Wenger Clemens

Vorname
Clemens
Nachname
Wenger
erfasst als
Komponist:in
Interpret:in
Kurator:in
Künstlerische:r Leiter:in
Medienkünstler:in
Ausbildner:in
Musikpädagog:in
Arrangeur:in
Genre
Jazz/Improvisierte Musik
Global
Neue Musik
Instrument(e)
Akkordeon
Elektronik
Keyboard
Klavier
Geburtsjahr
1982
Geburtsort
Krems
Geburtsland
Österreich

"Clemens Wenger, geboren 1982, lebt und arbeitet in Wien als Musiker und Komponist für zeitgenössische Jazz-, Pop- & Elektronische Musik [...]. Er hat die JazzWerkstatt Wien initiiert, leitet seit 18 Jahren dieses Musikerkollektiv und ist Kopf der erfolgreichen Wiener Soul Band 5/8erl in Ehr'n. Zuletzt hat Wenger "Physics of Beauty", eine Sammlung von 32 Stücken, als interaktives digitales Kunstwerk veröffentlicht. www.physcisofbeauyt.art fand internationale Wertschätzung in Musik- und Designmedien, gewann den "Content Vienna" Hauptpreis und wurde beim Preis der deutschen Schallplattenkritik auf die Longlist 1/2021 in der Kategorie "Electronics/Experiental" gesetzt.

Gemeinsam mit Mira Lu Kovacs veröffentlichte Wenger 2022 "Sad Songs To Cry To", eine Sammlung von Songs aus knapp 100 Jahren Musikgeschichte. Von Medien und Publikum euphorisch angenommen, spielten die beiden eine ausverkaufte Konzertserie vom Wiener Konzerthaus über ARGE Salzburg, Treibhaus Innsbruck zurück Wiener Porgy & Bess.
Am Münchner Volkstheater komponierte er u.a. den Soundtrack für die Erfolgsproduktion "Schöne Neue Welt", die - für die Bühnenmusik von Presse und Publikum gelobt - bereits in der vierten Saison gezeigt wird. Mit seiner Band 5/8erl in Ehr'n gewann Wenger 2021 zum sechsten Mal einen Amadeus Austrian Music Award."
Clemens Wenger: Curriculum Vitae (2023), abgerufen am 28.04.2026 [https://physicsofbeauty.art/clemens/media/pages/biography/eb74bd2995-17…]

Stilbeschreibung

"Clemens Wenger ist schon seit Beginn seiner künstlerischen Laufbahn tief mit seinen Visionen verbunden. Seine Ziele steckt er sich in Dimensionen, die unerreichbar scheinen, seine Projekte unterliegen nie einer starren musikalischen Identität, und sein Engagement orientiert sich ausschließlich an seinem Interesse. Vereint man diese drei Parameter, so zeigt sich die Künstlerpersönlichkeit Clemens Wenger, die durch ihre Neugier und Risikobereitschaft die Musikwelt intensiv beeinflusst hat, die durch ihr künstlerisches Schaffen auferlegte Genregrenzen aushebelt, die durch andauernde Aktivität und Überzeugungskraft Kooperationen und Interessengemeinschaften ermöglicht, die der Abweichung und dem Fortschritt mit Leib und Seele verschrieben ist und die stetige Veränderung als wichtigen Teil ihres Lebens sieht und als Quelle ihrer Ideen."
Kulturpreis Niederösterreich: Clemens Wenger (2019), abgerufen am 28.04.2026 [https://kulturpreis.noel.gv.at/preistraeger/clemens-wenger/]

Auszeichnungen & Stipendien

2001 Austrian Young Lions Award: 2. Preis
2006 Fidelio-Wettbewerb - Konservatorium Privatuniversität Wien: 1. Preis
2006 Austrian Music Office: Hans Koller Preis i.d. Kategorie "Newcomer des Jahres" (mit JazzWerkstatt Wien)
2006 European Jazz Newcomer, Hradec Králové (Tschechische Republik): 1. Platz (mit Falb Fiction)
2008 Initiative "fair music" - mica – music austria, ÖMR – Österreichischer Musikrat: fair music-Zertifikat (mit JazzWerkstatt Wien)
2009 IFPI Austria - Verband der Österreichischen Musikwirtschaft: Nominierung Amadeus Austrian Music Award i.d. Kategorie Bestes Album (mit JazzWerkstatt Wien)
2009 Austrian Music Office: Nominierung Hans Koller Preis i.d. Kategorie "Newcomer of the Year"
2010 Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V. (Deutschland): Bestenliste 02/2010 i.d. Kategorie "Grenzgänge" (Album "creatures & other stuff, mit Studio Dan)
2011 Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres: Förderprogramm "The New Austrian Sound of Music 2012–2013" (mit 5/8erl in Ehr'n)
2012 IFPI Austria - Verband der Österreichischen Musikwirtschaft: Amadeus Austrian Music Award i.d. Kategorie "Jazz/World/Blues" (mit 5/8erl in Ehr'n)
2012 Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur: START-Stipendium für Musik
2013 IFPI Austria - Verband der Österreichischen Musikwirtschaft: Amadeus Austrian Music Award i.d. Kategorie "Jazz/World/Blues" (mit 5/8erl in Ehr'n)
2014 IFPI Austria - Verband der Österreichischen Musikwirtschaft: Nominierung Amadeus Austrian Music Award i.d. Kategorie "Jazz/World/Blues" (mit 5/8erl in Ehr'n)
2015 IFPI Austria - Verband der Österreichischen Musikwirtschaft: Amadeus Austrian Music Award i.d. Kategorie "Jazz/World/Blues" (mit 5/8erl in Ehr'n)
2016 IFPI Austria - Verband der Österreichischen Musikwirtschaft: Nominierung Amadeus Austrian Music Award i.d. Kategorie "Jazz/World/Blues" (mit Die Strottern & JazzWerkstatt Wien)
2016 Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V. (Deutschland): Nominierung i.d. Kategorie "Grenzgänge" (Album "Neapel")
2016–2018 Bundeskanzleramt, Sektion für Kunst und Kultur: Kompositionsförderung
2018 IFPI Austria - Verband der Österreichischen Musikwirtschaft: Amadeus Austrian Music Award i.d. Kategorie "Jazz/World/Blues" (mit 5/8erl in Ehr'n)
2019 Österreichischer Rundfunk (ORF) – Ö1: Kompositionsstipendium
2019 Amt der Niederösterreichischen Landesregierung: Anerkennungspreis Niederösterreichischer Kulturpreis i.d. Kategorie "Musik"
2020 IFPI Austria - Verband der Österreichischen Musikwirtschaft: Amadeus Austrian Music Award i.d. Kategorie "Jazz/World/Blues" (mit 5/8erl in Ehr'n)
2021 IFPI Austria - Verband der Österreichischen Musikwirtschaft: Amadeus Austrian Music Award i.d. Kategorie "Jazz/World/Blues" (mit 5/8erl in Ehr'n)
2021 Content Vienna - Wirtschaftsagentur Wien: Hauptpreis (Projekt "Physics of Beauty", mit Alessia Scuderi & Gianluca Monaco)
2021 Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V. (Deutschland): Longlist 01/2021 i.d. Kategorie "Electronic/Experimental" (Album "Physics of Beauty")
2021–2022 Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport: Kompositionsstipendium
2023 IFPI Austria - Verband der Österreichischen Musikwirtschaft: Nominierung Amadeus Austrian Music Award i.d. Kategorie "Jazz/World/Blues" (mit Mira Lu Kovacs)
2023 Magistrat der Stadt Wien - MA 7 Kulturamt: Arbeitsstipendium Komposition

Ausbildung

2000–2004 Konservatorium Privatuniversität Wien: Jazztheorie, Arrangement, Komposition (Edward Partyka) -  Diplom
2000–2005 Gustav Mahler Konservatorium f. Musik u. darstellende Kunst m. Öffentlichkeitsrecht, Wien: Jazzklavier (Paul Urbanek) - Diplom mit Auszeichnung
2012–2014 Donau Universität Krems: Music for Film and Media - MA mit Auszeichnung
2020–2021 Stanford University, Stanford (USA): Online-Kurs "Programming MAX/MSP" - Kurszertifikat
2023 Sommerschule - Pataphysische Gesellschaft Wien: Kunst der Zombifizierung (Brian Reffin Smith)

Tätigkeiten

2004 Wien/Graz/Gössl: Musiker (Produktion "Flow Show", Regie: Florian Randacher)
2004–heute JazzWerkstatt Wien: Mitinitiator (mit Clemens Salesny, Wolfgang Schiftner, Daniel Riegler, Bernd Satzinger, Peter Rom), künstlerischer Leiter, Vortragender
2004–heute JazzWerkstatt Records, Wien: Mitbegründer
2005 Jazzwerkstatt Graz: Kurator
2005 Petronell: Musiker, musikalischer Leiter (Produktion "Alma – A Show Biz ans Ende", Regie: Paulus Manker)
2005–2021 JazzWerkstatt Wien Festival: Kurator
2005–heute freiberuflicher Komponist für Film/Games/TV/Werbung
2006 Kurator diverser Festivals, u. a. von: Moers New Jazz Festival, Jazzfest Wiesen, Inntöne - Jazz am Bauernhof, Klavierfestival "Soundgrube 15" Wien
2006–2007 JazzWerkstatt Wien-Tirol: Kurator
2007 Internationales Jazzfestival Saalfelden: Kurator
2007 Semmering: Musiker, musikalischer Leiter (Produktion "Alma – A Show Biz ans Ende", Regie: Paulus Manker)
2008 Jazzfest Wien: Kurator
2008 Salzburger Jazzherbst: Kurator
2008 Volkstheater Wien: Musiker (Produktion "Peer Gynt", Regie: Michael Struminger)
2008–heute Jazzseminar Schönbach: Dozent (Jazzklavier, Ensemble, Musikwirtschaft, Bandmanagement)
2012 Markus Arndt Group, QuantumNano Institut Wien: Sounddesigner (Film "Single molecules in a quantum interference", Regie: Thomas Juffmann)
2014 Amadeus Austrian Music Awards - Puls 4, Wien: Kurator, Komponist (Stö jetzt kane Fragen), musikalischer Leiter
2014 Filmakademie Baden-Württemberg (Deutschland): Filmkomponist (Kurzanimation "Balloona Laguna", Regie: Matisse Gonzalez; Kurzfilm "Ilica 11", Regie: Barbara Anticevic)
2015 Wiener Festwochen: Kurator
2016 Iris Blauensteiner Productions: Sounddesigner (Dokumentation "Rast", Regie: Iris Blauensteiner)
2017 Volkstheater Wien: Komponist, musikalischer Leiter (Produktion "Höllenangst", Regie: Felix Hafner)
2017 Österreichischer Rundfunk – ORF: Filmkomponist (Dokumentation "Fussball im Grenzbereich", Regie: Philipp Maschl)
2017 NetZZeit, Wien: Komponist, musikalischer Leiter (Produktion "RE:PLAY – our game, your choice", Regie: Kai Anne Schumacher)
2017 NetZZeit & Wir.Sind.Wien-Festival der Bezirke, Wien: Komponist (Produktion "Liebe Hoch 16", Regie: Ibrahim Amir)
2017–2025 ipop – Institut für Popularmusik - mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien: Lehrbeauftragter (Schreibwerkstatt, Promotion in digitalen Medien), wissenschaftlicher Mitarbeiter
2017–heute Freizeitclub Flamingo, Wien: Volontär, Obmann
2018–2020 Münchner Volkstheater (Deutschland): Komponist, Sounddesigner (Produktionen "Schöne Neue Welt" (2018); "Die Dämonen" (2018); "Herkunft" (2020) - alle Regie: Felix Hafner)
2019 Abteilung 2 Musik und darstellende Kunst - Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport: Jurymitglied der Startstipendien für Musik (mit Maria Gstättner-Heckel, Peter Jakober)
2019 Tiroler Landestheater: Komponist (Produktion "Die Österreicherinnen", Regie: Felix Hafner)
2019 Filmakademie Baden-Württemberg (Deutschland): Filmkomponist (Kurzanimation "Gravedad", Regie: Matisse Gonzalez)
2020 Volkstheater Wien: Komponist, musikalischer Leiter (Produktion "Alles Geht!", Regie: Paul Spittler)
2021 Volkstheater Wien: Komponist, musikalischer Leiter (Produktion "Der Fall Julia K.", Regie: Felix Hafner)
2021 NetZZeit, Theater Nestroyhof Hamakom Wien: Komponist, Sounddesign (Produktion "One Way", Regie: Michael Scheidl)
2021–heute Pataphysische Gesellschaft Wien: Mitglied
2022 Tiroler Landestheater: Komponist (Produktion "Engel in Amerika", Regie: Felix Hafner)
2022–heute Künstler:innenkollektiv "FRANZ Pop Collective": Musiker, Mitinitiator (mit Julia Franz Richter (schsp), Felix Hafner (Regisseur))
2023–2025 Institut für Jazz - KUG – Universität für Musik und darstellende Kunst Graz: Dozent (Keyboard, Elektronische Musikproduktion, Ensemble)
2024 Theater Phönix, Wien: Komponist, musikalischer Berater (Produktion "Tempo")
2025–heute Anton Bruckner Privatuniversität Linz: Professor (Komposition, Jazz/Crossover)

Vortragender/Workshopleiter, u. a. für: ACOM – Austrian Composers Association, mica – music austria, JazzWerkstatt Wien, Europäisches Forum Alpbach, Donau Universität Krems, Brigittenauer Impulsreferate
Kooperationen mit bekannten Musiker:innen/Künstler:innen, u. a. mit: Steven Bernstein, Elliott Sharp, Klaus Maria Brandauer, J. G. Thirlwell a.k.a. foetus/steroid maximus, Maja Osojnik, Andy Manndorff, Franz Hautzinger, Alex Machacek, Willi Resetarits, Gerald Preinfalk, Georg Breinschmid, Vinko Globokar, Isabel Duthoit, Wilfried, Sibylle Kefer, Ina Regen, Valerie Sajdik, Eva Jantschitsch, Wolfgang Reisinger

Mitglied in Ensemble/Band/Orchester
2000–2005 Clemens Salesny/Bumi Fian Quintett: Pianist (gemeinsam mit Clemens Salesny (asax, cl), Bumi Fian (tp), Bernhard Osanna (db), Thomas Froschauer (schlzg))
2006–heute 5/8erl in Ehr'n: Akkordeonist (gemeinsam mit Max Gaier (voc), Bobby Slivovsky (voc), Miki Liebermann (git), Hanibal Scheutz (db))
2006–heute Max Nagl Trio: Keyboard (gemeinsam mit Max Nagl (sax, Komposition), Herbert Pirker (schlzg))
2007–20?? Clemens Salesny Electric Band: Keyboard, Elektronik (gemeinsam mit Clemens Salesny (ssax, tsax, bcl), Martin Eberle (tp), Peter Rom (git), Tom Zalud (git), Alex Meissl (e-bgit), Lukas König (schlzg), Alex Kerbl (perc))
2009–heute Die Strottern & JazzWerkstatt Wien: Pianist, Keyboard (gemeinsam mit Klemens Lendl (voc, vl), David Müller (voc, git), Clemens Salesny (sax, cl), Martin Eberle (tp), Martin Ptak (pos), Peter Rom (git), Bernd Satzinger (db, bgit), Lukas König (schlzg))
2010–20?? nee.: Keyboard, Elektronik (gemeinsam mit Christoph Walder (h, tb), Clemens Salesny (sax, cl))
2011–20?? Jazzwerkstatt Wien New Ensemble: Keyboard, Elektronik (gemeinsam mit Clemens Salesny (asax, cl, bcl), Daniel Riegler (pos), Peter Rom (git), Bernd Satzinger (db, b-synth))
2019–heute Mira Lu Kovacs & Clemens Wenger: Elektronik, Synthesizer (gemeinsam mit Mira Lu Kovacs (voc, git))
2021–heute Klangerotische Ponygarde der pataphyischen Kirtagswitwen: musikalischer Leiter, Dirigent
2022 Handsemmel Workestra: Elektronik, Synthesizer (gemeinsam mit Max Nagl (asax, ssax), Herwig Gradischnig (tsax, barsax), Leonhard Skorupa (tsax, bcl), Phil Yaeger (pos), Herbert Pirker (schlzg, perc), Beate Wiesinger (e-bgit), Martin Siewert (egit, fx), Oskar Aichinger (pf))

Duo Salesny/Wenger: Pianist (gemeinsam mit Clemens Salesny (sax))
The Uncertain Question: Keyboard, Synthesizer (gemeinsam mit Judith Schwarz (schlzg), 
Manu Mayr (db))

Zusammenarbeit u. a. mit: Ausseer Hardbradler, kelomat, Jazzorchester Vorarlberg, Velvet Elevator, Maja Osojnik Band, Fat Tuesday, Takon Orchester

Aufträge (Auswahl)

2007 Internationales Jazzfestival Saalfelden: Gekommen, verdorben, vernommen, gestorben
2008 Jazzfest Wien: RESET
2012 Jazzorchester Vorarlberg: MORPHING
2019 für Musikprotokoll im Steirischen Herbst - Studio Dan: new neighbours
2022 wellenklænge – Festival für zeitgenössische Strömungen: mappe lunz
2022 Europäisches Forum Alpbach: Start by Listening

Uraufführungen (Auswahl)

2007 JazzWerkstatt Wien: Wer suchet, der findet (UA)
2007 JazzWerkstatt Workshop Ensemble: Clemens Wenger (pf, synth), Clemens Salesny (asax, cl), Wolfgang Schiftner (asax), Leo Riegler (elec, turntables), Peter Rom (git), Martin Eberle (tp), Phil Yaeger (pos), Tibor Kövesdi (e-bgit), Wolfgang Kendl (schlzg), Margit Schoberleitner (mar, pkn, gng) - Eröffnungskonzert - Internationales Jazzfestival Saalfelden: Gekommen, verdorben, vernommen, gestorben (UA)
2008 Studio Dan, Daniel Riegler (dir) - Porgy & Bess, Wien: Gemeiner Opal (UA)
2019 Studio Dan, Daniel Riegler (pos, dir) - Musikprotokoll im Steirischen Herbst, Next Liberty Graz: new neighbours (UA)
2019 Mira Lu Kovacs (voc, e-git), Clemens Wenger (synth, elec), Beate Wiesinger (db), Christoph Walder (h), Julia Pesendorfer (h), Elisabeth Winter (h), Jason Pfiester (h), Mona Matbou Riahi (cl, bcl), Christof Dienz (fg), Igor Gross (perc) - Festival Glatt&Verkehrt: The Urge Of Night (UA)
2020 Arnold Schönberg Center Wien: WOD 40ies (UA)
2021 NetZZeit - Festival "Out of control", Theater Nestroyhof Hamakom Wien: ONE WAY (UA)
2022 Mira Lu Kovacs (voc, git), Clemens Wenger (pf, kybd) - Konzert "Sad Songs To Cry To" - Wiener Konzerthaus: Fort von Hier (UA)
2022 Porgy & Bess Wien: Sierpinksi (UA)
2022 wellenklænge – Festival für zeitgenössische Strömungen, Lunz am See: mappe lunz (UA)
2022 Europäisches Forum Alpbach: Start by Listening (UA)
2024 antonbruckner2024 ensemble - Eröffnungskonzert" - Ars Electronica, Mariendom Linz: BruQner - The Sound of Entanglement (UA)

Pressestimmen (Auswahl)

13. Juni 2025
über: Sieben Zwetschken - Die Strottern & JazzWerkstatt Wien (JazzWerkstatt Records, 2025)
"Bereits zuvor hat das Wienerlied-Duo Die Strottern mit dem Kollektiv JazzWerkstatt Wien zusammengearbeitet. Dabei sind die Alben "Elegant" (2009) und "Wo fangts an" (2015) entstanden. Fast zehn Jahre später folgt die dritte Kollaboration mit dem Titel "Sieben Zwetschken". Die Strottern alias Klemens Lendl und David Müller machen seit mehr als zwanzig Jahren gemeinsam Musik und haben dem Wienerlied ein neues Leben eingehaucht und auch auf eine internationale Bühne gebracht. Die JazzWerkstatt Wien wurde 2004 gegründet und ist seither Inspiration und Wegbegleiter für viele Musiker:innen und Komponist:innen. Aus diesem kreativen Kollektiv haben sich sieben Musiker mit den Strottern zusammengetan, um ein virtuoses Gesamtkunstwerk zu gestalten. Ganz nach dem Motto – je mehr desto besser – wurde zusätzliche Verstärkung in Form von bekannten Texter:innen herangezogen. Bewährte Kräfte der Wienerliedszene, wie Karl Stirner und Christian Tesak haben Texte beigetragen, ebenso wie die Autor:innen Teresa Präauer und Lukas Meschik. Die Lieder reflektieren, sinnieren und bieten sowohl eine introspektive Perspektive als auch einen kritischen Blick auf die aktuelle Welt [...]. Musikalisch öffnen die Musiker weiter Klangräume mit unterschiedlichen instrumentalen Färbungen. Dabei entstehen genauso Räume für direkte, klare Bläsersoli, wie auch leise Zwischentöne. Eingängiges Klavierspiel mischt sich mit groovigen Gitarrenmelodien und dem einen oder anderen frechen Bläserzwischenspiel. Das Album lädt zum nachdenklichen Mitgrooven ein, genauso wie zum Mitwundern über den Zustand der Welt. Dabei ist stets die Freude am gemeinsamen Musizieren präsent. Mit "Sieben Zwetschken" haben Die Strottern & JazzWerkstatt Wien ein komplexes Album geschaffen, das jedoch zu keinem Zeitpunkt überladen wirkt. Es spielt mit Textpassagen und Gedanken und malt dadurch bildstarke, musikalische Geschichten, die sich durch das gesamte Album ziehen. "Sieben Zwetschken" ist ein gelungenes Gesamtkunstwerk und lässt auf eine baldige, erneute Zusammenarbeit der beiden Truppen hoffen."
mica-Musikmagazin: Die Strottern & JazzWerkstatt Wien – "Sieben Zwetschken" (Ylva Hintersteiner, 2025)

10. Jänner 2024
über: Fauteuil - Max Nagl Trio (JazzWerkstatt Records, 2023)
""Fauteuil", das neue Album des Dreiergespanns, zeigt sich musikalisch einmal mehr anders als sein Vorgänger "Moped". War die Veröffentlichung von 2020 noch von deutlich rockigeren Tunes, viel Groove und einem hohen Energielevel bestimmt, pflegen Nagl, Wenger und Pirker in ihren neuen Stücken einen eher zurückhaltenderen und zugleich verspielteren Ton. Der Groove ist immer noch vorhanden, und auch komplexere Strukturen, waghalsige rhythmische Wechsel und Improvisationen finden weiterhin statt. Nur kommt alles irgendwie luftiger, leichtfüßiger und weniger schrill daher als noch auf dem letzten Album. Der Sound wirkt etwas heruntergedreht und entspannter, vielleicht auch ein wenig geradliniger und wärmer, öffnet jedoch gleichzeitig stimmungsvolle Räume, in die man als Hörer*in immer wieder gerne eintaucht."
mica-Musikmagazin: MAX NAGL TRIO – "Fauteuil" (Michael Ternai, 2024)

14. Dezember 2022
über: Sad Songs to Cry To - Mira Lu Kovacs & Clemens Wenger (Play Dead Records, 2022)
"Aktuell hat sich mit Mira Lu Kovacs und Clemens Wenger für das Album Sad Songs To Cry To ein heimisches Duo zusammengefunden, das aufgrund der guten Buchungslage seiner Mitglieder fürs wohlige Traurigsein jede Menge Zeit zur Verfügung haben dürfte [...]. Clemens Wenger ist sonst als Jazzmusiker und Komponist aktiv. Dass sich das Leiden an sich und der Welt sehr schön singen lässt, kennt er von seiner Hauptbeschäftigung als Akkordeonist und Pianist bei der "Wiener Soul"-Band 5/8erl in Ehr'n. Mira Lu Kovacs fungiert dank ihrer stilistisch belastbaren, einmal fragilen, einmal kräftigen Stimme mit Ensembles wie Schmieds Puls, 5K HD, My Ugly Clementine und zuletzt solo mit dem intimen Songwriter-Album What Else Can Break zwischen Jazz, Folk und Indie-Rock als musikalische Allzweckwaffe [...]. Schon länger geplant, aber schließlich schnell und ohne besonderen technischen Firlefanz und Strategiebesprechungen im Proberaum eingespielt, füllen nun mit der Ausnahme von zwei eigenen Kompositionen, die Vertonung von Fernando Pessoas That's What Happiness Is und Fort Von Hier, ausschließlich Coverversionen das Album Sad Songs To Cry To. Wenn es darum geht, das Konzept dieser Duoarbeit zu beschreiben, muss man als geneigtes Publikum davon ausgehen, dass das Weinen im Nachhinein gesehen sehr helfen kann. Man könnte sich in diese Balladen fremder Leute, die mit gedämpftem Wurlitzer-Piano und einer Stimme vorgetragen werden, die dezent Krokodilstränen vergießt, geradezu hineinlegen. Wer mit dem Leiden durch ist, der kriegt den Trost. Erst kommen Treffer und Versenkt, dann rückt die Bergungsmannschaft aus."
Der Standard: Mira Lu Kovacs singt traurige Lieder für traurige Zeiten (Christian Schachinger, 2022), abgerufen am 29.04.2026 [https://www.derstandard.at/story/2000141765096/mira-lu-kovacs-singt-tra…]

07. September 2021
über: Physics of Beauty - Clemens Wenger (JazzWerkstatt Records, 2021)
"Clemens Wenger's current solo album entitled "Physics of Beauty" brought him together with designer Alessia Scuderi and coder Gianluca Monaco from Sicily. The project exists as a synesthetic-audiovisual experience, and a music album as a digital artwork. The uncommon configuration came together for their first live show at the festival. In the quiet, windowless space of the Kunsthaus Nexus, Wenger interpreted his music on the pianino, while Scuderi and Monaco improvised with interactive visualisations to the music. The result was a sensitively gentle musical-visual artistic performance. Fluttering notes and muffled beats, mirrored by the equally tender animated images dancing above them – at one moment the flat and sharp keys seemingly floating away into mid-air, as though someone snapped the string of a piano (as if there was one) and all of its parts drifted into a weightless atmosphere in the outer universe."
Austrian Music Export: The parts of its sum – Jazz Festival Saalfelden 2021 Recap (Arianna Fleur, 2021), abgerufen am 29.04.2026 [https://www.musicexport.at/the-parts-of-its-sum-jazz-festival-saalfelde…]

12. November 2020
über: Physics of Beauty - Clemens Wenger (JazzWerkstatt Records, 2020)
"Clemens Wenger ist schon eine faszinierende musikalische Persönlichkeit. Wohl bei nur wenig anderen Musiker*innen kann man so wenig vorhersehen, mit was er oder sie als nächstes aufwartet. Ursprünglich dem Jazz kommend und mittlerweile quasi in fast jedem Genre irgendwie zu Hause, weiß der gebürtige Niederösterreicher eigentlich regelmäßig in einem hohen Grad zu überraschen. Keinen Unterschied macht da sein neues Album "Physics Of Beauty", welches aufgrund des Umfangs, der künstlerischen Intention und Präsentation ohne weiteres auch als ein großes Werk durchgeht. Die Projekte des Pianisten, Akkordeonisten, Elektronikers, Komponisten und Soundtüftlers – vor allem seine solistischen – sind generell immer geprägt von der Weigerung, sich den gängigen musikalischen Konventionen zu unterwerfen. In diesem Sinne geht auch "Physics Of Beauty" – das nicht nur bloß als einfaches Musikalbum gedacht ist, sondern in Verbindung mit Visuals der beiden Medienkünstler*innen Alessia Scuderi und Gianluca Monaco als digitales Online-Kunstwerk erlebbar ist – über das Herkömmliche hinaus."
mica-Musikmagazin: CLEMENS WENGER – "Physics Of Beauty" (Michael Ternai, 2020)

21. April 2017
über: Duft der Mænner - 5/8erl in Ehr'n (Viennese Soulfood Records, 2017)
"Wie auf jedem ihrer Alben decken 5/8erl in Ehr’n ein breites Spektrum an Liedformen und Themen ab: von getragenen Balladen über politische Songs bis hin zu groovigen Sommernummern und von ersten Küssen über Fußball bis hin zu Bobos. Im Vergleich zu den letzten beiden Alben fällt auf, dass "Duft der Mænner" ein bisschen mehr in der ruhigen und nachdenklichen Ecke angesiedelt ist [...]. 5/8erl in Ehr'n ist wieder ein Album gelungen, das auf charmante Weise die österreichische Seele ausleuchtet und gekonnt verschiedenste musikalische Einflüsse des Soul, Jazz, Wienerlieds und Pop miteinander verbindet. Wiener Soul eben."
mica-Musikmagazin: 5/8ERL IN EHR'N – DUFT DER MÄNNER (Sebastian J. Götzendorfer, 2017)

08. April 2017
über: Neapel - Clemens Wenger (JazzWerkstatt Records, 2016)
"Einfach schön - "Neapel" von Clemens Wenger lässt sich mit zwei Worten auf den Punkt
bringen, über die man dann aber lange diskutieren könnte. Leicht und eingängig gleich beim
ersten Hinhören. Aber dann in seinen Details doch so vielschichtig, dass man jede Nummer
wieder und wieder aufs Neue für sich entdecken kann [...]. Und doch ist "Neapel" auch ein Kunstschuss geworden, eine komplexe Klangreise, die detailverliebt aber nie überfordert, sondern einlädt, sich zurückzulehnen, zu genießen, und sich darin zu verlieren [...]. So wie jede einzelne Nummer auf "Neapel" ihre ganz eigenen Bilder evoziert, so hat auch Wenger selbst beim Komponieren Geschichten oder Bilder als Bezugspunkte, von denen er ausgeht [...]. Im Zentrum der einzelnen Nummern, stehen dabei immer wieder kleine Melodien, auf die Improvisationen aufbauen, und die Wenger dann teils immer wieder aufs Neue variiert. Die durchgespielt und aufgebrochen werden. Letztlich sei die "Musik" auf Neapel auch ein musikalisches Destillat Wiens, heißt es im Pressetext. Wenger erzählt von einem Beethoven Streichquartett das bei ihm in Dauerschleife laufe, von den Ideen die Schubert und Schönberg liefern, und von sich als Musiker, der in den unterschiedlichsten musikalischen Gefilden zu Hause ist. Und in diesem Sinne ist "Neapel" auch ein Destillat des Grenzgängers Wenger. In der Offenheit gegenüber unterschiedlichen Ideen und Stimmungen, und in der Komplexität, die doch mit Leichtigkeit serviert wird."
Österreichischer Rundfunk (ORF) – Ö1: "Neapel" - Solodebüt von Clemens Wenger (Benno Feichter, 2017), abgerufen am 29.04.2026 [https://oe1.orf.at/artikel/432766/Neapel-Solodebuet-von-Clemens-Wenger]

13. Juli 2015
über: Wo fangts an - Die Strottern & JazzWerkstatt Wien (JazzWerkstatt Records/cracked anegg records)
"Wenn zwei Institutionen der Wiener Musikszene wie Die Strottern und die Jazzwerkstatt Wien beschließen, gemeinsame Sache zu machen, darf man musikalisch schon mit etwas Besonderem, etwas aus dem Rahmen des Gewöhnlichen Fallendem rechnen. Und so ist es auch. "Wo fangts an" ist nämlich genau das wunderbare Album geworden, welches man sich von den Beteiligten erwarten konnte. Was Die Strottern und das Ensemble der Jazzwerkstatt Wien entstehen lassen, ist Musik, die in ihrer Art so vielschichtig und abwechslungsreich ertönt, wie man es sonst heute wirklich nicht allzu oft zu hören bekommt [...]. Von sanft bis schräg, von gediegen und elegant bis fast schon avantgardistisch, von reduziert bis großformatig, die Nummern auf "Wo fangts an" spielen wirklich alle Stückerl. Herzzerreißend Schönes und richtig unter die Haut Gehendes [...] werden von dem famosen Kollektiv ebenso zu Gehör gebracht wie vielschichtig Atmosphärisches [...] oder mehr Experimentelles [...]. An anderer Stelle wiederum geben sich Die Strottern und das Ensemble der Jazzwerkstatt Wien dann wieder leichtfüßig beschwingt [...] oder lässig laid back [...]. Kein Lied ähnelt einem anderen, jedes bahnt sich seinen eigenen Weg durch das Geschehen, was den Spannungsbogen durchgehend, vom ersten bis zum letzten Ton hochhält. Ein Hörerlebnis der Extraklasse."
mica-Musikmagazin: DIE STROTTERN und JAZZWERKSTATT WIEN – "Wo fangts an" (Michael Ternai, 2015)

21. Oktober 2014
über: Yes We Does - 5/8erl in Ehr'n (Viennese Soulfood Records, 2014)
"Eine fünfköpfige Band speist sich logischer Weise aus fünf Gehirnen, die mit all ihrer individuellen  Kreativität zusammenfinden müssen. So ist es recht erstaunlich, dass die Musik von 5/8ERL IN EHR'N seit Jahren schon so angenehm homogen klingt. Der schlichte Grund: Weil die Fünf es können. Sie tun aber auch. Der Name des neuen Albums ist also Programm: "Yes We Does". Dieser Titel in gebrochenem Englisch verrät schon, in welche Richtung es textlich gehen wird: Selbstkritik und Satire stehen hier an oberster Stelle. Dabei schaffen die Wiener eine Gratwanderung zwischen politischem Kabarett und poetischer Dichtung, die dem Hörer nicht jeden Song gleichermaßen zugänglich macht [...]. Musikalisch wechselt man zwischen verträumten Balladen und groovigen Melodien ab [...]. Solche eingestreuten Textzeilen haben eine Wirkung wie Knisterzucker: Die Musik ist richtig süß, aber immer wieder prickelt es in den Ohren. "Yes We Does" ist ein gelungenes Herbstalbum, denn es verbindet kuschelige Wärme mit sommerlichen Tönen. Und auch wenn man beim ersten Mal denken könnte, dass es sich eh um "normalen" Jazz handelt, wird man bei längerem Lauschen eines anderen belehrt. Die Instrumente sind zwar klar vorgegeben, aber was die Musiker damit machen, ist ihrer Kreativität überlassen. Und 5/8erl in Ehr’n strotzen nur so vor letzterem."
mica-Musikmagazin: 5/8ERL IN EHR'N – "Yes We Does" (Anne-Marie Darok, 2014)

05. März 2012
über: Gut genug für die City - 5/8erl in Ehr'n (Viennese Soulfood Records, 2012)
"Eine Band, die sich an irgendwelchen aktuellen musikalischen Strömungen orientiert hat, waren die 5/8erl in Ehr'n ja noch nie. Immer kunstvoll zwischen den verschiedenen stilistischen Stühlen agierend, stand die Musik der fünfköpfigen Truppe stets für eine nicht wirklich in eine einzelne Kategorie zuordenbare. Was die Band aber auf ihrem nun erscheinenden dritten Album "Gut genug für die City" (Viennese Soulfood Records) abliefern, geht über das, was die Wiener bislang schon an Erstklassigem auf den Weg gebracht haben, weit hinaus. Das neue Werk ist ein Stück Musik, das einfach in allen Belangen fasziniert. Wunderbar abwechslungsreiche Songs, intelligente und fesselnde Arrangements und eine stilistische Vielfalt, wie man sie nur selten zu Gehör bekommt. [...]. Es ist diese kunstvolle, sehr edel anmutende und vor allem auch ungemein leichtfüßige Art, mit welcher die Band all die unterschiedlichen Elemente, Spielformen und Klangtraditionen in den wirklich wunderbaren Songs zu vereinigen weiß, die beeindruckt. Die Musik fließt, berührt und unterhält, mal findet sie auf leisen Sohlen ihren Weg in die Gehörgänge, mal kommt sie mit viel Schwung und Elan daher. Gerade dieser Variantenreichtum und der enorme Spielwitz sind es, die das Ganze auch zu einer wirklich spannenden Sache machen. Es scheint fast so, als wären Gaier, Slivovsky, Miki Liebermann, Clemens Wenger und Hanibal Scheutz irgendwie an ihrem Ziel angekommen. An jenen musikalischen Ort, den sie seit Jahren zu entdecken hofften und nun letztendlich auch gefunden haben. Mit "Gut genug für die City" ist ganz ohne Zweifel  den 5/8erl in Ehr'n ihr Meisterstück gelungen. Jenes, das eindrucksvoll unterstreicht, dass es sich hier um eine wirklich außergewöhnliche Band handelt. Das Album ist einfach ein Muss für jeden Liebhaber niveauvoller Musik mit Tiefgang."
mica-Musikmagazin: 5/8erl in Ehr’n – Gut genug für die City (Michael Ternai, 2012)

02. Juni 2010
über: Bitteschön! - 5/8erl in Ehr'n (Viennese Soulfood Records, 2010)
"Wer die 5/8erl in Ehr'n bereits kennt, der weiß, dass es sich hier um Formation handelt, die sich nicht unbedingt dem traditionellen Musikverständnis hingibt. So richtig lässt sich der Gesamtsound der Truppe in keine Schublade stecken. Es mag vielleicht am jugendlichen Eigensinn der einzelnen Bandmitglieder liegen, an deren ungemein offenen Zugang oder am Fehlen irgendwelcher Berührungsängste, dass hier ein Weg beschritten wird, der sich nicht an herkömmlichen Genredefinitionen orientiert. Zwar bezieht das Quintett seine Haupt-Einflüsse aus dem breiten und reichhaltigen Fundus des Wiener Liedschatzes, verarbeitet diese aber komplett neu und kreiert damit eine überaus zeitgemäß klingende Version der Wiener Schrammelmusik. So erweitert das Quintett den originären Sound der Stadt um Elemente aus den dem Jazz, dem Blues und dem Soul. Es ist der Versuch einen Schritt weiter zu gehen, das Wienerlied, wie man es kennt, auf die nächsthöhere Ebene zu heben, es mit neuem Leben zu erfüllen."
mica-Musikmagazin: 5/8erl in Ehr'n – Bitte schön (Michael Ternai, 2010)

Diskografie (Auswahl)

2025 Burn On! - 5/8erl in Ehr'n (Viennese Soulfood Records)
2025 Sieben Zwetschken - Die Strottern & JazzWerkstatt Wien (LP; JazzWerkstatt Records)
2023 Fauteuil - Max Nagl Trio (LP/Digital; JazzWerkstatt Records)
2023 Live in der Wachau - 5/8erl in Ehr'n & Jazzorchester Vorarlberg (Viennese Soulfood Records)
2023 Wuman on a Sofa - FRANZ Pop Collective (EP; Las Vegas Records)
2023 Don't Worry - FRANZ Pop Collective (Single; Las Vegas Records)
2023 Birthday - FRANZ Pop Collective (Single; Las Vegas Records)
2022 Slowdance - FRANZ Pop Collective (Single; Las Vegas Records)
2022 Sad Songs to Cry To - Mira Lu Kovacs & Clemens Wenger (Play Dead Records)
2022 That's What Happiness Is - Mira Lu Kovacs & Clemens Wenger (Single; Play Dead Records)
2022 Kalt und kälter - Mira Lu Kovacs & Clemens Wenger (Single; Play Dead Records)
2022 new neighbours - Clemens Wenger (JazzWerkstatt Records)
2022 The Mighty Roll - Handsemmel Workestra (Handsemmel Records/cracked anegg records)
2020 Physics of Beauty - Clemens Wenger (LP; JazzWerkstatt Records)
2020 Yeah Yeah Yeah - 5/8erl in Ehr'n (Viennese Soulfood Records)
2020 Moped - Max Nagl Trio (JazzWerkstatt Records)
2019 The Urge of Night - Mira Lu Kovacs & Clemens Wenger (Play Dead Records)
2017 Duft der Mænner - 5/8erl in Ehr'n (Viennese Soulfood Records)
2016 Neapel - Clemens Wenger (JazzWerkstatt Records)
2015 Wo fangts an - Die Strottern & JazzWerkstatt Wien (JazzWerkstatt Records/cracked anegg records)
2014 Yes We Does - 5/8erl in Ehr'n (Viennese Soulfood Records)
2014 Live im Theater am Spittelberg - 5/8erl in Ehr'n (Viennese Soulfood Records)
2014 MORPHING - Jazzorchester Vorarlberg (JazzWerkstatt Records/Laub Records)
2012 Gut genug für die City - 5/8erl in Ehr'n (Viennese Soulfood Records)
2012 The Truth is on Fire - nee. (Single; JazzWerkstatt Records)
2011 Bitte schön! - 5/8erl in Ehr'n (Viennese Soulfood Records)
2009 Boulazac - Max Nagl Trio  (Hat Hut Records)
2009 Elegant - Die Strottern & JazzWerkstatt Wien (JazzWerkstatt Records)
2008 Live At Jazzwerkstatt - Clemens Salesny Electric Band (JazzWerkstatt Records)
2008 Es muss was wunderbares sein - 5/8erl in Ehr'n (alp ficition)
2006 Market Rasen - Max Nagl Trio (Handsemmel Records)
2006 JazzWerkstatt Wien 2006 (JazzWerkstatt Records) // CD 1, Track 5: SpielChen 1
2005 Die wilden Jahre - Salesny/Wenger (JazzWerkstatt Records)
2005 JazzWerkstatt Wien 2005 (JazzWerkstatt Records) // CD 2, Track 8: The Philadelphia Experiment
2004 Always Blue - Clemens Salesny/Bumi Fian Quintett (Alessa Records)

Tonträger mit seinen Werken
2015 Exploring the World - Ensemble Reconsil (Orlando) CD 11, Track 6: Snowden in Hongkong
2011 Rekompost - Kompost 3 (12"; Laub Records) // B4: Snooze Or Snore (Clemens Wenger Remix)

als Gast-/Studiomusiker
2023 Live at Porgy & Bess Vol. 5 - Max Nagl Ensemble (rude noises)
2021 Wanting Machine - Peter Rom (LP; JazzWerkstatt Records) // A3: A Shifty Bunch
2020 Wien Musik 2020 (monkey.) // CD 1, Track 11: A Hand Wascht Die Andere
2019 Live at Porgy & Bess Vol. 3 - Max Nagl Ensemble (rude noises)
2018 Wahrnehmungssache - Felix Kramer (Phat Penguin Records)
2018 Felix Kramer - Felix Kramer (EP; Phat Penguin Records)
2017 Live at Porgy & Bess Vol. 2 - Max Nagl Ensemble (rude noises)
2017 Gut Lack - Wilfried (monkey.)
2015 Harry Pepl - Harry Pepl & Clemens Salesny/Martin Bayer/Peter Primus Frosch/Agnes Heginger (Fullmax Recordings)
2014 Jazzwerkstatt Bern Live 2013 (Werkstatt Records) // Track 3: Salon
2013 Nicht Aus Dem Sinn - Angela Maria Reisinger (JazzWerkstatt Records)
2013 Les Nuits Blanches - Valérie Sajdik) (Fledermaus Records)
2013 In The Pelagic Zone - Studio Dan & Elliot Sharp (JazzWerkstatt Records)
2012 Dekadenz - mit Studio Dan (JazzWerkstatt Records)
2012 Live at Porgy & Bess - Max Nagl Ensemble (rude noises)
2011 Dirt & Soil - Andy Manndorff (cracked anegg records)
2010 Brein's World - Georg Breinschmid (Preiser Records)
2010 Things - Studio Dan feat. Nika Zach (JazzWerkstatt Records)
2010 Črne Vode - Maja Osojnik Band (Viennese Soulfood Records)
2009 Creatures & Other Stuff - Studio Dan (JazzWerkstatt Records)
2009 At The Movies - Velvet Elevator (cracked anegg records)
2008 Nu Song #2 - Studio Dan (Single; JazzWerkstatt Records) // Track 4: SDInUtero
2007 Moscow and Elsewhere - kelomat (JazzWerkstatt Records) // Track 6: Seven Steps to Heaven/Birk's Works (feat. Clemens Wenger)
2006 Oblaki So Rdeči - Maja Osojnik Quartet (JazzWerkstatt Records)
2005 kelomat - kelomat (PAN TAU-X Records)
2005 Quartier Du Faisan - Max Nagl Ensemble (Hat Hut Records Ltd.) // Track 2: Bycykell; Track 4: Bat Chain, Track 9: Falarm - Delirium Clemens
2004 Live - Ausseer Hardbradler (ylee)
2004 Cuba - Ausseer Hardbradler (ylee)
2004 Mörderisch - Comedy Hirten (Hoanzl)
2003 Jazz bei Ralf (JBR Records)

Literatur

mica-Archiv: Clemens Wenger
mica-Archiv: 5/8erl in Ehr'n
mica-Archiv: JazzWerkstatt Wien

2007 Gansinger, Martin: mica-Interview mit Clemens Wenger. In: mica-Musikmagazin.
2009 Ternai, Michael: Der erste 9er Sessellift – Netnakisum & 5/8erl in der Kreuzstettener 9er Bar. In: mica-Musikmagazin.
2009 Ternai, Michael: mica-Interview mit Clemens Wenger (Jazzwerkstatt Wien). In: mica-Musikmagazin.
2010 Ternai, Michael: Walder/Salesny/Wenger präsentieren nee. In: mica-Musikmagazin.
2010 Ternai, Michael: Blind Idiot Gods & 5/8erl laden ins Radiokulturhaus. In: mica-Musikmagazin.
2010 Ternai, Michael: 5/8erl in Ehr'n – Bitte schön. In: mica-Musikmagazin.
2010 Ternai, Michael: Wien im Rosenstolz präsentiert 5/8erl in Ehr'n. In: mica-Musikmagazin.
2011 Ternai, Michael: 5/8erl in Ehr'n. In: mica-Musikmagazin.
2011 Ternai, Michael: Das Jazzwerkstatt Wien New Ensemble stellt sich vor. In: mica-Musikmagazin.
2011 Deisenberger, Markus: mica-Interview mit 5/8erl in Ehr'n. In: mica-Musikmagazin.
2012 Ternai, Michael: 5/8erl in Ehr'n – Gut genug für die City. In: mica-Musikmagazin.
2012 Ternai, Michael: mica-Interview mit Max Gaier und Bobby Slivovsky (5/8erl in Ehr'n). In: mica-Musikmagazin.
2012 Ternai, Michael: Die 5/8erl in Ehr'n beenden ihre Herbsttour. In: mica-Musikmagazin.
2012 Ternai, Michael: nee. – The Truth is on Fire. In: mica-Musikmagazin.
2013 A.L.: 5/8erl in Ehr'n zu Gast im Theater am Spittelberg. In: mica-Musikmagazin.
2014 Darok, Anne-Marie: "Wir nehmen uns bei der Kritik nicht selber raus!": 5/8ERL IN EHR'N im mica-Interview. In: mica-Musikmagazin.
2014 Darok, Anne-Marie: 5/8ERL IN EHR'N – "Yes We Does". In: mica-Musikmagazin.
2014 5/8ERL IN EHR'N mit neuer CD auf Tour. In: mica-Musikmagazin.
2014 Ternai, Michael: Das Jazzorchester Vorarlberg und Clemens Wenger präsentieren Morphing. In: mica-Musikmagazin.
2014 Ternai, Michael: Die 5/8erl in Ehr'n unterwegs durch Österreich und Deutschland. In: mica-Musikmagazin.
2015 Ternai, Michael: Ein musikalisches Chamäleon – CLEMENS WENGER im mica-Porträt. In: mica-Musikmagazin.
2015 Ternai, Michael: DIE STROTTERN und JAZZWERKSTATT WIEN – "Wo fangts an". In: mica-Musikmagazin.
2016 Ternai, Michael: CLEMENS WENGER – "Neapel". In: mica-Musikmagazin.
2017 Götzendorfer, Sebastian: 5/8ERL IN EHR'N – DUFT DER MÄNNER. In: mica-Musikmagazin.
2017 Philomena, Julia: "Es galt, das Akkordeon zu dekonstruieren" – CLEMENS WENGER im mica-Interview. In: mica-Musikmagazin.
2017 Götzendorfer, Sebastian: "Unsere Musik duftet auch eher" – 5/8ERL IN EHR'N im mica-Interview. In: mica-Musikmagazin.
2020 Ternai, Michael Ternai: "Ich glaube, unser Erfolgsrezept ist der Wille zur harten Arbeit." – BOBBY SLIVOVSKY und CLEMENS WENGER (5/8ERL IN EHR'N) im mica-Interview. In: mica-Musikmagazin.
2020 Ternai, Michael: CLEMENS WENGER – "Physics Of Beauty". In: mica-Musikmagazin.
2022 Ternai, Michael: Anlässlich des International Jazz Day: Ein Blick auf die österreichische Jazzszene. In: mica-Musikmagazin.
2022 Beyer, Dominik: RELEASE RADAR: AVEC, Lou asril, AF90, MIRA LU KOVACs & Clemens Wenger, JELLYBEAT, uvm.,…! In: mica-Musikmagazin.
2023 Beyer, Dominik: "Die Watschn musst da ohoin wolln" – 5/8erl in Ehr'n im mica-Interview. In: mica-Musikmagazin.
2023 Jazzseminar Schönbach 2023. In: mica-Musikmagazin.
2024 Ternai, Michael: MAX NAGL TRIO – "Fauteuil". In: mica-Musikmagazin.
2024 Yaeger, Phil: "Ich glaube, dass die Infrastruktur uns psychologisch am meisten zur Szene gemacht hat." – CLEMENS WENGER, MANU MAYR und BEATE WIESINGER (JazzWerkstatt Wien) im mica-Interview. In: mica-Musikmagazin.
2025 Hintersteiner, Ylva: Die Strottern & JazzWerkstatt Wien – "Sieben Zwetschken". In: mica-Musikmagazin.
2025 Ternai, Michael: "Humor ist wichtig." – KLEMENS LENDL, DAVID MÜLLER (DIE STROTTERN) & CLEMENS WENGER (JAZZWERKSTATT WIEN) im mica-Interview. In: mica-Musikmagazin.

Quellen/Links

Webseite: Clemens Wenger
Oesterreichisches Musiklexikon online: Clemens Wenger
Facebook: Clemens Wenger
Soundcloud: Clemens Wenger
Instagram: Clemens Wenger
Spotify: Clemens Wenger
Webseite: Physics of Beauty
Webseite: JazzWerkstatt Wien
Webseite: 5/8erl in Ehr'n
austrian music export: 5/8erl in Ehr'n
Facebook: FRANZ Pop Collective
Musikprotokoll im Steirischen Herbst: Clemens Wenger (2019)