Mayr Manuel

Vorname
Manuel
Nachname
Mayr
Nickname
Manu Mayr
erfasst als
InterpretIn
MusikerIn
ProduzentIn
KomponistIn
AusbildnerIn
MusikpädagogIn
Genre
Jazz/Improvisierte Musik
Neue Musik
Pop/Rock/Elektronik
Instrument(e)
Kontrabass
Elektrische Bassgitarre
Geburtsort
Wien
Geburtsland
Österreich

Manuel Mayr lebt und arbeitet in Wien, wo er sich auf improvisierte, zeitgenössische und elektronische Musik fokussiert hat. Er arbeitet(e) mit zahlreichen Bands, Musiker und Ensembles zusammen.

Auszeichnungen
2013 Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres der Republik Österreich: Stipendium "The New Austrian Sound of Music 2014–2015" (mit Kompost 3)

Ausbildung
Studium Jazz und Kontrabass

Tätigkeiten
201?–heute mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien - Joseph Haydn Institut für Kammermusik und Neue Musik

Mitglied in den Ensembles
2009–heute Kompost 3: Kontrabassist, Elektronik (gemeinsam mit König Lukas (Schlagzeug, Perkussion, Synthesizer), Omerzell Benny (Rhodes, Hammond, Klavier), Eberle Martin (Trompete, Flügelhorn))
2012–heute Trio Gabbeh ensemble, Wien: Gründungsmitglied (gemeinsam mit Mona Matbou Riahi (cl), Golnar Shahyar (voc))
2012–heute Synesthetic Octet: Bassist (gemeinsam mit Vincent Pongrácz (Komponist, Klarinette), Doris Nicoletti (Flöte), Clemens Salesny (Bassklarinette, Saxophon), Richard Köster (Trompete), Alois Eberl (Posaune), Peter Rom (Gitarre), Lukas König (Schlagzeug))
2017–heute Synesthetic4: Bassist (gemeinsam mit Vincent Pongrácz (Klarinette), Peter Rom (Gitarre), Andreas Lettner (Schlagzeug))
201?–heute Studio Dan: Kontrabassist

schtum: Bassist (gemeinsam mit Robert Pockfuß)

Klangforum Wien, Janus Ensemble,
 Jazzorchester Vorarlberg, antiehdas, 
radio.string.quartet vienna & John Surman, JazzWerkstatt Wien, snim Wien

Zusammenarbeit u. a. mit: Martin Eberle, Benny Omerzell, Lukas König, Wolfgang Mitterer, Clemens Wenger, Daniel Riegler, Vincent Pongracz, , Sixtus Preiss,, Christian Schiller, Benjamin Schmid, Maja Osojnik,
Thomas Gansch, Slivo Slivovsky, Katharina Ernst, Golnar Shahyar, Christoph Dienz, Rania Moslam,
 Herbert Pirker, Peter Rom, Leo Riegler

Pressestimmen (Auswahl)
11. Dezember 2021

über: Uya - Synesthetic Octet, Renee Benson (LP; JazzWerkstatt Records, 2021)
"Rap mit jazzigem Beigeschmack? Ein alter Hut. Wenn sich aber jemand anschickt, Hip-Hop mit Avantgarde-Jazz in einem kammermusikalischen Rahmen zu verschmelzen, besitzt er ein Alleinstellungsmerkmal. Der Klarinettist Vincent Pongrácz brilliert damit auch auf dem nunmehr vierten Album seines Synesthetic Octet: Sprechgesänge von immer wieder dadaistischer Prägung treffen auf verschrobene Shuffle-Grooves und Bläserlinien, die eher nach einem Avantgarde-Festival schielen als dem Einsatz in einer Disco. Ein Wahnwitz mit subtilen Mitteln: Pongrácz überhöht den Hip-Hop ähnlich raffiniert, wie Maurice Ravel einst den Walzer in seinem Stück "La Valse" abstrahiert hat. Dabei fahren diese Tracks durchaus ins Tanzbein, wie der Break-zerklüftete Beat von "Schack"."
Wiener Zeitung: Vincent Pongrácz: Hip-Hop fürs Hirn (Christoph Irrgeher, 2021), abgerufen am 10.05.2022 [https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/kultur/pop-rock-jazz/2130894-V…]

02. August 2015
über: 2015 Rastlos - Synesthetic Octet (JazzWerkstatt Records, 2015)
"[...] Vincent Pongrácz ist trotz seiner Jugend [...] kein unbeschriebenes Blatt mehr. [...] Auf der im vorigen Jahr erschienen CD »Woody Black 4«, eingespielt von einem Bassklarinettenquartett, fanden sich einige seiner Kompositionen, und nun folgt mit »Rastlos« ein feines Ensemblewerk des von Pongracz gegründeten Synesthetic Octets, das vor Kapazundern und zugleich Labelkollegen nur so strotzt: Clemens Salesny, Richard Köster, Peter Rom, Manuel Mayr, Lukas König, Alois Eberl, Doris Nicoletti und schließlich noch Renee Benson auf dem vorletzten Stück, die dem druckvoll verspielten Jazz der anderen Stücke einen knisternden Dreh in Richtung HipHop gibt. [...] Die große Leistung von »Rastlos« liegt aber nicht in der makellosen Virtuosität und Performance, sondern in den gewitzten Arrangements und Kompositionen, die mich weniger an Eric Dolphy, sondern an (wieder einmal) Charles Mingus erinnern, nicht was die Stimmungslage und tiefe Verwurzelung in Blues & Roots betrifft, sondern eher was die Zusammenführung von mehrtaktigen Themen mit verspielten Breaks und eher spartanisch gesetzten Improvisationsfreiräumen betrifft. Und natürlich der Hang zur Mehrstimmigkeit, doch wo man bei Mingus eine Jazzmesse mit düsteren Klangfarben und bruitistischen Akzenten betritt, da spaziert man bei Pongrácz durch den Konzertsaal und zelebriert eine leichtfüßige Freude am experimentellen Spiel. [...] Der späte Gil Evans wäre eine ebenso souveräne Fehleninschätzung, etwa was die schelmische Gelassenheit betrifft, mit der hier Genregrenzen überquert werden, am explizitesten im schon erwähnten Track »Alice«, der mit seiner (titelgemäß) rastlosen Stilwanderschaft übrigens einen hervorragenden Anspieltipp abgibt. Unter dem Strich jedenfalls eine wirklich beachtliche Leistungsschau eines großartigen Arrangeurs und Komponisten. Chapeau!"
skug: Synesthetic Octet - »Rastlos« (Curt Cuisine, 2015), abgerufen am 10.05.2022 [https://skug.at/rastlos-synesthetic-octet/]

Diskografie
2022 Ahwowha - Synesthetic4 (LP; JazzWerkstatt Records)
2022 Dental Advice, Must See - Synesthetic4 (EP; JazzWerkstatt Records)
2021 Uya - Synesthetic Octet, Renee Benson (LP; JazzWerkstatt Records)
2020 ATMAK - Synesthetic4 (EP; JazzWerkstatt Records)
2020 Br Taka Boom - Synesthetic4 (LP; JazzWerkstatt Records)
2019 Pickedem - Synesthetic4 (JazzWerkstatt Records)
2018 FEED - schtum
2017 In the Meanwhile Shoot Me a Movie - Synesthetic Octet (JazzWerkstatt Records)
2016 Rastlos Remixed  - Synesthetic Octet (LP; JazzWerkstatt Records)
2015 Rastlos - Synesthetic Octet (JazzWerkstatt Records)
2015 Ballads For Melancholy Robots - Kompost 3
2012 Epigenesis - Kompost 3
2011 (re)kompost - Kompost 3
2010 Kompost 3 - Kompost 3

Literatur
mica-Archiv: Kompost 3
mica-Archiv: Synesthetic 4
mica-Archiv: Synesthetic Octet

2013 Ternai, Michael: P&B Stageband 2013: Vincent Pongracz "Synesthetic Octet". In: mica-Musikmagazin.
2015 Ternai, Michael: SYNESTHETIC OCTET – "Rastlos". In: mica-Musikmagazin.
2016 Ternai, Michael: SYNESTHETIC OCTET – "Rastlos Remixed". In: mica-Musikmagazin.
2017 Ternai, Michael: SYNESTHETIC OCTET – "In the Meanwhile Shoot Me a Movie". In: mica-Musikmagazin.
2019 Kochman, Alexander: SYNESTHETIC 4 – "Pickedem". In: mica-Musikmagazin.
2019 Strelka, Shilla: "[E]ine nicht gleichmäßige Maschine" – SCHTUM (MANU MAYR und ROBERT POCKFUSS) im mica-Interview. In: mica-Musikmagazin.
2021 Wendrock, Sylvie: "Ohren auf und fertig." – SYNESTHETIC4 im mica-Interview. In: mica-Musikmagazin.

Quellen/Links
Webseite: Manuel Mayr
Webseite: Kompost 3
Webseite: Synesthetic
Facebook: Synesthetic4
Webseite: Studio Dan
Soundcloud: Studio Dan

Empfohlene Zitierweise
mica (Aktualisierungsdatum: 24. 5. 2022): Biografie Manuel Mayr. In: Musikdatenbank von mica – music austria. Online abrufbar unter: https://db.musicaustria.at/node/187373 (Abrufdatum: 1. 10. 2022).