nicht ohne die Melancholie traurig-schöner Melodien zu vergessen. Gut so."
Kultur – Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft: Von im Staub liegenden Herzen – Maja Osojnik & Band im Spielboden (Thomas Kuschny, 2011), abgerufen am 13.12.2021 [https://www.kulturzeitschrift.at/kritiken/musik-konzert/von-im-staub-li…]

Diskografie (Auswahl)

2021 … and cannot reach the silence - Rdeča Raketa (Ventil Records/MAMKA Records Vienna)
2020 Superandome / Super Random Me - Natascha Gangl & Rdeča Raketa (MAMKA Records Vienna)
2019 Mi Corazón - Natascha Gangl & Rdeča Raketa (MAMKA Records Vienna)
2017 Chicken - Natascha Gangl & Rdeča Raketa (MAMKA Records Vienna)
2016 Let Them Grow - Maja Osojnik (Rock is Hell Records/Unrecords)
2013 L'Image De La Solitude N'Esta Pas Nette - Maja Osojnik (LP; Early Morning Melody)
2013 Wir Werden - Rdeča Raketa (God Records)
2011 kommen und gehen - Low Frequency Orchestra (DVD, Universität für Musik und darstellende Kunst)
2011 Broken.Heart.Collector - broken.heart.collector (Rock is Hell Records/Interstellar Records/Discorporate Records)
2010 Old girl, old boy - Rdeča Raketa (Mosz)
2010 Črne Vode/Schwarze Wasser/Black Waters - Maja Osojnik Band (Viennese Soulfood Records)
2010 Mole - Low Frequency Orchestra & Wolfgang Mitterer (Chmafu Nocords)
2009 Born is the babe - Ensemble MIKADO (Gramola)
2009 Can she excuse? - Ensemble MIKADO (Gramola)
2008 S - Low Frequency Orchestra (ein_klang records)
2008 broken.heart.collector - broken.heart.collector (LP; Rock is Hell Records)
2006 Oblaki so rdeči - Maja Osojnik Band (JazzWerstatt Records)
2005 the dark is my delight - Ensemble MIKADO (Edition Alte Musik ORF)
2005 kaltgepresst - Ensemble MIKADO (Ostblock Records)

Kompilationen mit Osojniks Mitwirkung
2015 MONOS / UИD - Opcion (God Records)
2013 It Can't Get Worse Than This (Rock Is Hell Records)
2012 Wien Musik 2012 (Monkey Music)
2011 etno – Music Routes – Highways and Byways (SIGIC)
2010 102 MASTERPIECES - ORF Vienna Radio Symphony Orchestra (ORF)
2010 DAMN! Freistil-Samplerin #2 (Chmafu Nocords/freistil)
2010 schrattenberg hotel pupik 99-09 (Hotel Pupik)
2010 velak_rec serie 2009 (Garnison April)
2009 Slovenia around the World: new ethno music from SLovenia (Intek Records)
2009 klingt.org: 10 jahre bessere farben (mikroton recordings)
2008 the risk of burns exist (Rhiz)
2006 jwr 01/06 JazzWerkstatt Wien (JazzWerstatt Records)
2006 Unerhört III: Elektronische Musik aus Wien (IGNM/ORF)

Literatur

mica-Archiv: Maja Osojnik
mica-Archiv: broken.heart.collector
mica-Archiv: Rdeča Raketa
mica-Archiv: MAMKA Records
mica-Archiv: frufru

2006 mica: Die Interpretinnen II. In: mica-Musikmagazin.
2007 Gansinger, Martin: mica-Interview mit Maja Osojnik. In: mica-Musikmagazin.
2007 Ternai, Michael: MAK Nite: Low Frequency Orchestra. In: mica-Musikmagazin.
2008 mica: e_may Festival 08. In: mica-Musikmagazin.
2008 Klement, Katharina: echoraum jänner 08: Konzerte und CD-Präsentationen. In: mica-Musikmagazin.
2008 Ternai, Michael: Hotel Pubik Teil II. In: mica-Musikmagazin.
2009 Ternai, Michael: Osojnik & Schellander eröffnen Platzkonzerte. In: mica-Musikmagazin.
2010 Ternai, Michael: Low Frequency Orchestra & Wolfgang Mitterer präsentieren "MOLE". In: mica-Musikmagazin.
2010 Ternai, Michael: Maja Osojnik zu Gast in Wien und Tulln. In: mica-Musikmagazin.
2010 Ternai, Michael: subshrubs präsentieren "1/8 vom 3/4 Tag". In: mica-Musikmagazin.
2011 mica: M.M.M. – Maja’s Musik Markt: Die Wiener Musikszene räumt auf. In: mica-Musikmagazin.
2011 mica: KONFRONTATIONEN 2011 – 32. Festival für improvisierte, zeitgenössische und neue Musik. In: mica-Musikmagazin.
2011 Ternai, Michael: Maja Osojnik trifft auf Michael Bruckner-Weinhuber. In: mica-Musikmagazin.
2012 Ternai, Michael: Jeunesse X: Maja Osojnik Band. In: mica-Musikmagazin.
2012 mica: Das Watschen Institut präsentiert W.I.L.D.. In: mica-Musikmagazin.
2012 Ternai, Michael: Das Low Frequency Orchestra trifft auf Anja Utler. In: mica-Musikmagazin.
2013 Ternai, Michael: Porträt: Maja Osojnik. In: mica-Musikmagazin.
2013 Fellinger, Andreas: SoundproduzentInnen des frühen 21. Jahrhunderts. In: mica-Musikmagazin.
2013 Polaschegg, Nina: Komposition – Improvisation – Experiment: Österreichs Komponierende im 21. Jahrhundert. In: mica-Musikmagazin.
2015 Rögl, Heinz: Zwischenbericht: WIEN MODERN im Zeichen von "Voice". In: mica-Musikmagazin.
2015 Woels, Michael Franz / Ranacher, Ruth: PLENUM – Die lebende Orgel. In: mica-Musikmagazin.
2018 Strelka, Shilla: Mamka Records – Das neue Label von Maja Osojnik. In: mica-Musikmagazin.
2021 Ranacher, Ruth: Crossways in Contemporary Music: Choreografie & Tanz I. In: mica-Musikmagazin.
2021 Benkeser, Christoph: "ICH WILL EIN NEUGIERIGES KIND BLEIBEN" – MAJA OSOJNIK (RDEČA RAKETA) IM MICA-INTERVIEW. In: mica-Musikmagazin.

Quellen/Links

Webseite: Maja Osojnik
Wikipedia: Maja Osojnik
austrian music export: Maja Osojnik
Facebook: Maja Osojnik
Soundcloud: Maja Osojnik
YouTube: Maja Osojnik
Bandcamp: Maja Osojnik
Vimeo: Maja Osojnik
Webseite: MAMKA Records
Webseite: Album "LET THEM GROW" - Maja Osojnik
Webseite: Low Frequency Orchestra
Webseite: broken.heart.collector
Webseite: Rdeča Raketa
cba – cultural broadcasting archive: Alte Musik und Experimente: Maja Osojnik (Barbara Belic, 2021)
SRF-Podcast: Schnecke, Vogel und Chamäleon: Die Musikerin Maja Osojnik (Florian Hauser, 2020)

Empfohlene Zitierweise
mica (Aktualisierungsdatum: 21. 12. 2021): Biografie Maja Osojnik. In: Musikdatenbank von mica – music austria. Online abrufbar unter: https://db.musicaustria.at/node/163630 (Abrufdatum: 20. 1. 2022).

Logo frauen/musik

Logo Filmmusik